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  • Pixxal
    antwortet
    Zitat von matthiaz Beitrag anzeigen
    Das Argument Bestandsschutz sehe ich als sehr fadenscheinig
    Mein Argument Bestandsschutz ist zum Beispiel wichtig, wenn es um Bauvorschriften bzgl. Brandschutz und Grenzbebauung geht. Bei einem Abriss müssten für den Neubau Genehmigungen von Nachbarn und Baubehörde erneut eingeholt werden. Mit großer Wahrscheinlichkeit müsste das neue Haus schmäler ausfallen. Bei Auftragen einer Aussendämmung würden diese Bauvorschriften nur bedingt eine Rolle spielen. Ähnliches gilt für die Sanierungen von Dächern und Treppen, sofern keine statischen Veränderungen am Gebäude vorgenommen werden. Dies stellt zwar nur mein laienhaftes Wissen dar, hat aber Auswirkung auf unsere Entscheidung zu Sanierung statt einen Neubau in Angriff zunehmen.

    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    ggf wollt Ihr ja auch eine der vielfältigen Förderungen mitnehmen, da sind dann auch Mindeststandards erforderlich.
    Das ist korrekt und deshalb sitzen Architekt und Energie-Effizienz-Experte daran die Maßnahmen zu gestalten, zusammenzufassen und in unser Budget zu pressen. Natürlich versuchen wir auch die üppigen Zuschüsse einer altersgerechten und energetischen Sanierung mitzunehmen, soweit dies für uns sinnvoll und wirtschaftlich ist.

    Der Teil Hausautomation steht nun auf meiner ToDo-Liste.

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  • gbglace
    antwortet
    Außer bei dem thermischen Zustand sehe ich da auch nicht viel mit Bestandsschutz, ob man aber nach der Sanierung dennoch zuviel für Energie ausgeben möchte wage zu ich ja zu bezweifeln. Denn gerade da war einer der Antriebe die Sanierungsaktivitäten ng anzugehen, habe mein Haus dann auf KfW 70 Stand 2013 gebracht.

    Als bei mir die Fenster ausgetauscht wurden war es bei mir von den Kosten direkt hinüber. Man dachte man kann die alten gut rausnehmen und dann neue in die Öffnungen einsetzen. Tja als die ersten zwei draussen waren war sehr angeraten auch neue Stürze einzubauen. Rollokasten war eh nicht vorgesehen, daher die neuen Fenster ohne bestellt. Mit dem Zusatzaufwand der Stürze und ein paar weiteren Statischen Massnahmen kippte die Wirtschaftlichkeit der Sanierung.

    Das Haus hat einfach im Grundriss und den Proportionen was einzigartiges was man heute so nicht mehr bauen würde. Originell aber auch in Teilen unpraktisch.
    Wenn Ihr jetzt nur den Rumpf stehen lasst und den Grundriss auf Standard schiebt besser gleich neu machen.
    Niemand ist ja gezwungen nen Plusenergiehaus zu bauen aber einfach ne Gasttherme rein geht auch bei so Sanierungen nicht, ggf wollt Ihr ja auch eine der vielfältigen Förderungen mitnehmen, da sind dann auch Mindeststandards erforderlich.

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  • matthiaz
    antwortet
    Ich teile hier die Meinung, dass solch ein Projekt böse enden kann (und wahrscheinlich auch wird), da es so viele Kleinigkeiten zu beachten gibt, die arg ins Geld gehen können.

    Das Argument Bestandsschutz sehe ich als sehr fadenscheinig, im Grunde bedeutet das wohl nur, dass das Haus nicht Energieeffizient sein wird. Oder worauf genau hast Du angespielt?

    Emotionale Bindung hin oder her: ich würde das Projekt noch einmal genau durchkalkulieren.

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  • gbglace
    antwortet
    Was, Wo, Wie, Womit, Prio, Menge wären so wesentliche Ansatzpunkte in einem xls. Dabei immer in Funktionen und nur bedingt in Bedienelemente denken. Die und die Aktorik ergeben sich besser aus einem zweiten Schritt. Wenn man weis was wie funktionieren soll, kann man auch die passenden Geräte dazu ermitteln.

    Insofern auch das Gewerk HLS neben der Elektrik einbeziehen und auch globale Elemente wie PV-Anlage, KWL, SEWT, WP als Gas Hybrid ggf

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  • Pixxal
    antwortet
    Erstmal vielen Dank für euer Feedback und die Tips rund um die Sanierung. Natürlich ist die Investition in dieser Größenordnung, in ein Bestandsgebäude diesen Alters und dazu mit einem Sanierungsrückstau, eine Gretchenfrage.

    Der Abriss und Neubau ist bei Aufwand und Kosten betrachtet mit Sicherheit eine Alternative, leider ist es baulich nicht so einfach. Ein Neubau müsste unter anderem auch andere Anforderungen erfüllen, bei denen man sich im Bestand auf Bestandsschutz berufen kann. Das alles muss man bei der Kosten-Nutzen-Frage berücksichtigen.

    Am Ende gibt es natürlich auch die emotionale Komponente. Es ist nicht das Haus meiner Großmutter, sondern das meiner besseren Hälfte. Und Frauen sind nun mal emotionaler. Ausserdem sind Haus und Grundstück nun mal da. Also stürzen wir uns nun in das Abenteuer vollständige Sanierung einer alten Bestandsimmobilie.

    Nun zu den Tips zum SmartHome. Greifen wir also das Raumbuch auf und fragen mal in die Runde, ob welche Angaben enthalten sein sollten. Habe zwar schon 2 verschiedene Raumbücher gesehen, aber die unterscheiden sich teilweise bei den Angaben. Welche Angaben sind ...
    1. zwingende Angaben
    2. hilfreiche Angaben
    3. Nice-to-have Angaben
    4. Alle sonstigen Angaben

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    .... und es kommt der Zeitpunkt, da magst du nicht mal mehr einen Nagel für ein Bild an die Wand einschlagen.
    Gruß Florian

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  • Jem110
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Am Ende lag ich auch gut in dem Bereich wo ich mir bis auf die kompletten Abrisskosten auch einen Neubau hinstellen hätte lassen können.
    Hallo Pixxal, dass gleiche dachte ich mir auch. Ob du mit diesem vorhaben dir was gutes antust wird sich am Schluss zeigen aber es wird absolut nervig. Wenn du zum Schluss Dir wirklich vielleicht 20tsd oder 30tsd. sparst, heißt es für mich du hast nichts gespart weil alt bleibt alt. Aber ich bin mir sicher du hast Dir schon darüber Gedanken gemacht und ist jetzt nicht das Thema hier. Wollte nur meine Gedanken loswerden.

    grüße und viel Glück

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  • gurumeditation
    antwortet
    Wie viel du selbst machen kannst, hängt von deiner Zeit und der Belastbarkeit von dir und deiner Familie (nicht unterschätzen!) ab. Wir haben ein 50 Jahre altes Haus saniert. Geplant waren 6 Monate und kaum Eigenleistungen. Nachdem die ersten Tapeten und Fliesen runter waren und auch ein bisschen Elektrik sichtbar wurde, war plötzlich sehr viel mehr Aufwand zu planen. Dies hat zu enormen Eigenleistungen geführt, um das Budget nicht vollends zu sprengen. Am Ende lagen wir bei 15 Monaten, über die 70 Stunden die Woche (40 zum Geldverdienen, 30 zum Bauen) bzw. im "Urlaub" dann 80 Stunden die Woche auf dem Bau anfielen. Was uns nicht umbringt, macht uns stärker, aber soweit muss man erst mal kommen. Auch finanziell -> Doppelbelastung.

    Eigenleistungen: Elektrik (80% selbst + 20% Eli), Abrissarbeiten, Entrümpeln, Trockenbau ca. 300 qm Decken und Wände, Dämmung innen.

    Im Nachhinein hätte ich besser über dem Keller abgerissen und neu gebaut, aber das kam erst heraus, nachdem schon viel Arbeit investiert wurde. Dann war es nicht mehr wirtschaftlich.

    Großen Puffer einplanen. Geld und Zeit!
    Bei Eigenleistungen auch die Werkzeugkosten nicht unterschätzen, da sind schnell 5-10.000 € ausgegeben, je nachdem was du alles selbst machst. Und dafür muss man nicht mal bei Hilti kaufen.

    Ich wünsche dir schon jetzt viel Erfolg und auch Spaß mit deinem Vorhaben! Denn am Ende genießt man das Ergebnis. Ein Siegerbier schmeckt bekanntlich am besten!

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  • irgendwer
    antwortet
    Zeit nehmen und hier viel lesen.

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  • gbglace
    antwortet
    Ich habe auch mein Haus BJ1929 einmal komplett saniert.
    Am Ende lag ich auch gut in dem Bereich wo ich mir bis auf die kompletten Abrisskosten auch einen Neubau hinstellen hätte lassen können.
    Wenn Ihr eh sehr viel an den Grundrissen ändert, dann macht es auch Sinn, weil man dann nur noch schwer den alten Charakter, der auch durch die alten Raumaufteilungen entsteht, wiedererkennt.

    Hätte ich neu gebaut hätte ich zwar nicht viel am Grundriss geändert, aber die Raumhöhen wären dann auch im Keller besser und im DG wäre der Boden niedriger zum Straßenniveau, derzeit sind beide Etagen offiziell nicht als Wohnraum zugelassen.

    Solche Einschränkungen sollte man sich bewusst sein. Aus reiner Sentimentalität macht es kaum Sinn einen Altbau stehen zulassen aber doch erheblich zu verändern.

    Fehler nicht machen?
    Mehr Geld für Überraschungen einplanen. Altbausubstanz ist da manchmal sehr widerspenstig und offenbart sich erst beim Werkzeug ansetzen, nicht beim Durchblick des Architekten.

    Zitat von Pixxal Beitrag anzeigen
    Wie geht man am besten an die Planung heran?
    Raumbuch erstellen.
    Und das am besten über alle Gewerke, nicht nur Elektro und KNX.

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  • Pixxal
    hat ein Thema erstellt Ein KNX-Projekt auf die Beine stellen (helfen).

    Ein KNX-Projekt auf die Beine stellen (helfen)

    Hallo KNX-Forum,

    nach Zeit der Trauer heißt es nach vorne schauen und so haben wir uns entschlossen Oma's altes Haus (vermtl. 30er Jahre) von grundauf zu sanieren und ein "modernes" Zuhause zu entwickeln. Dazu gehört für uns auch eine Hausautomation. Wir sind keine IT'ler aber wir sind technikaffin. Das Haus steht in der saarländischen Gemeinde Eppelborn und braucht neben der Hausautomation erstmal eine energetische Komplettsanierung. Zur Zeit stehen noch Oma's alte Möbel drin, also stehen wir gaaanz am Anfang.

    Die nächsten Wochen werden wir uns mit der Sicherung persönlicher Schätze und der Entrümpelung des Rests beschäftigen. Aber im Hinterkopf wächst schon der Gedanke wie soll unser zukünftiges SmartHome aussehen. Der Architekt wird sich mit der Veränderung des Innen-Grundrisses beschäftigen müssen und dabei sollte die Hausautomation gleich berücksichtigt werden.

    Ja wir werden einen Experten brauchen, der uns professionell unterstützen kann. Die saarländische Firma Busch & Endres haben wir schon mehrfach als Empfehlung gelesen, aber wir wollen wenigstens 2-3 Angebote verschiedener Firmen einholen. Auch das Thema Eigenleistung ist wichtig, da finanzielle Mittel auch bei uns nur begrenzt verfügbar sind. Und neben ein paar Änderungen am Grundriss sind weitreichende energetische Maßnahmen wie Dach, Fassade, Fenster & Türen sowie die Heizung zu überdenken erneuern. Das ganze wir also schon mal ein Investment im 6-stelligen Bereich und der Architekt meinte beim Erstgespräch "Abreißen und neubauen". Doch das ist keine Option. Hier noch ein paar Hintergrundinfo's für euch:

    - Gesamtprojektstart 2. Quartal 2020
    - KNX-Projektstart vermutlich 1./2. Quartal 2021
    - Anvisierter Einzugstermins 4. Quartal 2021

    - Sanierung des Daches
    - Sanierung aller Fenster und Türen (inkl. Beschattung Lamellen/Rollläden)
    - Sanierung Aussenfassade
    - Heizung (vermutlich Fussbodenheizung, Gas vorhanden, evtl. Erweiterung Luft-Wärme-Pumpe)
    - Neue Innentreppe
    - Veränderung des Innengrundrisses
    - Raumhöhe in allen Geschossen 2,60- 2,65
    - ca. 120 qm auf 2,5 Etagen

    Wo kann uns zum aktuellen Zeitpunkt das KNX-Forum helfen?
    Welche Fehler sollten wir bei der Planung nicht machen, die ihr vielleicht gemacht habt?
    Wie geht man am besten an die Planung heran?
    Wer kommt aus dem Saarland und kann uns vielleicht mal sein SmartHome vorstellen?
    Welche anderen Anbieter kennt ihr und welche Erfahrung habt ihr mit Ihnen gemacht?
    Welche Eigenleistung kann man ohne viel Nachdenken (Sorgen machen) selbst erbringen und wo überschätzt man sich schnell?
    darüberhinaus sind wir für alle Ratschläge dankbar.

    Für die netten Kontakte und Ratschläge bedanken wir uns im Voraus und wünschen erstmal einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße aus dem Saarland
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