Zitat von 6ast
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Warum das nicht nutzen? Man muss ja nicht immer das Rad neu Erfinden und man bezahlt am Ende halt den Service der einem das so zusammenstellt um es nutzen zu können. Hier im Forum ist unter den sehr aktiven Usern die Quote ausgebildeter / studierter / aktiver / zumindest sehr affiner IT-Programmierer usw. sehr hoch. Die mögen das womöglich komisch finden warum man für nen Server der ein paar Tools zusammenstöpselt teilweise 4 Stellige EUR und Subscription bezahlen soll.
Ich möchte nicht wissen was bei vielen anderen System am Ende unter der Haube steckt.
Ansonsten denke ich mal so einen eigenen KNX-Stack und die ganzen 1-wire Sachen, sowie SW das ordentlich in eine modulare Softwarearchitektur zu packen und Schnittstellen zu den Welten zu bauen sind auch nichts was man mal so in die Tastatur klimpert. Der Dispatcher und Logikeditor ist auch eine Eigenentwicklung. Am Ende sehe ich da offensichtlich die Timeseries DB, Grafana, Portainer als Docker Hub und die Open-VPN Module. Soviel Freeware ist das also nicht, es sind nur sehr interessante Werkzeuge.
Soll man jetzt eine eigene Datenbank erfinden? Und die Grafana-Dashboards kann man sehr schnell und Intuitiv erzeugen und mit dem Systemverhalten der TWS-Software die eben alles auf dem Bus mal eben in eine Datenbank schreibt ist das eine enorme Erleichterung.
Es gibt hier ja immer einige Threads mit komischen Erscheinungen, dann wundern sich einige was wohl mit X1 und Co nicht stimmt, dann geht die Suche los und manch einer lässt dann in der Hoffung einer Fehlerwiederholung lange einen PC mitlaufen um in der ETS via Busmonitor das zu dokumentieren. Allein das Feature vom TWS, Anstöpseln an den Bus, Schnittstelle aktivieren und schon hast die volle Möglichkeit der Diagnose. Und wenn dir irgendwann was komisches auffällt kannst auch Monate zurückschauen ob es das ggf schon mal gab und was da so alles passiert ist und wer da wirklich Auslöser ist. Finde ich absolut genial.
Hätte ich mir das mit nem 30€ RPI + SD Karte + eibd/knxd +Timeseries DB + Grafana selbst bauen können? Nöö kann ich nicht bin ich zu doof. Können das viele andere, offensichtlich auch nicht, weil dann würde es ja quasi zur Standardausstattung einer KNX-Installation gehören und viele Fragen und Glaskugellesen der wissenden User wäre obsolet.
Ich bin von der KNX-Welt sehr fasziniert und habe mir das auch ins Haus gebaut. Aber alle Lösungen die hier so als Freeware angeboten werden sind mir einfach zu kompliziert selbst zu bauen, da hab ich dann doch kein Händchen / Zeit für (EDOMI usw. OH2, FHEM).
Nen Gira-HS hätte ich mir auch kaufen können für das Geld, aber warum für das Geld ne HW und Software Architektur aus dem letzten Jahrhundert kaufen? Und wirkliche Laien schaffen sich damit auch keine Volle Lösung, weil das Ganze Thema eben nicht wirklich so einfach ist.
Zitat von 6ast
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Babtec hat auch nen Server aber die IOT-Welt kommt auch erst via Zusätzlichem HW-Modul, Hager hatte erst die Domovea, hat dann ein IoT-Modul verkauft und stöpselt das nun in die Domovea2 zusammen. Da hat ein geneigter Kunde dann auch dreimal die HW bezahlt. Um einfach nur aktuelle SW nutzen zu können.
Habe ich aber nicht immer gelesen das ein X1 überhaupt nicht kann was zu speichern und Digramme zu erstellen? Und im HS erstmal kompliziert Datenarchive anzulegen sind um eine GA in ein Chart zu bekommen? Das ist doch auch nicht wirklich anwenderfreundlich aber wohl von der Kundschaft akzeptiert. Nachträgliche Fehlerdiagnose geht so auch nicht (wenn es nicht zufällig die paar GA sind).
X1 scheint interessant und mit der Öffnung des SDK hat er auch noch Entwicklungspotential. Ist aber am Ende offensichtlich auch unvollständig auf dem Markt gekommen, weil sonst würde die Community nicht so eifrig Bausteine bauen. Kann man nun toll finden oder auch komisch. Man verkauft nen Server und im Leistungsspektrum des TWS X1 + S1 kommst auch auf den gleichen Preis raus und dann programmiert das richtig feine Zeugs aber die Community unbezahlt dazu. Da kann Elabnet sicher auch Freeware-Komponten nehmen und integrieren. Halte ich für das gleiche Prinzip halt nur andersrum.
Insgesamt kann man diese Kritik also in irgendwelchen Punkten auf alle "fertigen" zu kaufenden Server-Lösungen anbringen. Ist also wenn man ehrlich ist kein exklusives Manko des Timberwolf-Servers.
Zumindest konnte ich mich die letzten Monate halt gut davon überzeugen, dass das Team einen stetigen Output an neuen Features/ Verbesserungen / Bugfixes usw. geliefert hat. Und selbst wenn das Überstundenlevel da sinkt, ist es noch mehr und schneller was man bei vielen der anderen "Dinosaurier" so sieht. Ich denke das der Vorsprung in einigen System auch schnell dahin sein wird. In Details hat der TWS einige eh schon deutlich überholt.
Schiewrig ist nur das der "einfache" Kunde diese Details kaum wahrnehmen wird. Das macht dem Vertrieb nicht leicht. Aber ich finde es einfach gut das es hier noch einen Anbieter gibt der die Fueatures auch mal weiter denkt und mit Qualität ausliefert. Für Kunden die einfach nur Fragen, kann der Siri und hab ich was buntes aufm handy? Ja kann er mit ein paar Extras im Docker, ist noch kein Verkaufsargument. Da steht aber bestimmt auch schon was in der Pipeline.
Der Projektverlauf war sicher nicht optimal und wäre der TWS in dem Zustand heute 1 Jahr früher gekommen, wäre die Welt viel schöner und und und...
concept Heinz ich kann mich ja noch an einige Enttäuschte Beiträge von Dir zum ABB-Logikmodul erinnern. Das mit der Simulationsfähigkeit von Logiken des TWS, denke trifft so ziemlich das was Du Dir da drunter vorstellst. Auch wenn der Logikeditor da anders zu bedienen ist als die aneinander gereihten Kistenchen im Gira-Style.
Also probiert Ihn aus und ansonsten habt demnächst ein tolles und gesundes 2020.
Gast1961 Volker, Deine gesamte Logik kann man im TWS in eine Custom-Logikzelle basteln oder in einzelne Module wären es 3 ( zwei UND + ein ODER) die Schwellwerte usw. lassen sich alle an den Eingängen der Logikzellen abarbeiten, Ausschaltverzögerungen auch (Basis die Grundobjekte die bei Dir ganz links stehen).
Den Punkt mit den K1234 als Kennung der KNX-Objekte ist erstmal berechtigt. Mit einem Klick auf das Objekt erhält man aber sehr detaillierte Informationen dazu, also alles was man so an ein KNX-Objekt in der ETS verknüpfen kann (GA / Beschreibungen) und im TWS hinterlegte Tags.
Naja der Optik wegen würde ich das aber auch nicht alles direkt sichtbar haben wollen. In Deinem Screen ist am Ausgang auch der Text abgeschnitten.
Aber ich stelle da mal noch nen FR ein, dass das was man per Klick auf das Objekt dann im DOS-Fenster (Gehört zu dem Dispatcher den Stefan oben erwähnte) sieht lässt sich sicher auch als Mouse-Over direkt in der Zelle anzeigen, dann ist das auch wieder schnell begriffen was hinter K1234 steckt.
Ansonsten hat man den Vorteil das man für einige Lösungen viel weniger solcher Bausteine benötigt, das erhöht dann auch wieder die Übersicht über alle Logiken auf dem System. Aber da bin auch noch nicht der richtige zum Überzeugen, da bei mir noch nicht so viele Logiken laufen, da sind aber schon andere Unterwegs, die da dreistellige Anzahl Logiken vom Wiregate auf den TWS migriert haben und dabei auch einiges an Stückzahlen reduzieren konnten.
Customlogiken wie ganze Beschattungsbausteine sind dann auch sehr komfortabel möglich und bieten sehr übersichtliche Darstellungen.





Nicht vebandelt?
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