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ENERTEX 1160 4Kanal LED Dimmer und Voltus WW LED Strips

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  • PhelliBunny
    antwortet
    Zitat von volkerm Beitrag anzeigen

    Vorsicht, bei PWM wird der Strom sprunghaft zwischen Maximalwert und Null geschaltet. Und ich vermute (ohne es zu wissen), daß das Einschalten bei allen Kanälen eines Dimmers synchron geschieht.
    Ja stimmt, daran hatte ich nicht gedacht, aber das Netzteil hat intern doch auch eine Pulsweitenmodulation mit wesentlich höherer Frequenz. (50-100kHz sind hier doch üblich?) Das Netzteil hat dann doch auch einen Ausgangsfilter/-kondensator und der sollte auch mit den Strömen zurechtkommen oder?

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  • Hubertus81
    antwortet
    Alternativ nimmste ein Netzteil das stärker ist. Baust deine Schaltung zusammen, misst den Strom, addierst Reserve drauf, und kaufst dann ein passendes Netzteil..
    Hab zB Tuneable White Stripes hier. Jeder Kanal braucht 5A. Zusammen ziehen sie aber nur 9A aufgrund von Spannungsabfällen, obwohl die Leitungen relativ kurz sind. Hatte auch zum 320W Netzteil gegriffen, theoretisch hätte ich da kaum Luft gehabt, praktisch hab ich aber nun fast schon zuviel. Wieviel die Installation insgesamt zieht ist schwierig auszurechnen, kommt auf die Leitungslängen an, und den Strom im entsprechenden Zweig. Wenn du immer 5m einseitig speist wird der "theoretische" Wert was W/m betrifft ne Ecke zu hoch ausfallen.
    Daher würde ich bauen und dann messen.
    Haste zB 4mal 4A, heißt das nicht dass die gleichzeitig auch 16A ziehen falls sich gewisse Kanäle da eine Ader teilen weil sich der Spannungsabfall ändert je nach Stromstärke. Daher der Tipp, bevor man sich bei der Berechnung den Kopf zerbricht und dann am Ende Theorie doch net mit der realen Situation identisch ist einfach messen.

    14A ist für Zentrale Geschichten auch relativ viel. Allerdings sollte man auch bedenken dass 14A der maximal Wert ist. Bei mir ist das zB CW und WW gleichzeitig. Die Installation sollte damit klarkommen, allerdings werde ich das in der Praxis später kaum benutzen, daher ist mir der "Wirkungsgrad" in dem Fall dann auch net ganz so wichtig, einfach weil es kaum bis gar nicht benutzt wird.
    Bei RGBW Geschichten wird es ähnlich sein und man benutzt sicherlich auch später nicht wirklich 100% auf allen Kanälen gleichzeitig.

    Klingt kompliziert und die einfache Fassung ist: Ich würde nicht damit planen, daß runtergedimmt das Netzteil kleiner ausfallen darf.
    Würde ich auch nicht tun. Die gesamte Installation sollte so ausgelegt sein dass sie mit 100% dauerhaft klarkommt.
    Zuletzt geändert von Hubertus81; 26.02.2017, 14:03.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Vielleicht hast du mich missverstanden, ich versuch's nochmal. Bei PWM (=schnelles periodisches EIN/AUS) ist ja nur der zeitliche Mittelwert des Stroms reduziert, aber in den "EIN"-Zeitanteilen fliesst der volle Strom.

    Ich vermute, daß bei 4 aktiven, runtergedimmten Kanälen zeitweise der volle Strom fliesst, nämlich in dem Zeitanteil der PWM-Periode, wo die Spannung eingeschaltet ist. Dahinter steckt die Vermutung, daß die Kanäle eines Dimmers innerhalb des PWM-Zyklus alle gleichzeitig EIN schalten, und dann je nach Dimmwert auf AUS wecheln. Das ganze dann mit der PWM-Frequenz, also sehr schnell und für das Auge unsichtbar.

    Klingt kompliziert und die einfache Fassung ist: Ich würde nicht damit planen, daß runtergedimmt das Netzteil kleiner ausfallen darf.
    Zuletzt geändert von Gast; 26.02.2017, 15:02.

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  • Kostiksch
    antwortet
    Zitat von volkerm Beitrag anzeigen

    Vorsicht, bei PWM wird der Strom sprunghaft zwischen Maximalwert und Null geschaltet. Und ich vermute (ohne es zu wissen), daß das bei allen Kanälen eines Dimmers synchron geschieht.



    Ja, richtig erinnert.
    was wäre denn die Konsequenz wenn man die Lampen voll aufdrecht?
    Das Netzteil fährt auf 100% und die Lampen werden trotzdem nicht 100% hell, richtig? Oder geht das Netzteil direkt kaputt?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von PhelliBunny Beitrag anzeigen
    Die 14,1A benötigst du ja auch nur, wenn du alle Kanäle gleichzeitig mit 100% anfährst.
    Vorsicht, bei PWM wird der Strom sprunghaft zwischen Maximalwert und Null geschaltet. Und ich vermute (ohne es zu wissen), daß das Einschalten bei allen Kanälen eines Dimmers synchron geschieht.

    Zitat von Kostiksch Beitrag anzeigen
    so machen wie Volker in seinem Badezimmer (er hat es wenn ich mich richtig erinnere in einem Badezimmerschrank versteckt).
    Ja, richtig erinnert.
    Zuletzt geändert von Gast; 26.02.2017, 12:35.

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  • Kostiksch
    antwortet
    ich würde an deiner stelle versuchen es dezentral zu machen (wenn die Zuleitungen länger als 5 Meter werden), somit hast du den geringsten Verlust und kannst die Geräte im Wohnzimmer z.B. in deinen abgehängten Seitenteilen verstecken. Da wo du keine abgehängte Decke hast, kannst du es so machen wie Volker in seinem Badezimmer (er hat es wenn ich mich richtig erinnere in einem Badezimmerschrank versteckt).

    Welches Netzteil du brauchst, kannst nu am besten erst feststellen, wenn du genau weist, welchen Verbraucher (welchen Strip, Spot mit welcher Leistung in welcher Anzahl) du hast.

    Und noch einpaar Formeln zum Rechnen:
    Watt = Volt x Ampere
    Volt = Watt : Ampere
    Ampere = Watt : Volt

    LG
    Konstantin
    Zuletzt geändert von Kostiksch; 26.02.2017, 12:29.

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  • McEgg
    antwortet
    Ja, habt ihr eigentlich Recht. Bei Voltus fragen ist auch ne Idee. Allerdings sind das wie geschrieben alles nur Beispielwerte gewesen... Wie es am Ende im Haus aussehen wird, muss ich mal sehen. Im Moment zerbrech ich mir immer noch den Kopf, ob ich Dimmer und Netzteil im Keller (Verteilerkasten) installieren, oder irgendwo im jeweiligen Geschoss in der Nähe der Strip verstecken soll.

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  • PhelliBunny
    antwortet
    Jein. 320W bei 24V sind nunmal 13,3A. Netzteile sind meistens in gewissem Rahmen überlastfähig. Wieviel Überlast kommt auf die Netzteilauslegung und die Temperatur an. Die 14,1A benötigst du ja auch nur, wenn du alle Kanäle gleichzeitig mit 100% anfährst. Ist das ein Fall, der so häufig auftritt?
    Frag doch mal bei Voltus nach. Die sind doch immer hilfreich bei solchen Auslegungen (Ich gehe einfach mal davon aus, dass du dort bestellen möchtest )

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von McEgg Beitrag anzeigen
    Ist das so?
    Durch die Leitungswiderstände (Zuleitung und interne Leitungswiderstände in LED-Strips) wird der Strom praktisch etwas geringer sein als der rechnerische Wert. Sollte also passen.

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  • McEgg
    antwortet
    Zitat von McEgg Beitrag anzeigen
    Sehe ich das richtig, dass das Meanwell HLG-320H bei diesen Zahlen überhaupt nicht geeignet wäre, da es mit 13,3A angegeben ist und hier 14,1A rauskommen?
    Ist das so?

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Zitat von evolution Beitrag anzeigen
    ...und welche Norm würdest Du für den max. Spannungsabfall heranziehen?
    Falls jemand das nicht kennt: Diese Meldung zur DIN kommt vom Leitungsrechner-Programm.

    Ich würde mich daran orientieren, bei welcher Spannung die Helligkeit der LED sichtbar leidet. Bei den Voltus-Spots ist es bis 23V in Ordnung, darunter sinkt die Helligkeit ziemlich bald deutlich ab.

    ~~~~

    Die extremen Werte für diesen extremen, unrealistischen Fall zeigen anschaulich, warum man für effiziente Energieübertragung auf langen Leitungen möglichst hohe Spannungen verwendet. Die gleiche Leistung bei 230V wäre bei gleichem Kabel viel unkritischer.

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  • Hubertus81
    antwortet
    30% Spannungsverlust erscheinen hoch, aber das 1,5er kommt mit 14A locker klar. Man sollte eher nach der Sinnhaftigkeit fragen ob man 30% in der Leitung verbraten will. Können tut man es aber durchaus gefahrlos.
    Ich wüsste jedenfalls nicht welche Norm dagegen spricht, die damit auch direkt was zu tun hat.
    Bei Din 18015 ist die Rede von Spannungsverlust zwischen Zähler und Steckdose. Selbst an der Sekundärseite seines 24V Netzteiles wäre der Spannungsverlust ja schon enorm auf die Spannung am Zähler bezogen
    Zuletzt geändert von Hubertus81; 25.02.2017, 14:48.

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von Hubertus81 Beitrag anzeigen

    Nur dass Din 18015 irgendwie nix damit zu tun hat, oder siehst du irgendwo ne Steckdose?
    ...und welche Norm würdest Du für den max. Spannungsabfall heranziehen?

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  • Hubertus81
    antwortet
    Zitat von Kostiksch Beitrag anzeigen

    Hmmm...
    Auf einer anderen Berechnungseite kommt das Ergebnis:

    Ergebnis der Spannungsfallberechnung
    Mit folgender Formel wurde gerechnet:

    https://www.dieleitungsberechnung.de...rmeln/wsdu.png

    I = 14,1 A
    l = 20 m
    cos Phi = 1
    K = 56 m / ( Ohm * mm^2)
    A = 1,5 mm^2
    U = 24 V

    Damit ergibt sich ein Spannungsfall von 27,98 %

    Achtung! 3% Spannungsfall nach DIN 18015 Teil 1 ueberschritten!
    Nur dass Din 18015 irgendwie nix damit zu tun hat, oder siehst du irgendwo ne Steckdose?

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  • Michixx
    antwortet
    Zitat von volkerm Beitrag anzeigen

    Michi, kannst du mir das mal vorrechnen, bei dem genannten Summenstrom 5A + 3,5A + 2,45A + 3,15A = 14,1A?
    Kann ich nicht, weil es so nicht stimmt was ich geschrieben hatte, nächstes mal werde ich erst rechnen und dann posten.
    Zu meiner Entlastung könnte ich nun schreiben mit einem 16 mm² passt es wieder, das ist aber vollkommen Praxisfremd.
    Meiner Meinung nach, sollte man die Netzteile sowieso so nah wie möglich an den Dimmer montieren, wenn es möglich ist.
    Und den Dimmer so nah wie möglich an die Leuchten.

    Gruß
    Michi

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