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  • Fitje
    antwortet
    Doch, genau das habe ich verstanden. Kamin und KWL sind für mich eigentlich neutral. Habe gerade Mal nachgeschaut und meine KWL fährt sogar im Überdruck. Differenz zwischen Zu- und Abluft sind je nach Stufe zwischen 5-15%.
    Ich verstehe eher nicht, was bei nicht laufendem Ofen passieren soll, wenn die DAH für 15-20 Minuten läuft. Dabei zieht sie ca. 75m³ Luft aus dem Haus auf Stufe zwei. Der Raum in dem sie ist, hat ein Volumen von 180M³ und über die Türen strömt aus dem Rest des Hauses Luft nach. Warum muss ich dann bei Minusgraden 75m3 kalte Luft wieder reinziehen? Den Sinn verstehe ich nicht so ganz.

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  • RBender
    antwortet
    Witzigerweise hast du aus meiner Sicht immer noch nicht verstanden, dass die DAH das eigentliche Problem ist. Wenn du keine verlässliche Zuluft schaffst, dann zieht die DAH einen recht starken Unterdruck im Haus. Das ist weder für deine Dichtungen noch die KWL sehr empfehlenswert. Der Ofen ist nur indirekt ein Problem. Einen Fehler des Schorni kann ich deshalb überhaupt nicht sehen!

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  • Fitje
    antwortet
    Das heißt du hast auch einen temperaturunabhängigen Fensterschalter? Wenn es echt so ein Krampf wird, dann hänge ich den Druckwächter dran. Schade nur, dass einem der Schorni sowas vorher nicht sagt. Da kann man sich einiges an Aufwand sparen. Dann hätte ich zum Beispiel den gleichen Ofen für 1000 Euro weniger ohne Zertifizierung genommen...

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  • dreamy1
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen
    Allerdings muss natürlich gewährleistet sein, dass sich der Betrieb immer im "geprüften" Bereich der Zulassung des Ofens befindet. Davon kann aber hier keine Rede sein, wenn der DAH die planmäßige Zuluft fehlt. Der Schornsteinfeger hat absolut recht mit seinen Bedenken.
    Kann ich nur unterschreiben. Unser BSF hat mich darauf hingewiesen, dass die Türdichtung des Ofens sich mit der Zeit auch etwas setzen kann, die absolute Raumluftunabhängigkeit ist dann nicht mehr gegeben...vor allem nicht, wenn man das Haus durch die DAH kräftig in Unterdruck versetzt (bei uns 850m³/h durch die DAH...die macht bereits auf Stufe 2 von 4 die Haustür auf, wenn nur der Schnapper aktiv ist).

    Das war für mich alleine schon aus Eigenschutz Grund genug, hier nicht über formelle Zulassungen zu diskutieren. Ich will hier nach 8 Jahren und etwas gesetzter Türdichtung am Ofen keine Toten im Haus. Fensterkontakt an die DAH und fertig.

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  • Fitje
    antwortet
    Naja, noch ist Preußen nicht verloren. Das Haus ist ein Jahr alt. Den kann ich nachholen. Okay, Nachbesserungen, sofern notwendig, sind dann etwas schwieriger, aber das ist gerade nicht das Problem.
    Jetzt will ich erstmal Klarheit beim Ofen...

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen
    Noch unverständlich, dass Bauleiter auf diese "Kontrolle" verzichten.
    Sie würden sehen das die Truppe gepfuscht hat und müssten beim GU wegen Reparatur beichten das die Marge für das Objekt gerade verschwunden ist.

    So bleibt der Pfusch versteckt bis in 10 Jahren der Eigentümer bei einer Renovierung mal komische Sachen an der Substanz entdeckt.

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  • RBender
    antwortet
    Ein Blowerdoortest ist gem. ENEV immer vorgeschrieben, wenn eine mechanische Lüftungsanlage eingebaut wird und diese im Nachweis berücksichtigt wird.
    Aber mal davon abgesehen, stellt sich mir die Frage warum Bauherren freiwillig (vielleicht gegen ein paar Euro) auf Maßnahmen verzichten, die deutliche Baukontrollfunktion haben. Noch unverständlich, dass Bauleiter auf diese "Kontrolle" verzichten. Anderes Thema!

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  • Fitje
    antwortet
    Den haben wir gar nicht gemacht, da wir nicht nach KfW gebaut haben...
    Aber das ist ein anderes Thema.

    Werde über die Option "Nachströmöffnung" mal nachdenken und mir ein paar Gedanken machen.

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  • RBender
    antwortet
    Wie gesagt, es war nur eine Empfehlung. Wenn du meinen Ausführungen nicht glauben willst, kannst du natürlich machen was du willst.
    Vielleicht denkst du an meine Aussagen, wenn du beim Blowerdoortest dabei bist!

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  • Fitje
    antwortet
    Dagegen stäube ich mich ja auch gar nicht. Die Zulufteinrichtung wäre dann meiner Meinung nach das zu öffnende Fenster, wenn DAH und Ofen parallel betrieben werden.
    Das die Luft irgendwo herkommen muss, ist klar. Allerdings glaube ich nicht, dass uns die DAH bei der Größe unseres Hauses derart viel Luft wegsaugt, dass wir nicht mehr atmen können sofern der Ofen aus ist.

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  • RBender
    antwortet
    Wir bauen heute (mehr oder weniger) luftdicht. Deshalb muss jedes "Gerät", dass "Luft" verbraucht diese von Außen entnehmen können.
    Dein Kaminofen ist raumluftunabhängig und damit brauchst du mE formal erst mal keinen (bauaufsichtlich zugelassenen) Unterdruckwächter für den Betrieb mit einer DAH. Allerdings muss natürlich gewährleistet sein, dass sich der Betrieb immer im "geprüften" Bereich der Zulassung des Ofens befindet. Davon kann aber hier keine Rede sein, wenn der DAH die planmäßige Zuluft fehlt. Der Schornsteinfeger hat absolut recht mit seinen Bedenken. Ich bin sogar der Meinung, er müsste hier einen zugelassenen Druckwächter (inkl. Einbau entsprechend der Zulassung!) fordern.

    Ich kann dir nur den Rat geben, dass du für die DAH eine Zuluftstelle einbauen mußt. Auch wenn deine Dunstabzugshaube nur 380m³/h schafft, wo soll die Luft herkommen?

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  • Fitje
    antwortet
    Mauerkasten für die Zukunft wird schwer, da wir überall im EG auf der Seite bodentiefe und deckenhohe Fenster haben.
    KWL steuern wird nicht gehen. Die hat einen abgesicherten Kaminmodus, den man nicht ändern kann. Die ist aktuell auch noch dumm, weil nicht in den Bus eingebunden. Ist eine Novus 300 von Zehnder.

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  • Fitje
    antwortet
    Wir haben einen Skantherm Elements. Der hat sowas leider nicht. Ich werde nächste Woche Mal den Schorni und Elektriker gleichzeitig kommen lassen. Scheinbar muss das Miele-Kochfeld mit integriertem Wrasen auch noch angepasst werden...

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  • jreeg
    antwortet
    Zitat von Fitje Beitrag anzeigen
    wir haben in unserem Haus einen DiBt zertifizierten Kaminofen
    Was hast du denn genau für einen Ofen? Wir haben einen raumluftunabhängigen Heizeinsatz von Brunner und dessen Steuerung hat einen Ausgang für eine Dunstabzugshaube. Der schaltet ab, sobald die Tür des Ofens geöffnet wird und erst wieder ein, wenn die Abgastemperatur einen bestimmten Wert unterschreitet. In Abstimmung mit dem Schornsteinfeger haben wir den noch mit einem Fensterkontakt in der Küche in Reihe geschaltet und dahinter ein Relais für die Stromversorgung der Haube. Hat der Schornsteinfeger trotz Selbstbau akzeptiert und läuft seit 15 Jahren problemlos.
    Wenn dein Ofen keinen solchen Ausgang hat, würde ich das mit einem eigenständigen Temperaturregler (ohne Bus und Logik) lösen.

    Gruß

    Jochen

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  • RBender
    antwortet
    Warum so umständlich und nicht einfach einen Mauerkasten für die Zuluft nutzen und die KWL für die paar Minuten abstellen?

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