Guten Tag Leute, ich hätte auch mal einen Frage bezüglich einer Topologie für ein
EFH mit Anbau.
Folgendes ist geplant:
Haus wird von meinem Bruder bewohnt
Anbau von meinen Eltern
Beide haben KNX wie würde ich dort die Topologie aufbauen.
Wetterstation, Bewegungsmelder Eingang etc. sollen von beiden genutzt werden.
In dem Teil meines Bruder kommt zu 100% ein X1 für die Visu.
Bei den Eltern noch nicht sicher eventuell später je nach Bedarf.
Wie würdet ihr es aufbauen?
Backbone IP
Hauptlinie TP (Wetterstation etc)
1 Linie Haus Bruder TP
2 Linie Anbau Eltern TP
So sinvoll ?
Grüße altes
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Topologie im Mehrfamilienhaus
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Super! Ihr habt mir sehr geholfen. Vielen Dank!
ich fürchte, das wird nicht meine letzte Frage gewesen sein.
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Nee diese Geräte müssen nicht auf die Hauptlinie. Man muss dann halt das Projekt bei Zerlegung der Wohneinheit prüfen und anpassen. Nicht das dann noch eine selten genutzte Funktion übrig bleibt die aber warum auch immer vom neuen Bewohner begeistert genutzt wird und die EG-Bewohner dann im dunkeln stehen.
Solche linienübergreifenden GA-Verbindungen lassen sich ja dann doch recht schnell identifizieren.
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Das ist natürlich ein guter Punkt Waldemar.
Nur noch zum (Grundlagen) Verständnis:
Müssen alle Geräte, die in beiden Wohnungen verwendet werden sollen, auf der Hauptlinie angeordnet sein oder kann ich auch linienübergreifend Programmieren?
z.B.: Paniktaster im OG schaltet alle Lichter an oder Taster für Abwesenheit im EG schaltet auch Lichter in OG aus?
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Der Punkt ist der, dass Du im Allgemeinen nicht die beiden (KNX) Linien komplett trennen willst, IP aber schon. Bei KNX kann es Geräte geben (Wetterstation), die durchaus nur einmal für beide Wohnungen da sein müssen, ebenso gemeinsame Aktoren (Garagentor), die von beiden Wohnungen aus betätigt werden sollen. Deswegen koppelst Du so was per TP und machst die gemeinsamen Geräte auf die Hauptlinie.Zitat von SAXI Beitrag anzeigenBeide Switche werden per Glasfaser verbunden, die bei Trennung der Wohnungen entfernt werden kann.
Gruß, Waldemar
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Wenn du sparen willst und alles auf eine Linie legst, dann solltest du in jedem Fall die PAs so aufteilen, dass du sie später einfach auf eine andere Linie umlegen kannst - z.B. alle Zentralgeräte auf 1.1.200 ff, EG auf 1.1.1 -1.1.99 und das OG 1.1.100- 1.1.199 Damit könntest du später das OG einfach auf 1.2.x umlegen und die Zentralgeräte auf 1.0.x . - die Endziffern würde ich beibehalten. Wenn du die Geräte einzeln umänderst, brauchst du auch keinen Programmierknopf drücken.
Aktoren solltest du schon jetzt sauber den Wohnungen zuordnen und nicht die Kanäle optimieren.
Gruß
Florian
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Vielen Dank für die schnellen Antworten.
Pro Wohnung ist eine Unterverteilung vorgesehen, in der auch nur Komponenten der jeweiligen Wohnung untergebracht werden.
Ein gemeinsames IP-Netz wird es geben. Geplant ist jeweils ein Netzwerkschrank in dem zur Keller gehörenden Wohnung mit jeweils einem Switch. Beide Switche werden per Glasfaser verbunden, die bei Trennung der Wohnungen entfernt werden kann.
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Ja und die getrennten Aktoren besser auch in getrennte Verteilerschränke. Halt einfach erstmal alles so aufbauen als wären es eh zwei völlig getrennte Wohnung und dann einfach zwischen den Verteilern eine grüne Leitung packen und per LK verbinden.
Die im EFH favorisierte Spartopo würde ich aber hier weglassen, damit auch in den einzelnen Wohnungn ggf mal auf RF getrennt gearbeitet werden kann mit relativ wenig Änderungsaufwand der PA's. Also schön sauber eine Linie je Wohnung und eine extra Hauptlinie, über die die beiden Linien verbunden sind. Darauf dann sowas wie Taster und PM's im gemeinsamen Treppenhaus / Waschraum.
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... und allen Geräten, die eindeutig zu diesem Stockwerk gehören, auf dieser Linie (also nicht nur Sensoren, sondern auch Aktoren).Zitat von SAXI Beitrag anzeigenPro Stockwerk eine eigene Linie aufziehen, mit eigener Spannungsversorgung und einem Linienkoppler
Kopplung über IP würde ja später ein gemeinsames Netzwerk erfordern, dann ist die Wohnung nicht mehr unabhängig, deswegen TP!
Gruß, Waldemar
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Zitat von SAXI Beitrag anzeigenPro Stockwerk eine eigene Linie aufziehen, mit eigener Spannungsversorgung und einem LinienkopplerZitat von SAXI Beitrag anzeigenLinienkoppler: IP oder TP
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Topologie im Mehrfamilienhaus
Hallo zusammen,
Mittlerweile habe ich mich schon ein wenig in KNX eingearbeitet, aber bei meinem Projekt gibt es noch leichte Unklarheiten.
Wir sanieren in einem Mehrfamilienhaus zwei Wohnungen (EG und 1.OG). Diese sollen im Zuge der Umbaumaßnahmen zu einer Wohnung zusammen gelegt werden. Es kommt auch eine Innentreppe rein, usw.
Ziel ist es, alle Maßnahmen so zu gestalten, dass die Wohnungen auch irgendwann wieder getrennt werden können .Dann kann die obere Wohnung vermietet werden, wenn die Kinder mal aus dem Haus sind.
Wie würdet ihr in diesem Fall die Topologie des KNX aufbauen? Pro Stockwerk eine eigene Linie aufziehen, mit eigener Spannungsversorgung und einem Linienkoppler oder zunächst alles in eine Linie packen und dann beim Rückbau später EG und OG trennen? Das hätte dann aber eine komplette Neuprogrammiering beider Stockwerke zur Folge oder?
Falls Linienkoppler: IP oder TP oder spielt das keine Rolle?
Für die Programmierung der Komponenten benötigt man ja eine IP oder USB Schnittstelle. Wenn ich das richtig verstanden habe, benötigt man die nicht, wenn man als Server den Gira X1 einsetzen möchte, richtig?
Gruß Christian
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