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BAFA-Förderung für KNX & Zählerschrank: Wie sahen eure Angebote im Detail aus?

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    BAFA-Förderung für KNX & Zählerschrank: Wie sahen eure Angebote im Detail aus?



    Hallo zusammen,

    ich saniere ein Haus von 1979 und plane den KNX-Einbau. Ein iSFP liegt vor, die Maßnahme "Anlagentechnik / Gebäudeautomation" (20 % Förderung) ist gesetzt. Im Zuge der Elektroinstallation tausche ich auch den alten Hauptzählerschrank komplett aus.

    Da mein Energieberater mir die TP-Nummer ausstellt, möchte ich die Förderung maximal nutzen.

    Meine Fragen zu eurer Praxiserfahrung mit dem BAFA aus der jüngeren Zeit (scheint sich ja öferst zu ändern bei der BAFA):

    1 Zählerschrank: Konntet ihr den neuen Schrank als notwendige Umfeldmaßnahme erfolgreich über die Smart-Home-Förderung abrechnen? Welche Textbausteine haben funktioniert?

    2 Angebotstrennung: Wie habt ihr im Angebot die förderfähige Gebäudeautomation (KNX-Aktorik/Sensorik, in meinem Fall geplant:Licht, Beschattung,Sanitär für Wasserzähler/Leckageschutz) von der nicht-förderfähigen Standard-Installation (Steckdosen, Basiskabel) getrennt?

    3 Formulierung: Wie spezifisch mussten die Positionen benannt sein, damit das BAFA sie (auch als Umfeldmaßnahmen) anstandslos durchgewinkt hat?



    Danke für eure Erfahrungsberichte!

    Viele Grüße
    Zuletzt geändert von jochenj; 28.05.2026, 21:23.

    #2
    Warum sollten die SD und sonstigen Kabel nicht als Umfeldmaßnahme der Energieeffizienz förderfähig sein, schließlich ist ja nur durch die abweichende Topologie der KNX-Sensor-Verdrahtung und direkten Verdrahtung bis in die Verteiler aller Verbraucher, eine Abschaltung und damit Standby-Reduktion und durch Messung eine Geräteüberwachung möglich?

    Zählerschrank trifft ja nicht nur wegen KNX-Betroffenheit, sondern sicher auch wegen Einbau PV / Speicher / WP / WB. da kannst natürlich sehen ob ein anderes Programm mehr als 20% ergibt und das dann da rein tun.

    Aber ansonsten ist da nichta auseinander zu halten.. wenn KNX dann betrifft es alles. Und weil man dann den Bestandsschutz bei größeren Umbauten verliert, muss da eh alles anders. Daher sind es ja auch nur 20% der E-Installation und nicht alles als förderfähiges Volumen.

    Bei mir lief die gesamte E-Installation bei der KfW unter altersgerechtes Umbauen weil es eben KNX bekommen hat.

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    "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
    Albert Einstein

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      #3

      Danke für deinen Erfahrungsbericht. Klingt für mich auch plausibel. Sollte es wohl einfach alles einreichen und hoffen das es durchgeht.

      der Erfahrungsbericht meines Fensterbauers mit der BAFA und meine KI Anfrage hatte mich etwas verunsichert:


      Keine Zukunftsszenarien erwähnen: Im Angebot darf nicht stehen, dass der Zählerkasten „für eine spätere Wärmepumpe“ oder „für eine spätere PV-Anlage“ vorbereitet wird. Das BAFA fördert keine Vorbereitungen auf zukünftige Maßnahmen.

      Der Fokus ist das JETZT: Der neue Zählerkasten muss zwingend als technisch notwendige Nebenarbeit für die Umsetzung der aktuellen Smart-Home-Maßnahme (KNX) deklariert werden.

      Klare Trennung: Lass förderfähige Smart-Home-Komponenten und nicht-förderfähige Standard-Elektroinstallationen (wie Steckdosen, Standard-Verkabelung oder Netzwerk) im Angebot als separate Titel oder Positionen aufführen.

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        #4
        Die Steckdosen gehören schon eindeutig zum Smart Home wenn man z.B. alle Steckdosen je Raum an einen Schaltkanal hängt um sie (theoretisch) bei Abwesenheit abschalten zu können. Nur falls das „Amt“ auf Abwehrhaltung geht.
        Solltest du das so zur tatsächlichen Verwendung planen, kann es sehr sinnvoll sein weitere Steckdosen einzeln schaltbar zu machen, falls man Geräte anstecken möchte, die länger oder dauerhaft Strom benötigen.

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          #5
          Die KI hat schon recht wenn Du sagst ggf habe ich mal vor ne WP zu verbauen. Aber ich denke dass das bei einer groben Kernsanierung dann auch direkt mit gemacht wird.

          Ansonsten halt schauen wie viel Zeit die einem für so ein Sanierungsprojekt geben. Muss das Maßnahmenpaket in x Monaten erledigt sein oder darf das auch was länger dauern. Und wann kame dann Dach und PV dran?
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