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Wärmepumpe Vaillant VWS 102/2 steuern ?

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  • Arbortus
    antwortet
    Richtiges Heizen mit der VAILLANT VWS 102/2

    Bin gerade erst auf dieses Forum gestoßen auf der Suche nach erfahrenen Nutzern der VWS 102/2 o. ä. Habe mein 1986 erbautes 2F-Haus >300 qm WF mit FBH nach Heizölkauf 1 €/l im Frühjahr auf die 102/2 umgerüstet - Inbetriebnahme Juni 2008.
    Zusammenfassung: 99 % zufrieden. Betriebsparameter: ALLE Heizkreise der warm gewünschten Räume ganz offen. ALLE Einzelraumregelungen weg. Seit AT-Tagesmaximum <15 °C ist, Heizung 24h/Tag, Heizkurve 0,4, Resulatat: Alle beheizten Räume 20,5 +/-0,3° - Tag und Nacht. Steuerung nur per WP-Energiebilanzregler 150 °min, Taktlänge ca. 40 min. Heizwasser-Umlauf nur durch die eine 93-Watt-Heizkreis-UWP der WP. Spreizung VL/RL 5,4° Hausteil 1, 7,2 ° Hausteil 2. Heizwärmebedarf des Hauses 7 kWh/24h pro Grad (= 291 Watt), Gesamtheizleistung der WP bei 8 °C AT 13 KW. COP (Heizen) seit Mitte September 4,71 .
    Seele, was willste mehr?

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  • HartmutB
    antwortet
    Also ich bin ja nur "Anwender", sprich mir ist im Winter kalt und die Heizung muß warm machen, aber das Folgende hab' ich bei mir rausgefunden:

    Die Durchflußmengenbegrenzer (wahrscheinlich ist das die richtige Bezeichnung) zeigen direkt an, wieviel Liter / Minute durch den Heizkörper oder FBH-Kreis lauft( natürlich nur, wenn das Stellventil auf ist). Größere Zahl ist halt mehr. Der Fachmann wird wissen, ob "mehr" immer besser ist, oder das warme Heizungswasser bei "zu viel" einfach durchrauscht, ohne richtig Zeit zur Abgabe der Warmemenge an den Raum zu haben. Ich habe in einem Raum den Wert vergrößert, da er langer als die anderen zum Erwarmen brauchte und das hat funktioniert.

    "Minimum" ware meines Verstandnisses nach die falsche Richtung. Ich würde zusehen, dass ich (wenn auch nur testweise) alles durch die Rohre jage, was die Pumpe hergibt. Falls nicht, dann die andere Richtung. Wenn irgendwann Deine WP nicht mehr auf Störung geht, dann war es die richtige Richtung. Ich schatze aber, das sollten Basics sein und wenn Du schon echte Fachleute im Haus gehabt hast, dann ware ich von denen doch sehr enttauscht. Zum Testen bei den momentanen Temperaturen kannst Du die Stellventile (jetzt also die "strombetriebenen weißen" Dinger) von den Ventilsitzen abschrauben, sonst fließt ja bei den aktuell hohen Temperaturen nichts. Idealerweise dann zuerst den Durchfluß je Kreis notieren, dann verstellen. Dann geht es auch wieder rückwarts, falls es nichts bringt.

    Sollten sich auch den Heizungs-Fachleuten jetzt die Fußnagel kraulen: Ich würde es probieren, schlechter werden kann es ja nicht.


    Gruß
    Hartmut

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  • taati
    antwortet
    Ich hab die Stellventile jetzt mal so weit aufgedreth, dass dieser
    "rote Schwimmer" auf "Min." steht. Ist das richtig so?

    Gruß
    taati

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  • taati
    antwortet
    @HatmutB

    Dann ist es ja prima, dass du hier passiv mitgelesen hast und dieses Missverständnis bemerkt hast. Ich hatte mich auch schon etwas gewundert, was ich an den Stellantrieben verstellen soll?! Die kenen doch nur auf u. zu soviel ich weiß.
    Dann sind das quasie diese reagenzartigen Gläser mit der Skala drauf, richtig? Heißen die nicht auch Durchflussmengenbegrenzer?
    Kann ich da selbst auch dran drehen? Wie geht das? Gibt´s da irgendwo vielleicht eine Anleitung für?

    Gruß
    taati

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  • HartmutB
    antwortet
    Zitat von taati Beitrag anzeigen
    Hallo Elko68,

    du meinst diese strombetriebenen weißen Stellantriebe, die oben auf dem Heizkreisverteiler sind, richtig?
    Ich lese ja eigentlich nur passiv mit, aber jetzt habt ihr wohl ein Mißverständnis: Es geht hier nicht um die Stellantriebe, sondern um die Stellventile, mit denen man den Duchfluß pro Heizkreis einstellt und auch angezeigt bekommt. Schau mal auf dem Bild hier aus meinem Beitrag eines anderen Threads, da sind es die Dinger mit der "schwarzen Abdeckung", das bei der "4" hat auf dem Bild keine. Hiermit kann man den Durchfluß in Liter/Minute pro Heizkreis ablesen und auch durch Drehen verstellen (siehe auch -> Hydraulischer Abgleich).

    Gruß
    Hartmut

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  • Ralf_GSX1400
    antwortet
    Zitat von taati Beitrag anzeigen
    Hallo Elko68,


    du meinst diese strombetriebenen weißen Stellantriebe, die oben auf dem Heizkreisverteiler sind, richtig?
    Diese Vermutung hatte ich auch schon, da ich teilweise bei Heizkurve von 0,30-0,35 die Hütte nicht richtig warm bekommen hatte. ich musste schon auf 0,45-0,50 stellen, damit es schön warm wurde.

    Wie kann ich die Stellantriebe überprüfen und einstellen? Bitte möglichst genau erklären, bin halt Laie :-)
    Vielen Dank.

    Gruß
    taati
    das zeigt m.E aber, dass der hydraulische Abgleich nicht stimmt.

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  • taati
    antwortet
    Hallo Elko68,


    du meinst diese strombetriebenen weißen Stellantriebe, die oben auf dem Heizkreisverteiler sind, richtig?
    Diese Vermutung hatte ich auch schon, da ich teilweise bei Heizkurve von 0,30-0,35 die Hütte nicht richtig warm bekommen hatte. ich musste schon auf 0,45-0,50 stellen, damit es schön warm wurde.

    Wie kann ich die Stellantriebe überprüfen und einstellen? Bitte möglichst genau erklaren, bin halt Laie :-)
    Vielen Dank.

    Gruß
    taati

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  • elko68
    antwortet
    Hi taati

    Was mir noch eingefallen ist - an deinem Heizkreisverteiler sind Stellventile.
    Wenn die zu weit zugedreht sind dann wird die Heizung ihre Wärme auch nicht los. ! D.h. der Volumenstrom des Heizmediums ist zu gering und die Spreizung ist zu groß.

    Gruß elko

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  • Ralf_GSX1400
    antwortet
    Zitat von taati Beitrag anzeigen
    Hallo Ralf,

    ich hab keine Radiatoren, bis auf einen Handtuchheizkörper im Bad.
    Hatte das der Vaillant Techniker mit den Temp. Fühlern nicht auch bemerken müssen?

    In meiner Beschreibung steht unter dem Fehlercorde 72 noch drin, dass die Warmeabnahme zu gering ist. Kann es denn sein, dass die 10,4 KW zu groß für meine 135 QM sind? Wie gesagt, ich hab auch keinen Pufferspeicher.

    Einfach nur Mist, man gibt soviel Geld aus und die Karre lauft nicht richtig...

    Mir fallt gerade noch ein, dass bei mir nie ein hydraulischer Abgleihc gemacht wurde! Kann das evlt. mit der standigen Fehler-Abschaltung der Anlage zu tun haben??

    Trotzdem vielen Dank erstmal.
    Gruß
    taati
    - ein Handtuchheizkörper ist auch ein Radiator,
    - ob die Anlage richtig dimmensioniert ist kann ich schlecht beurteilen. Meine Vaillant Anlage hat 18 kw für 2 Hauser mit ingesamt 450 qm beheizter Flache (Fußbodenheizung und Radiatoren).
    - m.E ist ein hydraulischer Abgleich zwingend notwendig.
    - nach meinen Erfahrungen mit dem Vaillant Service halte ich nicht mehr sehr viel von der Kompetenz des Selbigen.

    Empfehlung die Insatllationsfirma und Vaillant antreten lassen.

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  • taati
    antwortet
    Hallo Ralf,

    ich hab keine Radiatoren, bis auf einen Handtuchheizkörper im Bad.
    Hatte das der Vaillant Techniker mit den Temp. Fühlern nicht auch bemerken müssen?

    In meiner Beschreibung steht unter dem Fehlercorde 72 noch drin, dass die Warmeabnahme zu gering ist. Kann es denn sein, dass die 10,4 KW zu groß für meine 135 QM sind? Wie gesagt, ich hab auch keinen Pufferspeicher.

    Einfach nur Mist, man gibt soviel Geld aus und die Karre lauft nicht richtig...

    Mir fallt gerade noch ein, dass bei mir nie ein hydraulischer Abgleihc gemacht wurde! Kann das evlt. mit der standigen Fehler-Abschaltung der Anlage zu tun haben??

    Trotzdem vielen Dank erstmal.
    Gruß
    taati

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  • Ralf_GSX1400
    antwortet
    evtl. sind deine Temp-Fühler nicht in Ordnung oder die Heizkurve für die Radiatoren sind zu hoch.



    Angaben von Vaillant

    Für Fußbodenheizungen sind Heizkurven < 0,4 anzuwenden.
    Radiatorenheizungen sollten so ausgelegt
    sein, dass sie bei tiefster Außentemperatur mit einer
    maximalen Vorlauftemperatur von 50 °C auskommen;
    dies entspricht Heizkurven < 0,7.

    oder

    Fehlercode Fehlertext/Beschreibung Notbetrieb Mögliche Ursache Maßnahme zur Beseitigung
    72 Vorlauftemperatur HK 2
    zu hoch.
    Heizkurve zu hoch eingestellt,
    Mischer hinter dem Pufferspeicher
    ist defekt.
    Heizkurve niedriger einstellen,
    Fachhandwerker benachrichtigen und
    Mischer prüfen, ggf. ersetzen.
    Vorlauffühler VF2 ist defekt. Fachhandwerker benachrichtigen und

    Beobachtungen mitteilen.

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  • taati
    antwortet
    Hallo Elko68,
    bin mir jetzt zwar nicht ganz sicher, ob ich gemeint sind, aber ich antworte einfach mal auf die Fragen.

    1. Die Zirkulationspumpe kann ich soviel ich weiß nicht hochdrehen, da ich nur eine externe Zirkulationspumpe (=Umwälzpumpe?) habe. Eine eingebaute ZP hat der Heizi soviel ich weiß nicht mit eingebaut?! Die Zirkulationspumpe kann ich auch nicht über das Menü zeitlich einstellen. Wie gesagt, ich nur eine externe von Wilo dran, die über einen Stecker strom bekommt.

    2. Aha, und wie kann man den Volumenstrom beeinflussen?

    3. Die Länge der Heizkreise liegt auf jeden Fall nicht über den Grenzwerten. Da habne wir damals extra drauf geachtet. wir haben z.B. im 39qm großen Wohnzimmer 3 Heizkreise bekommen, damit diese nicht zu lang werden. Ich denke, daran kann es nicht liegen.

    Ich habe auch bald die Vermutung, dass bei mir u.a. ein Pufferspeicher erfoderlich ist, da ich auch sehr häufige und kurze Schaltzeiten habe. Die WP schaltete während der Heizzeit ca. 20x am Tag für HZ u. WW und lief i.d.R. ca. 10 Minuten pro Schaltung.

    Ich möchte mich auf jeden Fall schon mal für deine Mühe bedanken!! Bin echt für jede Hilfe sehr dankbar.

    Gruß
    taati

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  • elko68
    antwortet
    Hi

    Kannst Du die Zirkulationspumpe hochdrehen ?
    Wenn der Volumenstrom hoch geht dann wird die Spreizung kleiner.

    Wie lang sind deine Heizkreise ? - da gibt es Grenzwerte !

    Gruß elko

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  • taati
    antwortet
    ständige Notabschaltung bei VWS 102/2

    Hallo KNX-User,
    ich habe ebenfalls eine VWS 102/2. Jedoch läuft die Anlage nicht wirklich richtig. Die Anlage schaltet sich fast täglich aus mit folgendem Fehlerhinweis "Vorlauftemperatur für Fussbodenheizung zu hoch?"
    Diese Fehlermeldung erscheint sogar jetzt, wo nur WW-Betrieb läuft.

    Woran kann das liegen? Ich wäre euch sehr dankbar, weil wir schon ziemlich verzweifelt sind. Mit dem Bauträger bzw. Heinzungsbauer habn wir keinen persönlichen Kontak mehr, da wir mit denen vor Gericht sind. Da kann ich also keine wirklich Hilfe erwarten. Ein VAillant Techniker war schon 2x hier konnte jedoch durch Einstellungen auch keine Änderung herbeiführen... Er meinte der Fehler liegt an der zu großen Temp.Spreizung zwischen Vor-u.Rücklauf. Die Spreizung liegt bei ca. 10 Grad. Wenn ich den Handtuchheizkörper im Bad mit andrehe (also alle Heizkreis bis auf das Schlafzimmer sind an), dann geht die Spreizung auf ca. 7-8 Grad runter... aber das ist ja eigentlich immer noch zu viel!

    Wichtige Daten: EFH, ca 135 QM, Fussbodenheizung im ganzen Haus 10-15er Verlegeabstände und wir haben keinen Pufferspeicher.
    Wie ihr ja wißt, ist die Einstellung der Anlage nicht so differenziert möglich, wie gewünscht. Die VL Temperatur der Heizung liegt bei ca. 38Grad und die Heinzkurve ist zwischen 0,35 u. 0,40 eingestellt.

    Wäre schön, wenn ihr uns helfen könntet. Was könenn wir tun? Wie gesagt, die Anlage stellt sich regelmäßig auf Störbetrieb mit dem Fehlerhinweis: "VL-Temperatur für Fussbodenheizung zu hoch?"

    Gruß
    taati

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  • GLT
    antwortet
    Stetige Durchflüsse erreicht man am elegantesten mit 3P-Antrieben oder stetigen Zonenventilen.

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