Die Gedanken von Dir sind wichtig, habe ich mir auch gemacht. Nach längerem Überlegen war für mich klar:
Ich habe meinen Altbau in 2011 umgerüstet. Auch wenn ich sehe, dass es mittlerweile möglich ist über das Stromnetz oder per Funk Signale zu senden, war für mich klar, dass dies noch bei weitem kein verbreiteter Standart ist, daher BUSkabel.
Die Zukunftsicherheit wird mir bestätigt, da viele Anbieter nun auf HomeAutomation (nicht KNX und nicht immer gut) setzen: RWE, Anwendung in der Fritzbox etc.
Eines ist aber auch klar: Ein Smarthome ist nicht so wartungsarm, wie konvetionelle Stromverkabelung. Zum Einen gehe ich davon aus, dass sich meine Ansprüche an das Haus ändern werden und von daher auch Anpassungsarbeit entsteht. Zum Anderen ist dies technisch gleich zu setzen für mich mit dem Fortschritt der Technik, der heute bei Fernsehern und auch Reveivern schon normal ist. Bevor Du einen Fernseher heute in Betrieb nimmst, will er erst einmal ein Update machen! Dies ist erst der Anfang.
Dein Haus ist mit KNX für die Zukunft aus meiner Sicht gerüstet. Interessant wird es werden, wenn die Energie immer teurer wird, die Rohstoffe knapper. Dein Smarthome kann dich dabei dann besser unterstützen als die konventionelle Verkabelung.
leppenraub kann ich bzgl. der Wartung und Anpassungen des Systems, wenn ich alt bin, nur zustimmen: dazu gibt es Kinder, Enkel und in letzter Instanz Elektrofachkräfte
Wenn ich heute sehe, dass ich meinen ersten PC mit Maus mit ca. 10 oder 12 Jahren hatte und heute meine Tochter und Sohn mit 3 schon Windows an und ausmachen können und mit die Touchscreen des Handys umgehen können, dann ist dies sicherlich kein Problem später jemanden für ein Smarthome zu finden.
In einem Video sah ich mal, dass ein kleiner Jung mit ca. 4 Jahren versuchte bei einer Leuchtreklame an einer Bushaltestelle die Symbole, wie bei einem Touchscreen zu bedienen :-)
Gruß
Eric
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KNX in 40 Jahren?
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KNX in 40 Jahren?
Hallo Jack71,
der Standard ist jetzt schon über 20 Jahre der gleiche. Es gibt immer mehr und neue Geräte, was nicht gleichzusetzen ist mit die alten funktionieren nicht mehr.
Und eine 40 Jahre alte Klick-Klack Elektrik ist auch nicht immer ohne Austausch von Schaltern oder Steckdosen abgegangen. Im Gegenteil zu KNX ist man dann schneller dabei die Wände aufzureißen und neue Kabel zu verlegen.
Sicherlich gibt es immer neuere und aufwendigere Komponenten, aber das bedeutet nicht das man diese auch immer updaten muss. Ich glaube kaum das Helmut z.B. Alle seine fast 200 verbauten HS auf die Version 4.0 updaten wird, es sei denn der Kunde wünscht das ausdrücklich.
Gruß
Ralf
Viele Grüße
Ralf
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Interessante Gedanken, die Du da hast. Meine dazu:
Gerade ein Smarthome ist doch viel flexibler sich einer neuen Lebenssituation anzupassen - konventionell ist statisch!
Server und Smartphone-Apps sind grundsätzlich zusätzlicher Gimmick aber nicht für das Funktionieren eines Smarthomes notwendig. Und solange das KNX-Protokoll nicht grundsätzlich geändert wird, nicht mehr abwärtskompatibel ist und Du neue Komponenten einbauen willst/musst - wen interessierts? Wird die Buslast jemals so hoch, dass die Leitung nicht mehr geeignet ist - glaube ich nicht.
Frage Dich einmal, wer deine konventionelle Elektrik wartet, wenn Du 80 bist? Meiner Meinung nach irrelevant, dazu gibt es Kinder, Enkel und in letzter Instanz Elektrofachkräfte. Ich glaube, dass mehr und mehr Geräte an diesen Standard angebunden werden, weil er sich etabliert (/hat) - auch Geräte, die das tägliche Leben (für ältere Menschen) vereinfachen.
Aber warum sollst Du mit 80 nicht noch Deinen Bus programmieren können? Ich denke, dass wir mit dem Älterwerden nur nicht mehr so schnell mit den technischen Neuerungen mithalten können aber doch nicht degradieren (sofern gesund).
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KNX in 40 Jahren?
Hallo Liebe KNX´ler,
nachdem ich mich im letzten Jahr etwas mehr mit KNX beschäftigt hatte ist das ganze wieder eingeschlafen weil ich das alte Haus wieder verkauft habe bevor es an die Renovierung ging. Hab mich irgendwie nicht getraut das alte Ding auf meinen bevorzugten Stand zu kriegen. Nun bin ich wieder da
Jetzt plane ich mit einen Neubau und da mir die Elektrik mit allen Smart-Funktionen immernoch das wichtigste am ganzen Haus ist, mache ich mir gerade etwas Gedanken wie ein heute mit KNX ausgestattetes Haus in z.B. 40 Jahren technisch "dasteht".
Ich überlege mir gerade wie aufwendig das Ganze System bezüglich des "Pflegeaufwandes" wird.
Muß man da alle paar Jahre den Server tauschen?
Alles halbe Jahr neue Apps auf dem Smartphone kaufen?
Schnittstellen umbauen lassen usw. weil es neue Standards gibt?
ETS-Software updaten.
Neue Internet-Protokolle usw.
Was jetzt noch als Interessante Herausforderung und als technisches Hobby gilt, soll die ganze Hausautomation - wenn ich mal 80 bin - einfach nur funktionieren und auch noch einwandfrei funktionieren ohne dass ich mich ständig in Foren rumtreiben muß oder alle paar Jahre den Elektriker im Haus hab weil sonst irgendwas nicht mehr funktioniert wie gewohnt.
Das heutige Klick/Klack gibt es ja schon viel Jahrzente weil es - auch für den Laien - relativ einfach war.
Ich habe irgendwie den Eindruck dass das mit KNX-verdrahteten Häusern technisch nicht so bleiben wird da die Digitaltechnik ja sprunghaft voranschreitet.
Aber in meinem Neubau möchte ich natürlich auch den Lebensabend verbringen- wofür ja Smart-Funktionen geradezu geeignet sind - wenn alles funktioniert. Die moderne Technik soll mich im Alter also weiterhin unterstützen und nicht zur komplizierten technischen Belastung werden.
Schließlich wird auch gleich barrierefrei gebaut um es die lange Zeit als "Opa" noch möglichst lange schön und einfach zu haben im eigenen Haus.
Ich weiß vielleicht denke ich etwas weit vorraus - und keiner weiß was in 40 Jahren ist.
Wollte nur mal hören was ihr so drüber denkt ?Stichworte: -


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