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KNX-Konzept für EFH (KWL, auto. Beschattung etc.)

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  • fuppy
    antwortet
    Zitat von mi80ni Beitrag anzeigen
    Hallo Fuppy
    Hab ich schon des öfterene so eingebaut. Wir haben das sogar schon so
    weit getrieben das wir z.b. im Schlafzimmer eine 6-fach Schnittstelle verbaut haben.
    auf diese Waren 2 Leuchten und 2 Rolladen angeschlossen.
    Gehe ich dann richtig in der Annahme, dass in diesem Beispiel dann ein
    • ein Schalter fürs Licht an der Türe
    • ein Schalter (bzw. Wippe) für Rolläden an der Türe
    • ein Schalter fürs Licht am Bett

    Also summa summarum drei Schalter (bzw. zwei Stück an der Türe).
    Eine Idee von KNX ist es ja, eine "Schalterschlachten" an der Wand zu vermeiden.
    Wenn ich das im Kopf durchspiele, benötige ich in jedem "Standaradraum" für Licht + Jalousie jeweils insgesamt 2 Schalter (z. B. untereinander in einem 2-fach Rahmen).

    Problematisch wird das Ganze dann aber in größeren, zusammenhängenden Räumen (bei uns konkret im offenen Wohn-/Esszimmer + Küche).

    Ist aber sicherlich eine Überlegung wert...

    Ich würde ja am liebsten überall wo sinnvoll ist auf Schalter/Taster verzichten und wenn wirklich mal notwendig per Visu (Smartphone) schalten, aber das kann ich der Regierung schlecht verkaufen ;-)

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  • Bainit
    antwortet
    Zitat von MarcusF Beitrag anzeigen
    Wenn normale Taster bereits vorhanden sind, nimmt man UP-Tasterschnittstellen.
    "Normale" Taster mit Unterputz Tasterschnittstellen nimmt man auch so. Taster und MDT Tasterinterface kosten zusammen weniger als wenn man von einem Hersteller den teuren KNX-Taster (mit eingebautem Busankoppler) nimmt. Z.B. als Vergleich (Preise nur ca., da aus dem Gedächtnis)
    MDT Tasterinterface 2-fach: 35€
    Berker B.3 Taster 1-fach: 15€
    Berker B.3 Taster-BA: 60€
    Macht für zwei Taster an der Wand 75€ mit dem externen Interface und 120€ bei der integrierten Lösung. Der Taster von Berker kann obendrein noch weniger als das MDT Interface.

    Wir haben das im ganzen Haus so gemacht. Es gibt überall Flächentaster mit MDT Tasterinterface dahinter. Haptik und Design sind wie bei den klassischen Tastern, da es defekto klassische Taster sind. Es unterscheidet sich nur das, was am Taster dran hängt.

    Gruß, Sebastian

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  • mi80ni
    antwortet
    Hallo Fuppy

    Wie Marcus bereits gesagt hat, am günstigsten meiner Meinung nach
    gehts mit Tasterschnittstellen, die gibts von MDT z.b. bis zu 6-fach.

    Hab ich schon des öfterene so eingebaut. Wir haben das sogar schon so
    weit getrieben das wir z.b. im Schlafzimmer eine 6-fach Schnittstelle verbaut haben.
    auf diese Waren 2 Leuchten und 2 Rolladen angeschlossen.
    Da die Schalter am Bett aber die gleiche Funktion haben wie der Schalter an der Türe,
    namlich das Deckenlicht zu schalten, haben wir einfach mit einer Busleitung
    die Beiden Schalter links und rechts vom Bett mit dem Schalter an der Türe verbunden,
    und dort die beiden Taster parallel auf die Tasterschnittstelle angeklemmt.
    Funktioniert einwandfrei. Und wenn du jetzt später am Bett vielleicht doch
    noch mehr Schaltfunktionen haben möchtest kannst über die Busleitung
    einfach den KNX zum Bett verdrahten.
    Somit brauchst für das eine Zimmer lediglich eine Tasterschnittstelle.

    Nur mal so als Planungsansatz.

    Alternative bei den Raumreglern von Elsner (CorloTouch) oder Zennio (Roll-ZAS)
    sind an der Rückseite Binär Eingänge vorhanden, auf diese können auch konventionelle Taster angeschlossen werden.

    Gruß Michael

    Wünsch euch allen an schönen Vatertag

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von Marcus69 Beitrag anzeigen
    nur mal eine Nachfrage zu dieser Aussage. Kann man auch normale Gira-Taster (nicht Gira-Schalter) in KNX mit einbinden?
    Natürlich. Dazu gibt es die Taster-BA bzw. Gruppentaster-BA, das sind Tastereinsätze mit KNX-Anschluss, auf die dann die normalen Wippen gesteckt werden. Einzeltaster, Doppeltaster, Einzeltaster mit Mittelstellung und Doppeltaster mit Mittelstellung gibt es da. So kann man z.B. Jalousiebedienung und einen Dimmkanal recht günstig realisieren. Oder eben einen einfachen Taster fürs Kellerlicht.

    Wenn normale Taster bereits vorhanden sind, nimmt man UP-Tasterschnittstellen.

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  • fuppy
    antwortet
    Zitat von Bainit Beitrag anzeigen
    Moin fuppy,
    Richtig Geld sparen kann man bei Tastern. Da dort vor allem Skaleneffekte zum Tragen kommen. Bei Einsatz der VOC Sensoren soll man mit dem WG ja einiges einsparen können. Hab ich noch nicht durchgerechnet. Wenn du eh VOC Sensoren des WG einsetzt, dann kannst du dir auch gleich die KNX-Temperatursensoren sparen.
    Danke für deine Antwort. Mein Plan war es, in der Küche (offene Küche zum Ess- bzw. Wohnbereich) einen VOC und im Badezimmer einen Luftfeuchtigkeitssenor einzusetzen. Bei 2-3 Sensoren ist der Skaleneffekt noch nicht ganz so groß.
    Die Temperatursensoren an den KNX-Tastern würde ich auch gerne einsparen, allerdings, habe ich bis dato noch keinen ansprechenden Taster gefunden. Der GIRA Tastensensor 3 Basic ist vom Funktionsumfang her z. B. zu schlecht.

    Zitat von Bainit Beitrag anzeigen
    Wenn du bisher nichts gefunden hast, was dir neben den Gira TS3 gefällt, dann solltest du die auch einsetzten. Alternativ mal in den klassischen Flächenschalterprogrammen suchen. Ich habe meine Taster nach optischen und haptischen Gründen ausgesucht. Funktion stand da weit hinten. Allerdings haben wir auch nur klassische Flächentaster verbaut. Daher gibt es pro Zimmer "nur" 2 -4 Schaltmöglichkeiten. Vermisst habe ich aber noch nichts.
    Ich bin auf diese Taster nicht fixiert. Welches Schalterprogramm setzt du dann ein? Vll. hat ja jemand anderes noch einen Tipp bzgl. optisch ansprechende KNX-Taster ohne Temperaturmessung zu einen annehmbaren Preis.

    Zitat von Bainit Beitrag anzeigen
    ERR solltest du wenigstens durch entsprechende Leitungsführung vorbereiten.
    Danke für den Hinweis. Ist bereits berücksichtigt.

    Zitat von MarkusS Beitrag anzeigen
    Verstehe ich nicht, Elektroplanung inkl. KNX erfolgt durch ein Planungsbüro, die sollten doch in der Lage sein, alle Deine Fragen kompetent zu beantworten und gut zu beraten?
    Machen die auch, allerdings hole ich mir gerne auch noch zusätzlich unabhängige, kompetente Meinungen ein :-)
    Und wo die mich z. B. eher schlecht beraten können ist im Hinblick auf "Open Source VISUs", da sie diese aus nachvollziehbaren Gründen nicht supporten würden und sich in dem Umfeld eher schlecht auskennen.

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  • Marcus69
    antwortet
    Zitat von Bainit Beitrag anzeigen

    .... Allerdings haben wir auch nur klassische Flächentaster verbaut. Daher gibt es pro Zimmer "nur" 2 -4 Schaltmöglichkeiten. Vermisst habe ich aber noch nichts....

    Gruß Sebastian

    Hallo Sebastian,

    nur mal eine Nachfrage zu dieser Aussage. Kann man auch normale Gira-Taster (nicht Gira-Schalter) in KNX mit einbinden?
    Würde gern im Gäste-WC nur einen Flächenschalter verbauen und somit könnte ich mir bei den TS3 den Busankoppler und den TS sparen. Habe bisher immer aus Kostengründen auf solche Einzelschalter verzichtet...
    Was wäre der Vorteil von dem KNX-Flächentaster zum normalen Flächentaster?

    Danke
    Marcus

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  • MarkusS
    antwortet
    Verstehe ich nicht, Elektroplanung inkl. KNX erfolgt durch ein Planungsbüro, die sollten doch in der Lage sein, alle Deine Fragen kompetent zu beantworten und gut zu beraten?

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  • Bainit
    antwortet
    Moin fuppy,

    bei der Wetterstation kann man kaum Geld sparen. Die Dinger kosten ca. 600€. Selbst wenn man eine relativ dumme nimmt, wird die Einsparung sich in Grenzen halten.

    Richtig Geld sparen kann man bei Tastern. Da dort vor allem Skaleneffekte zum Tragen kommen. Bei Einsatz der VOC Sensoren soll man mit dem WG ja einiges einsparen können. Hab ich noch nicht durchgerechnet. Wenn du eh VOC Sensoren des WG einsetzt, dann kannst du dir auch gleich die KNX-Temperatursensoren sparen.
    Wenn du bisher nichts gefunden hast, was dir neben den Gira TS3 gefällt, dann solltest du die auch einsetzten. Alternativ mal in den klassischen Flächenschalterprogrammen suchen. Ich habe meine Taster nach optischen und haptischen Gründen ausgesucht. Funktion stand da weit hinten. Allerdings haben wir auch nur klassische Flächentaster verbaut. Daher gibt es pro Zimmer "nur" 2 -4 Schaltmöglichkeiten. Vermisst habe ich aber noch nichts.

    ERR solltest du wenigstens durch entsprechende Leitungsführung vorbereiten.

    Gruß, Sebastian

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  • fuppy
    hat ein Thema erstellt KNX/EIB KNX-Konzept für EFH (KWL, auto. Beschattung etc.).

    KNX-Konzept für EFH (KWL, auto. Beschattung etc.)

    Hallo zusammen,

    zunächst mal vielen Dank an alle Teilnehmer dieses Forum. Bis jetzt habt ihr mir schon bei der Entscheidungsfindung pro KNX geholfen und auch schon die ein oder andere Frage (indirekt) beantwortet. Nun benötige ich aber direkt eure Hilfe, da mir hierbei leider auch die Suche nicht weitergeholfen hat.

    Kurz ein paar Details zu unserem Projekt:
    • Neubau EFH in Holzrahmenbauweise (165 qm Wohnfläche)
    • Elektroplanung (inkl. KNX) erfolgt durch ein Planungsbüro
    • Elektroinstallation wird in Eigenregie durchgeführt (in Begleitung durch das Planungsbüro)
    • Planungsbüro übernimmt alle Arbeiten, die zwingend vom Fachmann erledigt werden müssen bzw. sollten und nimmt auch unsere Arbeiten mit ab.


    Folgende (Haupt-)Features möchte ich mittels KNX realiseren:
    • Lichtsteuerung (inkl. Dimmung)
    • schaltbare Steckdosen
    • Steuerung der zentralen Lüftungsanlage (KWL)
    • automatische Beschattung (Raffstores)


    Da wir keine Einzelraumregelung (ERR) für die Heizung (Wärmepumpe) vorsehen, fehlt in der obigen Liste dieses Thema.

    Mein Ziel wäre, folgende Szenarien mittels KNX abzudecken:
    1. Steuerung der Intensität der KWL auf Basis der Luftfeuchtigkeit/CO2-Gehalt/VOC
    2. automatische, sonnenstandsgeführte Beschattung (--> allen voran für den Sommer zur Vermeidung der Überhitzung des Hauses)
    3. Nutzung der solaren Gewinne durch Sonneneinstrahlung in den Übergangszeiten


    Aktuell ist folgendes geplant:
    • Sensorik für Steuerung der KWL über KNX-Sensoren in bestimmten Räumen (z. B. Küche u. Bad)
    • sonnenstandsgeführte, auto. Beschattung über geeignete KNX-Wetterstation
    • Raumtemperaturmessung via KNX-Taster (GIRA Tastensesor 3 Komfort)


    Früher oder später soll dann auch noch eine Visualisierung hinzukommen.

    Da Kosten selbstverständlich auch immer eine Rolle spielen, bin ich darum bemüht, Investitionen so zu tätigen, da diese auch auf lange Sicht gesehen wirtschaftlich sind. Dies bedeutet, dass ich auch bereit bin, zu Beginn etwas mehr zu investieren, um für die Zukunft für (möglichst) alles gerüstet zu sein und nicht doppelte Investitionen tätigen zu müssen.

    Aus diesem Grund schweben mir noch anderen Lösungsvarianten für meine Anforderungen durch den Kopf:

    Alternative 1
    • Die Sensorik für Temperatur u. Luft über 1-Wire und
    • Visu dann basierend auf dem 1-Wire Gateway (z. B. cometVisu o. smartVISU)
    • Beschattung weiterhin über geeignete Wetterstation


    Hierbei könnte ich mir dann die nicht günstigen KNX-Sensoren für die Luft sowie Temperatursensoren in den Tastern sparen (allerdings habe ich noch keine optisch und im Funktionsumfang ebenbürtige Alternative zu den GIRA Tastensenor 3 Komfort gefunden --> MDT fällt aufgrund der Optik erstmal raus).

    Alternative 2
    • Sensorik für Luft über 1-Wire
    • Temperaturmessung KNX-Taster/1-Wire
    • Beschattung via. VISU mit Logik (z. B. GIRA Homeserver 4, eibPort?) und "dummer" Wetterstation


    Hier kann ich ebenfalls von den günstigen 1-Wire Komponente profitieren und mit einer mächtigen VISU sicherlich auch für die Zukunft gut gerüstet. Bei der Wetterstation könnte ich mir dann Geld sparen.

    Welchen Lösungsansatz würdet ihr favorisieren bzw. wie habt ihr ähnliche Anforderungen umgesetzt? Bin natürlich für alles offen!

    Danke bereits im Voraus für eure Unterstützung!

    Gruß
    fuppy
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