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Dali oder KNX im Jahre 2021

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  • gbglace
    antwortet
    @Crashmann

    Da dann nur auf passende Leitungswege achten.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Du musst aber noch das grüne Kabel mit in die UVs legen.
    Ja natürlich, habe ich nur nicht mit eingezeichnet.

    Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
    Eure Beispiele zeigen, das mehrere Wege zum Ziel führen können und beide haben ihre Berechtigung. Ich glaube nicht, dass nur eine Lösung richtig ist.
    Das sehe ich genauso. Ziel ist es ja nur die Vor-/Nachteile bzw. Randbedingungen, die es zu beachten gilt zu erarbeiten.
    Zuletzt geändert von willisurf; 26.02.2021, 14:02.

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  • hjk
    antwortet
    Zitat von xnet Beitrag anzeigen

    anders umformuliert, was wäre bevorzugte Lösung, wenn alles möglich wäre?
    wurde es abgeschirmte oder normale Ölflex verbaut?
    Die Dachgeschosswohnung ist ein Neubau und das habe ich so geplant.
    Abgeschrimte Leitungen sind Unfug zumindest für den LED Controller mit PWM. Also ich habe normale Ölflex verbaut.

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  • Crashman
    antwortet
    Hi!

    Schöne Idee mal Grafiken zu zeichnen. Ich hab mir das zu Eigen gemacht und für meinen Anwendungsfall Einfamilienhaus adaptiert. Ziel: Kosteneffizient, mäßiger Verkabelungsaufwand, Aufallsicherheit durch zwei Technologien und Stromkreise, Späterer Technologiewechsel möglich (z.B. 24V auf 230V).DALI+KNX.jpg

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  • xnet
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen

    ...Mir ist Zentral eigentlich lieber, als 100 verteilte EVGs.
    Es hängt von den Gegebenheiten ab.

    ....
    Alles funktioniert sauber ohne jede Störung. Von Seiten der EMV ebenfalls keine Auffälligkeiten, obwohl >1km Ölflex auf der Dachfläche verbaut wurde.
    Tiefdimmen, uhrzeitabhängiges Licht, alles kein Problem.
    ...
    anders umformuliert, was wäre bevorzugte Lösung, wenn alles möglich wäre?
    wurde es abgeschirmte oder normale Ölflex verbaut?
    Zuletzt geändert von xnet; 26.02.2021, 13:39.

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von willisurf Beitrag anzeigen
    Mal sehen, ob ich es als DALI Laie schaffe das Delay abzuschätzen.
    Ich habe das mal versucht, lasse mich aber gern korrigieren.

    Dali 1200 Baud Telegrammlänge 19bit -> 15,8ms/Telegramm
    mind. 9,15ms Pausenzeiten zwischen zwei Telegrammen

    d.h. die Übermittlung von N Telegrammen dauert im Bestcase allein auf dem DALI Bus
    (N-1)*(15,8+9,15)ms+15,8ms bzw. bei N=13 (längste DALI Kette in dem Beispiel) ein Delay von 325ms

    Dabei ist die KNX Kommunikation und die ggf. aktive Statusrückmeldung auf dem DALI noch nicht berücksichtigt.

    Zitat von concept Beitrag anzeigen
    Du berechnest Dir eine Zahl aber Du weisst dann noch immer nicht ob Du es siehst
    Erstmal nur die Frage an die DALI Spezialisten, ob das so richtig berechnet ist?

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  • hjk
    antwortet
    Zitat von livingpure Beitrag anzeigen


    Wäre der Platz dagewesen, hättest du eine dezentrale Lösung bevorzugt?
    Nö, aber in meinem Ferienhaus auf Mallorca rüste ich um auf DALI. Da habe ich kein Platz in der Verteilung und abgehangene Decken.
    Mir ist Zentral eigentlich lieber, als 100 verteilte EVGs.

    Es hängt von den Gegebenheiten ab.

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  • xnet
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    xnet
    Netzteil mit großem Abstand zu den Controllern kann ungünstige Störeffekte geben. Auch wer sich wegen EMV-Sorgen macht hat da 0 Vorteile.
    Und Spannungsfall ist auch ungünstig, da man stark unterschiedliche Lasten produziert. So dreht man wegen Spannungsfall bei der Last A+B das Netzteil in der HV auf deutlich > 24V und dann schaltet jemand nur A an, dann danken es einem die Leuchten in A mit vorzeitigem Tod da dann einfach zu viel Spannung ankommt.
    ja, das stimme ich dir zu. Ich habe auch geschrieben, dass man hier von optimaler Ausgangsposition ausgeht, wo der Spannungsabfall zwischen Raum A und B in Grenzen liegt. Sonst muss die 4-Leitung rein und man muss separate Netzteile nehmen. Was man bei der Variante oben hat. Von Kosten fast das gleiche, nur mit Unterschied, dass hier die Netzteile in HV sitzen und evtl. noch den Keller beheizen



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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von xnet Beitrag anzeigen
    Bei dieser Lösung braucht man aber relativ viel Platz für UV. Wenn man auf bestimmte HW setzt, wie Enertex und MDT, braucht man für jeden Raum min. ein Netz und einen Kontroller, für große Räume etwas mehr. Das wird schwierig die Teile irgendwo unauffällig unterzubringen. Das ist auch viel Technik und wird auch etwas teuer als zentrale Variante.

    Kannst doch in der Decke unterbringen wenn du diese abhängst.

    Kannst die Unterverteilungen auch so machen dass sie mehr als einen Raum versorgen. Es kommt wie so oft immer drauf an.
    alles zentral lässt dich auf der anderen Seite maximal unflexibel werden.

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  • livingpure
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Platz für EVGs an den Spots wäre nicht vorhanden gewesen

    Wäre der Platz dagewesen, hättest du eine dezentrale Lösung bevorzugt?

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
    Netzteil mit großem Abstand zu den Controllern kann ungünstige Störeffekte geben
    Das sehe ich genauso. Würde ich nicht machen.
    Die abgehängten Decken bieten bei uns die Möglichkeit, sowohl Netzteil als auch die UP Variante der MDT Controller unsichtbar unterzubringen.

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  • hjk
    antwortet
    Gegenbeispiel:
    Ich habe in einer Dachgeschosswohnung >200m² ca. 160 Spots in den Dachflächen verbaut. Damit Leitungslängen bis über 30m.
    Max. 6 Spots hängen an einer Zuleitung 1,5mm² Ölflex. Damit habe ich keine Probleme mit Spannungsabfall und die 9 LED Controller sitzen in einer Zentralverteilung auf 4 Netzteile verteilt. Dazu sind alles LED Stripes der Regale, Schränke und Vitrinen ebenfalls in die Verteilung gezogen.
    Platz für EVGs an den Spots wäre nicht vorhanden gewesen. Hier passt die Zentrallösung perfekt.

    Alles funktioniert sauber ohne jede Störung. Von Seiten der EMV ebenfalls keine Auffälligkeiten, obwohl >1km Ölflex auf der Dachfläche verbaut wurde.
    Tiefdimmen, uhrzeitabhängiges Licht, alles kein Problem.

    Es gibt in der ganzen Wohnung keine 230V Leuchten mehr, bis auf zwei Stehleuchten. Alle anderen sind ausschließlich 24V CV inkl. Wandleuchtenn im Flur und Balkone ebenfalls 24V.

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  • gbglace
    antwortet

    xnet
    Netzteil mit großem Abstand zu den Controllern kann ungünstige Störeffekte geben. Auch wer sich wegen EMV-Sorgen macht hat da 0 Vorteile.
    Und Spannungsfall ist auch ungünstig, da man stark unterschiedliche Lasten produziert. So dreht man wegen Spannungsfall bei der Last A+B das Netzteil in der HV auf deutlich > 24V und dann schaltet jemand nur A an, dann danken es einem die Leuchten in A mit vorzeitigem Tod da dann einfach zu viel Spannung ankommt.

    In Summe keine sinnvolle Lösung und je größer die Räume und/oder die Leitungswege von HV zu den UV desto schlimmer.

    Was das nun schon wieder mit der Frage DALI oder KNX technische Details zu tun hat kann ich auch nicht verstehen.

    Das ist einfach eine Antwort auf die Frage, was ist eine flexible Infrastruktur / Topologie in CU, um für die Szenarien mal Dali mal KNX mal 24V mal 230V gerüstet zu sein?

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  • xnet
    antwortet
    man könnte auch so realisieren ist dann eine Hybridlösung, wo die Kontroller nur verstaut werden müssen. Dafür bieten viele Hersteller so eine platzsparende Unterputzvariante.
    Die große Netzteile sind dann im Verteiler und man kann sie auch parallelschalten.
    P.S (hier wird von optimaler Ausgangsposition ausgegangen)

    test2.png

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  • xnet
    antwortet
    Zitat von livingpure Beitrag anzeigen
    In solch riesigen Räumen sollte sich der Platz doch finden. Bei der Dali Lösung oben brauchst du sogar für jede Leuchte Netzteil + Controller.

    Zentral ist bei 24V vermutlich der Spannungsabfall das größte Problem, 48V wäre da prima?
    Bei Gewerbeobjekten - auf jeden Fall. Private Wohnbau eher fraglich, das muss man vorher alles gut planen
    Bei 48V findet man kaum was, nur für Gewerbe und recht teuer
    Zuletzt geändert von xnet; 26.02.2021, 12:17.

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