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    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Dennoch: Was ich beim TWS nicht verstehe ist, das die Käufer so ein teures Gerät akzeptieren, wo wesentliche Server-Bestandteile mit fremder Freeware gelöst sind.
    Naja wenn man sich z.B. die Innereien bei den Real-KNX Servern anschaut steckt da auch viel Freeware drinnen, die aber in eine laienbedienbare Hülle gepackt wurde.

    Warum das nicht nutzen? Man muss ja nicht immer das Rad neu Erfinden und man bezahlt am Ende halt den Service der einem das so zusammenstellt um es nutzen zu können. Hier im Forum ist unter den sehr aktiven Usern die Quote ausgebildeter / studierter / aktiver / zumindest sehr affiner IT-Programmierer usw. sehr hoch. Die mögen das womöglich komisch finden warum man für nen Server der ein paar Tools zusammenstöpselt teilweise 4 Stellige EUR und Subscription bezahlen soll.

    Ich möchte nicht wissen was bei vielen anderen System am Ende unter der Haube steckt.

    Ansonsten denke ich mal so einen eigenen KNX-Stack und die ganzen 1-wire Sachen, sowie SW das ordentlich in eine modulare Softwarearchitektur zu packen und Schnittstellen zu den Welten zu bauen sind auch nichts was man mal so in die Tastatur klimpert. Der Dispatcher und Logikeditor ist auch eine Eigenentwicklung. Am Ende sehe ich da offensichtlich die Timeseries DB, Grafana, Portainer als Docker Hub und die Open-VPN Module. Soviel Freeware ist das also nicht, es sind nur sehr interessante Werkzeuge.

    Soll man jetzt eine eigene Datenbank erfinden? Und die Grafana-Dashboards kann man sehr schnell und Intuitiv erzeugen und mit dem Systemverhalten der TWS-Software die eben alles auf dem Bus mal eben in eine Datenbank schreibt ist das eine enorme Erleichterung.

    Es gibt hier ja immer einige Threads mit komischen Erscheinungen, dann wundern sich einige was wohl mit X1 und Co nicht stimmt, dann geht die Suche los und manch einer lässt dann in der Hoffung einer Fehlerwiederholung lange einen PC mitlaufen um in der ETS via Busmonitor das zu dokumentieren. Allein das Feature vom TWS, Anstöpseln an den Bus, Schnittstelle aktivieren und schon hast die volle Möglichkeit der Diagnose. Und wenn dir irgendwann was komisches auffällt kannst auch Monate zurückschauen ob es das ggf schon mal gab und was da so alles passiert ist und wer da wirklich Auslöser ist. Finde ich absolut genial.

    Hätte ich mir das mit nem 30€ RPI + SD Karte + eibd/knxd +Timeseries DB + Grafana selbst bauen können? Nöö kann ich nicht bin ich zu doof. Können das viele andere, offensichtlich auch nicht, weil dann würde es ja quasi zur Standardausstattung einer KNX-Installation gehören und viele Fragen und Glaskugellesen der wissenden User wäre obsolet.

    Ich bin von der KNX-Welt sehr fasziniert und habe mir das auch ins Haus gebaut. Aber alle Lösungen die hier so als Freeware angeboten werden sind mir einfach zu kompliziert selbst zu bauen, da hab ich dann doch kein Händchen / Zeit für (EDOMI usw. OH2, FHEM).

    Nen Gira-HS hätte ich mir auch kaufen können für das Geld, aber warum für das Geld ne HW und Software Architektur aus dem letzten Jahrhundert kaufen? Und wirkliche Laien schaffen sich damit auch keine Volle Lösung, weil das Ganze Thema eben nicht wirklich so einfach ist.

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Und trotzdem fehlt noch viel Funktionalität, im Vergleich zu anderen Lösungen.
    Ja für den bunten Klicki-Wischi Kunden fehlt noch eine Visu-Lösung. Das ist und wird sicher noch ein Manko des Servers bleiben. Aber für wirkliche Laien ganz auf Knopfdruck eine zu generieren, fällt mir auch nur in halbwegs ansehnlich der Proserv-Server ein. Dem fehlt aber alles was irgendwie Logik ist und wird auch schon seit Jahren verkauft. Die Logikerweiterung kam dann mit dem Real-KNX Server via Node-Red. Im Paket auch nicht billiger.

    Babtec hat auch nen Server aber die IOT-Welt kommt auch erst via Zusätzlichem HW-Modul, Hager hatte erst die Domovea, hat dann ein IoT-Modul verkauft und stöpselt das nun in die Domovea2 zusammen. Da hat ein geneigter Kunde dann auch dreimal die HW bezahlt. Um einfach nur aktuelle SW nutzen zu können.

    Habe ich aber nicht immer gelesen das ein X1 überhaupt nicht kann was zu speichern und Digramme zu erstellen? Und im HS erstmal kompliziert Datenarchive anzulegen sind um eine GA in ein Chart zu bekommen? Das ist doch auch nicht wirklich anwenderfreundlich aber wohl von der Kundschaft akzeptiert. Nachträgliche Fehlerdiagnose geht so auch nicht (wenn es nicht zufällig die paar GA sind).
    X1 scheint interessant und mit der Öffnung des SDK hat er auch noch Entwicklungspotential. Ist aber am Ende offensichtlich auch unvollständig auf dem Markt gekommen, weil sonst würde die Community nicht so eifrig Bausteine bauen. Kann man nun toll finden oder auch komisch. Man verkauft nen Server und im Leistungsspektrum des TWS X1 + S1 kommst auch auf den gleichen Preis raus und dann programmiert das richtig feine Zeugs aber die Community unbezahlt dazu. Da kann Elabnet sicher auch Freeware-Komponten nehmen und integrieren. Halte ich für das gleiche Prinzip halt nur andersrum.

    Insgesamt kann man diese Kritik also in irgendwelchen Punkten auf alle "fertigen" zu kaufenden Server-Lösungen anbringen. Ist also wenn man ehrlich ist kein exklusives Manko des Timberwolf-Servers.

    Zumindest konnte ich mich die letzten Monate halt gut davon überzeugen, dass das Team einen stetigen Output an neuen Features/ Verbesserungen / Bugfixes usw. geliefert hat. Und selbst wenn das Überstundenlevel da sinkt, ist es noch mehr und schneller was man bei vielen der anderen "Dinosaurier" so sieht. Ich denke das der Vorsprung in einigen System auch schnell dahin sein wird. In Details hat der TWS einige eh schon deutlich überholt.

    Schiewrig ist nur das der "einfache" Kunde diese Details kaum wahrnehmen wird. Das macht dem Vertrieb nicht leicht. Aber ich finde es einfach gut das es hier noch einen Anbieter gibt der die Fueatures auch mal weiter denkt und mit Qualität ausliefert. Für Kunden die einfach nur Fragen, kann der Siri und hab ich was buntes aufm handy? Ja kann er mit ein paar Extras im Docker, ist noch kein Verkaufsargument. Da steht aber bestimmt auch schon was in der Pipeline.

    Der Projektverlauf war sicher nicht optimal und wäre der TWS in dem Zustand heute 1 Jahr früher gekommen, wäre die Welt viel schöner und und und...

    concept Heinz ich kann mich ja noch an einige Enttäuschte Beiträge von Dir zum ABB-Logikmodul erinnern. Das mit der Simulationsfähigkeit von Logiken des TWS, denke trifft so ziemlich das was Du Dir da drunter vorstellst. Auch wenn der Logikeditor da anders zu bedienen ist als die aneinander gereihten Kistenchen im Gira-Style.

    Also probiert Ihn aus und ansonsten habt demnächst ein tolles und gesundes 2020.


    Gast1961 Volker, Deine gesamte Logik kann man im TWS in eine Custom-Logikzelle basteln oder in einzelne Module wären es 3 ( zwei UND + ein ODER) die Schwellwerte usw. lassen sich alle an den Eingängen der Logikzellen abarbeiten, Ausschaltverzögerungen auch (Basis die Grundobjekte die bei Dir ganz links stehen).

    Den Punkt mit den K1234 als Kennung der KNX-Objekte ist erstmal berechtigt. Mit einem Klick auf das Objekt erhält man aber sehr detaillierte Informationen dazu, also alles was man so an ein KNX-Objekt in der ETS verknüpfen kann (GA / Beschreibungen) und im TWS hinterlegte Tags.
    Naja der Optik wegen würde ich das aber auch nicht alles direkt sichtbar haben wollen. In Deinem Screen ist am Ausgang auch der Text abgeschnitten.
    Aber ich stelle da mal noch nen FR ein, dass das was man per Klick auf das Objekt dann im DOS-Fenster (Gehört zu dem Dispatcher den Stefan oben erwähnte) sieht lässt sich sicher auch als Mouse-Over direkt in der Zelle anzeigen, dann ist das auch wieder schnell begriffen was hinter K1234 steckt.

    Ansonsten hat man den Vorteil das man für einige Lösungen viel weniger solcher Bausteine benötigt, das erhöht dann auch wieder die Übersicht über alle Logiken auf dem System. Aber da bin auch noch nicht der richtige zum Überzeugen, da bei mir noch nicht so viele Logiken laufen, da sind aber schon andere Unterwegs, die da dreistellige Anzahl Logiken vom Wiregate auf den TWS migriert haben und dabei auch einiges an Stückzahlen reduzieren konnten.

    Customlogiken wie ganze Beschattungsbausteine sind dann auch sehr komfortabel möglich und bieten sehr übersichtliche Darstellungen.

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  • Gast1961
    antwortet
    Hi Stefan,

    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Die Logikengine ist in diesem Objektsystem damit auch eine Technologie, die Objekte ausbildet. Jeder Ein- und Ausgang aus einer Logikzelle generiert ein Objekt. Dieses wird über den Dispatcher mit allen anderen Objekten aller anderen Technologien / Subsysteme verbunden.
    Verstanden, aber so ein Logikblatt wo K1003 mit K1234 verodert wird und K6789 herauskommt ist eben nicht sehr übersichtlich. Ich möchte sagen, da blickt ziemlich schnell niemand mehr durch.

    Mir gefällt es besser, wenn man die Engänge und Ausgänge der Logik über GA und Namen erkennt, wie sie in der ETS vergeben sind. Willkürliches Beispiel einer meiner Logiken:

    logik_hitzeschutz.jpg

    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Für die Zukunft wollen wir eine Hybridlösung implementieren, in welche der Kunde GAs angeben kann, die mit keinem KNX-Objekt des Servers assoziiert sind.
    Das meine ich ja, genau so ein Hybridlösung hat Gira im X1 realisiert und dort hat es sich bewährt: Objekte die per ETS verknüpft werden können ("Geräte-Datenpunkte") und solche, wo man keine ETS-Verknüpfung benötigt ("Gruppenadress-Datenpunkte"). Nutzung ganz nach Bedarf. Dadurch bleibt es in der Handhabung schnell und schlank.

    Das in die ETS zurückschreiben zu können - wahlweise - ist sicherlich fein. Mit Blick auf die Performanceproblem eurer Lösung sollte der Anwender mMn aber die Wahl haben.

    Viele Objekte ("Weltrekord") sieht gut aus für die Werbung, aber was nutzt das wenn der Anwender darunter leidet, weil es die ETS ausbremst?

    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Weil schon hat eine startende Visu durchaus Werte die nicht stimmen, weil die letzte (womöglich falsche Antwort) gewinnt. Nur mit Flags kann man das richtig steuern, die gibt es aber nur für das mit der ETS angelegte KNX Objekt.
    Es geht natürlich auch ohne Flags. Bei meinem IP-Symcon-Server (ohne ETS-Applikation) lege ich einfach per Häkchen zu jeder GA fest, ob Leseanfragen beantwortet werden oder nicht. Und auch mit dem X1 hatte ich bei diesem Thema noch nie ein Problem. Nicht eines. Niemals.

    Mir scheint, ihr habt da im TWS ein hausgemachtes Problem, wenn der beim Start Leseanfragen falsch beantwortet.

    ~~~

    Der Doktor-Modus und selektiver Start einzelner Logiken sieht spannend aus.

    Dennoch: Was ich beim TWS nicht verstehe ist, daß die Käufer so ein teures Gerät akzeptieren, wo wesentliche Server-Bestandteile mit fremder Freeware gelöst sind. Visu, Datenbank, Diagramme ... alles fremde Freeware und alles mögliche Sonstige läuft irgendwo im Docker um dem Gesamtsystem überhaupt zur Funktion zu verhelfen. Mich erinnert das eher an eine Freeware-Softwaresammlung als an einen eigenständigen Smarthome-Server. Und trotzdem fehlt noch viel Funktionalität, im Vergleich zu anderen Lösungen.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 25.12.2019, 22:18.

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Volker,

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Warum unbedingt so eine extreme Anzahl von KO, mit denen ihr euch selbst in die Sackgasse manövriert habt?
    Wir haben beim WireGate Server gesehen, dass man schnell am Ende der Ausbaumöglichkeiten ankommt, wenn man keine skalierbare Architektur hat. Viele Wünsche konnten wir damals nicht mehr erfüllen, den Fehler wollten wir im Kundeninteresse nicht wiederholen.

    Bereits das Dual-KNX-DALI Gateway von ABB kann knapp 2500 Objekte. Da erschienen uns 8.000 Objekte für einen multifunktionalen Server nicht Zuviel. Zudem wollten wir von vorneherein eine skalierbare und leistungsfähige Architektur und nicht nach ein paar Jahren erneut anfassen und erweitern müssen.

    Wir haben nicht damit gerechnet, dass das MT in dieser Hinsicht suboptimal programmiert war und das gar nicht konnte, schließlich bewegen wir uns ja im Rahmen der Norm für einen System B Stack.

    Aber es gibt da helles Licht am Horizont. Mit dem MT 5.7.4 und den Erweiterungen für „Modulare Anwendungsprogramme“ („MAP“) ist sicherlich der richtige Weg eingeschlagen von der KNXA. Unsere Applikation mit 2000 Objekten ist damit anstatt 6 MB (zuvor) mit MAP nur noch 95 KB groß. Dass die ETS 5.7.3 sich nach einem Klick auf diese schlanke Applikation mit MAP nun 2 Minuten mit sich selbst beschäftigt ist womöglich leicht behebbar. Die KNXA arbeitet daran.

    Wenn man sich das Changelog der 5.7.3 ansieht, dann macht der Unterabschnitt „Modulare Anwendungsprogramme“ gut 40% der „Fehlerbehebung“ aus. Es wird also daran gearbeitet und geschraubt. Meine Hoffnung ist, dass es mit einer der nächsten Versionen passt und wir dann auch die angestrebte 8.000er Applikation in die Prüfung geben können.

    Damit man eine so umfangreiche Applikationen auch bedienen kann: Wir liefern eine ETS Applikation (kostenfrei über den KNX Store) aus, die „Timberwolf Importer“ heißt. Damit kann man CSV-Dateien importieren und damit Objekte und deren Verknüpfung mit GA in der Timberwolf Server Applikation anlegen. Viele unserer Kunden lesen mit der ETS alle GA aus und importieren dieses File dann über die „Timberwolf Importer“ ETS App und haben so für jede GA ein Objekt. Auf diese Weise kann man jede Menge an Einstellungen und Verknüpfungen auch schnell in Excel runterziehen und dann in die ETS einspeisen.


    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Mir gefällt die Lösung von Gira beim X1 ganz gut: Ausreichende Menge von KO, die man in der ETS-Applikation verknüpfen kann, und parallel/alternativ dazu die Möglichkeit beliebige GA direkt im Projektassistenten (ohne ETS) zu nutzen. Also das Beste aus beiden Welten, ohne dass man auf Änderungen in der ETS hoffen muss. Nur so als Idee, wo man vielleicht was bei Gira abgucken kann.
    Danke für den Tipp.

    Wir haben uns auch ein „Hybrid-Feature“ ausgedacht, dass den Workflow vereinfachen soll und uns unabhängiger von der ETS macht, aber trotzdem beim Objekt-Konzept bleibt. Denn in dem Gemisch aus Objekten und GAs sehe ich auch potentielle Stolperfallen für die Anwender.


    Ich erkläre das kurz, wie wir das umgesetzt haben und was wir planen:

    Die Hierarchie bei der Verwaltung des Objektsystems im TWS sieht so aus:

    Technologien -> Subsysteme -> Interfaces -> Regeln -> Objekte
    • Technologien sind KNX, 1-Wire, DMX usw.
    • Subsysteme sind Adressbereiche, also bei KNX die Linie, bei DMX das Universum usw. Damit wird man auch in der Lage sein, mehrere KNX Stacks (oder Modbus Stacks usw.) parallel laufen zu lassen, also bei KNX damit eine mögliche Erhöhung auf 3 x 8000 Objekte.
    • Interfaces eben wo das Bussystem angeschlossen ist. Durch das Mapping von Subsystem auf Interface kann man ein Interface leicht austauschen.
    • Regeln werden bei „gepollten“ Technologien herangezogen, dort bestimmt der Anwender, in welchen Intervallen welcher Wert zu lesen ist (1-Wire, Modbus), wie dieser berechnet / gewandelt werden soll, welche Einheit er bekommt, wann und wie er zu senden ist und wie letztlich daraus ein Objekt entsteht (analog dazu, wie man bei einem KNX Device mit der ETS entsprechend der Applikation einrichtet, nur das man das in der TWS Oberfläche für derartige Technologien einstellt).
    • Das Objekt ist letztlich was aus Anwendung der Regeln entsteht (1-Wire, Modbus) bzw. von außen (spontan) hereingesendet wurde (wie bei KNX). Es gibt dann also KNX-Objekte, DMX-Objekte, 1-Wire-Objekte, Zeitserien-Objekte, MQTT-Objekte usw.

    Alle Objekte lassen sich über den Dispatcher beliebig (1:n) verknüpfen, also ein KNX-Objekt (Input) mit einem 1-Wire Ausgang, gleichzeitig mit einem Zeitserienobjekt (um es für spätere Analysen aufzuzeichnen) mit drei weiteren KNX-Objekte ausgehend (für eine Art Vervielfachung), mit einem MQTT-Objekt und drei DMX-Objekte. Ganz ohne Logik, das geht nur über den Dispatcher, der auch nur das kann, dafür aber sehr leistungsfähig ist.

    Die Logikengine ist in diesem Objektsystem damit auch eine Technologie, die Objekte ausbildet. Jeder Ein- und Ausgang aus einer Logikzelle generiert ein Objekt. Dieses wird über den Dispatcher mit allen anderen Objekten aller anderen Technologien / Subsysteme verbunden. Diese Architektur eröffnet damit auch den Weg, in der Zukunft auch andere / weitere Logikengines zu betreiben.


    Objekte / GA:

    In der KNX Wert ist die GA lediglich eine Zieladresse für KNX-Telegramme (womit ein Multicast realisiert wird). In allen KNX Geräten wird die GA(s) auf das Objekt gemappt und das Objekt mit einem DPT und Flags versehen. Wenn der Anwender in einem Server sowohl Objekte als auch GAs gemischt benutzen kann, mag das zwar aus Benutzersicht zunächst einfacher aussehen, aber es stört im meinen Augen das durchaus sinnvolle Assoziationssystem von GA auf Objekte. Unter anderem können bei Adressierung über GAs keine Flags greifen und die ETS kann die Filtertabellen für Router / BK / LK nicht ordentlich berechnen (wenn es dafür keine Dummy-Applikation gibt, aber dann kann man es ja gleich gescheit machen). Diese Unterschiede muss der Anwender dann auch immer beachten, wenn er mit zwei ähnlichen aber im Details dann unterschiedlichen Systemen arbeitet.

    Es kann durchaus zu unschönen bzw. unklaren Effekten führen, wenn ReadRequets auf GAs abgegeben werden auf welche diejenigen (besser das eine) Objekt(e) mit L-Flag dann auch antworten und womöglich alle im Server verwendeten GAs ebenfalls (die der Steuerung über das L Flag beraubt sind). Weil schon hat eine startende Visu durchaus Werte die nicht stimmen, weil die letzte (womöglich falsche Antwort) gewinnt. Nur mit Flags kann man das richtig steuern, die gibt es aber nur für das mit der ETS angelegte KNX Objekt.

    Mithin frage ich mich, ob das Durcheinander bei der Fehlersuche eine Erleichterung bringt und jedem Anwender dass dann auch klar ist. Aber vielleicht übersehe ich was und lasse mich gerne von der Schwarmintelligenz belehren.


    Der heutige Workflow beim TWS, jedes Objekt erst in der ETS anlegen zu müssen, ist, insbesondere bei der je nach Version quälend langsamen Reaktionszeiten, aber auch nicht die beste Lösung. Heute bedienen sich unsere Kunden daher gerne der oben beschriebenen Methode, alle GAs mit einem Schlag einmal als Objekte anzulegen.


    Hybridlösung "Reverse Workflow - oder von hinten durch den Server in die ETS"

    Für die Zukunft wollen wir eine Hybridlösung implementieren, in welche der Kunde GAs angeben kann, die mit keinem KNX-Objekt des Servers assoziiert sind. Diese wird dann automatisch im Hintergrund erledigt, in dem der TWS einfach seinen eigenen KNX Stack (anstatt der ETS) programmiert und das passende Objekt nebst Assoziation in Realtime anlegt. Eine spätere Synchronisierung mit dem ETS-Projekt kann dann über die oben erwähnte App erfolgen, da man – heute schon – die Programmierung des KNX Stacks als CSV exportieren kann.

    Auf diese Weise geben wir dem Anwender die gleiche Freiheit (mit GAs arbeiten) und bleiben trotzdem in der KNX konformen Systematik der Objekte mit ihren Flags, weil wir diese Objekte damit „on the Fly“ erstellen.

    Die Diskussion dazu ist hier: https://forum.timberwolf.io/viewtopi...&t=1622#p17014


    Lg

    Stefan

    PS: Falls solche detailreichen Einblicke in unsere Architektur nicht interessieren oder unerwünscht sind, dann bitte Bescheid geben.

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Heinz,

    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Hey, das ist doch top, wenn jetzt - also knapp 4 Jahre nach der Produktankündigung - auch schon ein paar der angekündigten Funktionen lauffähig sind!
    Ja, wir waren zu vorlaut und ja, wir haben uns verschätzt. Der Implementierungsaufwand war deutlich größer als angenommen. Dafür habe ich mich - vor langer Zeit - bei allen Kunden und Foristen entschuldigt.

    "Ein paar der angekündigten Funktionen" wurden im November 2017 mit den ersten Geräten an die Kunden ausgeliefert. In den folgenden 14 Monaten haben wir sechs weitere HW-Versionen des Timberwolf Servers ausgeliefert und circa alle drei Wochen ein Softwareupdate per Knopfdruck. Ein ziemlicher Output.

    Bis zur Freigabe der Hauptversion hat es deswegen solange gedauert, weil - das ist eben eine menschliche Eigenschaft - mit der Wartezeit darauf die Erwartungshaltung der Kunden höher wurde. Sicherlich auch von uns selbst befeuert, denn wir haben die Wartezeit ja auch damit erklärt, dass dafür etwas tolles kommt. Wir wollten den Segen der Anwender im Rücken. Schlussendlich haben wir mehr Funktionalität implementiert als je für diese erste Version geplant war.


    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Geduld scheint eine wichtige Charktereigenschaft zu sein, welche Timberwolf-Anwender auszeichnet..
    Für das Gros der Kunden war die Wartezeit nicht so schlimm. Die Quote an Widerrufen betrug etwa 0,7% das ist unter den Umständen ein exzellenter Wert.

    Einige Funktionen haben wir vorab realisiert, weil Kunden das wünschten. Bei einem innovativen Produkt ist die Abschätzung der Realisierung schwer, da stehen wir nicht alleine. Ich habe daraus gelernt und verspreche schon lange nichts mehr. Es gibt einen Pfad, was wir ungefähr in welcher Reihenfolge als nächstes angehen werden, aber ich werde mich hüten einen Termin zu nennen, an dem es dann im Release ist.

    Mit einigen Leistungsmerkmalen haben wir unsere Kunden auch überrascht. Weil mit der nächsten Version einfach bereitgestellt. Teils wurde uns dann vorgeworfen, dass man sich auf solche neue Features gar nicht einstellen konnte oder diese zu wenig verstanden wurden. Daher kündigen wir neue Leistungsmerkmale nun drei Tage vorab an. Wir haben aus unseren Fehlern gelernt.


    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Wie nennt man das sonst, wenn der Übervater des Timberwolf im eigenen Forum dazu aufruft, "positive Erfahrungsberichte" auch in "anderen Foren" zu posten? Nicht Werbung? Eher Guerilla Marketing?
    Ich verstehe dass es so empfunden wird und ich entschuldige mich.

    Ich bitte schon seit einem Jahr um Berichte der Kunden. Wir lernen sehr viel daraus, gerade was die erste Inbetriebnahme betrifft und wie es dem Kunden ergangen ist damit. Fast alle Berichte haben dazu geführt, dass wir Funktionen überarbeitet haben. Mit der Zeit wurden die Berichte positiver, was letztlich das Ergebnis unserer Bemühungen war.

    Schade, dass diese Berichte der Kunden letztlich hier gar nicht erwünscht sind. Ich werde meine Kunden nicht mehr darum bitten, Berichte irgendwo zu posten.


    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Wär ja was anderens, wenn ein sachlicher Pro/Kontra-Bericht gepostet wird, aber reine Lobhudelei finde ich grausam... zumindest so passt die Kennzeichnung als WERBUNG doch gut...
    Wir haben in der Vergangenheit jede Kritik angenommen und soweit technisch und finanziell möglich das Produkt verbessert. Das sind wir dermaßen akribisch angegangen, dass der Grad an Kritik an unserem fertigen Produkt ganz offenbar geringer als bei anderen Produkten. Das wollten wir auch so erreichen.

    Aber ich gebe Dir Recht, wenn ich die Berichte mit der Erwartungshaltung lese, darin auch Kritik zu finden, dann kommt diese einem als Lobhudelei vor. Was sollen wir nun machen? Fehler in das Produkt einbauen damit es was zum kritisieren gibt? Nicht mehr auf unsere Kunden hören und am Markt vorbei entwickeln?

    Natürlich gibt es immer Wünsche für noch mehr und noch weiter. Diese "Feature Requests" werden abgearbeitet und zur Verfügung gestellt. Stück für Stück. Ist das Vorhandensein solcher FR nun ein Contra? Einige der FRs betreffen Funktionen die es in anderen Produkten gibt, die meisten adressierten Wünsche haben jedoch völlig neuen Funktionen zum Inhalt. Ich denke, es wird sich jeder ansehen müssen, was er benötigt und was er bekommt.

    Ich meine, der wichtigste Punkt ist die Architektur eines Systems und welche Erweiterungen damit in Zukunft möglich sind oder nicht. Ich meine es ist lohnend, sich mal anzusehen, was wir beim Timberwolf Server uns dabei gedacht haben.


    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Na eben, ihr habt doch eine tolle Community, wo Ihr Euch wohlfühlt! Warum geniesst ihr es nicht einfach dort und meidet das Haifischbecken?
    Wir machen es uns halt nicht leicht. :-)

    Lieber Heinz, Verbesserung und Fortschritt kommen aus der Auseinandersetzung. Lob ist toll und motivierend, voran bringt uns die Auseinandersetzung. Wir haben - durchaus zurecht - Prügel bekommen, haben uns zurückgezogen, an unserem Produkt gearbeitet und jetzt ist es Zeit zum Haifischbecken zurückzukehren und zu zeigen, was wir geschafft haben.

    Sicher bekommen wir nun wieder Prügel. Nur zu. Für sachliche Kritik bin ich sehr empfänglich, weil wir wollen uns und das Produkt verbessern. Also lasst uns darüber reden und sagt mir was Ihr an Funktionen braucht und welche Ideen ihr immer schon umgesetzte haben wolltet. Ich höre sehr gerne zu und ich diskutiere das auch mit Euch.

    Heinz, wir haben uns vor etwa acht Jahren kennengelernt. Makki und ich hatten Dich in Deinem Betrieb in der Schweiz besucht, weil wir eine Idee für ein Produkt hatten (das andere nun gebaut haben). Wir waren damals voller Ideen, aber wenig Know-How und ohne Kapital. Auch durch das "gebastel" mit dem WireGate haben wir sicherlich keinen guten Eindruck gemacht.

    Du dagegen hast mich sehr inspiriert. Ich habe mir Deine Fertigung bzw. Prüfung genau angesehen und war sehr angetan von den vielen Nadeladaptern und Einzelprüfungen jeder Platine. Das hat mich auf Jahre hinaus beeinflusst. Schon für unseren ersten kleinen Multisensor gab es ebenfalls einen industriell gefertigten Nadeladapter und seither eine Stück für Stück Prüfung für jedes Produkt. Ohne Ausnahme. Das habe ich bei Dir so gesehen und übernommen, Du warst mein Vorbild.

    Was mich ebenfalls stark beeinflusst hatte, war die Kompetenz Deiner Entwicklungsabteilung. Ich habe das dann ebenfalls so umgesetzt und für die Entwicklung sehr qualifizierte, auch mehrere promovierte, Ingenieure eingestellt.

    Heinz, ich verstehe Deinen schlechten Eindruck von damals. Aber wir sind nicht mehr die gleiche Firma von damals. Ich schätze Deinen Sachverstand und würde gerne Deine Meinung wissen. Es wäre toll wenn ich Dich erneut besuchen und Dir unser Produkt vorstellen könnte. Ich verspreche Dir, es ist keine Zeitverschwendung und Du wirst über manches überrascht sein. Deine Meinung wäre mir für die weitere Entwicklung viel wert. Schreib mit unter gl at elabnet dot de.


    Ich wünsche ein geruhsames Weihnachtsfest und schöne besinnliche Tage.

    lg

    Stefan
    Zuletzt geändert von StefanW; 23.12.2019, 15:00.

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  • henfri
    antwortet
    Hallo,

    vielen Dank für die Berichte.
    Ich sehe die Oberfläche das erste Mal auf den Screenshots und sie sieht vielversprechend aus.

    Gruß,
    Hendrik

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  • GLT
    antwortet
    Zitat von danik Beitrag anzeigen
    Falls solche Erfahrungsberichte nicht erwünscht lasst es mich bitte wissen.
    Nachdem Du inzwischen 7 Jahre hier im Forum angemeldet bist, sollten dir die Maßen an ungefragten "Erfahrungsberichten" hier im Forum bereits aufgefallen sein, die bereits im Eingangspost geradezu mit Screenshots strotzen OHNE EINE EINZIGE FRAGE.


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  • Robert_Mini
    antwortet
    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Was ist das, hört sich interessant an? Ein Logik-Simulator? Wie arbeitet man konkret damit?
    Man kann Ein- und/oder Ausgänge einzeln abkoppeln (siehe Steckersymbol am Ausgang rechts) und die Logikergebnisse bei manueller Eingabe von ZUständen/Werten beobachten. Gleichzeitig seht eine Minitatur-Grafana Live-Ansicht zur Verfügung und wenn man will eine Echtzeitansicht in Grafana, die auch alle internen Zustände der Logikzelle zeigt.

    DoktorMode_abgekoppelt2.png

    lg
    Robert

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  • concept
    antwortet
    Zitat von danik Beitrag anzeigen
    Das Gerät ist bei mir seit März im Einsatz, die Software wird im 2-3 Wochen Rhythmus aktualisiert (inzwischen ist die finale Version 1.5 verfügbar), und seit Mitte Jahr der Logik-Editor verfügbar ist, benutze ich den Timberwolf-Server mit der CometVisu als Hauptsystem.
    Hey, das ist doch top, wenn jetzt - also knapp 4 Jahre nach der Produktankündigung - auch schon ein paar der angekündigten Funktionen lauffähig sind!


    Zitat von danik Beitrag anzeigen
    Es gibt noch einige Sachen die mir fehlen (...), aber diese sind vorgesehen und werden über kurz oder etwas länger verfügbar sein.
    Geduld scheint eine wichtige Charktereigenschaft zu sein, welche Timberwolf-Anwender auszeichnet...


    Zitat von danik Beitrag anzeigen
    Die Überschrift Werbung finde ich etwas speziell. Das Stefan um Erfahrungsberichte bittet finde ich als Hersteller normal.
    Wie nennt man das sonst, wenn der Übervater des Timberwolf im eigenen Forum dazu aufruft, "positive Erfahrungsberichte" auch in "anderen Foren" zu posten? Nicht Werbung? Eher Guerilla Marketing?

    Wär ja was anderens, wenn ein sachlicher Pro/Kontra-Bericht gepostet wird, aber reine Lobhudelei finde ich grausam... zumindest so passt die Kennzeichnung als WERBUNG doch gut...


    Zitat von alexbeer Beitrag anzeigen
    Die heranwachsende TWS-Community ist spitze. Die Hilfsbereitschaft enorm.
    Na eben, ihr habt doch eine tolle Community, wo Ihr Euch wohlfühlt! Warum geniesst ihr es nicht einfach dort und meidet das Haifischbecken?


    Edit:
    Zitat von alexbeer Beitrag anzeigen
    Dank des "Doktor-Modus" kann in Echtzeit eine Logik getestet werden, ohne die KNX-Installation zu beeinträchtigen.
    Was ist das, hört sich interessant an? Ein Logik-Simulator? Wie arbeitet man konkret damit?
    Zuletzt geändert von concept; 23.12.2019, 03:01.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Die Zertifizierung der Applikation (...) steht noch aus, weil die KNX Association noch an der Toolchain aus Manufacturer Tool und ETS arbeitet, damit die bei unserem Stack möglichen 8.000 Universalobjekte auch in der ETS nutzbar sind.
    Hi Stefan,

    also bisher keine zertifizierte Applikation. Warum unbedingt so eine extreme Anzahl von KO, mit denen ihr euch selbst in die Sackgasse manövriert habt?

    Mir gefällt die Lösung von Gira beim X1 ganz gut: Ausreichende Menge von KO, die man in der ETS-Applikation verknüpfen kann, und parallel/alternativ dazu die Möglichkeit beliebige GA direkt im Projektassistenten (ohne ETS) zu nutzen. Also das Beste aus beiden Welten, ohne daß man auf Änderungen in der ETS hoffen muß. Nur so als Idee, wo man vielleicht was bei Gira abgucken kann.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 22.12.2019, 19:12.

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  • alexbeer
    antwortet
    Hi,
    Der Disclaimer ist ja nett Nicht vebandelt?
    schön, wenn ich dir ein Schmunzeln entlocken konnte. Ich stehe - außer als Kunde - halt in keinerlei Verhältnis zu wiregate/Elabnet und vertrete daher auch nur meine Meinung. Nicht mehr und nicht weniger hatte ich versucht zum Ausdruck zu bringen.

    Ist er denn inzwischen tatsächlich zertifziert?
    ich zitiere einfach mal StefanW (GF von Elabnet):
    [quote]

    --> gelöscht, weil bereits von StefanW beantwortet...

    VG Alex

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Volker,

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    Ist er denn inzwischen tatsächlich zertifiziert?
    Jein. Eine komplette KNX-Zertifizierung besteht aus drei Teilen. Einmal die Zertifizierung der KNX-Hardware, die Zertifizierung des KNX Stacks und die Zertifizierung der Applikation.

    Als KNX-Hardware verwenden wir den Infinion Chip "TP-UART 2+", also einen bereits zertifizierten KNX Chip.

    Unser KNX Stack ist seit dem Frühsommer 2018 zertifiziert (das ist auch die anstrengendste Zertifizierung von allen und darf weltweit nur von 4 Laboren durchgeführt werden). Wir haben es bei DIAl zertifizieren lassen, weil es in Europa das einzig unabhängige Labor ist.

    Die Zertifizierung der Applikation (die von ca. zwei Dutzend Laboren durchgeführt werden kann) steht noch aus, weil die KNX Association noch an der Toolchain aus Manufacturer Tool und ETS arbeitet, damit die bei unserem Stack möglichen 8.000 Universalobjekte auch in der ETS nutzbar sind. Derzeit sind wir auf 2.000 Objekte limitiert, weil dem MT dann der Speicher ausgeht....

    Es gibt da eine längere Geschichte dazu und diese kann man hier lesen: https://forum.timberwolf.io/viewtopi...tart=40#p19086

    lg

    Stefan

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von alexbeer Beitrag anzeigen
    Diese Vorarbeiten sind notwendig, da der TWS als zertifiziertes KNX-Gerät auch über die ETS eingerichtet werden muss.
    Ist er denn inzwischen tatsächlich zertifiziert?

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  • danik
    antwortet
    Die Überschrift Werbung finde ich etwas speziell. Das Stefan um Erfahrungsberichte bittet finde ich als Hersteller normal. Ich habe meine Erfahrungsbericht geschrieben weil ich es ein tolles System finde und es begrüssen würde, wenn dies möglichst eine breite Kundschaft findet. Falls solche Erfahrungsberichte nicht erwünscht lasst es mich bitte wissen.

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  • StefanW
    antwortet
    Hallo Matthias,

    ------------- Beitrag geändert -------------

    ich hatte Dir hier vorgeworfen "unfair" zu sein. Weil ich war enttäuscht, dass die Beiträge meiner Kunden als "Werbung" gekennzeichnet wurden. Den Vorwurf nehme ich vollumfänglich zurück und entschuldige mich hierfür.

    Mir war nicht bekannt, dass Eure Regeln besagen, dass alle Erfolgsberichte als "Werbung" zu kennzeichnen sind, wenn der Hersteller dazu aufgerufen hat. Selbstverständlich erkennen wir Eure Regeln an. Ich hätte vorher nachfragen sollen, anstatt gleich zu schießen.



    Es gibt im Leben oft zwei Sichtweisen und ich bitte darum, dass ich kurz unsere Sichtweise darstelle:

    - Heutezutage werde irre Gelder ausgegeben für Werbung und Marketing. Alles braucht Hochglanz-Webseiten mit glücklichen Menschen darauf. Technische Details erfährt man kaum noch, nur noch der Nutzen wird für viel Geld in tollen Fotos herausgestellt. Die Kosten für solche teuren Werbemaßnamen muss der Kunde tragen, es ist im Kaufpreis eingerechnet und macht mehr aus, als sich mancher vorstellt.

    - Ich finde diese Entwicklung schade, weil wir haben drängende Probleme auf der Welt zu lösen. Viel davon mit Vernunft, manches auch mit Technik. Dazu möchten wir unsere Beitrag leisten. Vernunft bedeutet in meinen Augen, statt der (immensen) Kosten für Marketing und Werbung, besser technische Innovationen zu entwickeln, welche der besseren Nutzung von Energie, der Vermeidung von Verschwendung und auch dem sparsamen Einsatz von Ressourcen dienlich ist.

    - Wir investieren das Geld, dass wir für Werbung ausgeben würden, lieber in Fortschritt, in die Entwicklung von Systemen die weniger Energie benötigen, in Software um Energie besser zu messen / verwalten / steuern, in langlebige Produkte, Grid-Integration usw.

    - Damit der Kunde trotz geringstem Marketing-Budget auf uns aufmerksam wird, benötigen wir Mund-Propaganda. also die ehrliche Empfehlung unserer Kunden. Das gab es auch schon in der Vor-Internet-Zeit.

    - Diese Empfehlung bekommen wir auch. Allerdings kennt man aus dem Forengeschehen auch, dass die Motivation für einen negativen Beitrag, etwa weil man sich geärgert hat, zigfach höher ist als für einen positiven Beitrag, insbesondere ohne eigenen Nutzen.

    - Deshalb habe ich meine Kunden in meinem Forum aufgerufen, man möge doch bitte Erfahrungsberichte schreiben. Weil wir wissen wollen wo wir stehen, aber auch Interessenten sicher einen Anhaltspunkt brauchen, was denn die Erfahrung der Kunden mit unserem Produkt ist. Ich habe NIEMALS Einfluss genommen auf den Inhalt von Erfahrungsberichten noch gibt es irgendwelche Vorteile dafür.

    - Aber ich habe mir erlaubt darauf hinzuweisen, dass dies wichtig ist für uns und eine größere Kundschaft weitere und bessere Entwicklungen ermöglicht. Das ist ein Hinweis auf einen tatsächlich existierenden Zusammenhang, insbesondere, weil wir kein Geld für Marketing ausgeben wollten. Dies wird mir nun zum Vorwurf gemacht, weil die Ansicht besteht, ich hätte meine Kunden damit genötigt. Das war nicht meine Intention. Ich will Dinge auf ehrliche Weise voran bringen und es sollte erlaubt sein, dass ich meine Kunden motiviere uns mit Mundpropaganda zu helfen. Auf freiwilliger und ehrlicher Basis.

    Die hier vorgetragenen Berichte sind meiner Ansicht nach authentisch und wurden nicht von mir beeinflusst. Unser Produkt ist wirklich sehr gut und enthält viele Funktionen die sehr innovativ aber nicht leicht zu erklären sind. Diese Innovationen und unser Service begeistern die Kunden. Weil das ist die Art und Weise wie wir arbeiten. Das mag mit ein Grund sein, dass die Berichte so gut ausfallen.

    Ich meine, es sollte möglich sein, dass nicht nur negative Berichte mit größter Selbstverständlichkeit (und oftmals unausgewogen und einseitig) in allen Foren der Welt zugelassen sind, dass aber Erfahrungsberichte mit einer gewissen Begeisterung grundsätzlich als Werbung und schlecht eingestuft werden.

    Weil das wäre ein entsetzliches Signal für kleine Hersteller wie wir, dass wir uns so anstrengen um mit guter Qualität und Innovationen zu glänzen und Berichte darüber dann verpönt sind. Ich bitte darum um ein klein wenig Toleranz.

    Danke

    ------------- Beitrag geändert -------------


    Der Grund warum nun in kurzer Zeit Berichte hier im KNXUF auftauchen liegt vor allem darin begründet, dass wir vor zwei Tagen - nach einem 25 monatigen Betatest - nun das erste vollständige Release ausgerollt haben, den Betatest also verlassen haben. Unsere Kunden wollten - solange die Software noch in BETA war - keine Berichte und Empfehlungen abgeben. Das hat hat sich wohl geändert und Du wirst davon noch mehr zu lesen bekommen. Außerdem habe ich die Kunden darum gebeten. Was sie schreiben und machen, ist aber ihnen überlassen.


    Ich wünsche allen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

    lg

    Stefan

    Zuletzt geändert von StefanW; 23.12.2019, 11:51. Grund: Ich entschuldige mich für den Vorwurf, nicht Fair zu sein.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Der Disclaimer ist ja nett Nicht vebandelt?

    Ich sammle die von Stefan angemahnten Erfahrungsberichte mal in einem Thread, ich nehme an, da kommt noch mehr.

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