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  • tobiasr
    antwortet
    Welchen Rahmen sprengt das? Aufwand ist der selbe. Vielleicht kann man das ganze ja auch dafür nutzen gleichzeitig in der EDV aufzuräumen?

    Natürlich ist ein Glasfaserkabel teurer. Allerdings sicherlich günstiger, als ggf. ein Überspannungsschaden.

    Der KNX Vertreter kommt nicht zufällig im Auftrag EINES Herstellers? Das ist häufig schwierig, weil du die Vorteile des KNX, also die wilde Kombination der Geräte, die für genau deinen Anwendungsfall optimal sind, nicht ausnutzen kannst.

    Gruß
    Tobias

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  • Motzgo
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Es kommt auf die Anlagen an, Potentialausgleiche usw, aber du legst eine elektrisch leitende Leitung zwischen verschiedenen Anlagen Teile/Potentiale. Warum machst du Planung + Ausführung, wenn solche Details fehlen? Sorry, ich weiß, die Frage gilt wieder als unhöflich.
    Ne alles gut, ich frage ja hier bewusst nach genau aus solchen gründen.
    Ich mach die Planung selbst nur "begleitend" mit meinem Chef.

    In Wirklichkeit sieht es so aus: Mein Chef soll ein Angebot machen, und geht mit einem externen KNX Vertreter (der uns gleichzeitig auch die Bauteile verkauft) die Anlage besichtigen, dort wird besprochen was benötigt wird etc...
    Dann soll ich das ganze umsetzen, bzw die Kollegen einteilen und zeigen, wie wo was.

    Jetzt kommt mir das aber von Anfang an etwas komisch vor was die da vor haben, und deshalb denke ich gleich einen Schritt weiter. Und das wirft nun eine Frage nach der anderen auf. Aber genau darauf wollte ich hinaus. somit weiß ich umso mehr was zu berücksichtigen ist.

    EDIT: In wahrheit sollte der KNX Vertreter genau diese "Kleinigkeiten" kennen und und das richtige Material verkaufen. Weil sonst könnte ich das ja gleich auf eigene Faust erledigen...

    Zitat von tobiasr Beitrag anzeigen
    Wenn dir die EDV Verkabelung nicht gefällt du aber sowieso neue Leitungen legst. Wie wäre es denn mit einem Micro Switch 1x Kupfer + 2x Glasfaser als Hutschienengerät und daran dann einen IP Router (ggf. auch Kombiniert mit Netzteil + Drossel als Weinzierl 762).
    Dann müsste ich neue LWL leitungen zu den EV's ziehen, ich befürchte das sprengt den Rahmen. Wäre aber die vermutlich sauberste Lösung.

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  • tobiasr
    antwortet
    Wenn dir die EDV Verkabelung nicht gefällt du aber sowieso neue Leitungen legst. Wie wäre es denn mit einem Micro Switch 1x Kupfer + 2x Glasfaser als Hutschienengerät und daran dann einen IP Router (ggf. auch Kombiniert mit Netzteil + Drossel als Weinzierl 762).

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  • BadSmiley
    antwortet
    Es kommt auf die Anlagen an, Potentialausgleiche usw, aber du legst eine elektrisch leitende Leitung zwischen verschiedenen Anlagen Teile/Potentiale. Warum machst du Planung + Ausführung, wenn solche Details fehlen? Sorry, ich weiß, die Frage gilt wieder als unhöflich.

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  • Motzgo
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Bist du Elektrofachkraft oder kommst du aus dem IT Segment? I. D. R. Ist der größte Nachteil eines TP Backbones der Aufwand mit Blitz und Überspannung Schutz der auch häufig vernachlässigt wird. IP häufig über Galsfaser verteilt und schon hat man das Problem nicht mehr.
    Ich bin gelernter Elektriker, per Abendschule noch den Ingenieur nachgeholt, und jetzt liegt mein aufgebangebiet meist bei KNX planung und ausführung

    Überspannungschutz bei KNX... ach herje jetzt wühlst du Themen auf ^^
    Aber berechtigt...
    Einer Überspannungsschutz für die Wetterstation sollte doch i.d.r reichen?
    Verkabelt wird eigentlich sauber getrennt in einer extra schwachstrom Kabeltasse (nur datenleitungewn und co.)
    Zuletzt geändert von Motzgo; 17.08.2020, 16:57.

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  • Motzgo
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen

    Sollen das die Abstände der jeweiligen Elektroverteiler zum Hauptverteiler sein?
    Das sind die Leitungslängen von HV zu EV 1-6
    Gemessen im Plan mit reichlich reserven, also ggf schaffe ich es unter 1000m alle zusammen

    Halle 7+ ist rein theoretisch gedacht. ich glaube diese werde ich nicht berücksichtigen wenn es nur daran scheitern sollte.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Da stellt sich die Frage ist das eher ein IP-Gerät oder ein KNX-Gerät?
    Als IP Router würde ich dir Weinzierl 751 verwenden. in jedem Netzwerkschrank ist ganz oben eine Hutschiene verbaut, das haben wir gerade letztes Jahr in allen Netzwerkschränken erneuert, für Normalnetz und USV Strom.
    Zuletzt geändert von Motzgo; 17.08.2020, 16:53.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Bist du Elektrofachkraft oder kommst du aus dem IT Segment? I. D. R. Ist der größte Nachteil eines TP Backbones der Aufwand mit Blitz und Überspannung Schutz der auch häufig vernachlässigt wird. IP häufig über Galsfaser verteilt und schon hat man das Problem nicht mehr.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Motzgo Beitrag anzeigen
    Die IP Router alle im Netzwerkschrank verbauen und von dort aus KNX kabel zu den Elektroverteiler?
    Da stellt sich die Frage ist das eher ein IP-Gerät oder ein KNX-Gerätß haben die Hutschienenmodule in den IP-Schränken?
    Es könnte ja auch die eine CAT-Leitung in den EV, mit entsprechender Leitungsisolierung kann sowas eingeführt werden und Hutschienenmodule zum auflegen gibt es auch und von Hager auch passende Patchleitungen zum Anschluss des KNX-IP-Routers.

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Motzgo Beitrag anzeigen
    Jedoch habe ich da lange Leitungslängen:
    Halle 1 und Halle 6 werden etwa 350m lang (von Hauptlinie)
    Halle 2 und 5 etwa 200m
    Halle 3 und 4 etwa 50m
    Sollen das die Abstände der jeweiligen Elektroverteiler zum Hauptverteiler sein? Oder sind es die Größen der Hallen selbst?
    Wenn es die Abstände sind und da auch noch ne Halle #7 hinzukommt dann wäre der Weg die Hauptlinie als IP-Linie auszuführen wohl die bessere. Dann braucht es nur eine CAT-Verdrahtung in passenden Leitungen für die Entfernungen.

    Auf Basis von IP-Backbone ist dann aber die Frage ob man diese TP-Linien dann so als Linie unter der IP-Hauptlinie ausführt oder als Linie in jeweils eigenen Bereichen oder als TP-Hauptlinie mit Geräten in eigenen Bereichen.

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  • Motzgo
    antwortet
    Dann werd ich mir mal in erster Instanz nochmal die leitungslängen ansehen.
    eventuell kann ich ja irgendwo abkürzen.

    ansonsten wird es über IP gelöst.
    Leider gibts es nicht überall einen netzwerkschrank in der nähe eines elektroverteilers.
    was mache ich wenn der netzwerkschrank weiter als 100m weg ist vom Elektroverteiler?

    Die IP Router alle im Netzwerkschrank verbauen und von dort aus KNX kabel zu den Elektroverteiler?

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von Motzgo Beitrag anzeigen
    Sollen heissen? 2x 350 + 2x 200 + 2x 50 = 1200m ?
    Es gibt leider keinen Rechenweg und keine inhaltliche Begründung (Spannungsabfall? Signallaufzeit?) sondern einfach nur die Aussage "maximal 1000 m Gesamtlänge pro TP Liniensegment". Das findet man mehrfach, scheint also ernst gemeint zu sein.

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  • Motzgo
    antwortet
    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    I. D. R. Macht man pro Halle eine Linie und einen IP Backbone, da man so für IT Struktur mit nutzen kann in älteren Anlagen gibt es häufig auch TP Backbones.
    Mir gefällt die bestehende Netzwerkverkabelung nur Leider absolut nicht... die Hallen sind vor 50 Jahren gebaut worden, vor 25 Jahren ist dann mal das Netzwerk dazu gekommen, welches immer großer und größer wird.

    Siehst du einen Nachteil an einer reinen TP Verkabelung bei meinem Projekt?
    Ich nämlich nicht, liegt aber vermutlich auch daran das ich noch nicht viel mit IP Routern gearbeitet habe.

    Zitat von BadSmiley Beitrag anzeigen
    Wie du das für dich löst, musst du dann schon selbst wissen. In der Industrie wird häufig sehr engstirnig gedacht. Die neue Halle ist ein neues Projekt mit eigenem Elektro Planer und er plant dann für seine Halle was er kennt. So erlebe ich häufig bei 5 hallen gibt es 6 Visus, weil die Verwaltung auch nochmal erneuert wurde.
    Das kenne ich zu gut, daher will ich einen Zukunftssicheren Bus aufbauen, nur eine Visu - und die richtig.
    Wenn das läuft, dann werde ich das Projekt auch noch lange betreuen.
    Und wenn nicht... naja dann isses zwar schön verkabelt, intressiert mich aber nichtmehr
    Zuletzt geändert von Motzgo; 17.08.2020, 15:45.

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  • Motzgo
    antwortet
    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    - maximale Länge zwischen Busgerät und Spannungsversorgung: 350 m
    Da bin ich drunter

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    - maximale Länge zwischen zwei Busgeräten: 700 m
    Da bin ich auch drunter

    Zitat von 6ast Beitrag anzeigen
    - maximale Gesamtlänge eines Liniensegmentes: 1000 m
    Sollen heissen? 2x 350 + 2x 200 + 2x 50 = 1200m ?
    Könnte mir aber vorstellen dass das "egal" ist wenn Halle1 und Halle 6 nicht kommunizieren, oder versteh ich da was falsch?




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  • BadSmiley
    antwortet
    I. D. R. Macht man pro Halle eine Linie und einen IP Backbone, da man so für IT Struktur mit nutzen kann in älteren Anlagen gibt es häufig auch TP Backbones.

    Wie du das für dich löst, musst du dann schon selbst wissen. In der Industrie wird häufig sehr engstirnig gedacht. Die neue Halle ist ein neues Projekt mit eigenem Elektro Planer und er plant dann für seine Halle was er kennt. So erlebe ich häufig bei 5 hallen gibt es 6 Visus, weil die Verwaltung auch nochmal erneuert wurde.

    Wenn du immer die Hand drauf haben kannst, dann wäre meine Lösung ip Backbone mit Homeserver. Klar ist man von der IT Abhängig, aber i. D. R. Sind das die Leute mit denen man am besten reden kann.
    Zuletzt geändert von BadSmiley; 17.08.2020, 15:35.

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  • Gast1961
    antwortet
    Ich habe gerade mal in den Grundkurs-Unterlagen nachgeblättert, was die Längen im KNX-Teil angeht.
    - maximale Länge zwischen Busgerät und Spannungsversorgung: 350 m
    - maximale Länge zwischen zwei Busgeräten: 700 m
    - maximale Gesamtlänge eines Liniensegmentes: 1000 m
    - Abstand von zwei Spannungsversorgungen innerhalb desselben Liniensegmentes: nach Herstellerangabe

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