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Lichtsteuerung über Dali?

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    #16
    Zitat von Dampf Beitrag anzeigen
    niemals 3adrig, immer 5adrig egal was auch wenn mans nicht sofort benötigt
    Das kann ich unterstreichen.

    Zur eigentlichen Frage:
    Bitte denkt das einmal Ende zu Ende:
    Es ist ja nicht damit getan, genug Adern zu haben. Wenn ihr 5 Spots + KNX habt, dann braucht ihr 5 * einen KNX Dimmer, wenn ihr dezentral baut. Das ist nicht billig. Und - noch wichtiger - man braucht den Platz für 5 * einen KNX Dimmer.

    Eine Alternative ist es, den Dimmer in den Schaltschrank zu packen. Dafür braucht man natürlich dort Platz.
    Dali ist meistens dezentral.

    Davon abgesehen: TW ist Schmuck am Rock. Dim2Warm wäre eine Alternative.

    Aber allgemein beim Dimmen: Nicht alles auf einmal kaufen. Leuchtmittel erstmal mit Dimmer testen. Das funktioniert nicht immer. Und einen ordentlichen Dimmer kaufen - wer weiß ob die jetzt funktionierende Kombination in 10 Jahren wenn die ersten Leuchtmittel kaputt gehen noch zu bekommen ist.
    Also: Mal 20% Leuchtmittel auf Reserve kaufen und hoffen, dass der hochwertige KNX Dimmer auch mit dem zukünftigen Leuchtmittel klar kommt.


    Gruß,
    Hendrik

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      #17
      3adrig kann man schon legen zB für Geräte die einzelnt abgesichert werden müssen/sollten, Backofen, Kühlschrank, Waschmaschine.
      Für Licht sollte man aber besser nur 5adrig legen. Am besten für den auszuführenden Elektriker einfache Regeln vereinbaren. Sprich 3adrig nur wo es explizit gewünscht ist ansonsten soll er alles im Zweifel 5adrig machen vorallem Licht.
      Dinge die nicht der "Norm" entsprechen oder was im 0815 Bau einfach anders gemacht wird am besten auch immer schriftlich festhalten damit der Handwerker sich hinterher nicht rausreden kann...
      Zitat von vallii Beitrag anzeigen
      und ich dachte es gibt da sowas wie eine gewisse Berufsehre ........aber das ist unser Problem
      ......und mit Firmen brauch man jetzt auch nicht anfangen da sobald jemand was selber macht eh ALLES falsch ist und jeder erzählt was anderes -------also wir suchen hier nach einer Lösung die für uns funktioniert und einfach umzusetzen ist.
      ​Ist leider heute so dass du Handwerkern sehr genau auf die Finger schauen musst und selbst genau wissen solltest was du haben willst und wie.
      Dass er zum Licht nur 3adrig verlegt hat KANN aber auch einfach fehlende Kommunikation gewesen sein weil du ihm nicht eindeutige Anweisungen gegeben hast.
      Am Besten gibt man den Leuten einen groben Plan zur Hand damit man etwas hat worauf sich beide berufen können am Ende.
      Klar schützt dich nicht dagegen wenn er gar nicht mehr zur Baustelle erscheint...

      Zitat von vallii Beitrag anzeigen
      wir sind noch im Rohbau... haben Betondecken und hängen diese noch ab. 5 adrige Kabel zu legen ist also noch möglich und wir würden das auch machen wenn es die beste, einfachste und kostengünstigste variante wäre. Leuchten haben wir jetzt noch keine genauen rausgesucht.
      ​Dann mach es auf jedenfall jetzt gescheit solange es noch geht, sonst ärgerst du dich. Bedenke aber dass du für dezentral und Einbauspots usw auch entsprechend ne Mindesthöhe für die abgehängte Decke benötigst also für den Raum dazwischen.
      Zuletzt geändert von ewfwd; 06.12.2025, 17:48.

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        #18
        Ich sage immer frech, 3 adrig nur mit schriftlicher Ausnahmegenehmigung.
        Gruß Florian

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          #19
          Würde Spots mit 3000K nehmen, beispielsweise „SASSO 60 round downligh“.

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            #20
            Hallo zusammen,

            ich führe einfach mal diesen Thread hier weiter…. Wir sind jetzt einen Schritt weiter, 5-adriges Kabel ist überall gezogen.

            Nun geht es um die weitere Umsetzung. Geplant ist eine Grundbedeutung mit dimmbaren (evtl. Dimm2warm) Spots, im Badezimmer tuneable white spots und dazu szenebeleuchtung mit RGBW stripes für Treppe und Nischen in Bad und Küche.

            sooooo jetzt wollte ich die leuchtmittel am liebsten von einem Hersteller beziehen. Constaled scheint keine tuneable white spots im Sortiment zu haben (?), ich bin auf Emilum gestoßen (https://shop.emilum.com/), gibt es hier schon Erfahrungen?

            Da der Schaltschrank vom gleichen Elektriker geplant wurde, der uns 3-adriges Kabel empfohlen hat, soll das ganze jetzt möglichst dezentral gesteuert werden können.
            Meine Idee war jetzt entsprechend LED Controller für den Deckeneinwurf zu nutzen. Wir haben pro Lichtkreis nie mehr als 6 Spots mit 5-8 Watt, da hätte ich also diesen hier verwendet: https://www.voltus.de/meanwell-pwm-2...=5637150994_40
            also jede Spot-Gruppe mit einem dieser Schaltnetzteile steuern. Das sollte auch mit dim2warm gehen oder? Soweit ich das verstanden habe, brauchen die auch nur einen Kanal?

            Für die Gruppe mit tuneable white im Bad soll dieser hier zum Einsatz kommen: https://www.voltus.de/mdt-knx-led-co...=5637151875_40

            Und zuletzt für die RGBW stripes dieser: https://www.voltus.de/jung-390051sle...er-5-fach.html
            dabei wird die Treppe mit einem Controller gesteuert, die stripes im Badezimmer zusammen mit einem und noch einer für die Küche. Habt ihr hier vielleicht noch eine Empfehlung für einen etwas kleineren Controller? Dieser hier kann 480 Watt ab, das ist für Bad und Küche doch etwas viel….

            Damit bräuchte ich keinen weiteren Platz auf der Hutschiene. Bekommt man von den Controllern in der Decke etwas mit? Klacken oder wärmeentwicklung? Über Hinweise und Erfahrungen sind wir sehr dankbar!

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              #21
              Die Meanwell Dimmer sollen was das Dimmverhalten angeht nicht der Brüller sein. Auch die Applikationen sollen ehr sporadisch sein.
              Die Emilum D2W Leuchtmittel sollen, wie man auf deren Homepage liest, je nach PWM Frequenz die D2W-Kurve verschieben können. Ob die Meanwell Dimmer entsprechende Einstellmöglichkeiten bieten kann ich nicht sagen.

              Beim MDT AKD-0260CC.02 musst Du beachten das er bei 24V CV nur 33W kann.

              Der Jung Dimmer ist ein umgelabelter Enertex Dimmsequenzer. Die Applikation von womöglich von Jung sein. Ob das besser oder schlechter ist kann ich nicht sagen. Den bekommt man auch als Deckeneinwurf-Variante.

              Ich hatte nie Emilum Leuchtmittel. Aber bei der Spreizung(2200K bis 5700K) bei TW ist im Bereich um die 3000K bis 4000K mit einem Rosa-Stich zu rechnen.
              Zuletzt geändert von Dampf; 20.07.2026, 22:58.

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                #22
                Danke dir Dampf für deinen Input!
                Hast du einen Tipp für eine Alternative zu Meanwell? Für mich war es recht attraktiv Trafo und Dimmer in einem zu haben besonders da dann die leitungswege sehr kurz sind. Andere Möglichkeit wäre natürlich etagenweise einen großen Trafo zu verbauen und dann mit Dimmaktor mit mehreren Eingängen zu arbeiten….

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                  #23
                  Mit Alternativen kann ich nicht dienen. Ich hab mich seinerzeit für mein Projekt nach viel lesen hier im Forum usw gegen Dali entscheiden.
                  Der Markt for 1-Kanalige Dali EVGs kam recht groß vor. Für dicke 24V DC Netzteile vor mehreren EVGs braucht’s, glaube auch, etwas Aufwand für die DC-seitige Absicherung. Zu Beidem müssten die Profis auf den Gebieten was zu sagen können …

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                    #24
                    Oh da ist der Titel des Threads noch irreführend.
                    Wir wollen alles rein über KNX realisieren….

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                      #25
                      Ok …
                      Für KNX ist das MDT AKD-0260CC.02, abgesehen von den den Meanwell, das einzige Gerät, welches Netzteil und Aktor vereint.
                      Von Meanwell soll im August die SPWM-Serie für KNX kommen. Preislich sollen die sehr attraktiv sein. Ob das Dimmverhalten passt, wird sich zeigen…
                      Ansonsten bleibt, meiner Ansicht nach, als beste Variante, Deckeneinwurf-Dimmecontroller + Deckeneinwurf-Netzteil, wenn Bus überall vorhanden ist. Deckeneinwurf-Netzteile für LEDs (Zertifiziert nach IEC (DIN EN) 61347-2-13) gibts am Markt viele in allen möglichen Größen.
                      An die Dimmcontroller darf nur eine bestimmte maximale DC-Leistung angeschlossen werden(betrifft hauptsächlich MDT - Siehe Handbuch, Fußnoten beachten!). Kann das Netzteil mehr muss zusätzlich DC-seitig abgesichert werden und das dann wohl für jeden Dimmcontroller separat.
                      Selbst wenn der Dimmcontroller/-sequenzer die Leistung ab kann (Enertex/Jung = bis 480W) ist im Fehlerfall mit 20A(x24V = 480W) nicht zu spaßen. Das kann brandgefährlich werden.
                      Die hast auch nur 1,5qmm Kabel, da musst du schauen wieviel Leistung auf die Länge du durchjagen darfst. Hierzu machen die Handbücher von MDT und Enertex/Jung auch Vorgaben bei der Zuleitungslänge in Bezug auf den Querschnitt.

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                        #26
                        Da muss ich jetzt doch noch die absolute Anfänger Frage stellen und hoffe inständig nicht gelyncht zu werden:
                        ich verstehe nicht ganz warum man sich EXAKT auf die verwendeten Leuchtmittel festlegen muss noch bevor man überhaupt die Kabel zieht sozusagen.
                        Klar, ob 230V oder 24V muss ich natürlich vorher wissen und auch dass Netzteile und Aktoren nicht überlastet werden dürfen ist auch ganz klar.
                        Aber generell gibt es doch jede Menge verschiedene Leuchtmittel von verschiedenen Herstellern mit sehr ähnlichen Anforderungen. Also wenn ich jetzt mit Emilum Spots plane (24V, 6 Watt) und am Ende Constaled nehme, nimmt sich das doch nichts oder?
                        Und auch für die ganz klassischen Deckenlampen (hier unsere im Kinderzimmer: https://www.lampenwelt.de/p/deckenle...CABEgIyt_D_BwE ) gibt es sooooo viele passende 24V LED Birnen mit E27 Fassung.

                        Da meine Idee ja war eher mehrere kleine Netzteile zu nehmen (pro Lichtgruppe einen wobei keine Lichtgruppe mehr als 6 Lichtquellen hat was maximal 50 Watt entspricht) komme ich auch nicht in Versuchung die Dimmaktoren zu überlasten.

                        Kann mir da bitte jemand den Knoten im Kopf lösen 🤯

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                          #27
                          Ich würde sagen das man sich nicht schon vor dem Bau auf das exakte Leuchtmittel festlegen. Ob du nun du 24V CV 6W von Hersteller A oder B nimmst ist egal. Es gibt aber einige Punkte die man vorher festlegen muss auf die die wahr der Leuchtmittel entscheidenden Einfluss hat…
                          - Dali oder KNX?
                          - zentral oder dezentral?
                          - 24V? 230V? … ?
                          - Wieviel Leistung benötigt man wo?
                          - Welche Verkabelung ist für die gewählte Variante aus den o.g Punkten nötig?

                          Macht man Dali o. KNX dezentral benötigt man in der Regel nur je 1,5qmm Kabel pro Raum zu jedem Netzteil durchgeschleift.
                          Bei Dali o. KNX zentral kommen Kabelquerschnitt/-Menge sehr auf die am Ende gewünschte Leistung und Kanalanzahl an.
                          Bei z.b. 24V zentral sollte man darauf achten, dass alle 24V Kabel mit Abstand zu 230V liegen um elektromagnetische Einkopplung zu verhindern (Aufblitzen/Flackern der 24V Beleuchtung).

                          So gesehen ist das exakte Leuchtmittel nicht ganz so wichtig. Ggf. muss man auch im klaren sein das z.B. bei zentraler 24V Verkabelung mit 5x 1,5qmm im letzten Raum bei Kabellänge 15m „nur“ maximal 80W auf 3 Kanäle zur Verfügung stehen.

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                            #28
                            Genau, die von dir genannten Punkte haben wir alle geklärt: KNX, dezentral, 24V und mit dem beleuchtungsplan kann ich dann ablesen wie viel W ich wo benötige.

                            dadurch dass es ja mittlerweile so viele 24V Leuchtmittel gibt, sei es Spot, Stripe oder reguläre “birne”, wüsste ich nicht warum 230V überhaupt in Frage kommen sollten. Beim dimmen soll das ja deutlich flackriger sein.

                            Das mit der Kabellänge wird doch dadurch, dass ich mit 230V vom Schaltschrank bis zur Lichtgruppe gehe und dort erst dezentral auf 24V runter gehe, deutlich entspannter oder?

                            Aus meiner Warte hat damit eine dezentrale Lösung ohne DALI eigentlich nur Vorteile und klingt erstmal ganz logisch….

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                              #29
                              Ja, mit KNX dezentral (230V bis zum Netzteil nahe der Lichtgruppe) könntest du dir mit der Auswahl der Leuchtmittel, Netzteile und Dimmer noch Zeit lassen. Wichtig ist nur das du genug Platz dafür einplanst.
                              Bei 230V fällt der Spannungsabfall über größere Längen wesentlich geringer aus. Also alles entspannt.
                              Es empfiehlt sich, wie sicher schon abgesprochen, dennoch 5-adrig fürs Licht zu verlegen auch wenn du 2 Adern davon erstmal nicht benötigst. So bleibst du für später flexibel - Dali oder 3 Kanäle 230V dimmen.

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                                #30
                                Licht immer 5adrig minimum.

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