Zitat von Tauri
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Ein Kompromiss ist z.B.:
Negative Audioeingänge alle genau so niederimpedant durchverbinden wie auf der Versorgungsseite. Zur Verbindung zwischen Soundkarte und Verstärker würde ich die Massen im Kabel mitführen um für den Rückstrom vom Audiosignal keine große Schleife zu bauen. Was auch wichtig ist, das Kabel einigermaßen kurz zu halten und evtl. zu verdrillen.
Ein anderer Kompromiss ist die Verstärer am negativen Eingang dick durchzuverbinden und genau eine dicke Masseverbindung zu verwenden. Der Rückstrom aller 8 Kanäle fließt jetzt leider durch den gemeinsamen Rückleiter. Wenn die Masseleitung jetzt nicht niederimpedant genug ist macht der Spannungsabfall auf der Masse leider wieder einen Spannungsabfall, der als Gegentaktstörung für die anderen Verstärker sichtbar wird.
Nicht schön aber das Ergebnis ist dann meiner Meinung nach ausreichend.
Ach hier gilt wieder: Es gibt mehrere parallele Massepfade was Gleichtaktstörungen und ggf. Magnetische Einkopplungen bedeuten kann.
Unterm Strich wie oben: Lässt sich bei dieser Architektur nicht ändern, man kann aber durch dicke, kurze Masseleitungen das Referenzpotential "festnageln"



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