@Vietgliess :
Danke für die Info bez. DMX ! Wieder etwas dazu gelernt...
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KNX in 40 Jahren?
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Ein Gast antwortete
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Ein Gast antworteteJeder hat einmal so wie Du gedacht und ganz unten angefangen. Je mehr man sich mit dieser Thematik beschäftigt und selbst Hand anlegt, erste Erfolge erleben darf wird sehr schnell hinter die "Geheimnisse" dieser Technik stoßen.Zitat von Jack71 Beitrag anzeigenich denke - wenn ich die smarten Funktionen haben will die ich haben will, bleibt wahrscheinlich nur das KNX-System.
Wenn ich euch hier über "Plugins", "Bits", "Baud", "DMX" usw. reden höre verstehe ich nur Bahnhof.
Das verstärkt das ungute Gefühl dass ich das ganze dann nicht ausreichend einfach bedienen kann und warten kann. Aber wahrscheinlich blick ich es erst wenns ich selber mal so ein System habe.
Zu not muß eben doch noch der eine oder andere normale Lichtschalter her
.
Jürgen
Mit zu nehmender Sicherheit wächst der Kreis Deiner Ansprechpartner und Dein eigenes Netzwerk. EIB`ler wenn sich treffen ist es so wie in einer "großen Familie". Man kennt sich und das ist ein nicht gerade unwesentlicher Punkt diese Entwicklung weiterhin zu frönen.
Weniger gut beraten wenn man in der Abhängigkeit Dritter verbleibt, dann "bestraft" einem das Leben insbesondere den Geldbeutel und die persönlichen Erfolge bleiben aus.
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ich denke - wenn ich die smarten Funktionen haben will die ich haben will, bleibt wahrscheinlich nur das KNX-System.
Wenn ich euch hier über "Plugins", "Bits", "Baud", "DMX" usw. reden höre verstehe ich nur Bahnhof.
Das verstärkt das ungute Gefühl dass ich das ganze dann nicht ausreichend einfach bedienen kann und warten kann. Aber wahrscheinlich blick ich es erst wenns ich selber mal so ein System habe.
Zu not muß eben doch noch der eine oder andere normale Lichtschalter her
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Die Gefahr dass in 40 Jahren kein Licht mehr angeht oder kein Rolladen mehr runterfährt ist ja wahrscheinlich doch relativ gering - wenn ich nicht zuviel daran rumbastle.
Danke für euer Feedback - wahrscheinlich gibts das Forum in 40 Jahren ja auch nocht - dann kann ich ja zum Glück immer noch nachfragen wenn mal nix mehr funktioniert.
Jürgen
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Ein Gast antwortetePrognosen in die Zukunft bleiben Prognosen mit allen möglichen "Ungereimtheiten/Unwägbarkeiten".
Derzeit große Unbekannte, die fehlende Flächendeckung dieser Produkte. Genutzt von "Liebhabern dieser Technik", einer "Fangemeinde" und für den "Otto Nornalverbraucher", dem breiten Markt größtenteils unbekannt, zu teuer.
Abhängigkeit von Servern und Dienstleistern. Dem gegenüber das fehlende Budget, das Einkommen, die zunehmende "Verarmung" in der Bevölkerung. Hausbau/Modernisierung zu nehmend rückläufig, abhängig auch vom zunehmend sinkendem Einkommen der jungen Generation. Mit einem, zwei oder gar drei Jobs künftig wird diese Technik kaum an Verbreitung zu nehmen.
Der kommerizelle Bau abhängig vom Architekten - Verweis hier wird ein großes Klinikum analog modernisiert und dies ohne KNX. Die zarte Bewegung von "Smart Home" bei den Energieversorgern ist zum Stillstand gekommen, gleich dem SmartMeter. Auch der mögliche "Saniserungsboom 2020" wird auf sich warten lassen.
KNX kann Bestand haben, wobei die neuen Geräte dann mit den heute bekannten wenig mehr gemein haben. Vielleicht bieten dann Untenrehmen bezahlbare "Cloudlösungen" an.
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Interessant.Zitat von eibmeier Beitrag anzeigenIch glaube Firmen die komplett ohne PlugIns auskommen, beweisen dass es auch ohne geht.
Der PlugIn-Wahnsinn geht soweit, dass von KNX bereits abgeraten wird. Das ist der falsche Weg...
Grundsätzlich seh ich das genauso, daher ist zB. die SynOhrapplikation ohne Plugin realisiert und alles weitere, was wir so machen, wird ebenso ohne Pligin auskommen. Und das mit den Plugins ist tatäschlich mein Problem hier zuhause: Wer will schon das alles nachinstallieren...Und geht das dann?
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Dem kann ich mir nur 100%anschließen!!!Zitat von eibmeier Beitrag anzeigenDie Bedenken des TE halt ich für gerechtfertigt stehe aber nach wie vor zu KNX.
Ich persönlich halte die vielen PlugIns für ein großes Zukunftsproblem. Ein "altes" ETS2 Projekt (ohne PlugIns, weil es damals keine gab) kann man sehr leicht sichern und in eine aktuelle ETS4 imortieren. Bus verbinden und los gehts. Ein ETS3 Projekt mit vielen PlugIns möchte keiner gerne auf die aktuelle ETS4 hochziehen weil es einen großen, oft unbezahlten Aufwand bedeutet. Fazit: Das Projekt bleibt erst mal liegen...(veraltet).
Ich glaube Firmen die komplett ohne PlugIns auskommen, beweisen dass es auch ohne geht...
Gruss, eibmeier
Hatte nach Festplattecrash und vorhandener Sicherung des ets-projektes massive Probleme mein Projekt (bei der selben Version) wieder ans Laufen zu bringen.
Hauptproblem = Plugins, da hier selbst der Installationspfad etc. wieder ident sein muss. Bevor nicht alle Plugins im richtigen Verzeichnis liegen, ist der import des Projektes mit Fehler abgebrochen (Infodisplay und 1 Gira TS2+, den ich ohnehin verdamme...).
Lösung am Ende: Kopie der eib.db ins neue ets-Verzeichnis, dann die Plugins nachinstallieren in das Verzeichnis, das bei der Fehlermeldung in der ets beim Aufruf des jeweiligen Geräts angezeigt wird.
Aufgrund dieser Erfahrung bin ich bisher noch bei der ets3f geblieben.
Aber ich stimme zu, dass Zukunftssicherheit hauptsächlich von der Abwärtkompatibiltät der ets-projekte lebt/abhängt.
Denn der Idealfall, dass man 20J nichts ändert wird schnell zum Alptraum, wenn man im Falles eines zB Aktordefekts (und das wird in 20J zumindest 1x vorkommen), die ets braucht und dannvon ets4 auf kpi7.5c (knx programming interface
) upgraden muss.
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Und ich verwette mal, dass dies nicht in einem Schritt geht, sondern mit >5 Importen in Zwischenversionen, die dann nicht mehr zum download zur verfügung stehen etc... (von Lizenz gar nicht zu reden...).
lg
Robert
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Hallo macgyver,
DMX, oder genauer DMX512/1990, ist ein Industriestandard der auf das Jahr 1990 zurückgeht. Im Unterschied zu KNX ist dieser Standard komplett offen und man braucht keine speziellen Bauteile und Software zur Entwicklung und Installation. Die Schnittstelle ist definiert und alle halten sich dran, sonst würde keine Bühne funktionieren. Der Standard wurde mit RDM erweitert, als Rückkanal, ist aber nur ein Zusatz der im Betrieb abgeschaltet wird. Geräte können zusätzlich weitere Schnittstellen haben, z.B. Scanner und Laser. Einfache Leuchten funktionieren aber weiterhin mit der "einfachen" DMX Schnittstelle. Steuergeräte für DMX wachsen mit der Aufgabenstellung, bleiben aber in der Ausgabe normkonform (sonst würde sie keiner kaufen).
KNX und DMX sind daher nicht zu vergleichen. KNX verteilt die Steuerung auf Aktoren (mit Software) Sensoren (mit Software). Darin liegt schon der Hund begraben. Wer sich nicht 100% an die Norm hält verwässert das ganze System, macht es proprietär.
Wo KNX drauf steht muss auch KNX drin sein. Wer stellt denn sonst eine Liste von miteinander kompatiblen Geräten in Netz ein. Wie würde dann eine solche Liste aussehen?
Firma AA kann mit Firma BB, aber nur mit Softwareupdate XX und nur wenn Gerät von Firma BB nicht vor 2012 hergestellt ist.
Würde mich einmal interessieren wer sich beim KNX Konsortium dafür einsetzen wird.
Meine Meinung : KNX muss seinen eigenen Standard einhalten ! Abwärtskompatibilität muss gegeben sein, auch in 20 Jahren.
@vento66 : Was macht ein Techniker der so ein Gerät austauschen muss. Der sucht sich einen Wolf wenn die Geräte nicht richtig gekennzeichnet sind.... Mit Plugin oder ohne sollte doch keine Rolle spielen, das wäre Abwärtskompatibel.
MfG
Martin
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KNX in 40 Jahren?
Auch ein gutes Beispiel: ABB DG/S 1.1 bis vor kurzem noch ohne Plugin, jetzt mit. Heute einen ABB Schalt - Dimmaktor bekommen in der ETS letzte Woche noch ohne Plugin , jetzt neue Applikation natürlich mit Plugin. Die Datenübernahme für diese Geräte in der ETS funktioniert natürlich auch nicht! Somit habe ich heute (Dank meines MRT Kabinenherstellers, der LED mit 1-10V Schnittstelle liefert) fast 3 Stunden versch...en!
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Privat gut möglich und absolut empfehlenswert.Zitat von heckmannju Beitrag anzeigenIst doch einfach man kauft sich halt nur Komponenten ohne plugins.
Und was macht man, wenn sich ein Kunde aufgrund schöner Hochglanzprospekte auf ein "Designprodukt" eingeschossen hat? Aufklärungsarbeit ohne Ende und hinterher kommt es doch...
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Ein Gast antworteteWie sieht die Thematik dann für dmx bez plugins aus ???
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Ist doch einfach man kauft sich halt nur Komponenten ohne plugins.
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Die Bedenken des TE halt ich für gerechtfertigt stehe aber nach wie vor zu KNX.
Ich persönlich halte die vielen PlugIns für ein großes Zukunftsproblem. Ein "altes" ETS2 Projekt (ohne PlugIns, weil es damals keine gab) kann man sehr leicht sichern und in eine aktuelle ETS4 imortieren. Bus verbinden und los gehts. Ein ETS3 Projekt mit vielen PlugIns möchte keiner gerne auf die aktuelle ETS4 hochziehen weil es einen großen, oft unbezahlten Aufwand bedeutet. Fazit: Das Projekt bleibt erst mal liegen...(veraltet).
Ich glaube Firmen die komplett ohne PlugIns auskommen, beweisen dass es auch ohne geht.
Der PlugIn-Wahnsinn geht soweit, dass von KNX bereits abgeraten wird. Das ist der falsche Weg...
Ich denke hier wird es noch sehr interressant werden...
Gruss, eibmeier
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Ich hoffe das es irgendwann eine 2. Frequenz auf das Kabel schafft und das es Geräte mit 9600 baud und evtl. dann doch irgendwann mal etwas mehr gibt... sollte technisch eigentlich kein Problem sein. Quasi einen "fallback" Modus für neue Geräte, wenn sie in Altanlage integriert werden. Wir schicken inzwischen 100Mbit über 2 Adern, da sollte das doch bitte, bitte irgendwann möglich sein.
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Ein Gast antworteteSehr unwahrscheinlich, und im Falle dessen ist man selbst mit einem Aufwand für Knx immer noch auf der sicheren Seite....Zitat von dietmar1 Beitrag anzeigen
Sollte KNX gar nicht mehr existieren, kann ich nur hoffen, dass die Verkabelung flexibel genug ist, wobei auch eine komplette Neuverkabelung bei mir mit überschaubaren Kosten machbar ist (Installationsebene).
Dietmar
Selbst seit KNX mit Netzwerk integriert werden kann, also IP Router etc...ist für mich ein Zeichen, dass es eine gute Solide Basis für die Zukunft hat.
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Dieselben Gedanken habe ich mir vor der Bauphase auch gemacht und bin bei KNX gelandet - Umzug in ca. 1-2 Wochen geplant.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass ein Neubau ohne Bus ein Fehler wäre. Mit herkömmlicher Klick Klack Installation sind, heute ganz normale Anforderungen auch nur schwierig und kostenintensiv umzusetzen (Stichworte hierzu: Verschalung, Eigenverbrauch PV, zeitabhängige Energietarife etc.)
Die viele unterschiedlichen (zT etablierten Funksysteme) waren mir zu proprietär. Hier habe ich schlichtweg die Befürchtung, dass die Unternehmen aus unterschiedlichen Gründen (Marktpotential, Akquisitionen etc.)ihre Strategien ändern. Jahrzehnte sind ein langerZeitraum.
Der selbe Grund plus der erhöhte Verkabelungsaufwand spricht aus meiner Sicht gegen die verschiedenen SPS ähnlichen Ansätze (Wago, SPS).
Die Wartbarkeit und Komplexität kannst du weitestgehend selbst bestimmen.
A.) Ein Server wird bei mir nur für Visu und nicht einfache Logik eingesetzt. Das Haus wird auch ohne funktionieren. Habe keinesfalls vor viel SW selbst zu programmieren, die dann nach ein paar Jahren nicht mehr verstehe.
B.) Das eine oder andere ETS Update werde ich mitmachen. Einfach nur um das ETS Projekt in einem lesbaren Zustand zu halten. ETS und Know How hierzu werde ich ebenfalls nicht vorhalten. Wenn mal Alles zur Zufriedenheit läuft widme ich mich anderen Hobbys.
C.) Ich habe eine sehr gute Doku. Gesamte E-Planung in CAD.
Falls der eine oder andere Hersteller sich verabschiedet, wird halt bei Bedarf ein anderer gekauft, im worst case kann dann vielleicht ein Feature nicht mehr so genutzt werden.
Sollte KNX gar nicht mehr existieren, kann ich nur hoffen, dass die Verkabelung flexibel genug ist, wobei auch eine komplette Neuverkabelung bei mir mit überschaubaren Kosten machbar ist (Installationsebene).
Dietmar
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