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  • scw2wi
    antwortet
    ICL wird auch häufig empfohlen, vor allem, wenn die Netzteile geschaltet werden.

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  • Crashman
    antwortet
    Hi!

    Ich hänge mich hier mal dran:
    • Ich habe in meiner Planung 6 Enertex 160-24 Netzteile, die nicht parallel geschalten sind. Je drei Stück hängen an einem, FI/FS.
    • Dahinter liegen 12 MDT LED Controller (die "kleinen R02) mit 48 Kanälen die ich je nach Anwendung (RGBW, TW, DIM) aufteile.
    • Die Kanäle/Abgänge habe ich raumweise so aufgeteilt, dass sie ungefähr gleiche Kabellängen bis zum Leuchtmittel haben und ein Netzteil mit. maximal 140Watt belastet wird (in der Regel eher weniger).

    Zwei Fragen an euch:
    1. würdet ihr noch etwas anders machen?
    2. Möglicherweise wird mir der Platz im Verteiler zu knapp. Insbesondere, wenn ich doch noch 1-2 weitere Netzteile brauche. Alternativ liebäugle ich damit, stattdessen drei Meanwell HLG mit 320W zu nehmen. Die würde ich außerhalb des Verteilers an die Wand schrauben (230V rausführen, 24V wieder reinführen). Ist dagegen was einzuwenden?

    Grüße,
    Sebastian

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  • scw2wi
    antwortet
    Du hast Recht,
    die 50% sind bei PWM nicht trivial,
    die Umschaltung wäre einfacher als die Brückung,
    und der Tausch wäre am aller einfachsten.

    Ich wusste ja, dass mein Vorschlag unsinnig ist, aus dem einfachen Grund, weils niemand so macht, und jetzt weiß ich auch warum.

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Die Leistung der dann gebrückten EVGs müsste dann natürlich auf in Summe 50% begrenzt werden. Wenn man das elegant lösen kann, stört es im Fall der Fälle sicher wenig. Hausputz kann man ja bis zur Lieferung des Ersatzgerätes aussetzen.
    Ist halt bei PWM dann nur ein Problem und 24V ist ja PWM. Standbyabschaltung, sofern man die nutzt, müsste man dann auch umbiegen.
    Würde bei sagen wir mal 12 Netzteilen einfach ein Schalter hinmachen vor jedes Netzteil womit man das Netzteil vom EVG trennen kann und auf ein 13. umschalten. Das 13. könnte dann an einen extra LSS hängen welches normal ausgeschaltet ist. So brauch man nicht mit Brücken hantieren sondern einfach nur 2 Schalter umlegen.

    Allerdings ist auch hier die Frage ob es das Wert ist. Wie hoch ist die Ausfallwarscheinlichkeit von Markennetzteilen? Mir ist bislang nur ein noname verreckt..
    Und wenn der Controller kaputt geht hat man dennoch kein Licht.

    So eine Art von Backup würde eher Sinn machen wenn ein Netzteil sehr viele Controller versorgt sodass wirklich im Worstcase das halbe Haus dunkel wäre.
    Aber bei diesen pro Controller ein Netzteil Geschichten ist das weniger relevant in meinen Augen. Wenn man das identische Netzteil als Ersatzteil hat ist es ja auch schnell gewechselt, Anschlüsse sind ja alle an den selben Stellen etc. Sind ja nur 4 Schrauben. Vorallem wenn man das defekte sowieso erst ausbauen müsste.
    Zuletzt geändert von ewfwd; 12.04.2021, 23:03.

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  • oezi
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Hausputz kann man ja bis zur Lieferung des Ersatzgerätes aussetzen.
    nicht bei meiner Frau,

    das heißt dann, siehste was man von der Technik (Scheiße) hat. Sie zu dass das Licht geht.

    Mittlerweile hat sie sich an die automatische Verschattung gewöhnt.

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  • scw2wi
    antwortet
    Die Leistung der dann gebrückten EVGs müsste dann natürlich auf in Summe 50% begrenzt werden. Wenn man das elegant lösen kann, stört es im Fall der Fälle sicher wenig. Hausputz kann man ja bis zur Lieferung des Ersatzgerätes aussetzen.

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  • Gast1961
    antwortet
    Ich vermute es war anders gemeint. Wenn man 2 Netzteile verbaut, die im Normalbetrieb separate LED-Kanäle versorgen, dann könnte man im Fehlerfall das defekte Netzteil abklemmen und die 24V dann notfallmässig rüberbrücken, bis Ersatz beschafft ist. Also den Zustand herstellen, wie man ihn bei Parallelschaltung mit einem defekten Netzteil hätte.

    Die Leistung ist dann natürlich begrenzt, in beiden Fällen.

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  • oezi
    antwortet
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    So, jetzt bitte um Rückmeldung, warum das völliger Quatsch ist.
    ja kann man so machen,

    aber
    Zitat von scw2wi Beitrag anzeigen
    Viel einfacher wäre es ohnehin, von Anfang an ein Ersatzgerät auf Vorrat zu legen.
    Wenn man nur eine Type im Einsatz hat, ist das ja auch sehr überschaubar.
    würde das zur Anwendung bringen

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  • Gast1961
    antwortet
    Ja, so könnte man das machen.

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  • scw2wi
    antwortet
    Ich hab mal eine ganz blöde Idee, die vermutlich überhaupt nicht funktionieren wird, aber das erfahre ich ja gleich in ein paar Minuten, wenn sie in der Luft zerrissen wird.

    Wenn man 2 Stk. Enertex LED 160-24 Ausgänge nebeneinander auf die Leiste legt, so dass man sie dort brücken könnte, aber im Normalfall nicht macht.
    Bei einem defekten Gerät könnte man dann (im stromlosen Zustand) dieses ausbauen und die vorgesehene Brücke anbringen, bis man Ersatz besorgt hat.
    Die Netzteile werden dabei eigentlich nie wirklich parallel geschaltet, trotzdem sieht mir das sehr nach basteln aus, wo auch wieder viel schief gehen kann.
    So, jetzt bitte um Rückmeldung, warum das völliger Quatsch ist.

    Viel einfacher wäre es ohnehin, von Anfang an ein Ersatzgerät auf Vorrat zu legen.
    Wenn man nur eine Type im Einsatz hat, ist das ja auch sehr überschaubar.

    Walter

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  • matthiaz
    antwortet
    Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
    Dann bau es halt so wie du meinst
    Ich bau gar nichts, ging lediglich darum, mögliche Optionen darzustellen. Sollte keinen Glaubenskrieg auslösen oder sonstwas...

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  • ewfwd
    antwortet
    Dann bau es halt so wie du meinst

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  • derneugierige
    antwortet
    Zitat von matthiaz Beitrag anzeigen
    ...und genau das ist der Fall bei den von mir genannten Netzteilen:
    Sorry, hatte ich nicht auf dem Schirm. Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil!

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  • matthiaz
    antwortet
    Ehrlich gesagt bin ich immer noch nicht wirklich von den negativen Argumenten überzeugt?



    Zitat von [B
    ewfwd[/B] ]Dann musst du die Leistung allerdings auf 200% auslegen wenn du Redundanz willst. Obendrein wie bekommen die Controller eigentlich mit dass ein Netzteil ausgefallen ist
    Die Dinger laufen parallel, dann liefert ein Netzteil keinen Saft mehr. Warum soll der Controller das mitbekommen? Und ich habe doch geschrieben, dass dann keine Festagsbeleuchtung mehr möglich ist (=alles auf 100%). Aber reduzierte Last (nicht alle Lichter an) wäre halt noch möglich. Bei zu viel Last kickt halt der Überlastschutz vom Netzteil und es wird dunkel.

    Zitat von derneugierige Beitrag anzeigen
    [...]
    Dieses ganze Geschreibsel darf man selbstverständlich ignorieren, wenn der Hersteller im Datenblatt explizit die Parallelschaltung zulässt.
    ...und genau das ist der Fall bei den von mir genannten Netzteilen:
    Zitat von Irgendwo in der Anleitung der [B
    Enertex® LED PowerSupply 160[/B]]
    [...]Die Geräte erkennen die Parallelschaltung und teilen die Last symmetrisch untereinander auf. [...]

    Aber sei es drum...

    Zitat von [B
    hpgo[/B]]Reicht das Band mit 300 LEDs oder doch lieber das 600er damit man keine Lichtpunkte sieht?
    Würde hier klar die 600 nehmen, dimmen kannst Du immer, nur heller geht halt nicht... Auch der geringere Abstand der LEDs ist sinnig, sofern du keinen Diffusor verbaust.

    Beachten solltest Du auch, wie "häufig" du die Streifen kürzen kannst, also bswp. alle 5cm, alle 15cm, alle 30cm... Auch das solltest Du Dir vorher anschauen, weil wenn Du eine Länge von 215cm brauchst, aber nur auf 190cm kürzen kannst, ist das auch etwas doof.

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  • derneugierige
    antwortet
    Zitat von matthiaz Beitrag anzeigen
    Welche Risiken und Probleme denn bitte?
    Jedes NT hat eine eigene aktive Regelung. Jede dieser Regelungen geht davon aus, dass sie die alleinige Hoheit über die Ausgangsgrösse hat. Dummerweise hat keine der Regelungen eine Ahnung davon, dass da noch eine andere Regelung existiert, die ebenfalls der Meinung ist die Hoheit über die Regelgrösse zu haben.

    Unter diesen Voraussetzungen können ungeahnte wundersame Effekte entstehen.

    Ganz ganz früher, da hatte man Trafos. Die hatten einen Innenwiderstand, der sowohl statisch als auch dynamisch deutlich im positiven Bereich war. Da war die Parallelschaltung gar kein Problem. Durch den Innenwiderstand hat sich die Last gleichmässig auf alle NT aufgeteilt.

    Heute mag aber niemand mehr Trafos einsetzen. Schon gar nicht in diesem Leistungsbereich.

    Die Regelung eines Schaltnetzteils ist deutlich komplexer. Vor allem: ohne genaue Kenntnis des Innenlebens ist es unmöglich vorauszusagen, welchen (dynamischen) Innenwiderstand solch ein NT hat und wie seine Regelung reagieren wird wenn da noch eine weitere Spannugsquelle (ebenfalls mit komplexem Verhalten) vorhanden ist..

    Einfaches Beispiel: wie alle Geräte haben auch Netzteile Toleranzen. Nehmen wir an, NT A regelt auf 24V während NT B auf 23.9V regelt. Ist der (Leitungs-)widerstand vor der Parallelschaltung zu klein, wird die Last komplett von NT A übernommen. NT B hat gar keinen Anlass Leistung zu liefern, weil die Spannung durch NT A oberhalb von 23.9V gehalten wird. Das ist so ähnlich wie bei parallel geschalteten LEDs, wo man ja auch separate Vorwiderstände benötigt. Hat NT A in diesem Bereich einen dynamischen Innenwiderstand nahe 0 oder gar negativ, dann wird NT B niemals nicht in die Versuchung kommen, Leistung zu liefern. Wenn die Last nun weiter steigt, geht NT A irgendwann in die Strombegrenzung (und ggf Foldback). Jetzt erst liefert NT B Leistung, da die Leistung von NT A wegfällt. Aber nicht für lange, da ja NT A bereits ausgefallen ist und folglich auch nun ebenfalls NT B überlastet ist.

    Wie gesagt: Das war jetzt nur ein einfaches Beispiel was schiefgehn kann (nicht muss).

    In der Realität werden die Zusammenhänge wesentlich komplexer sein. Insbesondere gibt es dabei auch noch Wechselwirkungen mit den hier im Forum immer wieder diskutierten Problemen: Legt man den Sternpunkt näher zu den Netzteilen, überwiegen oben beschriebene Effekte. Legt man ihn weiter weg von den Netzteilen, überwiegen die anderen im Forum diskutierten Effekte.

    Dieses ganze Geschreibsel darf man selbstverständlich ignorieren, wenn der Hersteller im Datenblatt explizit die Parallelschaltung zulässt.

    Ein klarer Vorteil hierbei ist die Redundanz, falls ein Gerät ausfällt. Natürlich ist dann keine Festbeleuchung mehr möglich, aber man hat Licht.
    Eher nicht. Es sei denn, Du sorgst durch entsprechende Leitungswiderstände und/oder Dioden dafür, dass die Regelungen sich nicht gegenseitig beeinflussen können. Aber genau diese Leitungswiderstände und Spannungsabfälle möchte man in diesem Leistungsbereich eigentlich eher vermeiden.

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