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Merkwürdige Probleme mit GA-Übertragung zwischen verschiedenen Linien

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    Merkwürdige Probleme mit GA-Übertragung zwischen verschiedenen Linien

    Hallo zusammen,

    ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Da ich mittlerweile ziemlich verzweifelt bin und das Gefühl habe, mit beiden Füßen auf der Leitung zu stehen, am besten vorne...

    Mein EFH, gebaut 2020, verfügt über eine selbst geplante, installierte und programmierte KNX-Anlage. Sicher hätte man da manches anders planen sollen/können, aber es ist wie es ist.
    Das läuft seit dem Einzug 08/2021 soweit.
    Soweit deshalb, weil weder das Haus noch entsprechend die KNX Anlage nie wirklich fertig war und auch manche zuvor geplanten Geräte wegfielen/dazukamen/geändert wurden.
    Grundprinzipiell lief das, was da war, aber all die Jahre problemlos, es war eben nur nie "fertig/vollständig". Zum Beispiel habe ich Bewegungsmelder im Treppenhaus die bis heute noch nichts sinnvolles tun. Im Schnitt habe ich wohl 2mal pro Jahr die ETS geöffnet wenn ich an einer noch nicht implementierten Funktion arbeite oder eben neue Geräte in Betrieb nehme.

    Topologie-Überblick:
    1.1 Hauptlinie mit IP-Schnittstelle von MDT und fast allen Aktoren in der Hauptverteilung)
    1.2 Sublinie für Speicher, LED-Aktoren fürs OG und Wetterstation auf dem Dach
    1.3 Sublinie für OG
    1.4 Sublinie für Nebengebäude (eigene Heizung, Einliegerwohnung, Garagen) und Ausstellungshalle
    1.5 Sublinie für Außenbereich (Bewegungsmelder an der Hauswand, Gartenhaus)

    Nun habe ich über den Jahreswechsel mal wieder die ETS geöffnet und habe an Linie 1.4 ein neues Gerät installiert, parametriert und programmiert. Es handelt sich um einen Präsenzmelder der mit seinem Temperatursensor die Grundlage für die Steuerung der Fußbodenheizung des Raumes liefern soll. Und hier fingen meine Probleme an. Ich habe die GA des Temperaturmesswertes entsprechend dem Präsenzmelder und dem Heizungsaktor (an 1.1) zugewiesen, die Geräte programmiert und: Ich bekomme keinen Temperaturwert. Da dachte ich dass ich superschlau bin weil der Linienkoppler (1.4.0) aufgrund der Filtertabelle neu programmiert werden muss. Gesagt, getan, hat nix geholfen.
    Quasi zeitgleich fiel mir beim Wegräumen der Weihnachtsdeko auf dass auf dem Speicher das Licht nicht mehr funktioniert. Nun hängt der Speicher an einer anderen Linie (1.2) als der neue Raum (1.4) und ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern wann und was ich an der 1.2 zuletzt geändert haben soll.

    Alles was ich tat hat nicht geholfen, also habe ich in Verzweiflung (oder weil die ETS mir bei quasi allen Geräten das Grp-Flag weggesetzt hatte) alle Geräte neu programmiert. Das hat auch funktioniert, alle Flags sind wieder brav grün abgehakt.

    Und HIER begann die Tragödie. Das komplette OG (1.3) wollte mit mir nichts mehr zu tun haben, d.h. die Autoren (auf 1.1) haben nichts mehr mitbekommen, es ging kein Licht mehr, keine Rolladen, kein nichts. Das passierte natürlich kurz vor der Schlafenszeit unserer kleinen Kinder, meine Frau war begeistert. Das konnte ich auf die Schnelle nur lösen in dem ich am Linienkoppler (1.3.0) die Filterung komplett deaktiviert habe. Das kann ja aber 1. nicht die Lösung sein und 2. lief das ganze ja jahrelang vorher auch.

    Ich habe also gerade generell das Problem an diversen Stellen dass die Kommunikation zwischen den Linien schief geht - was jahrelang funktioniert hat.
    Das Speicherlicht geht immer noch nicht (nur wenn ich es am Aktor schalte, es funktioniert also technisch noch...), meine Temperaturwerte auf der Ausstellungshalle bekomme ich auch nicht und ein Teil des Hauses läuft nur noch mit deaktivierten Filter im Linienkoppler.

    Wer kann mir helfen? Was braucht ihr von mir? Ich bin auch bereit Unkosten zu erstatten die einem willigen Helfer durch forumsübergreifendes Engagement entstehen. Ich bin echt verzweifelt.




    #2
    Als erstes Screenshot deiner Topologie.
    Filtertabellen hast du kontrolliert ob da auch wirklich die GA drinne sind die du brauchst?
    Irgendweche Visus vorhanden?
    Welche Linienkoppler? Die dazugehörigen BSV liefern auch Spannung?
    Punk ist nicht tot, Punk macht jetzt KNX

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      #3
      1.1 Hauptlinie
      Nein, die Hauptlinie wäre 1.0, nicht 1.1

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        #4
        Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
        Topologie-Überblick:
        1.1 Hauptlinie mit IP-Schnittstelle von MDT und fast allen Aktoren in der Hauptverteilung)
        1.2 Sublinie für Speicher, LED-Aktoren fürs OG und Wetterstation auf dem Dach
        1.3 Sublinie für OG
        1.4 Sublinie für Nebengebäude (eigene Heizung, Einliegerwohnung, Garagen) und Ausstellungshalle
        1.5 Sublinie für Außenbereich (Bewegungsmelder an der Hauswand, Gartenhaus)
        Wenn das alle Linien sind, ist die Toplogie schon falsch.

        Im KNX sind Linien gleicher Hierarchie niemals direkt miteinander Verbunden sondenr immer mit der jeweils darüberfindlichen Linie. Und die Hierarchie entscheidet nicht der Name der Linie sondenr ausschließlich die PA.

        Insofern kann 1.1 niemals eine hauptlinie sein. Und wenn alle 4 LK's mit dem main an der 1.1 hängen dann ist das falsch. weil 1.1 dann eigentlich 1.0 sein müsste.
        Hast Du hingegen 5 LK's dann stimmt Deine Beschreibugn nciht weil dann 1.0 Deine Hauptlinie ist, was dann auch topologisch korrekt wäre.

        Lese ich da raus das Du in 1.1 Alle Aktoren hast und in 1.3 alle Lichtschalter? Solch eine Trennung der Toplogie nennt man im EFH auch mit Einliegerwohnung Murks.

        Trennugn in Linien und Segment macht man um Buslast da zu halten wo sie gebraucht wird und um aus Sicherheitsgründen Die Telegramme nur da zu halten wo Aussenstehende auch nur Ihre Telegramme sehen sollen. Eine solche Topologie planung wo alle Befehle udn Statusmeldungen über 2 LKs müssen ist daher Murks.

        Ich würde sehr wahrscheinlich die Topologie einmal neu aufsetzen (Ist in der ETS ja nur PA's neu zuordnen)

        Aber bei den LK's und Spannungsversorgungen musst auch noch aufräumen.

        Eine Linie Innenbereich Deine Hauptwohnung.
        Eine Linie Außenbereich mit WS, aber sonst nicht mischen und schon gar kein Licht. Wer will schon das was man in der Not am ehesten braucht mit dem unsichersten kombiniert betreiben?
        Eine Linie Nebengebäude ist OK, ggf auch das noch trennen in das was Vermietet ist.

        Dann mal zählen was da jeweils an Geräten zusammenkommt und dann wäre es möglich eine Hauptlinie für Innen und die anderen Linein als davon abgehende Linien auszusetzen.

        Insofern aktuell schwer zu sagen was da jetzt nicht passt. Aber mit der Toplogie für mich eher ein Wunder das es bisher einfach funktionierte.
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        "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
        Albert Einstein

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          #5

          Zitat von Punker Deluxe Beitrag anzeigen
          Als erstes Screenshot deiner Topologie.
          Reiche ich nach wenn es noch nötig ist, siehe unten
          Zitat von Punker Deluxe Beitrag anzeigen
          Filtertabellen hast du kontrolliert ob da auch wirklich die GA drinne sind die du brauchst?
          Habe ich kontrolliert, entsprechende GA sind aufgeführt.
          Zitat von Punker Deluxe Beitrag anzeigen
          Irgendweche Visus vorhanden?
          Es gibt einen per Ethernet angebundenen Home-Assistant mit entsprechender KNX-Integration
          Zitat von Punker Deluxe Beitrag anzeigen
          Welche Linienkoppler? Die dazugehörigen BSV liefern auch Spannung?
          MDT SCN-LK001.03, Busspannungsschwierigkeiten konnte ich keine feststellen, der Status der Geräte-LEDs ist in Ordnung. Ich kann auch alle Geräte über die ETS finden und ansprechen.
          Zitat von Klaus Gütter Beitrag anzeigen
          Nein, die Hauptlinie wäre 1.0, nicht 1.1
          Ja. Asche auf mein Haupt. Ehrlich.

          Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
          Wenn das alle Linien sind, ist die Toplogie schon falsch.
          (...)
          Insofern aktuell schwer zu sagen was da jetzt nicht passt. Aber mit der Toplogie für mich eher ein Wunder das es bisher einfach funktionierte.

          Ich verstehe deinen Gedanken absolut, ich kann nur sagen dass es tatsächlich funktioniert hat.

          ---

          Ich hatte das soweit befürchtet... Ich hatte mir damals den 1000 Seiten Klotz "Heimautomation" von Stefan Heinle gekauft und mehr oder weniger vollständig gelesen, am Ende war das vermutlich zuviel Info und an den wichtigen Stellen haperte es dann.
          Ich habe jetzt sehr lange nachgedacht weil ich mich erinnere während des Einbaus der Geräte etwas an der geplanten Topologie geändert zu haben. Ich kann es nicht mehr zu 100% rekonstruieren. Ich GLAUBE eigentlich sollte die Hauptverteilung mit IP-Interface und dem Gros der Aktoren (siehe unten) die Hauptlinie werden und die Stockwerke jeweils per LK eine eigene Linie bilden. Aus irgendeinem Grund habe ich das dann aber kombiniert und die tatsächliche Hauptlinie ist unter den Tisch gefallen. Ich weiß es nicht mehr genau.

          Also gut, die Topologie ist Mist. Oder Murks. Dann muss ich das ändern. In bestimmtem Rahmen ist das am Ende ja auch durch die eigentliche Installation (Kabel, Position der Geräte) beschränkt.

          Gebäudestruktur:
          Gebäude 1: EG mit Garagen und "Männerraum", Hauptverteilung (Stromanschluss), OG als Wohnung vermietet. Wichtig: Nur HV und Männerraum haben KNX-Bus.
          Kabelverbindung unterirdisch zu auf gleichem Grundstück stehendem:
          Gebäude 2: Wohnbereich mit EG, OG, kleinem Speicher, Ausstellungsraum und riesiger Unterverteilung (ab hier: UV) im EG (quasi die Hauptverteilung des Gebäudes, aber eben ohne Zähler)

          KNX-Verkabelung:
          Es gibt jeweils eine separate KNX-Zuleitung zur UV von allen Räumen des Gebäude 2, Gebäude 1 hat ein separates Kabel, das Gartenhaus separat sowie jedes an der Außenwand befindliche Gerät hat ein separates Kabel. In der UV liegen alle Kabel auf KNX-Reihenklemmen und werden dort mit Steckbrücken zugehörig verbunden.

          Gerätepositionen:
          Es gibt insgesamt 6 Stellen in denen KNX-Hardware untergebracht ist.
          Das allermeiste ist in der o.g. UV: alle Spannungsversorgungen, alle Linienkoppler, Schalt- und Dimmaktoren, Rolladen- und Heizungsaktoren, Energiezähler
          Verteilung Speicher (entsprechend am KNX-Kabel zum Speicher): 6 LED-Aktoren für Ambietenbeleuchtung im OG
          Verteilung Küche (entsprechend am KNX-Kabel Küche): 3 LED-Aktoren für Ambietentebeleuchtung in Küche/Essen/Wohnen
          Verteilung Ausstellung (am KNX-Kabel Ausstellung): Schalt- und Dimmaktoren, LED-Aktoren nur für den Ausstellungsbereich
          Hauptverteilung in Gebäude 1 (am Kabel Gebäude 1): Energiezähler für Heizung und Mietwohnung
          Verteilung "Männerraum" (am Kabel Gebäude 1): bisher nichts an KNX installiert

          Vorhandene KNX-Hardware (topologierelevant):
          5x MDT Spannungsversorgung STC-0640.01
          1x IP-Interface SCN-IP000.03
          4x Linienkoppler MDT SCN-LK001.03​​

          In Summe sind im derzeit 124 Geräte in der Topologie. Ein paar fehlen noch.

          Wie wäre das:
          1.0 Hauptlinie für Wohnbereich (HV mit Aktorik, EG, OG)
          1.1 Linie für Außenbereich (*)
          1.2 Linie für Nebengebäude

          Die 1.0 hätte dann ca. 100 Geräte, davon 12 MDT Smart Taster 86 mit Display, die wohl die höchste Stromaufnahme haben laut Unterlagen. Das scheint mir für eine 640mA Busversorgung etwas optimistisch? Und einen dann ja übrigen LK als LV mit auch übriger BSV einzusetzen geht auf der Hauptlinie nicht, richtig?

          ​​​Und noch eine Sache zum Thema Buslast: Wenn ich eine wie auch immer geartete Visualisierung/Server habe über den ich "alles" sehen/bedienen möchte brauche ich doch auch alle dazu notwendigen Nachrichten auf der Linie an der das Gerät hängt? D.h. selbst wenn ich jetzt (was möglich wäre) die Aktoren in der HV so auf die "neuen" Linien umklemmen würde dass Taster und dazugehöriger Autor auf einer Linie liegen und die Hauptlinie das nicht mitbekommt - dann brauche ich die entsprechenden GAs trotzdem auf der Hauptinie wenn dort mein Home Assistant am IP-Interface hängt. Gleiches für z.B. Energiezähler, Leistungsmessung, eigentlich alles?! Verstehe ich etwas total verkehrt oder wie soll ich in der Praxis in meinem Häuslein Buslasten optimieren?

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            #6
            Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
            Wie wäre das:
            1.0 Hauptlinie für Wohnbereich (HV mit Aktorik, EG, OG)
            1.1 Linie für Außenbereich (*)
            1.2 Linie für Nebengebäude
            Das klingt sinnvoll
            Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
            Die 1.0 hätte dann ca. 100 Geräte, davon 12 MDT Smart Taster 86 mit Display, die wohl die höchste Stromaufnahme haben laut Unterlagen. Das scheint mir für eine 640mA Busversorgung etwas optimistisch? Und einen dann ja übrigen LK als LV mit auch übriger BSV einzusetzen geht auf der Hauptlinie nicht, richtig?
            Ja LV auf der Hauptlinie sind nicht möglich.

            Eine 1280-er SpVg sollte aber auch gut mit den 100 Geräten und dabei 12 der MDT Taster klar kommen.

            Einzig bei Reboot sollten nicht alle Geräte dann auch direkt mit Vollgas starten und nach Initialisierungswerten rufen.
            Das ist dann vor allem bei Logiken eine notwendige Einstellung und den Tastern. Aktoren rufen ja nicht wirklich nach Statusdaten.

            Ja die Erkenntnis zur Buslast ist korrekt.

            Aus diesem Grund habe ich bei mir in der Anlage die menge an Energiezählern in KNX reduziert und habe dafür mehr Modbus-Zähler oder MQTT Zähler installiert. für den KNX selbst sind diese Daten ziemlich irrelevant, vor allem in der telegrammdichte.

            Desweiteren hat man auch immer die Option mehrere Interfaces zu verbauen Ob der HA aber soweit dazu in der Lage ist bei Befehlsverteilung jeweils das passende
            interface zu treffen ist mir nicht bekannt, dafür nutze ich das HA nicht intensiv genug.

            Die nächste mögliche Maßnahme bei wirklich recht hohen Telegrammlasten schon auf den einzelnen Linien, wäre alle TP-Linien als einfache Sublinie zu bauen und die Hauptlinie im Medium IP anzulegen und somit statt der drei TP-TP-LKs drei KNX-IP Router als LK zu verwenden.
            Im Medium IP spielt die Buslast dann keine Rolle mehr.

            Der HA würde dann nicht per Tunneling auf den Bus zugreifen, sondern per KNX-net IP direkt als quasi Teilnehmer der IP-Linie auftreten.



            Bei den dezentralen kleinen Verteilungen mit Aktorik Licht usw., kommen da auch die Leitungen zu den in den Räumen verteilten Bediengeräten/Sensoren an?

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            "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
            Albert Einstein

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              #7
              Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
              Ja die Erkenntnis zur Buslast ist korrekt.

              Aus diesem Grund habe ich bei mir in der Anlage die menge an Energiezählern in KNX reduziert und habe dafür mehr Modbus-Zähler oder MQTT Zähler installiert. für den KNX selbst sind diese Daten ziemlich irrelevant, vor allem in der telegrammdichte.
              Auch das macht Sinn wenn ich heute darüber nachdenke. Nun hält sich die Anzahl solcher Geräte noch im Rahmen und ich kann mir durchaus vorstellen die "Senden wenn Änderung um x%" völlig zu deaktivieren und auf rein zyklische Telegramme umzustellen. Die aktuelle Leistung z.B. dient ja lediglich der Visualisierung, das muss jetzt weder kurze Spitzen anzeigen noch ist es relevant zu welcher sekundengenauen Uhrzeit der Schnellheizer angeschaltet wurde...

              Mir fiel nämlich gestern im Gruppenmonitor auf was so ein Energiezähler mit Standardeinstellungen an Telegrammen raushaut: Meine Mieterin ist nicht zuhause, die Wohnung idlet irgendwo im zweistelligen Wattbereich umher, es gibt aber ständig Änderungen die mehr als 10% betragen (warum auch immer) und damit schickt der Energiezähler permanent Nachrichten raus. Das muss gar nicht sein.

              Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
              Desweiteren hat man auch immer die Option mehrere Interfaces zu verbauen Ob der HA aber soweit dazu in der Lage ist bei Befehlsverteilung jeweils das passende
              interface zu treffen ist mir nicht bekannt, dafür nutze ich das HA nicht intensiv genug.
              Das kann die KNX Integration im HA soweit ich das sehe nicht.

              Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
              Die nächste mögliche Maßnahme bei wirklich recht hohen Telegrammlasten schon auf den einzelnen Linien, wäre alle TP-Linien als einfache Sublinie zu bauen und die Hauptlinie im Medium IP anzulegen und somit statt der drei TP-TP-LKs drei KNX-IP Router als LK zu verwenden.
              Im Medium IP spielt die Buslast dann keine Rolle mehr.
              Ich glaub' diese Karte lassen wir mal stecken :-)

              Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
              ​Bei den dezentralen kleinen Verteilungen mit Aktorik Licht usw., kommen da auch die Leitungen zu den in den Räumen verteilten Bediengeräten/Sensoren an?
              Natürlich nicht, denn soweit habe ich mir darüber damals keine Gedanken gemacht. Insofern wäre es natürlich sinnvoll z.B. Speicher und OG an einer Linie zu haben sonst geht jeder Schaltbefehl über 2 LK und die Hauptlinie (so ist es derzeit).

              Da die Problematik der Buslast aufgrund des Home Assistant (oder beliebige andere Visualierung/Server...) ja aber bleiben wird und ich eher bereit bin die Buslast aktiv zu senken als eine IP-Hauptlinie anzulegen wäre mein Plan nach den aktuellen Erkenntnissen:

              Zitat von mir selbst
              Topologie-Überblick:
              1.1 Hauptlinie mit IP-Schnittstelle von MDT und fast allen Aktoren in der Hauptverteilung)
              1.2 Sublinie für Speicher, LED-Aktoren fürs OG und Wetterstation auf dem Dach
              1.3 Sublinie für OG
              1.4 Sublinie für Nebengebäude (eigene Heizung, Einliegerwohnung, Garagen) und Ausstellungshalle
              1.5 Sublinie für Außenbereich (Bewegungsmelder an der Hauswand, Gartenhaus)​
              Die 1.1, 1.2 und 1.3 zur Hauptlinie 1.0 verschmelzen, dazu die 640mA Versorgung gegen einer 1280er austauschen.
              1.4 wird zu Sublinie 1.1 (Ausstellungshalle geht zur 1.0 dazu)
              1.5 wird zu Sublinie 1.2 (dazu müsste die Wetterstation, die kann ich aber separat nur erreichen in dem ich gelb/weiß des Speicherkabels nutze, da die WS nicht separat zur HV geführt wird - beißt mir dafür jemand den Kopf ab?)

              Jetzt noch eine praktische Frage:
              Ich kann ja in der ETS die Geräte zwischen den Linien bewegen, dabei wird die Linie in der PA automatisch angepasst.
              Kann ich das so machen und das Gerät dann mit bestehender Applikation einfach neu programmieren?
              In welcher Reihenfolge gehe ich denn vor? Nach meinen Verständnis kann ich einem Gerät dass physikalisch auf 1.2 liegt keine 1.3er PA programmieren?
              D.h. ich müsste zuerst physikalisch umklemmen, das Gerät dann in der ETS verschieben und dann programmieren? Dafür müsste man dann den Programmiermodus per Taster aufrufen weil das Gerät erstmal nicht gefunden wird auf der alten Adresse?

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                #8
                Du kannst auch beim Programmieren eine vorhandene PA überschreiben. Also ohne Knöpfchen drücken.
                Punk ist nicht tot, Punk macht jetzt KNX

                Kommentar


                  #9
                  Zitat von Punker Deluxe Beitrag anzeigen
                  Du kannst auch beim Programmieren eine vorhandene PA überschreiben. Also ohne Knöpfchen drücken.
                  Auch wenn das Gerät mit der alten einprogrammierten PA jetzt an einer anderen Linie angeklemmt ist?

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                    #10
                    Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
                    die Wohnung idlet irgendwo im zweistelligen Wattbereich umher, es gibt aber ständig Änderungen die mehr als 10% betragen (warum auch immer) und damit schickt der Energiezähler permanent Nachrichten raus
                    Was zu erwarten ist... Wenn der Verbrauch im Durchschnitt bei 15 Watt läge, reicht ja eine Änderung von 1,5 Watt aus, um die 10%-Schwelle zu triggern. Sprich, bei kleinen absoluten Werten ist es manchmal hilfreich zusätzlich oder alternativ eine absolute Änderung zu bewerten und nicht mehr eine relative. Ein paar Watt Unterschied können ja schon Kleinigkeiten sein wie "Fritzbox verbindet sich wieder mit dem Internet" oder "Fernseher sucht nach Updates". Und dazu kommen natürlich noch die Schwankungen auf Grund der Messungenauigkeiten, wobei ich spontan nicht weiß, welche Schwankungsbreite da anzusetzen ist.

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                      #11
                      Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
                      Auch wenn das Gerät mit der alten einprogrammierten PA jetzt an einer anderen Linie angeklemmt ist?
                      Ja gerade wenn die Geräte elektrisch an der neuen korrekten Position sitzen funktioniert das.

                      Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
                      Ich kann ja in der ETS die Geräte zwischen den Linien bewegen, dabei wird die Linie in der PA automatisch angepasst.
                      Kann ich das so machen und das Gerät dann mit bestehender Applikation einfach neu programmieren?
                      In welcher Reihenfolge gehe ich denn vor? Nach meinen Verständnis kann ich einem Gerät dass physikalisch auf 1.2 liegt keine 1.3er PA programmieren?
                      Bevor Du irgendwelche Geräte in der ETS umherschiebst einen Screenshot oder xls Liste mit nachvollziehbarer Zuordnung welches Gerät welche ALTE PA hatte.

                      Also
                      A alte PA dokumentieren
                      B neue Topologie in der ETS herstellen (die Drei Linien zusammenlegen)
                      C neue Topologie elektrisch an den Gräten herstellen
                      D neue PA auf die Geräte spielen (Programmiermodus PA Überschreiben, nix mit Applikation usw.)
                      Bei der Aktion PA Überschreiben fragt die ETS Dich mit einem pop-Up nach der alten PA. Daher den Spickzettel in A) anfertigen.


                      Da mit dem elektrischen Zusammenlegen der ersten drei Linien zur 1.0 erstmal alle Telegramme hinter dem Interface auch die betreffenden Geräte finden bevor da ein Koppler was in Richtung einer echten 1.1 oder 1.2 leiten würde klappt das auch mit der Programmierung. Das Gerät mit 1.1.3 elektrisch auf 1.0 geklemmt springt dann schon an und meldet sich wenn da von der ETS ein Telegramm kommt, "Hey Gerät 1.1.3 mach mal Programmiermodus an."


                      Die anderen Linien können auch auf den Nummern 1.4 und 1.5 bleiben.
                      Wenn die auch verschoben werden sollen, dann das erst nach der ersten Umbaumaßnahme (A-D) machen, so dass es da keine Fehlinterpretation mit der 1.1 und 1.2 gibt.

                      Und da mal probieren erst die Geräte oder erst die LK umschreiben.
                      ----------------------------------------------------------------------------------
                      "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
                      Albert Einstein

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                        #12
                        Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
                        Auch wenn das Gerät mit der alten einprogrammierten PA jetzt an einer anderen Linie angeklemmt ist?
                        Kommt darauf an.
                        Nehmen wir mal an, deine Schnittstelle mit der Adresse 1.0.x ist korrekt auf 1.0 angeklemmt und dein zu änderndes Gerät mit der 1.2.x ist auch auf der 1.0 angeklemmt, dann funktioniert es (wie Göran auch geschrieben hat).


                        Ist das Gerät 1.4.x hinter dem Linienkoppler 1.2.0 angeklemmt, funktioniert es nicht.

                        Bei einem einzelnen umzubauenden Gerät könntest theoretisch vorher die neue PA programmieren (dabei die Fehlermeldung und falsche Anzeige der ETS ignorieren) und danach umbauen und abschließend Applikation programmieren um die Anzeige der ETS zu aktualisieren. Bei mehreren Geräten (bzw. ganzer Linie) ist das nicht praktikabel, da bei dieser Variante der Programmiermodus an bleibt und entweder am Geräte oder durch Spannung weg nehmen deaktiviert werden muss, bevor das nächste Gerät gemacht werden kann.

                        Daher wird das:
                        Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
                        Und da mal probieren erst die Geräte oder erst die LK umschreiben.
                        in beiden Varianten nicht ohne Aufwand funktionieren.


                        Auch die Schnittstellenadresse muss topologisch passen. Hast du deine Schnittstelle mit der Adresse 1.1.x an der Linie 1.0 angeklemmt und probierst Geräte in der Linie 1.1 zu programmieren, funktioniert das nicht (Geräte in allen anderen Linien hingegen schon).

                        Fazit: Am sichersten sind solche Änderungen zu machen, wenn die Schnittstelle mit den zu ändernden Geräten auf der gleiche Linie ist.

                        Gruß Andreas

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                        Immer wieder benötigt: KNX-Grundlagen PDF Englisch, PDF Deutsch oder
                        Deutsche Version im KNX-Support.

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                          #13
                          Ok, vielen Dank. Ich besorge mir die 1280er BSV und werde dann anfangen.

                          Ich habe mir gerade noch ein paar Dinge an der Anlage angesehen.
                          Die von der BSV gemeldeten Ströme liegen auf 3 Linien bei 45-55% der theoretischen Angaben. (Linie 1.1 mit 50 Geräten bei ca. 330mA, 1.3 mit 27 Geräten ca. 155mA)
                          Die Buslast war trotz "offener" LK 1.2 und 1.3 auf der 1.1 immer im einstelligen Prozentbereich.

                          Und das nächste Mysterium: Plötzlich lassen sich LK 1.4 und LK 1.5 nicht mehr programmieren. ETS-Fehlermeldung: Unzureichende ADPU Länge. Beide sind mit KNX secure konfiguriert und ließen sich vor 3 Tagen noch programmieren... bzw.... Ich kann auch jetzt von der ETS aus keine Geräte mehr auf der 1.4 und 1.5 erreichen. Die einzige Änderung war das deaktivieren der Filtertabellen auf LK 1.2 und LK 1.3.
                          1.4 ud 1.5 sind jetzt für mich gerade nicht wichtig, daher lasse ich das jetzt und widme mich der Zusammenlegung von 1.1-1.3 auf 1.0.

                          Danke nochmals, ich werde berichten.

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                            #14
                            Zitat von DirtyHarry Beitrag anzeigen
                            Bei einem einzelnen umzubauenden Gerät könntest theoretisch vorher die neue PA programmieren (dabei die Fehlermeldung und falsche Anzeige der ETS ignorieren) und danach umbauen und abschließend Applikation programmieren um die Anzeige der ETS zu aktualisieren. Bei mehreren Geräten (bzw. ganzer Linie) ist das nicht praktikabel, da bei dieser Variante der Programmiermodus an bleibt und entweder am Geräte oder durch Spannung weg nehmen deaktiviert werden muss, bevor das nächste Gerät gemacht werden kann.

                            Daher wird das: in beiden Varianten nicht ohne Aufwand funktionieren.

                            Auch die Schnittstellenadresse muss topologisch passen. Hast du deine Schnittstelle mit der Adresse 1.1.x an der Linie 1.0 angeklemmt und probierst Geräte in der Linie 1.1 zu programmieren, funktioniert das nicht (Geräte in allen anderen Linien hingegen schon).

                            Fazit: Am sichersten sind solche Änderungen zu machen, wenn die Schnittstelle mit den zu ändernden Geräten auf der gleiche Linie ist.
                            Wäre es dann nicht einfacher einen factory Reset am Gerät zu machen? Die Applikation ist ja in der ETS gespeichert und wird dann zusammen mit der neuen PA aufgespielt?

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                              #15
                              Zitat von Michael Bures Beitrag anzeigen
                              factory Reset am Gerät zu machen?
                              Der Preis dafür ist das Drücken der Programmiertaste bei jedem Gerät, wenn die PA "aufgespielt" werden soll.

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