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Flexibilität bei Steckdosenschaltung & Versicherungsschutz wie geht es?

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    Flexibilität bei Steckdosenschaltung & Versicherungsschutz wie geht es?

    Hallo zusammen,
    ich bin relativ neu in der KNX-Welt (Smart-Home über Shelly etc. schonmal betrieben) und plane gerade die Verkabelung für mein größeres Familienprojekt in Deutschland (nahe der Grenze zu Frankreich). Da ich noch am Anfang stehe, hoffe ich auf eure Nachsicht, falls die Frage für Profis etwas trivial wirkt.
    Es geht um die Aufteilung von Steckdosen. Ich möchte jeweils eine 5-adrige Leitung (NYM-J 5x2,5 mm²) zu einer Gruppe von ca. 8 Steckdosen legen. Mein Gedanke zur Flexibilität:
    Ich belege primär erst einmal nur L1 (oder L1 und L2) für die gesamte Kette und lasse L3 (oder L2 und L3) als freie Reserveader in den Dosen liegen. Wenn ich später eine Steckdose schaltbar machen möchte, klemmt mir das mein Cousin (ist im nahen Frankreich mitten in der Elektrikerausbildung, sollte bis benötigt sich Elektriker schimpfen dürfen) im Verteiler einfach auf einen KNX-Schaltkanal an.
    Ist ein solches Vorgehen in der Praxis so möglich und zulässig?
    Daran anknüpfend beschäftigen mich noch zwei allgemeine Fragen zum Thema Abnahme und Versicherung, bei denen mich eure Erfahrung brennend interessiert:
    1. Nachweise für die Versicherung: Welche Dokumente und Protokolle sollte man vom Elektriker für die Versicherung erhalten, um im Falle z.B. eines Brandes oder Schadens absolut auf der sicheren Seite zu sein? Was muss man hier zwingend beachten? Gibt es ein genormtes Formblatt (will ich bei der Auswahl der Firma gleich fixieren dieses explizite Dokument bei Abschluss zu bekommen)?
    2. Änderungen im laufenden Betrieb: Wenn das Haus einmal abgenommen ist und man später eine Ader im Verteiler umklemmt – erlischt dadurch rein rechtlich nicht eine Art „Betriebserlaubnis“ der Anlage und auch mein Dokument, weil die ursprüngliche Dokumentation/Prüfung nicht mehr stimmt? Wie handhabt ihr das im Alltag bei kleinen KNX-Änderungen/Erweiterungen?

    Ich freue mich auf eure Tipps, kritischen Hinweise und Erfahrungswerte!​

    #2
    Du mischt Fachbegriffe wie L1, L2, L3 in deinen Beitrag hinein, die so wohl nicht stimmen. Meinst du einfach Adern? Und Frage 2 klingt irgendwie als wenn ein nicht-Elektriker sich am Verteiler zu schaffen machen wird, und du wissen willst ob du damit Probleme bekommst. In diesem Fall ist Frage 1 ja hinfällig? Ein "Formblatt" hätte ja keine Bedeutung mehr, wenn ein Laie herumwerkelt?

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      #3
      Wenn es ein Neubau ist muss sowieso ein eingetragene Elektriker die Zähleranlage anmelden und damit dann auch die Verantwortung dafür übernehmen.
      Wenn du danach jedoch was änderst gibt es so oder so Probleme weil dies darfst du als nicht Elektrofachkraft nicht. Auch könnte es Probleme geben bei deinem Cousin weil wenn der Frankreich einen Zulassung hat dann bedeutet dies noch lange nicht das es hier auch hat.

      Aber ich verstehe die Frage nicht so ganz die Leitung und der LS ist so zu wählen das es keinen Überlastung, also auch kein Kabelbrand geben kann? Und dies ist dann ebenfalls die Aufgabe des Elektrikers dies zu dimensionieren.

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        #4
        Zu primären Frage bzgl. Flexibilität:
        Bei mir werden die Steckdosen eines Raumes mit einem 5x1,5 angefahren. Von Steckdose(ngruppe) zu Steckdose(ngruppe). Gruppe deshalb, weil bis auf wenige Ausnahmen immer 3 Steckdosen zusammen sitzen.
        Die erste hat die schwarze Ader als L, die zweite die braune und die dritte die graue.
        In der Verteilung hat die schwarze und die braune Ader direkt den Leiter vom LS (über Reihenklemmen selbstverständlich). Der graue geht über einen Aktor, der initail erst mal dauernd ein ist.
        Wenn ich nun Bedarf habe, eine Steckdose zu schalten, ist es immer die Rechte (mit dem grauen L). Die linke und die mittlere sind die primär verwendeten.
        Unflexibel wird es, wenn mal alle drei Steckdosen Dauer-L brauchen. Dann muss ich halt diese Kombi umklemmen.
        Es gibt 10 Arten von Menschen: solche die Binärcode verstehen und solche, die ihn nicht verstehen.

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          #5
          Ja in der Toplogie ein erstes Nutzungsszenario durchdenken, dann ergibt sich auch der Bedarf an Schaltoptionen, kann ja auch sein das direkt ne Woche nach Einzug schon 4 verschiedene Schaltgruppen benötigt werden in einem Raum.

          Und erstmal alle Adern passend über die SD verteilen.

          Ich habe auch sehr häufig dreier gruppen an SD und da auch links/mitte/rechts >> sw/br/gr. Was davon geschalten wird entscheidet sich im Verteiler an den reihenklemmen. Aber hier hat auch jede solcher SD-Gruppen eine eigene Zuleitung.

          Das andere mit Deinen Papieren aber offensichtlichen DIY-Änderungsbedarf, ist ja schon ein Widerspruch in sich.

          So eine Doku und Schuldbriefchen wird Dir kein Elektriker ausstellen, nur damit Ihm dann den schwarzen Peter zu schieben kannst nach dem Ihr beide da nachträglich absurde Sachen zusammen geklemmt habt.

          Ansonsten ja eine gescheite E-Dokumentation ist was anderes als ne A4 Seite mit grober Liste welcher LS was trennt. In freier Wildbahn wird sowas aber leider zu oft noch als Goldstandard verteilt.
          Zuletzt geändert von gbglace; 29.05.2026, 18:06.
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          "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
          Albert Einstein

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            #6
            Zitat von Chade Beitrag anzeigen
            Bei mir werden die Steckdosen eines Raumes mit einem 5x1,5 angefahren. Von Steckdose(ngruppe) zu Steckdose(ngruppe). Gruppe deshalb, weil bis auf wenige Ausnahmen immer 3 Steckdosen zusammen sitzen.
            Die erste hat die schwarze Ader als L, die zweite die braune und die dritte die graue.
            In der Verteilung hat die schwarze und die braune Ader direkt den Leiter vom LS (über Reihenklemmen selbstverständlich). Der graue geht über einen Aktor, der initail erst mal dauernd ein ist.
            Wenn ich nun Bedarf habe, eine Steckdose zu schalten, ist es immer die Rechte (mit dem grauen L). Die linke und die mittlere sind die primär verwendeten.
            Unflexibel wird es, wenn mal alle drei Steckdosen Dauer-L brauchen. Dann muss ich halt diese Kombi umklemmen.
            Und dann ne 3er Kombi setzen nur der Flexibilität wegen?

            Also "wir" haben das so gemacht dass immer erstmal alles auf br liegt, tiefe Dosen, hinten alles durchverbunden. Und bei bedarf kann man sich dann auf sw oder gr mit drauf verbinden bei Bedarf.

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              #7
              Zitat von sewi Beitrag anzeigen
              Du mischt Fachbegriffe wie L1, L2, L3 in deinen Beitrag hinein, die so wohl nicht stimmen. Meinst du einfach Adern? Und Frage 2 klingt irgendwie als wenn ein nicht-Elektriker sich am Verteiler zu schaffen machen wird, und du wissen willst ob du damit Probleme bekommst. In diesem Fall ist Frage 1 ja hinfällig? Ein "Formblatt" hätte ja keine Bedeutung mehr, wenn ein Laie herumwerkelt?

              Korrekt, ich meine einfach Adern. Bei einem 5 adrigen Kabel spricht man doch von N, PE und den drei Ls? Oder wie drücke ich mich zukünftig besser aus?
              Ich wüsste nicht wie ich meine 2 Fragen deutlicher schreiben könnte. Fakt ist ich bin auf der Suche nach einer Elektriker-Firma die das umsetzt und mir auch gleichzeitig was für die Versicherung ausstellt. Dazu hätte ich dann gerne ein anerkanntes Formblatt welches die Versicherung dann auch anerkennt. Mein zweiter Gedankengang ist aber so, dass ich im Laufe der Zeit einen Raum der als Büro geplant ist z.B. zum Kinderzimmer umfunktioniere. Wenn das so sein wird, wird aber womöglich das ursprüngliche Steckdosenbelegungs-Setup wie es als Büro geplant war, nicht mehr passen. Heisst z.B. ich benötige anstatt einer Dose die immer auf Dauerstrom geschalten war nun diese schaltbar. Dazu Bedarf es je nach Situation einer Änderung in den Dosen oder gar im Verteilerschrank.
              Wie handhabt ihr sowas?


              Zitat von MarcoLanghans Beitrag anzeigen
              Wenn es ein Neubau ist muss sowieso ein eingetragene Elektriker die Zähleranlage anmelden und damit dann auch die Verantwortung dafür übernehmen.
              Wenn du danach jedoch was änderst gibt es so oder so Probleme weil dies darfst du als nicht Elektrofachkraft nicht. Auch könnte es Probleme geben bei deinem Cousin weil wenn der Frankreich einen Zulassung hat dann bedeutet dies noch lange nicht das es hier auch hat.

              Es handelt sich nicht um einen Neubau, die Zähleranlage mit 4 Zählern ist im Zuge der installierten PV-Anlage im Jahre 2023 bereits erneuert worden. Es geht um separate Verteilerschränke.



              Zitat von MarcoLanghans Beitrag anzeigen
              Aber ich verstehe die Frage nicht so ganz die Leitung und der LS ist so zu wählen das es keinen Überlastung, also auch kein Kabelbrand geben kann? Und dies ist dann ebenfalls die Aufgabe des Elektrikers dies zu dimensionieren.

              OK, vielleicht hilft Dir was ich oben geschrieben habe bereits weiter und bezüglich der Wahl des LS kann die Elektrikerfirma sich auch täuschen oder Fehler machen.


              Zitat von Chade Beitrag anzeigen
              Zu primären Frage bzgl. Flexibilität:
              Bei mir werden die Steckdosen eines Raumes mit einem 5x1,5 angefahren. Von Steckdose(ngruppe) zu Steckdose(ngruppe). Gruppe deshalb, weil bis auf wenige Ausnahmen immer 3 Steckdosen zusammen sitzen.
              Die erste hat die schwarze Ader als L, die zweite die braune und die dritte die graue.
              In der Verteilung hat die schwarze und die braune Ader direkt den Leiter vom LS (über Reihenklemmen selbstverständlich). Der graue geht über einen Aktor, der initail erst mal dauernd ein ist.
              Wenn ich nun Bedarf habe, eine Steckdose zu schalten, ist es immer die Rechte (mit dem grauen L). Die linke und die mittlere sind die primär verwendeten.
              Unflexibel wird es, wenn mal alle drei Steckdosen Dauer-L brauchen. Dann muss ich halt diese Kombi umklemmen.


              Ok und das umklemmen machst du in der Verteilung oder an den Steckdosen selbst?


              Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
              Ja in der Toplogie ein erstes Nutzungsszenario durchdenken, dann ergibt sich auch der Bedarf an Schaltoptionen, kann ja auch sein das direkt ne Woche nach Einzug schon 4 verschiedene Schaltgruppen benötigt werden in einem Raum.

              Und erstmal alle Adern passend über die SD verteilen.

              Ich habe auch sehr häufig dreier gruppen an SD und da auch links/mitte/rechts >> sw/br/gr. Was davon geschalten wird entscheidet sich im Verteiler an den reihenklemmen. Aber hier hat auch jede solcher SD-Gruppen eine eigene Zuleitung.

              Das andere mit Deinen Papieren aber offensichtlichen DIY-Änderungsbedarf, ist ja schon ein Widerspruch in sich.

              So eine Doku und Schuldbriefchen wird Dir kein Elektriker ausstellen, nur damit Ihm dann den schwarzen Peter zu schieben kannst nach dem Ihr beide da nachträglich absurde Sachen zusammen geklemmt habt.

              Ansonsten ja eine gescheite E-Dokumentation ist was anderes als ne A4 Seite mit grober Liste welcher LS was trennt. In freier Wildbahn wird sowas aber leider zu oft noch als Goldstandard verteilt.

              Natürlich überlege ich mir ein erstes Nutzungsszenario.
              Wegen dem offensichtlichen DIY-Änderungsbedarf und Widerspruch in sich, geht es mir darum wie andere Forumsmitglieder dies in der Praxis machen? Ich kann mir nicht vorstellen das alle mit Ihrer Installation über die Jahre zufrieden bleiben, weswegen mal kleine Änderungen notwendig sind. Werden diese immer über eine Firma umgesetzt?


              Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
              Und dann ne 3er Kombi setzen nur der Flexibilität wegen?

              Also "wir" haben das so gemacht dass immer erstmal alles auf br liegt, tiefe Dosen, hinten alles durchverbunden. Und bei bedarf kann man sich dann auf sw oder gr mit drauf verbinden bei Bedarf.

              Am Verteilerkasten oder an den Steckdosen?

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                #8
                Wahrscheinlich wird dir die Rechnung vom Elektriker mehr helfen als ein Formblatt. Und wenn du alle 4 Jahre den E-Check machen läßt, dann hast du so ziemlich alle möglichen Vorkehrungen getroffen.
                Gruß Florian

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                  #9
                  Zitat von Flitzekatze Beitrag anzeigen
                  Am Verteilerkasten oder an den Steckdosen?
                  Im Verteiler sw und gr auf Schaltausgängen. Wenn man eine SD schaltend haben will dann klemmt man sie einfach um.
                  Ich denke dem Elektriker der die Anlage gebaut hat wird es im Zweifel auch lieber sein du schaubst ne Steckdose ab als wenn du in der UV Dinge machst..Weil in der UV kannste mehr Fehler machen imo.

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                    #10
                    Flitzekatze
                    also in Deutschland verlangt keine Versicherung irgend ein Dokument vom Elektriker. Wäre vollkommen unüblich.
                    So ein Dokument bräuchtest du dann ja von jedem Handwerker, könnten ja alle pfuschen und damit später irgendeinen Schaden verursachen.

                    wenn es zum Schaden kommt und der groß/teuer genug ist, dass die Versicherung genau hinschaut, dann wird sie versuchen die Schadensursache zu finden. Wenn der Elektriker schuld war, reicht es, dass du nachweisen kannst, dass du einen eingetragenen Elektriker beauftragt hast. Ob die Versicherung sich dann bei ihm meldet, muss dich nicht mehr interessieren, ggf hat der Handwerker eine Betriebshaftpflicht, die dafür aufkommt.

                    Dein Cousin ist natürlich so eine Sache. Keine Ahnung wie weit die europäische Freizügigkeit geht und er in D arbeiten darf. Zum Problem würde es aber auch nur, wenn seine Arbeit die Ursache für einen Schaden ist.

                    Zu den Adern und L1, L2, L3:

                    L1, L2, L3 sind die drei Phasen eines normalen Drehstromkreises. So wie er auch in dein Haus kommt. Wenn du ein 3x1,5 zu normalen 230V Steckdose legst, dann ist das fast immer 3mal eine Phase, also z.B. 3xL1 und eben nicht alle drei Phaeen. Also sprech einfach von Adern in dem Fall. Manche legen da auch ein 7x1,5 um fünf Adern schaltbar zu haben. Das ist dann aber eben 5xL1 ( oder 2 oder 3)
                    ....und versuchen Sie nicht erst anhand der Farbe der Stichflamme zu erkennen, was Sie falsch gemacht haben!

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                      #11
                      Zitat von Flitzekatze Beitrag anzeigen
                      Oder wie drücke ich mich zukünftig besser aus?
                      Wieso nicht einfach "fünfadriges Kabel" sagen? Wenn plötzlich ein L1, L2 und L3 ins Spiel kommt, dann ist das gefährliches Halbwissen. Dann glaubt vielleicht später jemand, du weißt eh wovon du redest, sagt nichts wenn du mal von einem Anschließen einer L1 und einer L2 sprichst, und plötzlich knallt es weil du mit L1 und L2 doch was anderes gemeint hast.

                      Einfach mit dem "echten" Wissenstand zu reden macht auch mehr Sinn. Wenn du eh eine Elektrofirma holst, dann sollen diejenigen die Details machen, denn du sagst denen was du brauchst. Wenn du später einmal eine Nutzungsänderung hast, dann kann dir die Firma das umklemmen, du hast keine Sorgen, und dein Versicherung hat dich nicht als ungewollten Ansprechpartner.

                      Zitat von Flitzekatze Beitrag anzeigen
                      bezüglich der Wahl des LS kann die Elektrikerfirma sich auch täuschen oder Fehler machen.
                      Das ist aber viel unwahrscheinlicher, als wenn ein Laie das macht. Ich nehme an du bist in der IT und bastelst mit Computern, oder? Du wirst das schon raus haben wie die Arbeit vor sich geht und entsprechend souverän arbeiten - ein Laie wird aber alles mögliche nicht wissen - und Fehler machen, die du als jemand vom Fach einfach nicht machst.

                      Wenn du so wenig Vertrauen in die Firma hättest, dass du ihnen die Dimensionierung nicht zutraust, wäre es nicht besser, jemand anderen zu nehmen, oder jemanden der drüberschaut?

                      Zitat von Flitzekatze Beitrag anzeigen
                      Fakt ist ich bin auf der Suche nach einer Elektriker-Firma die das umsetzt und mir auch gleichzeitig was für die Versicherung ausstellt. [...] Mein zweiter Gedankengang ist aber so,

                      Sagst du der Elektriker-Firma auch, was du künftig geplant hast zu tun, bevor sie dir ein Zettelchen für die Versicherung ausstellt?

                      Zitat von Flitzekatze Beitrag anzeigen
                      geht es mir darum wie andere Forumsmitglieder dies in der Praxis machen? Ich kann mir nicht vorstellen das alle mit Ihrer Installation über die Jahre zufrieden bleiben, weswegen mal kleine Änderungen notwendig sind. Werden diese immer über eine Firma umgesetzt?
                      Etliche Forumsmitglieder sind Elektriker / SI / haben ihre Firma, und auch entsprechendes Wissen (die sind auch auf einem anderen Level), andere beauftragen sehr wohl einen Elektriker für Änderungen im Verteiler. Je nach Konzept sind ja nicht viele Änderungen im Verteiler mehr notwendig, sondern einfach nur die betroffenen KNX Komponenten zu ändern ...

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                        #12
                        Zitat von sewi Beitrag anzeigen
                        Je nach Konzept sind ja nicht viele Änderungen im Verteiler mehr notwendig, sondern einfach nur die betroffenen KNX Komponenten zu ändern
                        Das stimmt aber ich behaupte dass es einem Elektriker wenn er Gewährleistung noch übernehmen soll sicherlich weniger Probleme damit hat wenn du in einer Steckdose nen Draht umklemmst als wenn du etwas in "seiner" UV änderst..

                        Sprich auf die Sache mit den Steckdosen wird er sich ggf eher noch einlassen als wenn du sagst dass du da in der UV ne Dauerphase nun schaltbar gemacht hast..

                        Halte daher das Konzept einfach den br auf Dauerspannung zu legen und die beiden anderen auf nen Schaltaktor von vornerein für praktischer.

                        Ja mag doof sein mit den Steckdosen auch das Neuausrichten dann mit ner Wasserwaage beim Festschrauben...
                        Zuletzt geändert von ewfwd; 30.05.2026, 13:02.

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                          #13
                          Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                          Das stimmt aber ich behaupte dass es einem Elektriker wenn er Gewährleistung noch übernehmen soll sicherlich weniger Probleme damit hat wenn du in einer Steckdose nen Draht umklemmst als wenn du etwas in "seiner" UV änderst..
                          Absolut, stelle ich nicht in Abrede, stimme zu

                          Kommentar


                            #14
                            Dem Elektriker wird das relativ egal sein, solange es sauber ausgeführt und vor allem dokumentiert ist.
                            Es hat aber jeder seinen Style, es hilft wenn der durchgängig eingehalten wird.

                            Was mir in diesem Thread aber völlig fehlt wenn an Steckdosen und/oder im Verteiler rumgeklemmt wird: Messungen.
                            Das ist der einzige Weg, schnell sicherzustellen dass keine groben Fehler vorhanden sind - egal wessen Arbeit es ist.
                            Die Fehlerrate liegt nie bei Null.

                            Kommentar


                              #15
                              Zitat von Beleuchtfix Beitrag anzeigen
                              Wahrscheinlich wird dir die Rechnung vom Elektriker mehr helfen als ein Formblatt. Und wenn du alle 4 Jahre den E-Check machen läßt, dann hast du so ziemlich alle möglichen Vorkehrungen getroffen.

                              Wie läuft so ein E-Check ab und lassen sich irgendwie die ungefähren Kosten kalkulieren?

                              Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                              Im Verteiler sw und gr auf Schaltausgängen. Wenn man eine SD schaltend haben will dann klemmt man sie einfach um.


                              Und die braune Ader ohne Aktor direkt auf Dauerstrom? Ich hätte die auch als eine Art Schutz (Bügeleiesen vergessen) auch auf einen Schaltausgang gelegt.. oder evtl. Urlaubsmodus!

                              Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                              Ich denke dem Elektriker der die Anlage gebaut hat wird es im Zweifel auch lieber sein du schaubst ne Steckdose ab als wenn du in der UV Dinge machst..Weil in der UV kannste mehr Fehler machen imo.


                              Da bin ich bei Dir, dennoch stelle ich mir schon vor das immer etwas kommen wird was man braucht. einfach weil man in dem Haus lebt und man nicht alles vor Einzug bedenkt oder sich auch mal minimalst verändern will. Wenn ich an meinen Dad denke der hat eine konventionelle Installation, der hat irgendwo eine Steckdose oder auch Abzweigdose bohrt dann in der Dose auf die andere Seite, setzt eine Dose und dann SD drauf. Genauso mit elektrischem Rollladen oder Strom im Schuppen.
                              Klar er kann es nicht alles „smart“ schalten, könnte aber über andere Techniken das realisieren.
                              Ich habe jetzt auch keinen Rollladen im Bad und einem Abstellraum geplant, dazu noch weitere 4 Räume. Ein Kabel habe ich vorgesehen dort hinzulegen/vorbereitet. Diese aber dann vollumfänglich gleich auf Schaltkanäle zu legen wäre dann auch mit den ganzen benötigten Komponenten und Verteiler-Platz immens. Das andere übel ist, wenn man dann mal doch einen einzigen Rollladen dort haben möchte muss man erstmal nach der Installation beim Elektriker betteln das er wegen so einer „Kleinigkeit“ sich herbemüht und das kann auch wieder Monate dauern.

                              Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
                              also in Deutschland verlangt keine Versicherung irgend ein Dokument vom Elektriker. Wäre vollkommen unüblich.
                              So ein Dokument bräuchtest du dann ja von jedem Handwerker, könnten ja alle pfuschen und damit später irgendeinen Schaden verursachen.



                              M.M. ist aber bei Strom schon das größte Risiko und dort lässt es sich auch am besten nachvollziehen, im Gegensatz z.B. bei dem Fensterinstallateur.

                              Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
                              Dein Cousin ist natürlich so eine Sache. Keine Ahnung wie weit die europäische Freizügigkeit geht und er in D arbeiten darf. Zum Problem würde es aber auch nur, wenn seine Arbeit die Ursache für einen Schaden ist.

                              du meinst wegen elektrischer Kenntnisse oder wegen allgemeiner Arbeit?

                              Zitat von Uwe! Beitrag anzeigen
                              Zu den Adern und L1, L2, L3:

                              L1, L2, L3 sind die drei Phasen eines normalen Drehstromkreises. So wie er auch in dein Haus kommt. Wenn du ein 3x1,5 zu normalen 230V Steckdose legst, dann ist das fast immer 3mal eine Phase, also z.B. 3xL1 und eben nicht alle drei Phaeen. Also sprech einfach von Adern in dem Fall. Manche legen da auch ein 7x1,5 um fünf Adern schaltbar zu haben. Das ist dann aber eben 5xL1 ( oder 2 oder 3)
                              Zitat von sewi Beitrag anzeigen

                              Wieso nicht einfach "fünfadriges Kabel" sagen? Wenn plötzlich ein L1, L2 und L3 ins Spiel kommt, dann ist das gefährliches Halbwissen. Dann glaubt vielleicht später jemand, du weißt eh wovon du redest, sagt nichts wenn du mal von einem Anschließen einer L1 und einer L2 sprichst, und plötzlich knallt es weil du mit L1 und L2 doch was anderes gemeint hast.

                              Einfach mit dem "echten" Wissenstand zu reden macht auch mehr Sinn. Wenn du eh eine Elektrofirma holst, dann sollen diejenigen die Details machen, denn du sagst denen was du brauchst. Wenn du später einmal eine Nutzungsänderung hast, dann kann dir die Firma das umklemmen, du hast keine Sorgen, und dein Versicherung hat dich nicht als ungewollten Ansprechpartner.


                              Ok, aber wieso habe ich so oft es genau so gelesen, genau auch in Verbindung mit 5 adrigen Kabeln und Verteilergebundenem Smart Home.

                              Zitat von sewi Beitrag anzeigen
                              Das ist aber viel unwahrscheinlicher, als wenn ein Laie das macht. Ich nehme an du bist in der IT und bastelst mit Computern, oder? Du wirst das schon raus haben wie die Arbeit vor sich geht und entsprechend souverän arbeiten - ein Laie wird aber alles mögliche nicht wissen - und Fehler machen, die du als jemand vom Fach einfach nicht machst.

                              Wenn du so wenig Vertrauen in die Firma hättest, dass du ihnen die Dimensionierung nicht zutraust, wäre es nicht besser, jemand anderen zu nehmen, oder jemanden der drüberschaut?
                              Fast IT, ja!

                              Ich habe ja noch nichtmal nach einer Firma dafür gesucht..

                              Zitat von sewi Beitrag anzeigen
                              Sagst du der Elektriker-Firma auch, was du künftig geplant hast zu tun, bevor sie dir ein Zettelchen für die Versicherung ausstellt?


                              Würde ich schon sagen das optional noch irgendwo mal ein Rollladen oder so dazukommen könnte.

                              Zitat von sewi Beitrag anzeigen
                              Etliche Forumsmitglieder sind Elektriker / SI / haben ihre Firma, und auch entsprechendes Wissen (die sind auch auf einem anderen Level), andere beauftragen sehr wohl einen Elektriker für Änderungen im Verteiler. Je nach Konzept sind ja nicht viele Änderungen im Verteiler mehr notwendig, sondern einfach nur die betroffenen KNX Komponenten zu ändern ...


                              Ok, dann würde mich mal interessieren von denen die einen Elektriker für sowas brauchen, wie lange die auf den Elektriker warten? Selbst mein Bruder der einen wirklich sehr guten Draht zu örtlichen Handwerkern/Sanitärlern hat, sitzt mittlerweile in seinem Haupthaus seit 22.05 ohne warmes Wasser da.

                              Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
                              Halte daher das Konzept einfach den br auf Dauerspannung zu legen und die beiden anderen auf nen Schaltaktor von vornerein für praktischer.

                              Ja mag doof sein mit den Steckdosen auch das Neuausrichten dann mit ner Wasserwaage beim Festschrauben...


                              Ja, das soll nicht das Problem darstellen, einfach die Maße was bei mir dann zusammenkommt, was ich jetzt vorher nicht schon planen kann. Habe bestimmt schon 20 Kabel einfach für den Fall der Fälle so geplant.

                              Zitat von mom Beitrag anzeigen
                              Dem Elektriker wird das relativ egal sein, solange es sauber ausgeführt und vor allem dokumentiert ist.
                              Es hat aber jeder seinen Style, es hilft wenn der durchgängig eingehalten wird.

                              Was mir in diesem Thread aber völlig fehlt wenn an Steckdosen und/oder im Verteiler rumgeklemmt wird: Messungen.
                              Das ist der einzige Weg, schnell sicherzustellen dass keine groben Fehler vorhanden sind - egal wessen Arbeit es ist.
                              Die Fehlerrate liegt nie bei Null.

                              Ok, was wird da im Details gemessen?

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