Hallo liebes Forum,
ich habe vor einigen Wochen ein KNX Testbett gebaut und spiele nun fleißig in der ETS rum.
Dafür habe ich verschiedene Szenarien zusammengebaut und arbeite mich so langsam an alle möglichen Konzepte ran.
Mir gefiel dabei bisher die logische vorgehensweise bei KNX-Gruppenadressen.
Ich habe beispielsweise einen Taster mit folgenden Objekten:
Taster 1 - Schalten
Taster 1 - Rückmeldung
Und einen Schaltaktor mit mehreren Kanälen die jeweils folgende Objekte haben:
Schaltaktor Kanal A - Schalten
Schaltaktor Kanal A - Status
Nun kann man die wie folgt verknüpfen:
Das erschließt sich mir. Nun wird das ganze etwas komplexer wenn mehrere Taster den selben Kanal schalten.
Also bei einem weiteren Taster mit:
Taster 2 - Schalten
Taster 2 - Rückmeldung
sieht es dann so aus:
Soweit so gut, funktioniert ebenfalls bestens.
Dabei tauchen dann verschiedene erweiterte Konzepte auf, wie Beispielsweise dass ein "Sender" nicht in mehrere GAs senden kann.
Sprich, ich kann das "Taster 1 - Schalten" Objekt zwar in mehrere GAs verknüpfen, aber es "sendet" immer nur in die erste.
Nun ist es als Laie immer recht einfach mit Sendern und Empfängern zu denken. In KNX ist das jedoch nicht immer so einfach. Es gibt auch Bidirektionale Objekte. Dann gibt es noch die Flags. Und wenn man anfängt sich damit zu befassen, wird es auf einmal weniger intuitiv. Plötzlich gibt es GroupValueRead, GroupValueResponse, GroupValueWrite, etc.
Das kann man durchaus in den meisten Fällen vernachlässigen, sollte man jedoch nicht.
Besonders klar geworden ist mir das bei Szenen.
Dabei gibt es natürlich auch bei Szenen wieder viele verschiedene Varianten. Aktoren mit Szenenunterstützung, Taster als Szenennebenstelle.
Aber auch Taster die beispielsweise einen eigenen Szenenspeicher haben.
Ich habe einen solchen Taster mit internem Speicher (Gira Taster 4 System 55 Komfort).
Nun habe ich den programmiert und bekomme die 8 Ausgänge für Szenenteilnehmer / Aktoren.
Um mal bei meinem initialen Beispiel zu bleiben, könnte ich mir den Taster als Szenennebenstelle (Abruf aus internem Speicher) einstellen.
Dann bekomme ich einen Szenenausgang und dann sieht das (vereinfacht) wie folgt aus:
Immer noch recht verständlich.
Nun will ich aber auch die Speichern funktion nutzen und da wird es auf einmal Käse.
In meiner bisherigen Gedankenwelt müsste das so aussehen:
Wieso? Ja völlig klar: Der "Schalten Weg" funktioniert wie gehabt, aber beim Speichern sendet der Aktor ja ein GroupValueRead und darauf muss jemand antworten.
Also geht der GroupValueRead in die GA 0/1/0, und dort setze ich das L-Flag beim Schaltaktor Kanal A - Status und deaktiviere es bei allen anderen Objekten der selben GA.
Funktioniert aber nicht, weil "Taster 1 - Szenenausgang A" bereits in der GA 0/0/1 drin ist und ein Objekt immer nur an die erste GA sendet. Der GroupValueRead geht also in die GA 0/0/1 und bekommt dort nicht den korrekten Status weil der nur in GA 0/1/0 am "Schaltaktor Kanal A - Status" verfügbar ist.
Nun müsste ich also umbauen und mache dabei die schöne Trennung der GAs in Schalten und Status / Rückmeldung kaputt:
Aber dann ist der "Schaltaktor Kanal A - Status" in mehreren GAs als Sender. Auch doof...
Was verstehe ich hier falsch?
Wie realisiert man Szenen mit Tastsensoren die einen internen Szenenspeicher haben sauber?
Ich glaube ich habe einen Knoten im Kopf.
Kann mir hier jemand Klarheit schaffen?
Beste Grüße,
chedra
ich habe vor einigen Wochen ein KNX Testbett gebaut und spiele nun fleißig in der ETS rum.
Dafür habe ich verschiedene Szenarien zusammengebaut und arbeite mich so langsam an alle möglichen Konzepte ran.
Mir gefiel dabei bisher die logische vorgehensweise bei KNX-Gruppenadressen.
Ich habe beispielsweise einen Taster mit folgenden Objekten:
Taster 1 - Schalten
Taster 1 - Rückmeldung
Und einen Schaltaktor mit mehreren Kanälen die jeweils folgende Objekte haben:
Schaltaktor Kanal A - Schalten
Schaltaktor Kanal A - Status
Nun kann man die wie folgt verknüpfen:
Code:
GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1 --> Taster 1 - Schalten --> Schaltaktor Kanal A - Schalten GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0 --> Schaltaktor Kanal A - Status --> Taster 1 - Rückmeldung
Also bei einem weiteren Taster mit:
Taster 2 - Schalten
Taster 2 - Rückmeldung
sieht es dann so aus:
Code:
GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1 --> Taster 1 - Schalten --> Taster 2 - Schalten --> Schaltaktor Kanal A - Schalten GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0 --> Schaltaktor Kanal A - Status --> Taster 1 - Rückmeldung --> Taster 2 - Rückmeldung
Soweit so gut, funktioniert ebenfalls bestens.
Dabei tauchen dann verschiedene erweiterte Konzepte auf, wie Beispielsweise dass ein "Sender" nicht in mehrere GAs senden kann.
Sprich, ich kann das "Taster 1 - Schalten" Objekt zwar in mehrere GAs verknüpfen, aber es "sendet" immer nur in die erste.
Nun ist es als Laie immer recht einfach mit Sendern und Empfängern zu denken. In KNX ist das jedoch nicht immer so einfach. Es gibt auch Bidirektionale Objekte. Dann gibt es noch die Flags. Und wenn man anfängt sich damit zu befassen, wird es auf einmal weniger intuitiv. Plötzlich gibt es GroupValueRead, GroupValueResponse, GroupValueWrite, etc.
Das kann man durchaus in den meisten Fällen vernachlässigen, sollte man jedoch nicht.
Besonders klar geworden ist mir das bei Szenen.
Dabei gibt es natürlich auch bei Szenen wieder viele verschiedene Varianten. Aktoren mit Szenenunterstützung, Taster als Szenennebenstelle.
Aber auch Taster die beispielsweise einen eigenen Szenenspeicher haben.
Ich habe einen solchen Taster mit internem Speicher (Gira Taster 4 System 55 Komfort).
Nun habe ich den programmiert und bekomme die 8 Ausgänge für Szenenteilnehmer / Aktoren.
Um mal bei meinem initialen Beispiel zu bleiben, könnte ich mir den Taster als Szenennebenstelle (Abruf aus internem Speicher) einstellen.
Dann bekomme ich einen Szenenausgang und dann sieht das (vereinfacht) wie folgt aus:
Code:
GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1 --> Taster 1 - Szenenausgang A --> Schaltaktor Kanal A - Schalten GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0 --> Schaltaktor Kanal A - Status --> Taster 1 - Rückmeldung
Immer noch recht verständlich.
Nun will ich aber auch die Speichern funktion nutzen und da wird es auf einmal Käse.
In meiner bisherigen Gedankenwelt müsste das so aussehen:
Code:
GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1 --> Taster 1 - Szenenausgang A --> Schaltaktor Kanal A - Schalten GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0 --> Schaltaktor Kanal A - Status --> Taster 1 - Rückmeldung --> Taster 1 - Szenenausgang A
Wieso? Ja völlig klar: Der "Schalten Weg" funktioniert wie gehabt, aber beim Speichern sendet der Aktor ja ein GroupValueRead und darauf muss jemand antworten.
Also geht der GroupValueRead in die GA 0/1/0, und dort setze ich das L-Flag beim Schaltaktor Kanal A - Status und deaktiviere es bei allen anderen Objekten der selben GA.
Funktioniert aber nicht, weil "Taster 1 - Szenenausgang A" bereits in der GA 0/0/1 drin ist und ein Objekt immer nur an die erste GA sendet. Der GroupValueRead geht also in die GA 0/0/1 und bekommt dort nicht den korrekten Status weil der nur in GA 0/1/0 am "Schaltaktor Kanal A - Status" verfügbar ist.
Nun müsste ich also umbauen und mache dabei die schöne Trennung der GAs in Schalten und Status / Rückmeldung kaputt:
Code:
GA - Licht/Schalten/Deckenlicht - 0/0/1 --> Taster 1 - Szenenausgang A --> Schaltaktor Kanal A - Schalten --> Schaltaktor Kanal A - Status <--- L-Flag hier setzen GA - Licht/Schalten - Status/Deckenlicht - 0/1/0 --> Schaltaktor Kanal A - Status --> Taster 1 - Rückmeldung
Aber dann ist der "Schaltaktor Kanal A - Status" in mehreren GAs als Sender. Auch doof...
Was verstehe ich hier falsch?
Wie realisiert man Szenen mit Tastsensoren die einen internen Szenenspeicher haben sauber?
Ich glaube ich habe einen Knoten im Kopf.
Kann mir hier jemand Klarheit schaffen?
Beste Grüße,
chedra



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