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Dezentrale Rolladensteuerung oder doch zentral im Schaltschrank

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  • lobo
    antwortet
    Was ich echt nicht machen würde, ist den Lichtschalter dann mittels YStY (Telefonkabel) über den Raum zu führen und den Binäreingang des Rolloaktors für das Hauptlicht zu verwenden. Zudem finde ich es schwierig, den ganzen Raum nur über ein einzelnes 5 x 1.5² zu versorgen.

    Nur als Alternativvorschlag (und weil ich es in der Renovierung so gemacht habe ): Ich würde 2 Leitungen ziehen: 1x 5x1.5² für jeden Rollo (und einer geschalteten Ader für die Weihnachtsbeleuchtung - bei mir übrigens meist nur Blinddeckel). Dann noch eine zweite Leitung 5x2.5² (ggf. auch 1.5²) für die Steckdosen und das Licht. Die Busleitung geht an die Tür zum Taster und zu den Rollos, wo es dann Tasterschnittstellen für die Fensterkontakte gibt. Hier kann man dann auch noch zusammenfassen, wenn z.B. 2 Fenster nahe zusammen sind (und eben nur eine 4-fach Schnittstelle verwenden).

    Damit hat man dann 2 Zuleitungen für "normale" Räume, kann bei Bedarf 2 Adern (+Steckdose in der Laibung) schalten, oder alternativ DALI für das Licht verwenden. Die Busleitung macht sowieso die "große Hafenrundfahrt" - springt also von Stelle zu Stelle.

    Wenn es geht (bei mir im Anbau als Neubau) habe ich dann noch Steckdosen von Licht getrennt. Das ist dann noch eine 3. Leitung pro Raum. Das ist aber natürlich immer sehr abhängig von den restlichen Randbedingungen.

    Viele Grüße,

    Stefan

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    Wobei ich immer finde, wenn ich eh eine Jalousie/Rollladen fahre stört mich das Geräusch in dem Raum am wenigstens. Was anderes ist es, Relais aus Nachbarräumen zu hören.
    Gruß Florian

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  • sti87
    antwortet
    anBaur Hi! Also wir haben überall dezentrale UP von MDT, da wir eine zentrale Verkabelung platztechnisch (Leerrohre) nicht unterbekommen hätten.

    Die Dinger sind super, einzig ist das Relaisgeräusch nicht zu unterschätzen. Würde es heute in den Schlafräumen nicht mehr so machen.

    VG

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  • Beleuchtfix
    antwortet
    ETS Home ist ein Argument, das wirst du dezentral kaum schaffen. Wenn du Kabel beim Eli bestellst (einbauen lässt), dann kann dezentral deutlich sparen.
    Fahrzeitmessung ist schön, besonders für mich bei der Ferndiagnose, machst du es selber sehe ich das als weniger wichtig an.
    Die Jal-Aktoren von MDT sind inzwischen genauso mächtig wie die REG Geräte, für mich spricht grundsätzlich nichts geegen eine dezentrale Anordnung.
    Gruß Florian

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  • TabSel
    antwortet
    Zitat von anBaur Beitrag anzeigen

    Die Installationsidee wäre in der Fensterlaibung eine Elektronikdose zu setzen und in diese eine Fenster-Weihnachtsbeleuchtungs-Steckdose zu setzen.
    In der Dose sollte dann genügend Platz für den Aktor und die Verdatung sein. Durch die Steckdose ist ein leichter Wartungszugang möglich…
    Genau so haben wir das realisiert.

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  • Hubertus81
    antwortet
    Mit der ETS Home kannst du 64 Geräte verwalten. Das könnte auf die gesamte Anlage betrachtet schon einen Unterschied machen wenn man nun dezentrale Aktoren mit jeweils einem Kanal einsetzt.
    Einen Aktor in der Verteilung ist auch einfacher auszutauschen, du kannst die Handbedienung nutzen, du kommst an die Programmiertaste dran. Der Funktionsumfang ist meist etwas größer, mit Hilfsspannung kannst du die Rolladen auch ohne Busspannung bewegen.
    Der von MDT hat ne automatische Fahrtzeitmessung, gibts nicht in der UP Version.
    Für mich klar Zentral.

    Und zum Ausfall: Du wirst mitunter eh mehr als einen Aktor benötigen eher 2 bis 3. Durch geschickte Aufteilung der Rolladen auf die Aktoren ist bei Ausfall eines Aktors ggf nur jedes 2 Fenster betroffen. Bei dezentral wäre auch die Frage hängst du das einfach dann mit an den Stromkreis für die Steckdosen oder eigener Stromkreis/Kabel? Bei eigenem Stromkreis haste dann ohnehin fast genausoviele Kabel wie bei Zentralen Ansatz.
    Bin eher Fan davon Geräte nicht unnötig im Haus zu verteilen wo man das nicht machen muss. Lieber ein paar Leitungen mehr legen und die Verteilung dann größer machen. Halte ich für universeller.
    Kann mir sogar gut vorstellen dass Dezentral günstiger wäre vorallem wenn man dann auch noch den Verteiler kleiner wählen würde. Aber nichts ist beschissener später als einen zu kleinen Verteiler zu haben.
    Von daher: Lieger Verteiler bisschen größer, mehr Leitungen ziehen und Zentral machen. Gehen tut aber beides.

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  • Dezentrale Rolladensteuerung oder doch zentral im Schaltschrank

    Hallo Forum,

    Ich stelle momentan die KNX Komponenten für einen Neubau zusammen: Heute Fenster Kontakte & Rollladensteuerung.
    Hierbei stellt sich mir die Frage: KNX Technik zentral im Schaltschrank im Keller oder Dezentral vor Ort.

    Jedes Fenster soll mit Reedkontakten für die Öffnungs- & Verschlussüberwachung ausgestattet werden (=2 Binäreingänge).
    Dazu kommt ein Rollladen, der gesteuert werden soll (=1 Rollladen-/Jalousien Aktor)
    Zudem soll das Licht auch durch einen Taster gesteuert werden können, macht im Türbereich pro raum ca. 2 Zusätzliche Binäreingänge für das Licht im Raum & im Flur.

    Ich könnte nun alles in die Zentrale Verteilung ziehen und dort Binäreingänge und Aktoren verbauen. So wird es wohl häufig gemacht und empfohlen.
    Das ergibt aber ziemlich viel Verdrahtung in dem Schaltschrank und ich muss recht viele Kabel quer durchs Haus spannen.

    Alternativ bin ich auf den MDT JAL-B1UP.02 Jalousieaktor 1-fach UP 6 A 230 V AC gestoßen, der direkt 4 Binäreingänge mitbringt.
    Dieser pro Fenster verbaut könnte direkt den Rollladen steuern und über die 4 Binäreingänge - so die Idee - die zwei Reedkontakte + bis zu zwei Licht Taster einbinden.
    Frage 1: Würde ich die Binäreingänge des Aktors so nutzen können oder haben diese irgendwelche Nachteile zu Binäreingängen von bsp. MDT BE-32000.02?

    Die Installationsidee wäre in der Fensterlaibung eine Elektronikdose zu setzen und in diese eine Fenster-Weihnachtsbeleuchtungs-Steckdose zu setzen.
    In der Dose sollte dann genügend Platz für den Aktor und die Verdatung sein. Durch die Steckdose ist ein leichter Wartungszugang möglich.
    Die Dose könnte mit einem 5x1.5mm² aus dem Schaltschrank angefahren und mit 10A abgesichert werden: Eine Phase Dauerstrom für den Rollladen, eine für die Steckdose und eine könnte man mit einem 3x1.5mm² weiter für die Deckenbeleuchtung ziehen. Vom Schalter am Eingang zieht man noch ein Telefonkabel in die Elektronikdose.

    Der dezentrale Ansatz würde die Notwendigkeit von Binäraktoren in dem Schaltschrank fast vollständig eliminieren, hier sitzen dann nur noch Aktoren zum schalten von Licht und Steckdosen. Es muss nur ein 5x1.5mm² aus dem Schaltschrank gezogen werden für Licht und Rolladen plus was man für Steckdosen braucht. Leitungen für Reedkontakte und Taster entfallen.

    Da ich schon häufiger gehört habe, dass die Preise für die Zentralen KNX Komponenten günstiger sind habe ich das einmal für meinen Fall durchgerechnet.
    Ergebnis: Zentrale Aktoren + Binäreingänge kosten in meinem fall ca. das gleiche wie die dezentralen Aktoren - nur die KNX-Hardware. (Dezentral sogar 12€ günstiger.)
    Ich habe in dem Fall aber aber:
    • Weniger Leitungsweg mit den Reedkontakten und Tastern = Weniger Platzverbrauch in den Kabelschächten und weniger €
    • Weniger KNX-Geräte in dem Schaltschrank => Kleinerer Schaltschrank möglich daher weniger €
    • Weniger Kabel zu verziehen => Weniger Aufwand
    • Beim Ausfall eines Aktors ist nur ein Raum betroffen und eins zwei JAL-B1UP.02 kann man sich im Zweifel als Spare auf Lager legen, mit einem 32fach Binäreingang + 8er Aktor macht man das eher nicht.
    Frage 2: Übersehe ich etwas oder kann man das so machen - warum wird das nicht häufiger so gemacht?

    Viele Grüße,
    anBaur
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