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  • hpgo
    antwortet
    Danke für eure Antworten.

    Meine Frage, die ich noch habe, hat nur indirekt mit dem Thread zu tun.
    Bei uns hab ich im Gang und Wohnbereich sind einige Stripes vertikal in der Wand (Beispiel Bild) - wie viel Lumen sollten die Stripes eurer Meinung nach haben?

    Auswahl: 300 LEDs auf 5 m mit 840l/m oder 600 LEDs auf 5 m 1680l/m

    Reicht das Band mit 300 LEDs oder doch lieber das 600er damit man keine Lichtpunkte sieht?
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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von matthiaz Beitrag anzeigen
    Welche Risiken und Probleme denn bitte? Ein klarer Vorteil hierbei ist die Redundanz, falls ein Gerät ausfällt.
    Dann musst du die Leistung allerdings auf 200% auslegen wenn du Redundanz willst. Obendrein wie bekommen die Controller eigentlich mit dass ein Netzteil ausgefallen ist? In der Regel gar nicht, ergo hast du nicht auf 200% ausgelegt geht das übrige Netzteil in Überlast und schaltet dann ebenfalls ab. Und wenn der Controller ausfällt oder irgendwo nen Kurzschluss auftritt hilft dir das auch nicht. Wenn Redundanz dann besser durch getrennte Leuchtkreise die wirklich unabhängig voneinander sind.
    Die Nachteile überwiegen hier in der Regel bei Parallelbetrieb. Halte Beleuchtung im privaten Wohnraum jetzt auch nicht für so kritisch. Ne redundante Stromversorgung für den KNX Bus (oder Türschluss) macht schon mehr Sinn imo.
    Was ich allerdings beachten würde wäre nicht zuviele unterschiedliche Leistungsklassen einzusetzen aus praktischen Gründen. So kann man wirklich mal im Fehlerfall ein Netzteil schnell ersetzen mit einem welches grad weniger wichtig ist.
    Wenn der Controller kein Überstromschutz hat kann es sinnvoll sein ein Netzteil zu nehmen welches ihn bei einem Kurzschluss nicht zerstören kann. Die HLGs haben ja auch den Vorteil den maximalstrom einstellen zu können. Den dreh ich immer runter auf den Wert den ich brauche. Im Idealfall landet man dann unter den Strom den die Endstufen des Treibers im WorstCase abkönnen.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 11.04.2021, 15:55.

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  • Gast1961
    antwortet
    Zitat von matthiaz Beitrag anzeigen
    Welche Risiken und Probleme denn bitte?
    Parallelschaltung von Spannungsquellen ist immer heikel, weil man die Last gut verteilen muß.

    Es gab Threads wo es bei Parallelschaltung von 2 enertex Netzteilen mit mehreren Dimmern zu Flackern kam. Eine richtige Diagnose habe ich dazu nie gesehen, entweder war es nicht nach Vorgaben verdrahtet oder es gibt noch weitere Probleme.

    Ich würde das nur parallel schalten, wenn es gar nicht anders geht. Ansonsten schafft man sich mit der Parallelschaltung nur vermeidbare Probleme, die von Elektroniklaien ohne Meßtechnik (Oszilloskop) und ohne Erfahrung kaum zu finden sind.
    Zuletzt geändert von Gast1961; 11.04.2021, 15:04.

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  • oezi
    antwortet
    hier meine Planung für solche Stripes

    LED = 4 in 1 , gleichmäßige Belastung der Kanäle,
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  • gbglace
    antwortet
    Bei zweien der Enertex geht es gerade noch bei dreien hast wieder das Problem der Absicherung der Leitungen und egal wie es ist immer auf eine sinnvolle Verdrahtung zu achten, also wo sind die Knotenpunkte der Leitungen. Da verhalten sich eben ein dickes Netzteil genauso problematisch wie zwei kombinierte. Dazu findest hier schon einige Beiträge die das Thematisieren.

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  • matthiaz
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    Was soll der Unsinn mit Parallelbetrieb?
    Damit baut man sich unnötig Risiken und Probleme ein.
    Wenn eh schon 4 Netzteile, dann getrennt ein Netzteil je Controller.
    Welche Risiken und Probleme denn bitte? Ein klarer Vorteil hierbei ist die Redundanz, falls ein Gerät ausfällt. Natürlich ist dann keine Festbeleuchung mehr möglich, aber man hat Licht.
    Nachteile? Etwas schlechterer Wirkungsgrad, aber ansonsten? Bitte erläutern.

    Aber natürlich kann man auch pro Aktor 1 Netzteil nehmen, wäre am Ende auch mein Ansatz (sofern sich die Lasten alle auf max. 160 Watt aufteilen lassen).

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  • oezi
    antwortet
    Zitat von hjk Beitrag anzeigen
    dann getrennt ein Netzteil je Controller.
    das befürworte ich auch. So sollte es gemacht werden.

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  • hjk
    antwortet
    Was soll der Unsinn mit Parallelbetrieb?
    Damit baut man sich unnötig Risiken und Probleme ein.
    Wenn eh schon 4 Netzteile, dann getrennt ein Netzteil je Controller.

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  • matthiaz
    antwortet
    Was spricht (außer die etwas höheren Anschaffungskosten) gegen 4 x Enertex® LED PowerSupply 160, davon je 2 im Parallelbetrieb? Sehr guter Wirkungsgrad und eine gewisse Redundanz, wenn ein Gerät ausfällt?

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  • willisurf
    antwortet
    Zitat von hpgo Beitrag anzeigen
    Heute hab ich kurz vor der Bestellung gesehen, dass ich für LED Aktor 1&2 gesamt 335W brauche
    Wenn die Leuchtmittel wirklich gemeinsam eingeschaltet werden, würde ich einfach zwei 240 er nehmen. Und soweit ich weiß hat das 185 kein Foldback, auch da würde ich das 240 nehmen. So viel teurer ist das nicht.
    Zuletzt geändert von willisurf; 11.04.2021, 11:51.

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  • ewfwd
    antwortet
    Wenn du Schmelzsicherungen vor hast zu verwenden würde ich mir überlegen ob du nicht besser ein Netzteil ohne Foldback Kennlinie benutzt, denn die brauchen hohe Ströme zum auslösen. Falls keine Sicherung würde ich FoldBack bevorzugen.

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  • hpgo
    antwortet
    Nochmal kurz zu den FoldBack, in einem anderen Thread hab ich das hier gefunden. (die HLGs 40,60,80, 240 und 320 haben die FoldBack-Kennlinie)
    Heute hab ich kurz vor der Bestellung gesehen, dass ich für LED Aktor 1&2 gesamt 335W brauche, also kann ich das NT mit 320W nicht verwenden.

    2x HLG-185H-24A würde ausreichen - aber hat das HLG-185 eine FlodBack Kennlinie?
    Dann hätte ich 3 NT für 4 Controler, 1&2 jeweils ein NT und 3&4 ein gemeinsames

    Danke für eure Antworten
    Lg
    Zuletzt geändert von hpgo; 10.04.2021, 21:34.

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  • gbglace
    antwortet
    Interessant ist auch ob die Verbraucher hinter den Netzteilen/Treibern alle gleichweit weg sind, bzw. wie verträglich akzeptabel ist es dass an der einen Leuchtgruppe 24V und dann den anderen irgendwas kleiner 24V ankommt, oder es sind alle Leitungen so dimensioniert, dass unabhängig der Lasten immer gut 24V ankommen. je mehr verschiedene Leuchtgruppen an einem Netzteil sind diese unterschiedliche Leitungslängen haben, desto weniger sollte man auch auf die Idee kommen mit erhöhter Ausgangsspannung gegen zu regeln. Insofern Treiber und Netzteile so gruppieren, das möglichst gleiche Lasten/Leitungslängen anliegen.

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  • Alloc
    antwortet
    Sollte man meinen, aber scheinbar kommen nicht alle NT mit allen Lastarten gut klar
    An der Verkabelung liegt es in meinem Testaufbau definitiv *nicht*. Gemeinsame Leitungen sind so kurz wie möglich, beim Enertex (bei dem das Problem auftritt) sogar kürzer als beim Meanwell (mit dem ich das Problem nicht habe), da dort ja ein relativ "langes" Anschlussstück fest dran ist. Abgesehen von der Verbindung NT -> Auftrennung über PTFIX sind beide Varianten gleich angeschlossen. Abgenommene Leistung ist im Maximalfall deutlich unter 30 W.

    Klar, es muss keine Probleme geben und man kann viel dagegen tun, aber letztlich ist PWM-Last nunmal auch für Netzteile der unglücklichste Betriebsmodus. Solange man das NT also irgendwie unterstützen kann würde ich das tun. Besser als Ärger im Nachgang.

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  • willisurf
    antwortet
    Das muss m.E. nicht unbedingt sein, wenn mit ausreichend kurzen und richtig dimensionierten Leitungen konsequent sternförmig vom Netzteil verdrahtet wird.

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