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KNX + Fußbodenheizung: Verkabelung Heizkreisaktoren - Laienfrage

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    KNX/EIB KNX + Fußbodenheizung: Verkabelung Heizkreisaktoren - Laienfrage

    Hallo zusammen,

    ich habe leider über die Suche nix passendes gefunden. Momentan plane ich aktuell den Ausbau ein Zweifamilienhaus mit Wärmepumpe und Fußbodenheizung und möchte die Einzelraumregelung über KNX umsetzen. Ziel ist, im Gespräch mit dem Heizungsbauer schon bereits eine Vorahnung zu haben und eventuell jetzt bereits die richtige Verkabelung vorzusehen, bevor der Heizungseinbauer startet.
    Rahmenbedingungen:
    • Zweifamilienhaus
    • jede Wohnung mit:
      • eigenem Unterverteiler / Schaltschrank
      • eigenem Heizkreisverteiler
    • pro Raum mindestens ein KNX‑Temperaturfühler (Gira / GVS Waltz Serie)
    • KNX‑basierte Einzelraumregelung
    Aktueller Planungsstand / Verständnis:
    Nach meinem bisherigen Verständnis benötigt jeder Heizkreis (also jedes Ventil am Heizkreisverteiler) einen eigenen geschalteten Ausgang eines KNX‑Heizungsaktors, da letztlich jedes Ventil separat geöffnet bzw. geschlossen wird.
    Daraus ergibt sich für mich die Frage der Verkabelung vom Unterverteiler zum Heizkreisverteiler:
    • Muss für jeden Heizkreis eine separate Leitung geführt werden?
    • Bei Verwendung von 24 V‑Stellantrieben:
      • Wird tatsächlich je Heizkreis eine Hin‑ und Rückleitung benötigt?
      • Oder ist es üblich / zulässig, eine gemeinsame 0‑V‑Masse für alle Stellantriebe zu führen und pro Heizkreis nur den geschalteten +24 V‑Leiter separat zu verdrahten?
    Ich tendiere aktuell zu folgender Lösung (bin aber offen für Korrekturen):
    • KNX‑Heizungsaktoren je Wohnung im jeweiligen Unterverteiler
    • 24 V‑Stellantriebe an den Heizkreisverteilern
    • sternförmige Verdrahtung vom UV zum HKV
    • bevorzugt eine 2‑adrige Leitung pro Heizkreis (auch aus Gründen der Übersichtlichkeit), ggf. mit gemeinsamer Masse
    Ihr habt doch das aus der Praxis Erfahrung & Empfehlungen, worauf man hier besonders achten sollte (Leitungstypen, Reserven, typische Fehler, spätere Erweiterbarkeit)?

    Vielen Dank vorab & Grüße

    #2
    Warum willst du die ungewöhnlichen 24V Antriebe? Ich würde 230V nehmen, eine Leitung reicht, je Raum (nicht Ventil, mehrere Ventile können zusammen geschaltet werden) reicht ein Außenleiter.

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      #3
      Du kannst auch ein 1 x 12x1,0mm² Kabel hinziehen (je nach Anzahl und Stromaufnahme von deinen Ventilen) und diese mit einem gemeinsamen Rückleiter betreiben. Einige setzen den Heizungsaktor auch direkt in den Heizkreisverteiler und legen 230V + KNX Kabel dazu.

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        #4
        Zitat von livingpure Beitrag anzeigen
        Warum willst du die ungewöhnlichen 24V Antriebe? Ich würde 230V nehmen, eine Leitung reicht, je Raum (nicht Ventil, mehrere Ventile können zusammen geschaltet werden) reicht ein Außenleiter.
        Ok, ich hatte im Hinterkopf das man eher 24V nimmt, da man dann nicht so steife Kabel hat und es übersichtlicher gestalten kann. Wie würde deiner Meinung das konkret dann umgesetzt werden? Den KNX-Heizungsaktor direkt im Heizkreisverteiler oder zentral im Schaltschrank installieren? Falls im Schaltschrank, bedeutet es ja wirklich, dass ich für jeden einzelnen Heizkreis eine separate Leitung vom Schaltschrank zum Heizkreisverteiler ziehen muss. Nimmt man dann vieladriges Kabel (z.B. 7 adriges NYM)? oder wie realisiert man das alles?

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          #5
          Wäre mir neu, dass die Spannung einen Einfluss auf die Steifigkeit der Leitung hat
          Wenn dann eher umgekehrt, bei hoher Leistung heißt niedrige Spannung hoher Strom und damit Querschnitt.

          wie gesagt, eine vieladrige Leitung reicht, je nach Anzahl der Räume zum Beispiel ein 10x Nym.
          Ich mag den Aktor lieber in der Elektroverteilung, aber je nach Situation geht das auch gut im HKV

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            #6
            Zitat von livingpure Beitrag anzeigen
            Wäre mir neu, dass die Spannung einen Einfluss auf die Steifigkeit der Leitung hat
            Ich glaube er denkt 24V = feindrähtige Kabel

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              #7
              Zitat von Hauptschulabsolvent Beitrag anzeigen
              benötigt jeder Heizkreis (also jedes Ventil am Heizkreisverteiler) einen eigenen geschalteten Ausgang eines KNX‑Heizungsaktors,
              Jede Regelzone benötigt mindestens einen Kanal aber an einem Kanal können auch mehrere (meist bis maximal 4 Ventilantriebe) angeschlossen werden.

              Bei Montage in einem Heizkreisverteiler sind 230V AC Antriebe zu bevorzugen.

              Ich habe bei mir also je Heizkreisverteiler geschaut wieviele Temperaturzonen sind es und dann entsprechende Menge NYM Leitungen verlegt. So habe ich zum HKV EG zwei 5-fach NYM und zum HKV OG/DG zwei 5-fach NYM und ein 3-fach NYM verlegen lassen. Dazu als Reserve ein 30-er Leerrohr direkt bis Kabelpritsche im UG und eines zweischen den beiden Verteilern. KNX wird nicht gebraucht im Verteiler, geht aber auch schon direkt mit durch.

              Bei einem 5-fach NYM bekommst 3 Regelzonen versorgt. Ein großes Wohnzimmer ist ja meist nur eine Regelzone aber gerne mal 3 Ventile/Heizscheifen im Estrich. ggf hat man eine Heizschleife Fensterfront mit der Sonne drauf als einen separaten Regelkreis, aber dann solltest da auch entsprechende T-Sensoren im Estrich haben.

              Im HKV gibt es jeweils eine Verteilerbox, mit so einer kleinen 15mm Hutschiene und da sitzen jeweils passend konfektionierte PTFIX-Blöcke drauf, um die NYMs mit den zwei Drähten der Ventilantriebe zu verbinden. Das ist damit alles maximal kompakt realisierbar.

              Mit so einer Verteilerdose ist das auch alles ordentlich aufgeräumt im Verteiler und die Klemmstellen normgerecht verpackt.

              Zitat von Hauptschulabsolvent Beitrag anzeigen
              Ok, ich hatte im Hinterkopf das man eher 24V nimmt, da man dann nicht so steife Kabel hat und es übersichtlicher gestalten kann.
              24V maximal an Heizkörpern, wenn man die Zuleitung nicht clever hinter den Heizkörper bekommt und man entsprechendAngst hat das die "baumelnde" Leitung von Kindern kaputt gespielt wird.

              Ansonsten bedenke je kleiner die Spannung desto dicker das notwendige CU bei gleicher angeschlossener Last. Insofern ist eine 24V Leitung meist dicker als eine 230V Leitung. Und in einer ordentlich montierten Verteilerdose im HKV bringt es keinen Vorteil flexible Leitung vs Ölflex oder so zu verwenden, außer das es alles unnötig viel kostet.
              Im EFH ist 5-fach NYM 1,5mm2 und 2,5mm² wohl eh das was am meisten verwendet wird und eher in 500m Trommeln gezählt wird.
              Zuletzt geändert von gbglace; Gestern, 09:33.
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              "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
              Albert Einstein

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                #8
                Zitat von r4id Beitrag anzeigen
                Ich glaube er denkt 24V = feindrähtige Kabel
                korrekt.

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                  #9
                  Ja aber nur auf ganz kurzen Strecken oder minimalen Lasten. Versuche mal nen 30m LED Stripe 24V, der mal leicht 400W benötigt vom zentralen Verteiler bis ins OG zu verdrahten, da hast gerne mal 6mm2 oder mehr die da notwendig wären. Alternativ ist die Leitung ne Einmalheizung.
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                    #10
                    Zitat von Hauptschulabsolvent Beitrag anzeigen
                    korrekt
                    auch für 230V dürfen Flex Leitungen verwendet werden, macht nur in dem Fall relativ wenig Sinn.

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                      #11
                      Hallo Zusammen,

                      von den Heizkreisverteilern jeweils (so mach ich das eig. immer)
                      Pauschal 2 Nym JZ 7x1,5 Strecken zum Unterverteiler verlegen und gut ists.

                      Tipp: Bitte einen Heizungsaktor nehmen mit Integriertem Heizungsregler (MDT AKH, Gira 213900, ...)
                      Dann passt das

                      Stellantriebe Spannungslos geschlossen mit 230V Anschlussspannung verwenden!!!

                      Gruß
                      Markus

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                        #12
                        Zitat von Hauptschulabsolvent Beitrag anzeigen
                        Ich tendiere aktuell zu folgender Lösung (bin aber offen für Korrekturen):
                        • KNX‑Heizungsaktoren je Wohnung im jeweiligen Unterverteiler
                        • 24 V‑Stellantriebe an den Heizkreisverteilern
                        • sternförmige Verdrahtung vom UV zum HKV
                        • bevorzugt eine 2‑adrige Leitung pro Heizkreis (auch aus Gründen der Übersichtlichkeit), ggf. mit gemeinsamer Masse
                        Ihr habt doch das aus der Praxis Erfahrung & Empfehlungen, worauf man hier besonders achten sollte (Leitungstypen, Reserven, typische Fehler, spätere Erweiterbarkeit)?
                        Wenn man den Aktor nicht in den HKV setzen will/kann würde ich für die Zuleitung zu Ölflex raten, gib​ es immer irgendwo im Netz mit der passenden Aderzahl die man braucht.
                        Aber ja 5x1,5 oder 7x1,5 von der "Rolle" zu nehmen was eh auf der Baustelle liegt ist da sicherlich günstiger, nur haste dann je nach Anzahl der Stellantriebe auch 2 oder 3 oder noch mehr Leitungen liegen was in meinen Augen unschöner ist als nur eine Leitung zu haben. Und 12x1,5 NYM würde ich nicht verlegen wenn ich es nicht muss, viel zu steif.

                        24V macht alles nur komplizierter und du brauchst auch nen zusätzlichen Trafo. Würde ich nicht machen wenn ich es nicht machen muss.
                        Jeden Stellantrieb nen eigenen N würde ich auch nicht machen, benötigst erstens viel mehr Adern und es wird am Ende eh unübersichtlich wenn du die ganzen N's dann auch noch den L's zuordnen musst.
                        Einfach nummerierte Aderleitung und dann die höchste Nummer zum N erklären und die restlichen als geschaltete betrachten.
                        Gibt ja mittlerweile auch ne Wago 221 mit 10 Anschlüssen.

                        Aktor im HKV kann man natürlich auch machen, ist halt nur umständlicher in der Regel weil man nochmal IP Gehäuse benötigt. Aber in meinen Augen hat auch das Vorteile direkt im HKV sehen zu können durch die LEDs welches Ventil aktuell bestromt wird...

                        Vielleicht kann man sagen: Wenn die UV eh direkt in unmittelbarer Nähe ist den Heizaktor in die UV packen. Wenn weiter weg ist überlegen wenns geht ob man ihn nicht doch in den HKV packt, ist aber geschmackssache am Ende..Die meisten HKV sind oftmals nicht tief genug um einen Aktor mitsamt Gehäuse da ordentlich zu verbauen.

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                          #13
                          Zitat von GLTProfi Beitrag anzeigen
                          Stellantriebe Spannungslos geschlossen
                          Wenn ich wählen müsste, würde ich NO nehmen. Im Winter sind die aufgrund gut angestimmter Heizkurve meist offen, im Sommer zum kühlen ebenso. Wenn man es noch optimieren und verkomplizieren will, im Bad eventuell NC, da dort nicht gekühlt wird.

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                            #14
                            Zitat von livingpure Beitrag anzeigen
                            aufgrund gut angestimmter Heizkurve
                            Das ist Spekulation. Dann kannste auch gleich gar keine verbauen 😋

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                              #15
                              Ja, man könnte überlegen keine zu verbauen, die Diskussion brauchen wir jetzt aber nicht zum xten Mal führen …
                              Wie kommst du darauf, dass das Spekulation ist, wenn ich die Heizkurve über einige Zeit abgestimmt habe und nachvollziehen kann, wie oft die Stellantriebe schließen?! Hast du Zugriff auf meine Anlage?

                              Aber auch für andere gilt das ebenso, wenn mir an einer vernünftigen Heizkurve liegt, dann sind die Stellantriebe meistens offen.

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