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  • gbglace
    antwortet
    Ein ne gute EMA nimmt Fenstersensoren direkt auf die ne gibt per Kontakte das auch gern an KNX weiter. Ansonsten hat auch ABB eine EMA die hier im Forum in einem Thread sehr gut weg kommt und soweit auf KNX HW basiert. So lange Du da keine automatische Aufschaltung zur Polizei benötigst bist mit der Auslegung relativ flexibel.

    Ich habe bei mir auch jede einzelne Steckdose auf einem eigenen Aussenleiter. Wenn der Platz für das Cu vorhanden und Dir der Preis dafür nicht zu viel, dann mach es so. Ansonsten halt mehr Kombis gruppieren und durchverbinden. 4-er und 5-er Kombis habe ich bei mir aber ausgeschlossen, dann eher Mal eine einzelne oder zwei Kombi wo gesetzt, oder zwei dreier etwas abgesetzt. Allein die Preise für die Rahmen 4-er und 5-er schlagen ja schon den Aufwand für zwei 3-er Kombinationen und je teurer das Schalterprogramm desto deutlicher das.

    BWM-Zonen logisch zu gruppieren kann man gut machen. Ich gebe nur zu bedenken das ein ständiges An/Aus von irgendwelchen Lichtzonen auch irgendwann einfach nervig ist.

    Bei offenen Treppenhäusern einfach eine Beleuchtung für den gesamten Treppenbereich. Wenn die Treppe gut ausschaut darf die auch gern vollständig illuminiert werden.

    Mein Treppenlicht für die beiden Treppen von/ins EG sind ovale Bleiglasfenster in deren Laibung Spots eingelassen sind. Die sind ab Dämmerung immer gedimmt an und werden bei Benutzung der Treppen hochgedimmt. Schaut einfach gut aus.
    Die PM auf den Fluren haben immer etwas Blick in den Treppenbereich wodurch die Zieletage beleuchtet wird wenn noch drei vier Stufen zu gehen sind. Das hochdimmen am Treppeneinstieg machen MDT BWM mit großzügiger Nachlaufzeit.

    Also sparen kann man ja aber ob nun ein 2$/m LED Stripes der richtige Ansatz ist?

    Wenn Du native Dali-Leuchten hast spricht natürlich nichts dagegen viel mit DALI zu machen. Bei Leuchten die an konventionellen 230V Phasendimmern gut funktionieren würde ich dann aber wohl auf native KNX Dimmer setzen, die bieten da eine Menge an Funktionalität und nehmen sich auch preislich nichts gegenüber den DALI-EVG. Bei 24V Spots und Stripes musst nochmal genau mit den KNX LeD Controllern begleichen ob dir die Details im Funktionsvorsprung der KNX Treiber wichtig sind, ansonsten sind die DALI EVG da preislich im Vorteil, gerade wenn ein GW quasi eh da ist.
    Und wenn DALI da ist kann man auch überlegen die einmoder andere einfache Leuchte mit integrierter Elektronik mit DALI EVG funktional aufzurüsten und kompatibel zu KNX zumachen.

    PDF auf Handy ist immer schlecht schauen, von daher zum Bild keine Kommentare.
    ​​​​​

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  • JooNey
    antwortet
    Hallo zusammen,

    ich habe mal den ersten Entwurf meiner E-Planung angehängt. Es fehlen noch einige Elemente (z.B. Taster, BWM, Fenstersensoren, Heizungssteuerung im OG, etc.), aber es ist der Anfang.

    Denkt ihr, die Steckdosen sind zu viele? Plan ist jede einzelne auf Reihenklemmen zu packen, indem ich aber zumindest per 5x2,5 je 3-L verwende um mit einem Kabel eine 3er-Steckdose anzuschließen. Bei einzelnen oder verbleibenden aus ner 4er würde ich dann mehrere in einem Kabel "zusammenfassen" wollen (also da reinklemmen, wo sie halt auftauchen).

    Schaltschrank kommt komplett neu in den kleinen oberen Raum rechts neben der Treppe im EG, und in den Großen rechts unten im DG. Von der linken oberen Ecke des Hauses bis dorthin sind es ca. 25m Kabel (an den Wänden/Decken entlang). Wenn ich jetzt dieses Schema wie beschrieben so durchführe, dann wird das ganz schön viel Kabel. Ist das sinnvoll? Oder gibt es vllt. eine bessere Variante? Ziel wäre schon die Flexibilität zu haben die Dosen beliebig auf Schaltaktoren oÄ zu legen.

    Im Plan sind in orange die bereits vorhandenen Dosen eingezeichnet. Frage wäre: Soll ich versuchen die mit zu integrieren, indem ich an die bestehenden Leitungen anklemme? Oder soll ich denen neue Kabel spendieren? Oder sie einfach ganz rausschmeißen? (Ist ja nun nicht so, dass ich nicht noch einiges mehr an Dosen geplant habe! )

    Die Beleuchtung soll größtenteils LED Streifen bzw. Spots werden, sowie ein paar der vorhandenen Lampen integrieren. Das stellt mich natürlich vor die spannende Herausforderung, welches System ich nutzen will/sollte. Die occhio mito und der Sternenhimmel im Bad sind DALI steuerbar, alle anderen LED Streifen und Spots lassen sich (laut Monteur) auch über DALI steuern, hier brauche ich vermutlich aber eh nur die richtigen Treiber.
    Dann bleiben also noch die "alten" Leuchten, welche ich ja dann vermutlich direkt per KNX steuern würde, oder kriegt man die auch ins DALI? (So wirklich Pendel- oder Deckenleuchte, welche DALI geeignet sind (außer jetzt die occhio - aber die haben es halt preislich extrem in sich), hab ich nicht wirklich gefunden. Falls mir jmd. da was empfehlen kann, immer her damit!)

    Als LED Streifen hat mir unser Monteur Typen geschickt, welche folgende Eckdaten haben: 22W/m / 24V / 240 LEDs/m, 2700 - 6000 K, RA90.
    Er sagt, er ist damit hochzufrieden, obwohl die nicht günstig sind. Auf Alibaba habe ich die Streifen für $2/m gefunden. Jetzt frage ich mich, ob sein Lieferant ihn da ein bisschen über den Tisch zieht, oder ob es da doch noch Unterschiede gibt. (So viele LED Hersteller gibt es ja nun auch nicht auf der Welt und diese Bezeichnung ist für mich jetzt schon recht eindeutig: F2216CTA120)

    Bezüglich der Gefahrenmeldeanlage habe ich mich versucht ein wenig zu belesen, aber so richtig schlau bin ich nicht draus geworden. Unser Elektroplaner und ein anderer Bekannter haben uns davon abgeraten die GMA mit in KNX zu verwurschteln. Da ich aber Fenstersensoren zur Heizungssteuerung, und Bewegungsmelder zur Lichtsteuerung einsetzen möchte, wäre es ja schon praktisch da was zu haben, was beides bedienen kann. Oder kann ich mich von dem Gedanken verabschieden? Die alternative wäre ja dann diese Dinge doppelt auszulegen, und das klingt für mich irgendwie extrem uncool. Hättet ihr ne Empfehlung wonach ich da mal schauen sollte? (Ich hab im Netz einen Beitrag gefunden, wie es jemand mit Pluscom Integra gemacht hat. Das sah eigentlich ganz interessant aus. Weiß nur nicht, ob die Melder da so passen.)

    Bezüglich Melder habe ich auch noch eine andere Frage:
    Im Flur/Treppenhaus möchte ich gern eine Treppenbeleuchtung realisieren. Vermutlich direkt an den Seiten oder unter den Stufen. Diese soll aber natürlich am besten nur dann angehen, wenn jemand auch wirklich auf der Treppe läuft, und nicht weil einfach nur jemand zur Haustür reinkommt. Jetzt hatte ich überlegt, ob man im Flur zwei MDT SCN-BWM55.02 clever verschalten kann. Ich habe in die EG Darstellung exemplarisch 2 PIR Melder eingebaut. Die Treppe selbst geht einmal nach unten in den Keller (vom "Melder Treppenhaus" weg) und einmal nach oben ins DG (von der untersten Wand Richtung Melder Treppenhaus). (Ich hoffe, das ist halbwegs verständlich. Da die Treppen direkt übereinander liegen, weiß ich nicht, wie ich es besser erklären soll.) Die Treppen sind Holztreppen mit "offenen" Stufen.

    Jedenfalls wäre der Gedanke wie folgt: Sobald "Melder Flur" reagiert (egal ob Sensor 1 oder Sensor 2) soll im Flur das Licht angehen. (Theoretisch liegt das zusätzlich im Bereich von S1 des "Melder Treppenhaus". Aber das sollte eigentlich irrelevant sein.)
    Wenn man nun auf die Treppe steigt, dann geht man in den Bereich S2 vom Sensor Treppenhaus, und kreuzt dabei entweder den Bereich S1 vom Flur Sensor - was bedeutet, man geht nach unten - oder den Bereich S2 - was bedeutet, man geht nach oben. Würde sowas gehen? Die nächste Frage: ist das sinnvoll?

    Und dann die grundsätzliche Frage: kann/sollte man über die clevere Positionierung von BWM solche Logiken erzeugen? (Also in Melder 1 Bereich 1 UND Melder 2 Bereich 1 dann Lampe 1 an, aber wenn Melder 1 Bereich 1 und NICHT Melder 2 Bereich 1, dann Lampe 2 an). Oder sollte man lieber versuchen die BWM/PM so zu positionieren, dass dort, wo sie nicht detektieren sollen auch wirklich blind sind? (Ach so: ich weiß, dass KNX keine SPS ist, aber die MDT BWM55 haben ja eine integrierte Logik. Demnach scheint das ja nicht ganz abwegig zu sein!)

    Das ist erstmal wieder einiges an Fragen, und ich freue mich auf eure Antworten.

    Viele Grüße
    Julian
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  • gbglace
    antwortet
    Wenn es projektspezifische Details sind einfach unten an. Und selbst wenn es allgemein ist kannst es drunter tun. Viele andere scheinen immer zu denken deren Probleme hat es noch nie gegeben und schreiben eh nen neuen auch wenn die Suche einige Antworten gegeben hätte. Und die Suche geht ja nicht nur auf den Threadtitel.

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  • JooNey
    antwortet
    Guten Morgen zusammen,

    nach langer Zeit mal wieder eine Meldung von mir.

    Mir haben nun mittlerweile mehrere Handwerker aktiv davon abgeraten die Decken zu öffnen, und mir diese Sauerei anzutun. Demnach werden wir das ganze etwas anders vollziehen: alle Kabel werden direkt unter der Decke verlegt. Das ist ziemlich einfach und übersichtlich. An den Stellen, an denen neue "Elemente" in die Wände sollen (Strom, Netzwerk, Sensoren, Aktoren, etc.) machen wir Wand (und evtl. Decke) auf, und ziehen die Kabel senkrecht nach unten. Das scheint aus aktueller Sicht die praktikabelste Lösung zu sein.

    Die Decken werden dann mit Spanndecken versehen und wir haben alles "sauber". Bei der Lichtplanung hat uns der Spanndecken-Monteur beraten - der hatte natürlich auch einiges an Erfahrung, was hilfreich ist.

    Nun habe ich verschiedene Themen (Einsatz verschiedener KNX Geräte, Ansteuerung LED Streifen bei Beleuchtung, Aufbau Verteilerschrank, Platzierung BWM, um nur ein paar zu nennen), zu denen ich zwar grundlegend Informationen (auch hier im Forum) finde, aber zu denen dann doch so während des finalen Planungsprozesses immer mal wieder noch ein paar Detailfragen durch meinen Kopf schwirren. Sollte ich diese dann immer in einem neuen Beitrag stellen, oder alles hier rund um mein Projekt sammeln?

    Viele Grüße
    Julian

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  • willisurf
    antwortet
    Vielleicht findest Du hier auch noch einige Anregungen.

    Ich habe Lichtvouten für indirekte Beleuchtung bei uns mit DTW Stripes von Constaled geplant. Im Wohnzimmer wird es in der Raummitte auch noch einen Bereich mit indirektem Licht geben. Obwohl ich denke, daß ich mit 80mm Abhängung und 150mm Freiraum zu den Wänden genug Lichtaustrittsfläche habe, habe ich trotzdem die stärkeren 26W/m Stripes gewählt. Runterdimmen geht immer. Das ist ja genau der Vorteil von 24V.
    Dazu dann noch einige Spots für Akzente.

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Gehen wir von deinem Beispiel aus, 200 Lux am Boden kann in einem Büro passen, im Wohnzimmer wird es grausig sein. Man unterscheidet ganz grob zwischen einem Sicherheitslicht (z.B. Nachts aufs Klo gehen, ohne über irgend etwas zu stolpern) Grundlicht, Arbeitslicht, Ambiente/Umgebungslicht und Akzentbeleuchtung. Die Übergänge sind fließend, du wirst auch nicht in jedem Raum jede Beleuchtungsart benötigen. Deine Tischbeleuchtung kann über einen engen Spot leicht 500 Lux haben und knapp daneben, außerhalb des Lichtkegels hast du am Boden vielleicht 20 Lux, mit anderen Spots hast du ein gleichmäßig flächiges Licht über den ganzen Raum verteilt. All diese Möglichkeiten hast du während der Planungsphase, und hier solltest du wirklich überlegen, was für euch sinnvoll und schön ist.

    Grundsätzlich kannst du sagen, eine interessante Beleuchtung lebt vom Kontrast.

    Erst wenn das vernünftig entschieden ist machst du dir über die Technik und die Kabel Gedanken.

    Viel Erfolg dabei,
    Florian

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von JooNey Beitrag anzeigen
    Aber reichen die LED Streifen unter der Decke?
    Du hast doch Dialux und kannst die Lichtverteilung dort anschaulich vergleichen.

    Wenn du vom Rand beleuchtest ist der Rand hell und es wird zur Raummitte dunkler.
    Bei einer Leuchte in Raummitte ist es genau umgekehrt.

    Wenn du einen Strip oben an der Decke hast ist es an der Decke hell und wird nach unten dunkler.
    Bei einem Spot, der nach unten strahlt, ist es genau umgekehrt: unten hell und die Decke ist dunkel.

    Lichtvoute mit wenig Abstand zur Decke ist ungünstig, wenn du indirektes Licht weit in den Raum strahlen willst. Dafür wäre es besser. mit genug Abstand indirekt gegen die Decke zu leuchten, so daß der angestrahlte Bereich an der Decke groß ist und entsprechend weit & weich reflektiert. Was man hier oft sieht an Vouten ist in diesem Sinne ungünstig, zu nahe an der Decke.

    Also einfach mal die Grundlagen bedenken und auf die Lichtverteilung achten. Hilfreich sind Beispiele von fertigen Objekten, bei denen man die Beleuchtung mag. Danach kann man sich überlegen, wie diese Lichtführung technisch realisiert wird.


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  • gbglace
    antwortet
    Lichtmenge ist das eine, die Planung in Dialux gern auch mal mit anderen Wandfarben und Bodenbelägen testen, das macht da ne Menge aus. Ansonten auch eben den Punkt mit der Lichtstimmung beachten.

    Angenehmes Wohnen ensteht ja nicht nur dadurch das einfach alles irgendwie hell ist. Lichtakzente sind eben auch wichtig. Wenn es Kunst an den Wänden gibt, dann kann man dafür auch Spots mit indirekten Stripes kombinieren. Bei großflächigen Grundrissen bieten sich auch Deckensegel statt Stripes der Wand entlang an, um auch in der Mitte genügend Licht zu haben ohne den Rand überbelichten zu müssen.

    Wandleuchten gut platziert können auch interessant sein. An manchen Ecken auch mal farbiges Licht. Kommt eben auch immer auf die Möbelausstattung an.

    Nach der Lichtmenge die gebraucht wird halt mal schauen welche Lampenformen euch so gefallen und welche Leuchtmittel es dazu gibt.

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  • JooNey
    antwortet
    gbglace ja, den ein oder anderen Beitrag von dir hab ich schon gelesen. Obwohl ich es vllt auch meiner Physiker-Natur folgend tatsächlich sehr seltsam finde zu fragen, welches Kabel ich verwenden soll, wenn ich noch nicht mal weiß wo welche Lampe sitzt. Aber egal.

    Vielleicht habe ich meine Herausforderung nicht ganz deutlich formuliert - ich versuche es nochmal:

    DIALux ist sehr praktisch, um eine gewisse Vorstellung davon zu bekommen, was passiert, wenn man bestimmte Leuchtmittel an bestimmten Orten einsetzt. Damit habe ich schon echt einiges mehr an Durchblick erhalten.

    Nun kann ich aber ein Ziel auf verschiedenen Wegen erreichen. Sagen wir, ich möchte in einem Zimmer 200 Lux am Boden haben. Dann kann ich das wie folgt realisieren: (bitte nicht auf "Leistungsdaten" festlegen, es geht nur um das prinzipielle Beispiel! Vor allem bei Pkt. 6! )
    1. per indirektem Licht über die Decke aus einer Lichtvoute mit 6m LED Streifen (20W/m)
    2. per direktem Licht vom einem an allen Wänden umlaufenden 6m LED Streifen knapp unter der Decke mit 10W/m
    3. per 2x 25W LED Panel (d=250mm)
    4. per 6x 8W LED Spots (d=50mm, alpha=60°)
    5. per 4x GU10 Halogenspots (40W)
    6. per 2x E27 Glühbirnen (120W)
    Ist das denn rein eine Ermessensfrage, worauf ich grad Bock habe? Oder gibt es technologisch sinnvollere und weniger sinnvolle Wege?

    Ich weiß, dass ich gern indirektes Licht über LED Streifen unterhalb der Decke möchte. Und ich habe sehr schöne Leuchten für den Esstisch und die Leseecke. Bei den Arbeitszimmern wird es definitiv auch dedizierte Spots geben, um Arbeitslicht zu schaffen. In Gäste-Zimmern oder -Bädern wird nix Aufregendes stattfinden - vermutlich einfache Decken- oder Pendelleuchten. Aber das wird sich ergeben, nachdem die "Haupträume" gestaltet sind.

    Aber reichen die LED Streifen unter der Decke? Oder fehlt einem dann irgendwann was? Bringen die wirklich die Leistung, die DIALux ausrechnet, oder stellt man dann schnell fest, dass die Realität doch anders ist, als die Theorie? (Das ist so ein weiteres Physiker-Leiden! ) Und auf einmal fehlen 30% und aus 200 Lux werden nur noch 140 Lux, und es ist deutlich dunkler als erwartet, selbst bei voller Leistung. Hier fehlt mit leider vollkommen die Erfahrung.

    Momentan habe ich also ein Henne-Ei Problem. Ich weiß zwar, wie viel Licht ich wo haben möchte, aber nun kann ich ja wählen mit welchen Mitteln. Und diese kann ich natürlich auch noch wählen zwischen z.B. 230V mit KNX oder 24V mit DALI (oder, oder, oder...) Und anhand dieser Entscheidung kann ich dann wiederum die Anzahl und Art der Leuchten wählen... ich dreh mich also grad etwas im Kreis...

    Ein kleiner Schubs (oder ein größerer) um mich vom Karussell zu bringen, wäre super!

    Viele Grüße und einen schönen (nicht zu verregneten) Sonntag!

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  • gbglace
    antwortet
    Ja das täte jetzt gut passen, hab aber gerade 130km in den Beinen da mag ich nicht mehr viel Tippen.

    JooNey der Erste Gedanke ist schon mal ganz gut platziert. Erst Mal mit Dialux festlegen wo wieviel Licht und aus welcher Lampe danach Steuerung Technik und zuletzt Kabel. Such einfach nach ein paar längeren Beiträgen von mir, habe mich da schon öfters länger drüber ausgelassen.

    Ein sonniges Wochenende.

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  • willisurf
    antwortet
    gbglace Zum Thema Licht ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Deinen Textbaustein, in welcher Reihenfolge man es richtig macht

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  • JooNey
    antwortet
    Hallo mal wieder,

    es war ja längere Zeit etwas ruhig von meiner Seite hier, aber es ist doch planungstechnisch einiges passiert.

    Die Umsetzung wird vermutlich so laufen, dass wir alle Decken öffnen, die Kabel da drüber ziehen, und in den Wänden nach unten zu den Dosen gehen. Auf jeder Etage wird es eine UV geben, damit die Verbindung zwischen den Etagen "schmal" bleibt.

    Ich weiß, wie viele Steckdosen ich brauche, und auch ungefähr wo, und bin nun mit der Lichtplanung beschäftigt. Ich habe ja echt einiges hier im Forum gelesen, aber irgendwie werde ich nicht wirklich klar im Kopf. Grundsätzlich scheint es auch nicht das "einfachste" Thema zu sein.

    Der Elektriker, welcher mich unterstützen wird, hat mir gleich beim ersten Gespräch gesagt, dass er DALI verwenden würde. Das war bis zu diesem Zeitpunkt bei mir nie Thema, sondern ich bin grob immer von Licht über KNX ausgegangen. Nun habe ich mich da auch ein wenig versucht einzulesen, und verzweifel grad gedanklich etwas. Es gibt ja so viele Möglichkeiten Licht ins Haus zu bringen, das ich grad nicht wirklich weiß, welchen Weg ich gehen soll...

    Vielleicht mal eine Frage vorab: Wie wäre das beste Vorgehen? Suche ich mir zuerst Leuchten, die mir gefallen, baue die dann ein (rechne ein bisschen mit DIALux), und überlege mir dann wie die Steuerung ist. Oder überlege ich mir, ob ich das mit KNX und 230V oder DALI mit 24V CC oder sonstwie mache, und suche dann die dafür geeigneten Leuchten?

    Von der Planung her würde ich vor allem im Wohn- und Schlafzimmer, sowie in den Fluren gern auf LED Leisten gehen, die TW sind. Damit kann man egal zu welcher Tageszeit ein angenehmes Licht zaubern. Nun hatte ich in DIALux rumprobiert, und festgestellt, dass so 20W/m den Raum richtig gut ausleuchten. Nun frage ich mich, ob ich überhaupt noch Deckenleuchten brauche.

    Oder soll ich lieber nur Deckenleuchten, und eher "schwächere" LED Strips für das "Wohlfühlschummerlicht"?
    Und dann geht's weiter: eigentlich mag ich mir nicht zig 170 oder 220mm Spots in die Decke pflastern, aber irgendwie finde ich nicht wirklich viele große 30 oder 60 cm Panel. Ist vermutlich eher so ein "Industrie-Ding"!?

    Dann gibt es ja auch echt extreme Preisunterschiede bei den LED Streifen: da gibt es Shops, da bezahlt man 140€ für den Meter, und andere, da kostet der Streifen nur 40€. (bei seeehr ähnlichen Leistungsdaten!)

    Und schlussendlich kommt dann wieder das "Steuerungsthema". Ist es theoretisch egal, wie ich an einen LED Streifen "andocke", solange die Leistungsdaten stimmen? Oder sollte man die vom Hersteller vertriebenen Geräte verwenden?

    Das wäre es erstmal wieder von meiner Seite. Vielleicht könnt ihr mich ja ein wenig "erleuchten". (Haha, ich weiß, der war flach! :P)

    VG,
    Julian

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  • Techi
    antwortet
    Zitat von JooNey Beitrag anzeigen
    ...
    Machen das deutschlandweit die selben? Merke ich mir mal vor, und melde mich dann evtl. im Laufe der nächsten Woche, wenn ich ein paar mehr Infos habe.
    ...
    Es wurde mir mehrfach wie folgt mitgeteilt:
    Einen Teil, welcher im Umkreis von Weberhaus (Linx) liegt sowie einige Spezialfälle, wird vom Haushersteller direkt gemacht, den Rest macht wohl deutschlandweit nur eine weitere Firma.

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  • JooNey
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Bei den Kabelgebundenen kannst du dir noch Digitalstrom und LCN anschauen.
    Hab heute erfahren, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit nur 3-adrige Kabel verlegt wurden. Damit fällt LCN auch raus, oder?

    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    Kabel nachziehen: Bei mir in den Decken so gut wie unmöglich (Beton), in den Wänden mit Schlitzfräse, sonst gerne auch hinter ausgefrästen Randleisten. Schlitze in den Wänden werden bei Dir wahrscheinlich nicht gehen. Können Wandplatten abgeschraubt werden, um Kabel dahinter zu verlegen?
    Das bleibt noch in Erfahrung zu bringen. (Vllt. weiß da Techni ja auch mehr! )

    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    Bestandsschutz vs. Anlagenänderung: [...]
    • Reduzierung der Absicherung einiger Stromkreise von 16 auf 13A
    • Zusätzliche FI-Schutzschalter (wenn derzeit nur für's Bad welche verbaut sind)
    • Nachrüstung eines (ohnenhin empfehlenswerten) Überspannungsschutzes (sollte nicht der Elektriker, sondern ein Spezialist machen)
    1 und 2 klär ich dann vermutlich eh mit dem Elektriker, wenn die Auslegung bekannt ist. Bei 3 bin ich mir nicht sicher, ob da wegen der PV Anlage nicht eventuell schon was eingebaut ist.

    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    Je nach verfügbarem Platz in der Hauptverteilung ist die entweder jetzt schon so voll, dass schon dafür kaum noch Platz ist. Wahrscheinlich wird danach wenig bis gar kein Platz mehr für zentrale KNX-Komponenten sein. Bei mir ist das auch so. Ich habe es dadurch entschärft, dass ich einige der Zentralkomponenten in einen zusätzlichen Aufputz-Kleinverteiler im Heizungsraum gebaut habe.
    Der Verkäufer hat beim Bau auf einem Extra-Großen Verteiler bestanden - das war auch gut so! Da ist also noch viiiiel Platz drin! (Allerdings nicht so viel, dass man den Verteiler mit allen KNX Komponenten vollpacken könnte. Aaaber: Der Verteiler steht im Kellerflur an einer Wand, und daneben ist aktuell nur ein Schuhregal. Also locker Platz für zwei weitere Extra-große Verteiler. )

    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    Contra Funk: Irgendwo muss die Energie für die Sensoren her kommen. Meist sind das Batterien. Wenn man dann aber nicht nur "ein paar", sondern viele von den Geräten hat, ist schon der Batteriewechsel so lästig, dass ich das für mich ausgeschlossen habe. Allenfalls könnte man EnOcean in Betracht ziehen, ist aber nicht wirklich viel billiger als dezentrales KNX. Ich habe an den paar wenigen Stellen, wo ich nicht mit KNX-Kabeln hin komme, Fensterkontakte per DECT-ULE über FritzBox und Gira X1 ins KNX eingebunden. Es gibt im gleichen System auch schaltbare Steckdosen-Zwischenstecker. Das ist deutlich preiswerter als andere Funk-Bridging-Lösungen.
    Das mit den Batterien hab ich heute auch mit meiner Frau bequatscht gehabt, als wir Pros und Contras der verschiedenen Lösungen durchgesprochen haben. Letzteres mit den Fenstersensoren klingt verdammt interessant. Das behalte ich mal im Hinterkopf.

    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    Leitungen nachziehen im EG: Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist drunter der Keller, wo Leitungen auf Putz an der Decke entlang geführt werden können. Also braucht man nur unter jedem Punkt, wo ein neues Kabel (KNX oder separat abgesicherter/geschalteter Strom aus der Verteilung) hin soll, eine Bohrung durch die Decke und ist schon fast da. Ob man dann mit Zentralaktoren in der Verteilung oder mit dezentralen in zusätzlichen tiefen oder Elektronikdosen arbeitet, muss man anhand der Gesamtkosten entscheiden, die u. a. davon abhängen, wie viel Platz in der Verteilung noch frei ist.
    Ja, diesen Vorschlag hat ein Kumpel von uns auch gebracht. Ist auch mit bei der aktuellen Bewertung der Wege und Möglichkeiten um hier neue Kabel durchzubringen.

    Zitat von hyman Beitrag anzeigen
    Leitungen nachziehen im OG: Randleisten ausfräsen hilft evtl. für Querverbindungen, wenn man nicht ohnehin leicht hinter die Wandplatten kommt...
    Im OG gibt es eventuell noch andere Möglichkeiten: da das Haus n Satteldach hat, gibt es hier oben mehrere "Toträume" unterm Schrägdach, die man eventuell auch nutzen kann... oder vielleicht auch über die Decke - aber auch das müsste ich mir nochmal in Ruhe vor Ort anschauen.

    Zitat von Techi Beitrag anzeigen
    Als Besitzer eines Weberhauses neueren Datums und sehr sehr vielen Gesprächen mit den ausführenden Handwerkern vor Ort und Themen "wie schön einfach es früher mit der Hausinstallation bei Weberhaus war", würde ich davon ausgehen, dass [...]
    Das mit den Leerrohren und Wänden hatte ich befürchtet. Sobald das Haus final uns ist, mach ich als erstes mal n paar Dosen aus den Wänden, und schau da mal hinter. Ich hab auch überlegt die alten Elektriker mal zu fragen, was die da so schönes gemacht haben, oder vielleicht gibt es ja sogar in den Bauunterlagen Hinweise darauf, was wie gemacht wurde.

    Zitat von Techi Beitrag anzeigen
    (Bei Interesse gebe ich da gerne den Kontakt weiter -> PM)
    Machen das deutschlandweit die selben? Merke ich mir mal vor, und melde mich dann evtl. im Laufe der nächsten Woche, wenn ich ein paar mehr Infos habe.


    Danke für eure Antworten und viele Grüße
    Julian

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  • Techi
    antwortet
    Als Besitzer eines Weberhauses neueren Datums und sehr sehr vielen Gesprächen mit den ausführenden Handwerkern vor Ort und Themen "wie schön einfach es früher mit der Hausinstallation bei Weberhaus war", würde ich davon ausgehen, dass

    - keine oder nur in Ausnahmefällen (z.B. für Coaxkabel) Leerrohre im Haus zu finden sind.
    - nachträglich Kabel einziehen wegen der Dämmung in den Wänden ein Aufmachen der Wände notwendig macht, wo immer ein neues Kabel langlaufen soll.
    - nachträglich Kabel einziehen von Kabeln über die Decke an der Konstruktion vom Übergang Decke/Wand nur möglich ist wenn man an betreffender Stelle Decke und Wand öffnet.
    - die E-Verteilungen eher am unteren Ende der Größenauslegung gehalten sind.

    Ansonsten würde ich empfehlen mal Kontakt mit dem Elektro Unternehmen aufzunehmen welches für Weberhaus in 90% der Fälle die E-Installationen macht und in der Vergangenheit gemacht hat.
    Die wissen genau wie man, von wo, nach wo, am besten hinkommt, die kennen jede Balkenkonstruktion in den Weberhäusern.
    Das hat mir selbst in zwei Fällen einiges an Arbeit und Aufwand erspart und von Preis waren die insgesamt absolut konkurrenzfähig.
    (Bei Interesse gebe ich da gerne den Kontakt weiter -> PM)





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