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Temperaturfühler in den Estrich - warum ??
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@Frank: Wieso kocht deine Wasser bei 60 Grad? Du kannst doch Theoretisch bis 90 Grad deinen Puffer laden. Dann muss die WP garnichts tun. Vorausgesetzt Du hast Mischer an den Heizkreisen und dem Brauchwasser. Warum du den Kamin auf den Solar Eingang legst verstehe ich nicht. Die Wendeln liegen meist unterhalb, aber trotzdem verteilt sich das Wasser im Puffer. Eigentlich sollte deine WP sofort abschalten wenn du den Kamin anmachst. Hast Du nur einen Puffer?
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Hallo
und sorry für meine Abstinenz, aber es gab viel zu tun.
Ich möchte mal etwas konkreter werden: Unterkellertes EFH mit offenen Treppenaufgang bis in's DG. Der Keller hat keinen Aussenzugang, ist also nur über die Treppe erreichbar. Drei von fünf Räumen und der Flur sind beheizbar. Die Leitungen vom HKV verlaufen alle durch den Waschraum, also sollte es dort auch nicht frostig werden.
Da nun erste Erkenntnisse vorliegen kann ich folgendes sagen: Ist der Keller(-flur) unbeheizt, ist es recht frisch, wenn man hinab steigt. In der Trockenheizphase war fest zu stellen, dass ein leichtes temparieren vollig ausreichend ist. Der nächstgelegene Raumluftsensor (Berker BI.Q) ist im EG neben der Haustüre, dieser könnte ja den Kellerflur mit regeln. Die anderen (Hobby-)Räume werden nur bei Bedarf beheizt, dort sind MDT Glastaster mit Temperatursensor vorgesehen.
Zum Pufferspeicher: Dieser wurde zunächst einmal fachgerecht angeschlossen, der wasserführende Kamin speist an der obersten Stelle ein und entnimmt an der untersten Stelle. Nachteil der Geschichte: Hat mir die WP warmes Wasser gemacht, habe ich an oberster Stelle im Speicher minimum 55°C, alles was der Kamin bringt und über 60 °C ist wird eingelagert, da ist keine große Spreizung und mir kocht das Wasser im Kamin, die Umwälzpumpe läuft sich heiß und es passiert nicht viel. Fazit: Den Kamin lasse ich auf den Eingang der Solarthermie umlegen, ist zwar gegen den Anschlussplan, dann kann ich aber die gewonnene Energie im EG noch über die FBH im DG verjubeln und die WP entlasten.
Und für warme Füsse im Bad sollte auf jeden Fall genügend Energie im Pufferspeicher vorhanden sein, wenn mir dieser warmes Wasser zur Verfügung stellt, da muss eben etwas länger WW gemacht werden. Möglicherweise muss ich sowieso steuerungstechnisch eingreifen, wenn mir die WP den Speicher nicht mit "Billigstrom" vollpumpt.
Aber dies sollte mit KNX und Server wohl das geringste Übel sein.
Momentan quält mich aber ein anderes Thema.
Beste Grüße
Frank
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hm...Zitat von 01altbau Beitrag anzeigen
ich hänge mal meine Fragen hier an, in der Hoffnung dass es zum Thema passt.
das ist eine Frage der Sensorik und der Logik-Maschine dahinter.
Rein theoretisch kannst du das so machen (1. Frage)
jedoch muß sichergestellt sein, dass nicht nur der obere Bereich vom Puffer genügend Energie für Warmwasser hat, sondern auch der Bereich im Pufferspeicher, der dir deine Fußbodenheizung speist. Ein Pufferspeicher ist nicht gleichmäßig warm innen...
Wenn deine Fußbodenheizung über einen Außensensor verfügt (was normal wäre) kann es sein, dass die Pumpe nicht einschaltet, wenn es draußen zu warm ist, im Bad aber schon recht kühl.
Dann muß auch sichergestellt sein, dass nur das Ventil für die Badheizung offen ist, sonst verlierst einen haufen Energie, wenn alle Böden geheizt werden müssen (das meinte der Techniker wahrscheinlich....)
Also entweder Sensorik & Logic-Engine ohne Kompromisse, oder Zusatzheizung im Bad... die man ja über eine schaltbare Steckdose und einen Temperatursensor relativ einfach regeln könnte.
ad 2: ich schließ mich meinem vorschreiber an.
wenn du die raumtemperatur regeln willst, dann mußt du die lufttemperatur messen.... außer du willst es aufwändig angehn =)
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Ein Gast antworteteFrank, wenn du die Raum(luft)temperatur regeln möchtest ist ein Sensor im Estrich wenig hilfreich. Du musst schon die Temperatur des Raumluft messen, um sie regeln zu können.Zitat von 01altbau Beitrag anzeigenDie zweite Frage wäre: Kann ich mit einem Estrichfühler PT1000 von MDT in Verbindung mit dem Temperaturregler SCN-RT4UP.01 des selben
Herstellers auch eine RTR aufbauen ?
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Hallo,
ich hänge mal meine Fragen hier an, in der Hoffnung dass es zum Thema passt.
Ich habe in meinem Neubau auch Estrichfühler eingebaut, um im Badezimmer warme Füße zu haben.Zitat von Bodo Beitrag anzeigenHoi
Ich denke der WAF mit den kalten Füssen würde es begrüssen, wenn die Fliesen im Bad morgens angenehm warm sind im Bad / WC.
Daher möchte ich morgens zunächst den Fussboden aufwärmen und dann die Raumtemperatur längerfristg nachregeln.
Gerade in der Übergangszeit ist mein Heizbedarf so gering, so dass der warme Badezimmer / WC - Boden fast die ganze Wohnung heizt.
Zu heiss ist natürlich nicht gut für's Material. Soweit der Plan für den Herbst.
Als Energielieferant dient eine WP mit Pufferspeicher.
Nun meinte der Werkskundendienst bei Inbetriebnahme der WP, ich solle in den Bädern noch eine elektrische FBH vorsehen, damit ich in der
Übergangszeit den COP- Wert der WP nicht nieder mache. Nun liegt der Wärmetauscher für das WW über dem der Heizungsentnahme und mit
kaltem Wasser mag ich nicht duschen. Also sollte doch die gespeicherte Energie Im Speicher auch für warme Füße sorgen, oder liege ich da
falsch? Kann mir da evtl. jemand Auskunft geben ?
Die zweite Frage wäre: Kann ich mit einem Estrichfühler PT1000 von MDT in Verbindung mit dem Temperaturregler SCN-RT4UP.01 des selben
Herstellers auch eine RTR aufbauen ? Es beträfe in diesem Falle den Kellerflur, da im ganzen Haus offene Treppe, oder benötige ich da noch einen
separaten RTR ?
Vielen Dank für hilfreiche Antworten
Beste Grüße
Frank
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Administrativer Hinweis:
Weil die Diskussion ab hier ein wenig abgedriftet war und nicht mehr zum ursprünglichen Threadthema paste, habe ich diese Beiträge in einen separaten Thread verschoben: https://knx-user-forum.de/forum/supp...steuern-regeln.
Weitere Diskussionen zu Preis, Mindestaufwand, Sinnhaftigkeit von 1-Wire bitte im eben verlinkten Thread weiterführen.
Hinsichtlich des ursprünglichen Themas "Temperaturfühler in den Estrich - warum" kann es gerne hier weitergehen:
lg
StefanZuletzt geändert von StefanW; 12.08.2016, 14:14.
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Warum nicht den von MDT nehmen, wenn es bislang nur ne Planung ist und noch nix da ist? Der 1-Wire Ventilaktor (gibts da schon nähere Infos zu?) wird auch nur dann interesant sein wenn er den MDT Aktor deutlich unterbieten kann.
Sehe den Vorteil bei 1W im Vergleich zu KNX eher hauptsächlich beim Messen und weniger beim Steuern.
KNX Unterputz Sensoren die statt Anschlüsse für PT1000 Widerstände direkte Anschlüsse für 1W Sensoren hätten DAS wäre interesant.
Zuletzt geändert von ewfwd; 10.08.2016, 19:26.
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Hallo,
Richtig.Zitat von FabKNX Beitrag anzeigenich möchte die Temperaturen im Raum und im Estrich über 1-wire Sensoren messen. .... Um damit an die Stellgröße für die Ventile zu bekommen, muss es ja einen Regler zwischendrin geben.
Out-of-the-Box ist die Regelfunktion im Classic WireGate Server 1.x nicht enthalten. Es gibt allerdings seit ca. 2010 ein RTR-Plugin, das dies kann.Zitat von FabKNX Beitrag anzeigenIst dieses Element im Wiregate Gateway enthalten
Nein, die Heizungsaktoren - also Aktoren mit speziell für die Ansteuerung von Ventilen geeigneten Relais, meist Solid-State-Relais - der meisten Hersteller haben keine eingebaute Regelung. Mir ist nur der MDT bekannt, wobei, glaube ich, noch andere Hersteller das machen wollen.Zitat von FabKNX Beitrag anzeigenoder muss es zwingend im Heizungsaktor geregelt werden?
Ja, es wird - im Laufe der Zeit - eine ziemlich umfassende Anzahl an Regelungen im Timerwolf Server geben. In der Logikengine sind diese bereits programmiert, nur wird es ein wenig dauern, für alles eine Oberfläche für einfache Bedienung zu gestalten und zu programmieren.Zitat von FabKNX Beitrag anzeigenIst hier eine neue Funktion im Timberwolf Server vorhanden?
Ich kann Dir hier und jetzt keinen festen Zeitpunkt versprechen, wann das Feature "Raumtemperaturregler" fertig ist. Allerdings gehört das zu den wichtigen Features. Möglicherweise ist es beim Rollout schon drin.
In den nächsten paar Wochen gibt es einen neuen Ventilaktor auf 1-Wire Basis für bis zu 8 Ventile (24 V). Damit wird es sehr günstig. Der Ventilaktor hat eine Online-Erkennung, d.h. wenn er merkt, dass die Kommunikation vom Server fehlt, werden die Ausgänge zur Sicherheit abgeschaltet. Handschaltung ist trotzdem möglich.Zitat von FabKNX Beitrag anzeigenHintergrund: Im Moment ist vom SI ein JUNG Heizungsaktor geplant, der kann meines Wissens nach keine Regelung.
Hinweis: Dieser ist u.a. auch dafür gedacht, dass wenn jemand eine sehr autarke Regelung haben möchte, einen Timberwolf Server zusammen mit dem Aktor in einem Fussbodenheizungsverteiler unterbringt und an dessen 1-Wire Bus auch die Sensoren von dem Stockwerk anschließt. Das ganze ergibt dann nach außen einen KNX-Heizungsaktor mit eigener Sensorik, lokaler Intelligenz und grafischer Oberfläche. Damit kann man sehr autarke Regelungen auf Stockwerkebene planen, die auch bei Busspannungsausfall (KNX), Logikausfall (zentraler Server), Netzwerkausfall usw. funktioniert. Just 24 V mit ein paar Watt für lokalen Server, Sensoren, Ventile. Wenn man letztere auch noch "stromlos offen" auswählt, wird es nie mehr kalt irgendwo.
lg
StefanZuletzt geändert von StefanW; 10.08.2016, 17:50.
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Hallo zusammen,
ich nutze jetzt mal diesen alten Thread,
ich möchte die Temperaturen im Raum und im Estrich über 1-wire Sensoren messen. So weit so gut.
Um damit an die Stellgröße für die Ventile zu bekommen, muss es ja einen Regler zwischendrin geben. Ist dieses Element im Wiregate Gateway enthalten oder muss es zwingend im Heizungsaktor geregelt werden? Ist hier eine neue Funktion im Timberwolf Server vorhanden?
Hintergrund: Im Moment ist vom SI ein JUNG Heizungsaktor (2336 REG HZ HE) geplant, der kann meines Wissens nach keine Regelung.
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Hallo, ich plane ebenfalls Temperaturfühler in den Boden zu setzen.
Ob direkt KNX mit PT1000 oder 1Wire weiß ich noch net, ist aber auch erstmal zweitrangig.
Es soll renoviert werden, die Fliesen kommen raus. Darunter ist ne Fußbodenheizung. Die Frage ist nur was macht man am besten. Temperatursensoren direkt unter die neuen Fliesen? Im Leerrohr wäre natürlich noch besser.
Oder den Estrich aufschlitzen wegen den Fühlern. Hat das irgendwelche Vor- und Nachteile?
Hab mal gelesen einmal aufgestemmter Estrich wäre nicht gut. Meinungen/Erfahrungen?
Und wo sollen die Sensoren hin? An der Wand ok oder doch eher mittig in den Raum? Ist das überhaupt wichtig?Zuletzt geändert von ewfwd; 06.05.2016, 19:14.
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Naja, im Abstellraum macht man das eher nicht (obwohl ich kunden kenne die..)
Der Rest lässt sich lösen, entweder kanns der Heizungsaktor direkt (alle mir bekannten, aktuellen) oder eben per Plugin; das muss man sich auch nur einmal durchwurschteln dann rennts 14J..
Makki
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Zitat von JuMi2006 Beitrag anzeigenMDT-Heizungsaktoren an, da gibt es eigentlich nichts was man nicht parametrieren kann (Mindestöffnung, Maximalöffnung, Notfallöffnung etc.).
Wie praktisch, dass ich die sowieso verwenden wollte...
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Ein bisschen Öffnung machen die thermischen Stellventile über PWM (PulsWeitenModulation). Das heißt wenn ich 50% öffnen will dann wird das Ventil z.B. 10 Minuten voll geöffnet und 10 Minuten voll geschlossen. Das kann mittlerweile jeder Heizungsaktor. Dabei ist es auch egal ob Du NC oder NO Ventile hast, die müssen lediglich richtig im Aktor angegeben sein. Schau Dir mal die Applikation von den MDT-Heizungsaktoren an, da gibt es eigentlich nichts was man nicht parametrieren kann (Mindestöffnung, Maximalöffnung, Notfallöffnung etc.).
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Gekühlt wird bei mir nichts.
Die Idee, dass z.B. der Boden warm ist, obwohl der RTR sagt, dass keinerlei Wärmebedarf da ist, ist generell ja keine schlechte Idee.
Könnte ich mir für Bäder und Wohnzimmer vorstellen.
Die Frage ist dann nur, ob und wie ich das mit den RTRs zusammen geregelt bekomme, oder macht das alles das Wiregate ?
Ansich hatte ich vor, Stinknormale NC Stellmotoren für 230 V zu verwenden und die dann über einen Heizungsaktor anzusteuern.
Hier würde allerdings die Option nicht existieren, dass ein bisschen geöffnet werden kann. ??!!??
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Der Estrichfühler hat folgende, ganz einfache Zwecke:
- Komfort: man will z.B. einfach nen warmen Fussboden, auch wenn keine Anforderung der ERR zum Heizen besteht. Das kommt durchaus ständig vor..
In einem gut gedämmten Haus umso öfter und kein Beinbruch, weil man heizt ja nicht fürn A* sondern das Gebäude..
- Sicherheit: bei Kühlfunktion (Sommer, Grundwasser-WP) überwacht man damit das die FB-Temp nicht unter den Taupunkt fällt, weil das macht bei Fliesen den Boden nass (unangenehm) und bei Parket dieses schlicht kaputt (sehr unangenehm und dann teuer)..
Makki
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