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8-Kanal Multiroom Audio Controller+Verstärker auf piCorePlayer Basis

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  • Hochpass
    antwortet
    Zitat von Tauri Beitrag anzeigen
    Hochpass
    Sollte man dann nicht auch für die Verbindung der Masse von der Soundkarte zu den Verstärkereingängen nicht lieber ein kurzes Kabel mit großem Querschnitt zum "mittleren" Verstärker ziehen und dann weiter zu den anderen Platinen statt von jedem Kanal das winzige Kabel der Klinkensteckerkabel? Quasi analog zu der Spannungsversorgung für die Verstärker?
    Wie gesagt auf einer Leiterkarte würde man eine Massefläche nehmen. Alles andere ist ein Kompromiss.

    Ein Kompromiss ist z.B.:
    Negative Audioeingänge alle genau so niederimpedant durchverbinden wie auf der Versorgungsseite. Zur Verbindung zwischen Soundkarte und Verstärker würde ich die Massen im Kabel mitführen um für den Rückstrom vom Audiosignal keine große Schleife zu bauen. Was auch wichtig ist, das Kabel einigermaßen kurz zu halten und evtl. zu verdrillen.
    Ein anderer Kompromiss ist die Verstärer am negativen Eingang dick durchzuverbinden und genau eine dicke Masseverbindung zu verwenden. Der Rückstrom aller 8 Kanäle fließt jetzt leider durch den gemeinsamen Rückleiter. Wenn die Masseleitung jetzt nicht niederimpedant genug ist macht der Spannungsabfall auf der Masse leider wieder einen Spannungsabfall, der als Gegentaktstörung für die anderen Verstärker sichtbar wird.

    Nicht schön aber das Ergebnis ist dann meiner Meinung nach ausreichend.

    Ach hier gilt wieder: Es gibt mehrere parallele Massepfade was Gleichtaktstörungen und ggf. Magnetische Einkopplungen bedeuten kann.
    Unterm Strich wie oben: Lässt sich bei dieser Architektur nicht ändern, man kann aber durch dicke, kurze Masseleitungen das Referenzpotential "festnageln"


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  • MaFe
    antwortet
    Sry war Blödsinn...
    Zuletzt geändert von MaFe; 18.04.2018, 18:27.

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  • Tauri
    antwortet
    Hochpass
    Vielen Dank für deine Erklärung. Ich hoffe ich habe es richtig verstanden und die nächste Frage ist nicht völliger Quatsch:

    Zitat von Hochpass Beitrag anzeigen
    Die "heilige" Masse ist genau am DAC also auf der Soundkarte. Auf den einen Punkt wird das analoge Audiosignal referenziert. Von diesem Punkt wird das Audiosignal sternförmig zu den Verstärkern verteilt.
    Sollte man dann nicht auch für die Verbindung der Masse von der Soundkarte zu den Verstärkereingängen nicht lieber ein kurzes Kabel mit großem Querschnitt zum "mittleren" Verstärker ziehen und dann weiter zu den anderen Platinen statt von jedem Kanal das winzige Kabel der Klinkensteckerkabel? Quasi analog zu der Spannungsversorgung für die Verstärker?

    OT: Ach und die Terrasse ist bei mir auch noch fällig.

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  • Hochpass
    antwortet
    Zitat von Tauri Beitrag anzeigen
    Also eins habe ich noch nicht ganz verstanden und ich kenne mich mit der Audiotechnik was Masseschleifen und Signalqualität angeht nicht so gut aus.
    Das ist kein spezielles Audiotechnikthema. Das sind EMV basics.

    Zitat von Tauri Beitrag anzeigen
    Wenn ich es richtig verstanden habe, verwendet man zwei unterschiedliche Netzteile (Raspi und SNT für Verstärker) damit diese galvanisch getrennt sind und keine Masseschleife entsteht. Korrekt?
    Damit löst man nur ein Problem. Mir fallen mindestens noch 8 weitere ein :-)

    Zitat von Tauri Beitrag anzeigen
    Wenn ich jetzt allerdings die Masse mal durchmesse, dann ist doch Power GND des Verstärkers bis zur Masse von der Micro-USB Ladebuchse des Raspi verbunden (Quick & Dirty ~ 1,5 Ohm). Gibt es hier dann nicht genau das Problem, welches man eigentlich vermeiden wollte?
    Undabhängig davon, dass die die 1,5 ohm nicht glaube:
    Nein. das Problem liegt zwischen DAC und Verstärker Eingang. Was davor ist ist egal, wenn man die GPIOs galvanisch getrennt hat und für den PI und den Verstärker mindestens ein galvanisch getrenntes Netzteil verwendet hat.Die "heilige" Masse ist genau am DAC also auf der Soundkarte. Auf den einen Punkt wird das analoge Audiosignal referenziert. Von diesem Punkt wird das Audiosignal sternförmig zu den Verstärkern verteilt. Auf der Verstärkerseite sind jetzt dadurch dass in der Regel nur ein Netzteil verwendet wird alle Massen der Versorgung miteinander verbunden. Wenn man jetzt die Soundkarte an die Verstärkerbank lötet gibt es zwischen DAC Ausgang und ADC Eingang viele parallele Massepfade. Daduch dass die Massen parallel sind fließen da mehr oder weniger Ströme der Vertärkerversorgung. Egal was man tut es gibt einen Spannungsabfall auf der Masse zwischen vom Audiosignal der Soundkarte und Verstärkereingang (Gegentaktstörung)
    Diesen Strom kann man jetzt bei dieser Architektur nicht vermeiden nur...
    Zitat von Tauri Beitrag anzeigen
    Oder ist es genaug anders herum? Wirklich (möglichst) alle Masseverbindungen sollten untereinander einen möglichst großen Querschnitt und somit niedrigen Widerstand haben, damit möglichst überall das gleiche Potential anliegt.
    ...dafür sorgen, dass der Spannungsabfall so gering wie möglich ist in dem man die Masse niederimpedant verteilt. Auf deiner Leiterkarte würde man nicht unterbrochene Masselage nehmen und dafür sorgen, dass an diesen stellen keine anderen Ströme fließen. Beim Verstärker hilft nur großer Querschnitt und kurze Verbindungen.

    P.S.: für den hier gewünschten Anwendungsfall ist das Leiterkartendesign vom Verstärker nicht ideal. Ideal wäre wenn Versorgung und Audioeingang direkt nebeneinander liegen, was den Massepfad auf der PCB deutlich verkürzen würde. Aber egal. Bei mir läuft es rauschfrei genug. -> Good enough.

    Mal sehen, wenn ich mal Zei hab mache ich mal eine PCB mit SODIMM PI,Verstärker, DAC und optimiertem Massekonzept. Jetzt kommt aber erstmal Sommer und ich muss Terasse bauen.

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  • Tauri
    antwortet
    Also eins habe ich noch nicht ganz verstanden und ich kenne mich mit der Audiotechnik was Masseschleifen und Signalqualität angeht nicht so gut aus.
    Vielleicht kann mir das einer von euch mal erklären:

    Wenn ich es richtig verstanden habe, verwendet man zwei unterschiedliche Netzteile (Raspi und SNT für Verstärker) damit diese galvanisch getrennt sind und keine Masseschleife entsteht. Korrekt?

    Wenn ich jetzt allerdings die Masse mal durchmesse, dann ist doch Power GND des Verstärkers bis zur Masse von der Micro-USB Ladebuchse des Raspi verbunden (Quick & Dirty ~ 1,5 Ohm). Gibt es hier dann nicht genau das Problem, welches man eigentlich vermeiden wollte?

    Oder ist es genaug anders herum? Wirklich (möglichst) alle Masseverbindungen sollten untereinander einen möglichst großen Querschnitt und somit niedrigen Widerstand haben, damit möglichst überall das gleiche Potential anliegt.

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  • papaarrugada
    antwortet
    Zitat von DeepB Beitrag anzeigen
    Ich habe jetzt zwar einen guten Teil des Threads gelesen, es sind aber ein paar Fragen übriggeblieben:
    1) Ist die Hardwareliste und allgemeine Beschreibung in post 1 noch aktuell? Gibt es änderungen die noch empfohlen sind?
    2) Mit der Platine von papaarrugada werden die einzelnen Kanäle getrennt ein und ausgeschaltet um das Einschalt-"plopp" zu verhindern. Ist das korrekt?
    3) Mit der Platine kann ich 4 Kanäle ein/ausschalten? 4x Mono oder 4x Stereo? Wenn ich mehr schalten will brauche ich mehrere Platinen?

    vielen Dank
    Daniel
    Hallo Daniel,

    zu 1)
    also diese Platine wird mit 5 Portleitungen von Raspi angesteuert, 4x für Stereo und 1xPower für die Verstärker. Du brauchst halt noch ein Laptopnetzteil und 8 Verstärkermodule und natürlich einen Raspi mit Netzteil
    zu 2)
    ja, 4 Stereopaare getrennt, die je nach Start/stop gemutet werden oder nicht, d.h. eine GPIO-Leitung pro Stereopaar.
    Und den Einschalt-Plopp verhindet auch noch ein zusätzlich verzögert angesteuertes Relais für die Versorgung der Verstärker.
    zu 3)
    wie gesagt 4x Stereo. Wenn man mehrere Stereopaare schalten will, kann man weitere GPIOs vom Raspi verwenden und damit eine weitere Platine ansteuern. Die Spannungsversorgung für die Platinen kann man weiterverteilen

    Die Platine könnte man auch halb bestücken, um nur 2 Stereopaare anzusteuern.
    Die Verbindung vom Raspi zur Platine erfolgt direkt mit einer Brücke von einer Stiftleiste zur anderen.
    Zuletzt geändert von papaarrugada; 13.04.2018, 07:14.

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  • DeepB
    antwortet
    Ich habe jetzt zwar einen guten Teil des Threads gelesen, es sind aber ein paar Fragen übriggeblieben:
    1) Ist die Hardwareliste und allgemeine Beschreibung in post 1 noch aktuell? Gibt es änderungen die noch empfohlen sind?
    2) Mit der Platine von papaarrugada werden die einzelnen Kanäle getrennt ein und ausgeschaltet um das Einschalt-"plopp" zu verhindern. Ist das korrekt?
    3) Mit der Platine kann ich 4 Kanäle ein/ausschalten? 4x Mono oder 4x Stereo? Wenn ich mehr schalten will brauche ich mehrere Platinen?

    vielen Dank
    Daniel

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  • Hochpass
    antwortet
    Zitat von Tauri Beitrag anzeigen
    habt Ihr da 2,5 mm² einfach draufgelötet?
    Spricht nichts dagegen

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  • Tauri
    antwortet
    Wie habt Ihr denn die Spannungsversorgung da möglichst niederimpedant angeschlossen? Ich bekomme da gerade so 0,75 mm² rein, oder habt Ihr da 2,5 mm² einfach draufgelötet?

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  • uncelsam
    antwortet
    So lange du dich an die "VDE" hältst ist das völlig egal!

    Im Profesionellen umfeld werden schon lange das NF-Signal (symetrisch) und Netzzuleitung in einem Mantel benutzt (Hybridkabel) Link
    Persönlich hab ich auch schon regelmässig zwei unsysmetrische Signal über ein Symetrisches XLR Kabel über 60m im Hybridkabel ohne Probleme übertragen.

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  • HJS
    antwortet
    Welchen Abstand haltet ihr von "Stromleitungen" zu den Lautsprecherkabeln ein?

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  • Eraser
    antwortet
    Zitat von starwarsfan Beitrag anzeigen
    Bei mir hat jedes Lautsprecherpaar sein eigenes Leerrohr bis zum Deckenauslass direkt über dem Rack.
    Das selbe bei mir.

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  • starwarsfan
    antwortet
    Hi

    Bei mir hat jedes Lautsprecherpaar sein eigenes Leerrohr bis zum Deckenauslass direkt über dem Rack.

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  • HJS
    antwortet
    Wie habt ihr generell das Verlegen der Lautsprecherkabel realisiert? Laufen diese teilweise parallel zu 230V oder 24V (PWM) Stromversorgungen? Ich kann mir vorstellen, dass das zu Problemen führen kann.

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  • Tauri
    antwortet
    Zitat von Hochpass Beitrag anzeigen
    Innen nicht für die Optik gebaut. Funktioniert aber perfekt.

    Hab die Module auf default Mute umgebaut. Diese müssen jetzt vom PI enabled werden.
    LEDs auf der Frontblende zeigen den Status der 4 Kanäle an.
    Hallo Hochpass ,

    kannst du kurz beschreiben, wie du die Module umgebaut hast? Dann musst du aber auch das Skript angepasst haben, oder? Was für Kabelquerschnitte hast du für die Stromversorgung und den Lautsprecherausgang der Module verwendet?

    Vielen Dank!

    Gruß
    Tauri

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