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Gira Taster 4 System 55 Komfort. Interner Szenenspeicher mit Speicherfunktion. Knoten im Kopf?

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    KNX/EIB Gira Taster 4 System 55 Komfort. Interner Szenenspeicher mit Speicherfunktion. Knoten im Kopf?

    Hallo liebes Forum,

    ich habe vor einigen Wochen ein KNX Testbett gebaut und spiele nun fleißig in der ETS rum.
    Dafür habe ich verschiedene Szenarien zusammengebaut und arbeite mich so langsam an alle möglichen Konzepte ran.
    Mir gefiel dabei bisher die logische vorgehensweise bei KNX-Gruppenadressen.

    Ich habe beispielsweise einen Taster mit folgenden Objekten:
    Taster 1 - Schalten
    Taster 1 - Rückmeldung
    Und einen Schaltaktor mit mehreren Kanälen die jeweils folgende Objekte haben:
    Schaltaktor Kanal A - Schalten
    Schaltaktor Kanal A - Status

    Nun kann man die wie folgt verknüpfen:
    Code:
    GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1
    --> Taster 1 - Schalten
    --> Schaltaktor Kanal A - Schalten
    GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0
    --> Schaltaktor Kanal A - Status
    --> Taster 1 - Rückmeldung
    Das erschließt sich mir. Nun wird das ganze etwas komplexer wenn mehrere Taster den selben Kanal schalten.
    Also bei einem weiteren Taster mit:
    Taster 2 - Schalten
    Taster 2 - Rückmeldung

    sieht es dann so aus:
    Code:
    GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1
    --> Taster 1 - Schalten
    --> Taster 2 - Schalten
    --> Schaltaktor Kanal A - Schalten
    GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0
    --> Schaltaktor Kanal A - Status
    --> Taster 1 - Rückmeldung
    --> Taster 2 - Rückmeldung

    Soweit so gut, funktioniert ebenfalls bestens.

    Dabei tauchen dann verschiedene erweiterte Konzepte auf, wie Beispielsweise dass ein "Sender" nicht in mehrere GAs senden kann.
    Sprich, ich kann das "Taster 1 - Schalten" Objekt zwar in mehrere GAs verknüpfen, aber es "sendet" immer nur in die erste.
    Nun ist es als Laie immer recht einfach mit Sendern und Empfängern zu denken. In KNX ist das jedoch nicht immer so einfach. Es gibt auch Bidirektionale Objekte. Dann gibt es noch die Flags. Und wenn man anfängt sich damit zu befassen, wird es auf einmal weniger intuitiv. Plötzlich gibt es GroupValueRead, GroupValueResponse, GroupValueWrite, etc.
    Das kann man durchaus in den meisten Fällen vernachlässigen, sollte man jedoch nicht.
    Besonders klar geworden ist mir das bei Szenen.

    Dabei gibt es natürlich auch bei Szenen wieder viele verschiedene Varianten. Aktoren mit Szenenunterstützung, Taster als Szenennebenstelle.
    Aber auch Taster die beispielsweise einen eigenen Szenenspeicher haben.
    Ich habe einen solchen Taster mit internem Speicher (Gira Taster 4 System 55 Komfort).
    Nun habe ich den programmiert und bekomme die 8 Ausgänge für Szenenteilnehmer / Aktoren.

    Um mal bei meinem initialen Beispiel zu bleiben, könnte ich mir den Taster als Szenennebenstelle (Abruf aus internem Speicher) einstellen.
    Dann bekomme ich einen Szenenausgang und dann sieht das (vereinfacht) wie folgt aus:
    Code:
    GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1
    --> Taster 1 - Szenenausgang A
    --> Schaltaktor Kanal A - Schalten
    GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0
    --> Schaltaktor Kanal A - Status
    --> Taster 1 - Rückmeldung

    Immer noch recht verständlich.
    Nun will ich aber auch die Speichern funktion nutzen und da wird es auf einmal Käse.
    In meiner bisherigen Gedankenwelt müsste das so aussehen:
    Code:
    GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1
    --> Taster 1 - Szenenausgang A
    --> Schaltaktor Kanal A - Schalten
    GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0
    --> Schaltaktor Kanal A - Status
    --> Taster 1 - Rückmeldung
    --> Taster 1 - Szenenausgang A
    ​​

    Wieso? Ja völlig klar: Der "Schalten Weg" funktioniert wie gehabt, aber beim Speichern sendet der Aktor ja ein GroupValueRead und darauf muss jemand antworten.
    Also geht der GroupValueRead in die GA 0/1/0, und dort setze ich das L-Flag beim Schaltaktor Kanal A - Status und deaktiviere es bei allen anderen Objekten der selben GA.
    Funktioniert aber nicht, weil "Taster 1 - Szenenausgang A" bereits in der GA 0/0/1 drin ist und ein Objekt immer nur an die erste GA sendet. Der GroupValueRead geht also in die GA 0/0/1 und bekommt dort nicht den korrekten Status weil der nur in GA 0/1/0 am "Schaltaktor Kanal A - Status" verfügbar ist.

    Nun müsste ich also umbauen und mache dabei die schöne Trennung der GAs in Schalten und Status / Rückmeldung kaputt:
    Code:
    GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1
    --> Taster 1 - Szenenausgang A
    --> Schaltaktor Kanal A - Schalten
    --> Schaltaktor Kanal A - Status <--- L-Flag hier setzen
    GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0
    --> Schaltaktor Kanal A - Status
    --> Taster 1 - Rückmeldung
    ​​​

    Aber dann ist der "Schaltaktor Kanal A - Status" in mehreren GAs als Sender. Auch doof...
    Was verstehe ich hier falsch?
    Wie realisiert man Szenen mit Tastsensoren die einen internen Szenenspeicher haben sauber?
    Ich glaube ich habe einen Knoten im Kopf.
    Kann mir hier jemand Klarheit schaffen?

    Beste Grüße,
    chedra

    #2
    Grundsätzlich gehört dein Beitrag ins Einsteigerforum
    Die Situation ist relativ einfach, beim Speichern wird keine Abfrage durchgeführt, sondern der Taster hat die letzten Aktionen (Status) mitbekommen und sich gemerkt. Wenn du jetzt lang auf die Taste drückst, dann speichert der Taster diese Einstellungen dauerhaft in der Szene. Der Taster ist keine Szenennebenstelle.
    Dazu gibt es dann die Funktion einer Szenennebenstelle, ein beliebiger Taster, der per Tastendruck genau eine Szene X aufrufen kann, er muß dazu nur eine Zahl zwischen 0 und 63 auf die GA senden (entspricht Szene 1-64), wenn die Szene gespeichert werden soll wird normalerweise per Landruck die Szenennummer X+128 gesendet.
    Viel Erfolg beim Knobeln und Testen
    Florian

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      #3
      Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
      Die Sitiation ist relativ einfach, beim Speichern wird keine Abfrage durchgeführt, sondern der Taster hat die letzten Aktionen (Status) mitbekommen und sich gemerkt
      Kannst du das genauer ausführen? Wie soll der Taster denn den letzten Status mitbekommen? War meine Ausführung falsch?

      Im Handbuch steht:
      Während eines Speichervorgangs liest der Tastsensor die aktuellen Objektwerte der
      verbundenen Aktoren aus. Dies geschieht mit acht an die Teilnehmer der Szene
      adressierten Lesetelegramme (ValueRead), auf welche die Teilnehmer als Reaktion
      ihren Wert zurücksenden (ValueResponse).
      Gilt das nicht für den Szenenabruf und das Speichern über den internen Speicher, sondern nur bei der Arbeit über Szenennebenstellen?

      Kommentar


        #4
        Ich muss mir das mal in der ETS anschauen, was Gira genau macht.

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          #5
          Der Taster hat bei den Szenen kein eigenes Status-Objekt, en Group Value Write wird nicht mMn nicht funktionieren, aber du kannst den jeweiligen Status des Kanals als hörende Adresse mit dem selben KO verbinden, da der Taster da ein S Flag hat, sollte er vorher alle passende Statusmeldungen mitbekommen.
          Schau dir mal im Gruppenmonitor an, was genau passiert, wenn du eine Szene in der ETS programmiert hast und du anschließend diese Szene aufrufst und später ändern willst.

          Viel Erfolg
          Florian

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