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Messwert 85°C pauschal als Fehler interpretiert?

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  • JuMi2006
    antwortet
    AW: Messwert 85°C pauschal als Fehler interpretiert?

    Ich weiß nicht wie sich der Sensor im Fehlerfall meldet, glaube aber dass er sich dann als powered meldet. Kannst Du dazu was sagen Stefan?
    Im Falle von 85℃ könnte man so zusätzlich diesen Status abfragen und auswerten.
    Oder eben bei 12Bit die "Fehlermeldung" ignorieren -> noch einfacher.

    Baustelle 2.0

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  • Hauke
    antwortet
    Ja, das ginge natürlich. Aber die Auflösung ist ja nicht ganz ohne Grund so wie sie ist. Wenn PowerOnValue immer 12 Bit ist, könnte man dann nicht evtl. die 85°C nur dann ausblenden, wenn sie mit 12 Bit kommen?


    Zitat von Hilfeseite zur Sensorkonfig im Wiregate
    Einstellung der Auflösung des Sensors, je mehr Bit desto genauer jedoch auch langsamer (Standardwert: 10 Bit / vgl. Zeiten und Tabelle).(Nur DS18B20, bei DS18S20 ist die Auflösung fix 12 Bit)

    12 Bit (0.0625°C, 750ms)
    11 Bit (0.125°C, 375ms)
    10 Bit (0.25°C, 187.5ms)
    9 Bit (0.5°C, 93.75ms)

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  • JuMi2006
    antwortet
    Die Messwerte von exakt 85°C werden lt. Code tatsächlich ausgeblendet bzw. als Fehler gemeldet. Auf die schnelle konnte ich kein "PowerOnReset" via owfs/owhttp finden ... auch google schwieg sich ein wenig aus.
    Sollte der Status tatsächlich auslesen lassen wäre das eine Codezeile im Script. Dazu muss aber das WireGate-Team was sagen.

    Erster Workaround wäre wirklich, wie StefanW schon schrieb, einfach die Auflösung der entsprechenden Sensoren zu erhöhen und damit die Wahrscheinlichkeit von genau 85.000°C zu minimieren.

    Grüße

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  • Hauke
    antwortet
    Hallo Stefan,

    gibt's bei dem Thema schon was neues? Ich kann inzwischen bestätigen, dass oberhalb 85°C wieder Werte kommen. Sieht tatsächlich so aus, als würden die 85° pauschal weggefiltert.
    Angehängte Dateien

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von Hauke Beitrag anzeigen
    Was ich eigentlich meinte: Ein separates Bit "Messung durchgeführt und validiert" oder so das man mit auslesen kann gibt es anscheinend nicht?
    Ich fürchte das gibt es nicht, aber sollte es geben. Ich wünsche mir auch eine Fehlermeldung per eMail bzw. auf eine GA bei Ausfall Sensor / Busmaster usw.

    lg

    Stefan

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  • Hauke
    antwortet
    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Überlegung: Bei maximaler Auflösung mit 12 Bit müsste diese gemessene Temperatur exakt 85,0000 °C (auf vier Stellen hinter dem Koma mit Null)
    Hmm. Ich habe (glaube aufgrund Empfehlung von euch irgendwo) bei den Sensoren wo ich keine so hohe Auflösung benötige die Auflösung entsprechend runtergedreht, in diesem Fall 9 (?) Bit. 0,5K reichen mir hier aus.

    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Und im POR-Fall kommt der Sensor mit 12 Bit hoch.
    Vielleicht geht darüber auch was. Ich hab ja keine 12 Bit eingestellt, also kann es - wenn er mit weniger als 12 Bit kommt - definitiv kein POR sein.
    Was ich eigentlich meinte: Ein separates Bit "Messung durchgeführt und validiert" oder so das man mit auslesen kann gibt es anscheinend nicht?

    Zitat von StefanW Beitrag anzeigen
    Zudem könnte man noch durch mitführen eines gleitenden Mittelwertes prüfen, ob es nicht eine allmähliche Annäherung an die 85,0000 °C gegeben hat, so dass diese Messung plausibel wäre.
    Hört sich für mich erstmal relativ aufwändig an. Ich glaub' das muss einfacher gehen...

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  • StefanW
    antwortet
    Zitat von Hauke Beitrag anzeigen
    Werden die 85°C (die ja PowerOn-Wert der Sensoren sind) generell als Fehlmessung "aussortiert" und nicht ans rrd weitergegeben?
    Gute Frage. Das müssten wir mal im Code nachprüfen.


    Zitat von Hauke Beitrag anzeigen
    Kann man prinzipiell gemessene 85°C vom PowerOn-Wert unterscheiden?
    Theoretisch Nein, praktisch wohl ja.

    Überlegung: Bei maximaler Auflösung mit 12 Bit müsste diese gemessene Temperatur exakt 85,0000 °C (auf vier Stellen hinter dem Koma mit Null) entsprechen um dem POR-Wert zu entsprechen. Nur ein Bit mehr oder weniger (bei 12 Bit) macht schon einen Unterschied von 0,0625 K (1/16 K) aus. Und im POR-Fall kommt der Sensor mit 12 Bit hoch.

    Ansich sollte es unwahrscheinlich sein, dass Dein Speicher diese Temperatur von 85,0000 °C auf 3/100 K (genau 1/32 K, die Hälfte der höchsten Auflösung) genau über mehrere Minuten und mehrere Messzyklen hält, so dass die Filterung als "Fehler" greifen sollte.

    Zudem könnte man noch durch mitführen eines gleitenden Mittelwertes prüfen, ob es nicht eine allmähliche Annäherung an die 85,0000 °C gegeben hat, so dass diese Messung plausibel wäre.

    Wie oben schon erwähnt, dass müssen wir im Code genau nachsehen.


    lg

    Stefan

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  • Hauke
    hat ein Thema erstellt [wiregate] Messwert 85°C pauschal als Fehler interpretiert?.

    Messwert 85°C pauschal als Fehler interpretiert?

    Da in den letzten Tagen die Sonne ganz anständig schien, kommt mein Speicher so langsam auf Temperatur
    Allerdings weisen die Kurven der angebrachten Sensoren heute seltsame Lücken auf, interessanterweise exakt dort, wo man vermuten könnte, das 85°C erreicht wurden. Bis 84,5 sieht alles gut aus. Oberhalb von 85° ist vermutlich nicht erreicht worden.

    Daher die Frage:
    Werden die 85°C (die ja PowerOn-Wert der Sensoren sind) generell als Fehlmessung "aussortiert" und nicht ans rrd weitergegeben? Kann man prinzipiell gemessene 85°C vom PowerOn-Wert unterscheiden?
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