Wenn ich mich jetzt grundlegend nicht täusche, sind doch nur die Zuleitungen zu allen Schaltstellen "extra", da um eine KNX Zentralinstallation auszuführen sowieso alle Geräte Zuleitungen in den Schaltschrank müssen, um von den Aktoren angesteuert werden zu können. Das hätte ja nur zur folge, das die Schaltstellen zu Viel wären.
Natürlich ist es "Verschwendung", jedoch muss man einfach berücksichtigen das nicht jeder sofort das nötige Kleingeld hat eine Hausautomation umzusetzen.
Die Vorbereitende Installation sehe ich als guten Kompromiss in Zukunft keine Wände mehr aufreißen zu müssen und trotzdem in den kommenden Jahren eine Hausautomation umzusetzen. Ich werde sicherheitshalber KNX-Leitungen zu jeder erdenklichen Schaltstelle führen, sowie Zentral-tablets und Fußboden-Heizungsventilen, sowie alle erdenklichen Sensoren für Raumklima und automatischen Abdunklung usw. legen.
Danke für den nett gemeinten hinweis zwecks Zeit und Material Aufwand jedoch steht entweder nur die Vorbereitende Installation oder Konventionelle Installation im Raum, da ich denke das es eine viel viel größere Verschwendung wäre hinterher von der Konventionellen Installation alles wieder erneuern zu müssen sehe ich auch im Bezug auf die Umwelt es lieber das nur x-Schaltstellen zuleitungen zu viel sind anstatt in 5 Jahren die Komplette Installation nochmal erneuern zu müssen.
Liebe Grüße
Cem-Kevin Rümenapf
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KNX-Vorbereitungs Installation
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Er will aber auch alle Taster bis in die HV mit 230V Leitung verdrahten. Das doch überflüssig. Und wie sollen denn die Rollos / Jalousien bedient werden, per Tasterbatterie an der Zimmertür, oder sollen es auch noch ggf unnötige Taster an jedem einzelnen Rollo geben. Dann wie macht man Gruppenfahrten oder Zeitschaltuhren. Das in einfachen Bauteilen kostet auch schon fast dreistellig je Rollo. Allein damit ist er mit einer KNX-Lösung direkt günstiger. Klar muss man keine ausgefeilten Lichtlösungen haben oder BWM/PM, aber vorbereiten sollte man das. Wer aber nur Klassische CU-Infrastruktur in total überdimensioniert verbaut und an die dazu verwendeten Bedienteile zusätzlich ne grüne Leitung hat im Sinne zukünftiger Aufrüstung auch nichts gekonnt.
Den Platzbedarf bei den vielen Leitungen in den Wänden und im Verteilerbereich sollte er auch nicht unterschätzen.
Auch wenn das rein elektrisch korrekt ist wie er es vor hat, macht es inhaltlich keinen Sinn. Es gibt einfach nicht wirklich projekte die so gestartet irgendwann mal wirklich zu KNX aufgerüstet wurden.
Auch das ist quatsch, denn eine sinnvolle Planung und KNX sofort im einfachen Ausbau halte ich für nicht teurer als diese CU-Mengen die da jetzt geplant werden sollen. Für weitere Automationen ist dann immer noch viel Luft nach oben. Aber ohne einen Anfang in sinnvoller Infrastruktur wird er in 20 Jahren nicht damit begonnen haben.Zitat von xCekay Beitrag anzeigenHaus und die Renovierungskosten will er erstmal gering halten bis wieder was für "Luxus" im Sinne von Hausautomation übrig ist.
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Nö, wenn er alle Lichtschalter als 230V in den Verteiler ziehen will, dann nicht.... Je grösser das Haus, umso grösser der unnötige Kupferberg.
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Habt ihr euch missverstanden? Ich vermute Cem-Kevin meint mit "Bauteil" die 230V-Lasten, die im Verteiler per Aktor geschaltet werden. Dann würde es passen.
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Man kann das zwar machen, nur was Du da jetzt unnützt an Leitungen in den Wänden versenkst.... Und am Ende Fehlen Dir an allen wichtigen Stellen die KNX Kabel (BWM etc). Den riesen Schaltschrank, den Du brauchst, um dort alles zu verklemmen, machst Du Dir jetzt mit Kabeln voll, die Du nachher nicht brauchst. Der Platz ist verschwendet. (Auch wenn die Kabel nachher nicht mehr benötigt werden, gehören die auf Klemme im Schrank). Du sparst jetzt nichts, sondern vergeudest nur Zeit, Material und Geld.
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Ein Gast antworteteVielen Dank für die schnelle Antwort, leider ist es so, das mein Cousin es erstmal Konventionell möchte, es Handelt sich um ein ziemlich großes Haus und die Renovierungskosten will er erstmal gering halten bis wieder was für "Luxus" im Sinne von Hausautomation übrig ist. Dementsprechend steht die sofortige Umsetzung nicht zur Debatte.
Es wäre Nett wenn sie bestätigen könnten das meine Annahmen zur möglichen Nachrüstung korrekt sind.
Vielen Dank auch für den netten Willkommensgruß!
liebe Grüße
Cem-Kevin Rümenapf
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Ja, nimm mal die Suche hier im Forum, und Dun wirst feststellen, das das Murks wird. Gleich KNX einbauen wird nicht viel teurer,und man spart den unnützen Kupferberg in den Wänden. Und Wilkommen im Forum!
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KNX-Vorbereitungs Installation
Guten Tag liebe Community,
zu erst zu meiner Person.
Ich bin Cem 25 Jahre alt, gelernter Energie- u. Gebäudetechniker und bin aktuell im Studium zum E-technik Ingenieur.
Mein Cousin hat sich an mich gewandt da er ein Haus gekauft hat, und wollte zwecks E-Planung und KNX Vorbereitung ein paar Infos einholen oder diese gerne soweit möglich verifizieren.
Zum Objekt, die Installation wird komplett erneuert.
Mein Vorschlag war eine Sternförmige Installation im Sinne das alle Schalter eine Zuleitung und KNX/EIB Leitung erhalten, Alle Lampenleitungen werden auch in den Schaltschrank geführt. Jalousie Zuleitung auch vom Schaltschrank aus. Die Jalousie Schalter gehen auch in den Schaltschrank. Später soll die Verdrahtung auf KNX Aktoren umgebaut werden.
Grundlegend könnte man sagen, dass alle Schaltstellen sowie alle geschalteten Stellen direkt in den Schaltschrank gehen. Alle Schaltstellen erhalten zusätzlich eine KNX-Leitung
Straft mich lügen, aber aufgrund der Zentral-Installation sind keine KNX-Leitungen an Bauteilen von Nöten? Nur Sensoren benötigen KNX/EIB Leitung, oder macht es Sinn trotzdem einen Stich für alle geschalteten Bauteile zu Installieren?
Oder habt ihr vielleicht ein paar Verbesserungsvorschläge für die Installation?
Mit freundlichen Grüßen
Cem-Kevin RümenapfStichworte: -


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