Hallo zusammen,
ich bin relativ neu in der KNX-Welt (Smart-Home über Shelly etc. schonmal betrieben) und plane gerade die Verkabelung für mein größeres Familienprojekt in Deutschland (nahe der Grenze zu Frankreich). Da ich noch am Anfang stehe, hoffe ich auf eure Nachsicht, falls die Frage für Profis etwas trivial wirkt.
Es geht um die Aufteilung von Steckdosen. Ich möchte jeweils eine 5-adrige Leitung (NYM-J 5x2,5 mm²) zu einer Gruppe von ca. 8 Steckdosen legen. Mein Gedanke zur Flexibilität:
Ich belege primär erst einmal nur L1 (oder L1 und L2) für die gesamte Kette und lasse L3 (oder L2 und L3) als freie Reserveader in den Dosen liegen. Wenn ich später eine Steckdose schaltbar machen möchte, klemmt mir das mein Cousin (ist im nahen Frankreich mitten in der Elektrikerausbildung, sollte bis benötigt sich Elektriker schimpfen dürfen) im Verteiler einfach auf einen KNX-Schaltkanal an.
Ist ein solches Vorgehen in der Praxis so möglich und zulässig?
Daran anknüpfend beschäftigen mich noch zwei allgemeine Fragen zum Thema Abnahme und Versicherung, bei denen mich eure Erfahrung brennend interessiert:
1. Nachweise für die Versicherung: Welche Dokumente und Protokolle sollte man vom Elektriker für die Versicherung erhalten, um im Falle z.B. eines Brandes oder Schadens absolut auf der sicheren Seite zu sein? Was muss man hier zwingend beachten? Gibt es ein genormtes Formblatt (will ich bei der Auswahl der Firma gleich fixieren dieses explizite Dokument bei Abschluss zu bekommen)?
2. Änderungen im laufenden Betrieb: Wenn das Haus einmal abgenommen ist und man später eine Ader im Verteiler umklemmt – erlischt dadurch rein rechtlich nicht eine Art „Betriebserlaubnis“ der Anlage und auch mein Dokument, weil die ursprüngliche Dokumentation/Prüfung nicht mehr stimmt? Wie handhabt ihr das im Alltag bei kleinen KNX-Änderungen/Erweiterungen?
Ich freue mich auf eure Tipps, kritischen Hinweise und Erfahrungswerte!
ich bin relativ neu in der KNX-Welt (Smart-Home über Shelly etc. schonmal betrieben) und plane gerade die Verkabelung für mein größeres Familienprojekt in Deutschland (nahe der Grenze zu Frankreich). Da ich noch am Anfang stehe, hoffe ich auf eure Nachsicht, falls die Frage für Profis etwas trivial wirkt.
Es geht um die Aufteilung von Steckdosen. Ich möchte jeweils eine 5-adrige Leitung (NYM-J 5x2,5 mm²) zu einer Gruppe von ca. 8 Steckdosen legen. Mein Gedanke zur Flexibilität:
Ich belege primär erst einmal nur L1 (oder L1 und L2) für die gesamte Kette und lasse L3 (oder L2 und L3) als freie Reserveader in den Dosen liegen. Wenn ich später eine Steckdose schaltbar machen möchte, klemmt mir das mein Cousin (ist im nahen Frankreich mitten in der Elektrikerausbildung, sollte bis benötigt sich Elektriker schimpfen dürfen) im Verteiler einfach auf einen KNX-Schaltkanal an.
Ist ein solches Vorgehen in der Praxis so möglich und zulässig?
Daran anknüpfend beschäftigen mich noch zwei allgemeine Fragen zum Thema Abnahme und Versicherung, bei denen mich eure Erfahrung brennend interessiert:
1. Nachweise für die Versicherung: Welche Dokumente und Protokolle sollte man vom Elektriker für die Versicherung erhalten, um im Falle z.B. eines Brandes oder Schadens absolut auf der sicheren Seite zu sein? Was muss man hier zwingend beachten? Gibt es ein genormtes Formblatt (will ich bei der Auswahl der Firma gleich fixieren dieses explizite Dokument bei Abschluss zu bekommen)?
2. Änderungen im laufenden Betrieb: Wenn das Haus einmal abgenommen ist und man später eine Ader im Verteiler umklemmt – erlischt dadurch rein rechtlich nicht eine Art „Betriebserlaubnis“ der Anlage und auch mein Dokument, weil die ursprüngliche Dokumentation/Prüfung nicht mehr stimmt? Wie handhabt ihr das im Alltag bei kleinen KNX-Änderungen/Erweiterungen?
Ich freue mich auf eure Tipps, kritischen Hinweise und Erfahrungswerte!


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