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Detaillierung Sanierung EFH BJ 1978

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    Detaillierung Sanierung EFH BJ 1978

    Hallo liebe Community,

    Das ist hier mein erster Beitrag. Deswegen erstmal eine kurze Vorstellung.
    Wir wohnen seit 10 Jahren in einem EFH Baujahr 1978. Im Haus ist nie etwas groß gemacht worden. Deswegen planen wir eine Sanierung. Eine Hauptmotivation für die Sanierung ist, dass das Haus über einen 1-Rohr Heizkreissystem geheizt ist. Aufgrund der miesen Performance wollen wir auf Fußbodenheizung umsteigen.

    Smarthome ist für uns nicht neu. Vor 15 Jahren haben wir bereits ein Haus BJ 1960 kernsaniert und energetisch auf KFW100 Niveau gebracht. Die erste Berührung mit Smarthome war Rollos mit Funkmotoren. Wir hatten eine Fernbedienung am alle EG Rollos zu bedienen geplant. Egal wo man ins EG stand sind nie alle Rollos gelichzeitig runtergefahren. Also, totale Pleite.
    Die zweite Berührung war im jetzigen Haus. Um die Schwäche des 1-Rohr Heizkreissystems zu kompensieren habe ich Funkthermostaten nachgerüstet. Hat auch wegen Empfangsproblem am Anfang nicht funktioniert. Bei den 3ten Smarthome-Zentrale bin ich aber erfolgreich geworden.
    Derzeit läuft bei uns folgendes:
    • Eedomus Smarthome-Zentrale für Heizung und Licht über Z-Wave und ZigBee (Thermostaten, Fenstersensoren, T°C Sensoren, Schaltaktoren, Dimmaktoren, Bewegungsmelder, Strommessung)
    • Netatmo Wetter-Station
    • Visualisierung über Eedomus App + Lametric Time
    • Ring Alarmsystem inkl. Kamera komplett getrennt (Wunsch meiner Frau)

    Auch wenn meine Frau mich am Anfang ausgelacht hat, will die mittlerweile auf das Smarthome-Komfort auch nicht mehr verzichten. Deswegen ist es ein fester Bestandteil des Sanierungsprogramms (auch wenn wir die Kosten hierfür überhaupt nicht kennen).
    Aufgrund der Erfahrung mit Funk-Systeme will ich möglichst auf ein Draht gebundene Lösung umsteigen.

    Ich habe im Forum viel Interessantes gelesen und finde die Beiträge in den Projekt-Threads immer sehr wertvoll. Deswegen habe ich mich entschieden unser Projekt hier vorzustellen.

    Derzeitiger Planungsstand Sanierung:
    • Innen EG alle Zimmer komplett neu mit leichte Grundriss Anpassung
    • Innen OG ca. 40% den Zimmern neu auch mit Grundriss Anpassung
    • Fenster neu
    • Klimaanlage
    • Lüftung (wobei die Ausbaustufe noch unklar ist)
    • Photovoltaik (kommt aber später)
    • und Smarthome!

    Was noch unsicher ist:
    • Dach. Die Simskästen sind kaputt, kurzfristig muss etwas gemacht werden. Die Angebote für eine vollständige Dachsanierung haben uns schockiert.

    Was bereits auf die Streichliste drauf steht:
    • Fassaden- und Kelleraußenwanddämmung.

    Innen neu heißt:
    • Böden raus inkl. Estrisch da Fußbodenheizung reinkommt
    • Leitungen (Elektro + Wasser) neu
    • Wände und Decke neu / schön machen

    Die Teilung zwischen Fremd- und Eigenleistung sieht derzeit so aus:
    Eigenleistung:
    • Architektur / Grundrißanpassungen machen wir selber (ohne Architekt)
    • Abriss (kaputt machen macht spaß!)
    • Durchbrüche / neue Wände hochziehen (Vorerfahrung)
    • Wasser und Stromleitungen verlegen (hatten wir beim ersten Haus bereits selber verlegt)
    • Schaltschrank bestücken (Vorerfahrungen)
    • Fassade streichen / nachbessern (als Ersatz für Fassadendämmung)

    Über Handwerker:
    • Planung energetische Maßnahmen über Energieberater. Läuft aber sehr schlecht…
    • Fußbodenheizung inkl. Estrich
    • Fließen (haben wir damals selber gemacht, hat ewig gedauert)
    • Wände und Decken schön machen (dito)
    • Fenster
    • Klima-Anlage (keine Erfahrung)
    • Schaltschrank einbauen und in Betrieb nehmen (hatten wir damals so gemacht)

    Unklar:
    • Lüftung (damals haben wir eine zentrale Lüftungsanalage komplett selber eingebaut, war einen irren Aufwand)
    • Photovoltaik
    • Planung Smart-Home

    Ich habe bereits unser Haus auf Plan7Architekt nachgezeichnet und die Umbauten integriert.
    E-Planung habe ich auch großteils drin, siehe Anhänge.
    Folgende Fragen:
    1. Verteiler:
    Um die Kabellänge zu reduzieren und die Flexibilität zu erhöhen würde ich bei der Verteilung auf eine 3er Kombi setzen
    - Hauptverteilung im Keller
    - Unterverteilung Speicher Süd für Bad OG und Zimmer neu OG. Evtl. auch Küche und Esszimmer da diese 40% EG nicht unterkellert ist.
    - Unterverteilung Speicher Nord für Elternzimmer und Kinderzimmer neu OG
    => Sieht hier da Nachteile / No-Gos bei einer KNX-Anlage?

    2. Lichtplanung:
    Eine grobe Lichtplanung haben wir bereits eingezeichnet. Was da für Technik kommt ist noch unklar. Ich möchte gerne Dimm-Lösungen mit sanft an- / ausschalten à la Hue haben. Verstanden habe ich, dass es bei KNX 230V oder 24V Lösungen gibt.
    Im OG kommen überall in den Schrägen eingelassenen Deckenspots. Ins EG, Spots in der Küche, ansonsten Pendel- oder Deckenleuchten.
    => Welche Technologie ist wo am besten geeignet?
    => Habt ihr konkrete Produktempfehlungen?

    3. Bedienstellen:
    Überall wo Dimm-, Raumthermostat- und Jalousiesteuerungssymbole stehen: MDT Smart Taster oder ähnlich
    Eingangsbereich: Touchscreen, ggf. MDT Taster + MDT LED Status
    => Reicht so vollkommen, oder?

    4. Bewegungsmelder:
    Bewegungsmelder haben wir derzeit nur im Eingangsbereich zur Steuerung der Deckenleuchte.
    Hier wird öfter die Rede von Bewegung- und Präsenzmelder.
    => Was sind da die Unterschiede?
    => Was für Melder empfiehlt ihr wo?

    5. Rauchmelder:
    So wie ich es verstanden habe gibt es wenige KNX Rauchmelder. Empfohlen wird auf vernetzte Melder mit Schnittstelle zu KNX einzusetzen.
    => Gibt es hierfür eine Konkrete Empfehlung (Rauchmelder + Schnittstelle)?

    6.
    Klima-Anlage:
    Da bin ich noch ganz am Anfang. Ggf. werden wir eine Kanallösung einsetzen.
    => Gibt es hierzu Erfahrung für die KNX-Einbindung?


    7. Lüftung:
    Minimal-Lösung: Ablüfter (z.B. Maico ER-EC im Bad und WC).
    => Lässt sich so eine einfache Lösung ins KNX intelligent einbinden um Wärmeverluste zu reduzieren?

    8. Heizung:
    Ob man der Heizungsaktor im Heizkreisverteiler oder im Stromkasten einbaut ist Philosophiesache so wie ich verstanden habe.
    => Was ist die Empfehlung für die Elektroventile? 230V oder 24V?
    => Wenn ich den Heizungsaktor im Heizkreisverteiler einbaue, brauche ich dort 1x KNX Kabel und 1x 230V Stromversorgung, korrekt?


    9. Alarmanlage:
    => Lässt sich mit KNX eine mit Ring vergleichbare Alarmanlage bauen?
    Wir planen Sensoren für alle Fenster / Türen. Jede Fensterbauer hat uns aber etwas anderes angeboten.
    => Gibt es manche von denen ihr abrät? Was ist der Unterschied zwischen VdS-B und VdS-C?
    => Was könntet ihr als KNX-Sirene empfehlen?
    => Was könntet ihr als KNX-Kamera empfehlen?


    10. Wetterstation (als Ersatz für Netatmo + Windmesser + Regensensor):
    Ich möchte damit z.B. Markise und Dachfenster steuern
    => Was könntet ihr empfehlen?

    11. Markise:
    => Wie erfolgt die KNX-Einbindung?

    12. Dachfenster:
    Momentan haben wir eine Velux Fenster mit Kurbel-Rollo. Mindestens das Rollo wollen wir elektrifizieren und über KNX steuern.
    => Was könntet ihr empfehlen?
    Ggf. möchten wir die Dachfenster elektrifizieren um z.B. Belüftungsszenarien zu realisieren.
    => Gibt es für Velux-Fenter Nachrüstlösung die mit KNX kompatibel sind?

    13. Zirkulationspumpe Warmwasser:
    Wenn die Zirkulationspumpe nicht an ist dauert es ewig bis Warmwasser ins Bad kommt. Zirkulationspumpe will ich aber nicht dauern laufen lassen.
    => Was ist der beste Trigger für eine Warmwasser Zirkulationspumpe? Was muss ich dafür als Sensor vorhalten?

    14. Türstation:
    Sollte mindestens ein Gong steuern können. Eingang mit RFID Chip oder Fingerprint wäre gut.
    => Gibt es Empfehlungen?

    15. Netzwerk:
    Momentan haben wir eine Kombination aus 1x Fritzbox, 1x Fritz-Repeater und Powerline.
    Als Ersatz für Powerline werde ich ein paar Lan-Kabel ziehen.
    => Von der Performance her reicht uns den Fritz-Repeater. Gibt es aber empfehlenswerte Unterputz WLAN-Repeater für Innen?
    => Für draußen würde ich gerne in den Simskasten Repeater verstecken um die Mähroboter und Wallbox zu erreichen. Habt ihr auch eine Empfehlung?


    16. Welche Kabel brauche ich wo?
    - Steckdosen: jede Gruppe mit 5x NYM einfache
    - Leuchte:
    Bei 230V: 3x NYM
    Bei 24V: ?
    Kann ich Spot in einer Reihe schalten?
    - Bedienstellen:
    Taster (z.B. MDT smart): KNX-Kabel only?
    Touchscreen: KNX-Kabel + LAN-Kabel + 3x NYM?
    - Bewegungsmelder / Präsenzmelder: KNX-Kabel only?
    - Rauchmelder: ?
    - Klima-Anlage Innengeräte: ?
    - Fenstersensoren: ?
    - Rollomotoren: 5x NYM

    17. Schnittstelle:
    So wie ich es verstanden habe kann ich mit ETS die ganze KNX-Anlage parametrieren und Regeln erstellen.
    => Gibt es ohne Gira X1 oder ähnliche Home-Assistant Schnittstelle von Unterwegs über Handy die Möglichkeit die KNX-Anlage zu steuern?


    18. Förderungen:
    => Wie sieht es mit BAFA-Förderung aus? Hat jemand da Erfahrung?

    19. Es wird wegen Inbetriebnahme und Programmierung bestimmt noch viele Fragen kommen. Mir ist es in erste Linie wichtig sicher zu sein, dass ich alle Kabel an der richtigen Stelle habe. Langfristig will ich auch selber die Anlage warten und erweitern können.
    => Macht es für diese Anfangsphase einen Systemintegrator am Bord zu nehmen?

    Bitte gerne Links zu weiteren Beiträgen, Videos oder sonstige Webseite eingeben. Ich bin für alle Informationen sehr dankbar.

    Viele Grüße,

    Johan
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    #2
    4)
    BWM PIR > erkennt grobe Bewegungen wie gehen
    PM PIR > erkennt im begrenzen Bereich feine Bewegungen wie Mausbewegungen
    PM HF > erkennt Mikrobewegungen wie beim herumsitzen

    16)
    Streich 3adriges Kabel am besten direkt aus deinem Wortschatz. Selbst 230V Leuchten sollte man immer 5 adrig verkabeln. So bleibt man flexibel, sollten weitere Leuchtkreise benötigt werden. Und es bleibt die Option auf Dali umzurüsten und die „großen Lichtspiele“ zu starten.
    Für 24V kommt’s drauf an wieviele Kanäle pro Leuchte brauchst. Einfach dimmbar = 2 Adern,, CCT = 3 Adern, RGB = 4 Adern, RGBCCT = Adern. ACHTUNG: Der Schutzleiter (grün/gelb)ist zwar auch nur aus Kupfer, darf aber ausschließlich aus Schutzleiter benutzt werden!
    24V CV / 230V Spots schaltet man parallel!
    Netzwerk… wenn einmal Kabel gezogen werden sollte man am LAN nicht sparen. Alle Netzwerk-Geräte, die einen festen Standort haben, gehören mMn ans Kabel. Läuft immer problemlos, entlastet das WLAN. Notfalls die Kabel zwischendurch mal selber reinziehen. Ne 250m Rolle Duplex LAN kostet nicht die Welt.
    Alle native KNX Sensoren (Taster, PM/BWM, …) brauchen nur das Buskabel. 2 Adern KNX + 2 Adern Hilfsspannung.

    19) Ein Systemintegrator ist empfehlenswert.

    Kommentar


      #3
      Guten Morgen Dampf,

      Danke für deine Rückmeldung, hilf mir einen ganzen Stück weiter!

      4. Wegen Präsenzmelder, warum nicht gleich auf HF setzen wenn die besser sensieren?
      Ich habe z.B. den Beitrag gefunden und verstehe nicht warum ic14m001 sowohl PM PIR und PM HF einsetzen will.
      https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...nzept-bungalow

      16. Kabel:
      - Steckdose + Leuchte 230V: 5x NYM
      - Leuchte 24V: H05V-K?
      Im Forum kommt öfter den Begriff Ölflex vor, z.B. Hier: https://knx-user-forum.de/forum/%C3%...euchtung/page7
      Laut KI ist es für 24v Leuchte in Bau völlig überdimmensioniert und H05V-K​ reicht vollkommen. Warum dann die Empfehlung Ölflex einzusetzen?

      19. Systemintagrator:
      Schaue ich noch nach.

      Kommentar


        #4
        4. HF Melder haben, wie PIR Melder, Vor- und Nachteile - je nach Anwendung.
        PM PIR:
        - brauchen zwingend Sichtkontakt
        - kann stillsitzen (z.B. TV schauen) kaum detektieren > laaange Nachlaufzeiten nötig oder andere Faktoren müssen für kurze Nachlaufzeiten einbezogen werden (z.B. TV läuft)
        - Präsenzerkennungsbereich deutlich kleiner als
        Bewegungserkennungsbereich
        - Umgebungstempersturabhängige Detektierung
        PM HF:
        - Umgebungstempersturabhängige
        - Falschauslösung durch Wind und such bewegende Gegenstände (Luftzug, Gardinen, Ventilator, …) > ggf. Kombination mit PIR PM sinnvoll
        - relativ junge Technik, noch keine all zu große Auswahl verfügbar
        - detektiert durch durch Holz, Glas, dünne Trockenbauwände
        - (sehr) kurze Nachlaufzeiten in Stillsitztbereichen möglich
        - Bessere Eingrenzung des Erfassungsbereichs durch Parametrierung möglich (besonders bei OpenKNX PM)

        Gut möglich, dass ich hierzu was vergessen habe. Die PM Planubng ist ein Thema für sich, welches im Einzelfall betrachtet werden muss. Hierzu heißt es: Datenblätter der verschiedenen Melder wälzen. Du bekommst auch hier viel Unterstützung, wenn du deine PM Planung postest (bemaßter und möbliert Grundriss mit deiner PM Planung, angedachte PM Modelle angeben und Erfassungsbereiche eintragen). Du kannst hier mal nach „Präsenzmelder Planung“ suchen. Da findest viele Beispiele.

        16. Ich persönlich habe nur NYM 5 adrig eingesetzt und werde es auch in meinen weiteren Bauabschnitten(auch für 24V Beleuchtung) . Ggf. kommt noch NYM 7 adrig zum Einsatz (Abhängig vom Anwendungsfall).
        NYM ist starr, Ölflex flexibel (Litzen). Da kann Ölflex in bestimmten Situationen beim Handling Vorteile haben. Ölflex muss aber in Leerrohren verlegt werden, NYM nicht. Für Ölflex und Co. gibts hier Profis. Da bin ich der falsche Ansprechpartner.

        Was Beleuchtung angeht solltest du erst eine Lichtplanung machen. Hier wäre die richtige Vorgehensweise:
        1) Wieviel und welches Licht(einfarbig, CCT/HCL, …) wird wo benötigt und gewünscht
        2) dazu passende Auswahl der Leuchten und Leuchtmittel
        3) wenn 1) und 2) feststehen, kann man sich Gedanken über die nötige Steuerungstechnik und Verkabelung machen.

        Kommentar


          #5
          jojo73 wie schon Dampf treffend beschrieben hat haben beide Erkennungsarten (HF / PIR) ihre Vor- und Nachteile. BJ bringt jetzt neue HF melder auf den Markt, dazu gibt es mit OpenKNX glaube ich auch preisgünstige Alternativen zu den alteingesessenen Herstellern.

          Ich habe die Auswahl auf Basis der Notwendigkeit getroffen, im Gangbereich reichen für mich Präsenz- bzw. sogar Bewegungsmelder aus. Natürlich kann man auch nachträglich in den verschiedenen Wohn- und Aufenthaltsräumen über einen Wechsel zu HF-Meldern nachdenken, falls die erwartete Anwesenheitserfassung durch PIR-Melder nicht zufriedenstellend funktioniert. Weiters habe ich für Bereiche, wo ich mir schon im Vorfeld unsicher bin, "Reservedosen" in der Betondecke vorgesehen ....
          BG

          Kommentar


            #6
            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            => Sieht hier da Nachteile / No-Gos bei einer KNX-Anlage?
            Also wenn das haus jetzt nicht angedacht ist in getrennte Wohneinheiten zu zerlegen, bin ich eher für eine zentrale UV als für unnötig aufgeteilte. Gerade was die Verteilung von Stromkreisabsicherungen betrifft.

            Je nach Lichtplanung können dafür spezialisierte dezentrale UV von Vorteil sein.

            Bei SD Kreisen kommt wieder auf die Auslegung der Zuleitungen an wieviel CU es am Ende wird. JE Zimmer ein bis zwei 5-adrige NYM sind meist ausreichend, Ausnahme Küche, da wird es mehr.
            Für Rollos lassen sich auch gut eine 5 adrige Leitung je ganzen Raum verlegen und dann dezentrale Aktoren je Fenster nutzen, die auch noch gleich die Fensterkontakte einsammeln.

            Aber Zählerschrank wo auch PV/Speicher Umschaltung und WB und WP direkt von abgehen getrennt vom Haus-Verteiler kann sinnvoll sein.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Verstanden habe ich, dass es bei KNX 230V oder 24V Lösungen gibt.
            Ja soweit korrekt, am Leuchtmittel selbst in LED ist es aber immer xmA Konstantstrom. Und da gibt es auch Leuchten die das direkt wollen und dann baut man da EVGs davor die das auch direkt aus 230V machen, das sind dann gerne "kunstvolle" LED Leuchten aus Baumarkt/Möbelhaus, oder aus dem Lampenfachgeschäft mit nativer DALI DatenSchnittstelle. Wenn man die aus dem Baumarkt nicht gut gedimmt bekommt an 230V Aktoren, kann man es auch angehen die Hersteller EVGs zu tauschen und DALI EVGs einzubauen.

            Damit kommen wir zu dieser Frage:
            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Welche Technologie ist wo am besten geeignet?
            Die Lampe die die geplanten Anforderungen an Menge und Sorte Licht und optischen Aussehen am besten erfüllt bestimmt die Technik zur Ansteuerung.

            Bringt ja nix alles mit 24V zu verdrahten und dann für die gefundene Leuchte kein passendes Leuchtmittel zu finden.
            Aber da 24V eher mehr CU erfordert als 230V sind gerade hier eher dezentrale Verteiler zur Verkürzung der Leitungswege von Vorteil.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            => Habt ihr konkrete Produktempfehlungen?
            Nicht bei dem Planungsstand.

            relevant ist auch noch neben guter Dimmbarkeit (soft AN erfordert gute Dimmfähigkeit auch beim EIN Schalten in geringen Stufen) auch die Frage nach wieviel bunt soll es wo sein. Also RGBW für Akzente und TW /HCL für ggf. Anforderungen an Tageslichtsimulation (Büro).

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            => Reicht so vollkommen, oder?
            Mir schon fast zuviel. Aber Bedienkonzept ist eh recht individuell.

            Wer das maximal Flexibel halten will setzt neben den Türen zwei Dosen eine auf normal 1,05m und eine auf 1,2 bis 1,4. Leerrohr durchgezogen oder je eine Schlaufe KNX rein Putzdeckel drauf gut ausmessen und Dokumentieren (Foto/Video) und erst dann auf machen wenn man ein belastbares Raumgefühl hat und merkt hier muss eine Bedienstelle rein groß oder klein.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            4. Bewegungsmelder:
            wurde ja schon erklärt.

            In jeden Raum, das sind per se keine "Lichtschalter an der Decke" sondern eben Bewegungsmelder / Präsenzmelder auch wenn deren Applikation sehr viel dafür bieten.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Gibt es hierfür eine Konkrete Empfehlung (Rauchmelder + Schnittstelle)?
            Hekatron und EI haben Geräte die sich gut vernetzen lassen untereinander udn man kann dann jeweils Module darin einbinden die per Potentialfreie Kontakte die Alarmierung an den KNX koppeln können. Ansonsten sind ja nur noch die Gira geräte mit nativer KNX-Schnittstellen Modul übrig geblieben. Haben auch so Ihre Sorgen aber wenn man unbedingt jeden einzeln auswerten will mit Batterierestniveau usw. dann gerne. Da deren Batterie aber immer das kritische ist, würde ich wohl möglichst nur welche nehmen die per Draht vernetzt sind (rote Brandmeldeleitung) und sonst keinen groben Schnickschnack bieten. Auch nicht diese Melder als Signalgeber für sonstige Alarmierungen nehmen, wenn diese nicht ebenfalls Wirkung wie nen Hausbrand haben, sprich das definitive Ende dieser Bauteile darstellen. Dann sollte man gute Chancen haben die 10 Jahre zu erreichen.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            6. Klima-Anlage:
            Würde ich heutzutage bei Sanierungen immer im Zusammenhang mit der Heizung denken. Mit PV auf dem Dach kann das eine interessante dezentrale Alternative zur dicken WP und Gas/Holz/Öl Heizung sein.

            Anbindung an den KNX eher selten nativ vom Hersteller aber es gibt zunehmend Community Projekte (Open-KNX / Homeassistant) um das sinnvoll frei von Hersteller Cloud anzubinden. Die Regelungen die Dinger ja elektrisch am Netzbetreiber zu melden erfordern das ja fast schon.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Lässt sich so eine einfache Lösung ins KNX intelligent einbinden um Wärmeverluste zu reduzieren?
            Einbinden ja aber Ich verstehe nicht wie man das so schön findet an den Fassaden neben jedem Fenster so einen Auslass zu haben, welche nach 5-Jahren Plus dann mit Sicherheit auch anfangen unschöne Flecken an der Fassade zu produzieren, bei Klinker noch erträglich, bei eher hellem Putz für mich ein nogo.
            Zentrale KWL mit Enthalpietauscher und gut ist. Bei so grober Kernsanierung finden sich auch Lösungen die Verteilerkästen und Leitungen sinnvoll unterzubringen. Wenn Ihr auch solche Klimageräte plant die im Kanal/Decke untergebracht sein sollen, dann sollte das kein Problem werden zu kombinieren. Aber ja da brauchst ne gute effiziente Planung. Aber ansonsten gilt zu beachten ne KWL ist keine Klima, es macht nur gute Luft im dichten Haus, was hilft die Fenster geschlossen zu halten und damit die Einsatzzeiten der Klima zu reduzieren.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Was könntet ihr als KNX-Sirene empfehlen?
            => Was könntet ihr als KNX-Kamera empfehlen?
            Wenn VDS konforme Alarmanlage dann sind die gerade in diesen Komponenten ziemlich frei von KNX.
            Richtige Hersteller der konformen Anlagen haben an deren Zentralgeräten Schnittstellen mit denen man sich da diverse Daten abgreifen kann für KNX Steuerungen.
            ABB hatte/hat Geräte die auch primär KNX basierte Sensorik einsetzt. ansonsten bist eher dabei Fensterkontakte und zusätzliche BWM direkt an die Alarmanlage zu bringen. Das erhöht wieder die Menge an CU im haus, wenn auch eher nur die kleinen Sorten Signalleitung.

            Aber da bin ich nicht Experte.


            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Wie erfolgt die KNX-Einbindung?
            5 adrige Zuleitung je Antrieb und dann KNX Aktor. also wenn möglich keine "smarten" Herstellerlösungen mit Funkgedöns. kann bei Volant kompliziert werden.

            Markiese
            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Gibt es für Velux-Fenter Nachrüstlösung die mit KNX kompatibel sind?

            Wenn es Velux Bleibt dann eben deren Lösungen mit den aktuellen Funkbedieneinheiten. Die wiederum lassen sich dann parallel auch mit SmartIO oder Homeio (irgendwie so heißt deren Funkstandard) Zentral Geräten verbinden und diese per IP an den KNX bringen. Die Lösungen je Funkkanal eine KLF50 an einen Aktorkanal zu bringen halte ich für ziemlich aufwändig und teuer.

            Früher gab es das KLF200 von Velux da konntest per IP dann bis zu 200 Antriebe ansprechen oder 5 per KNX Aktor. Wurde aber abgekündigt.


            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Was ist der beste Trigger für eine Warmwasser Zirkulationspumpe? Was muss ich dafür als Sensor vorhalten?
            Bewegungsmelder und nach längeren Datenauswertungen auch intelligente Zeitschaltuhren die Ihre relevanten Zeitfenster gelernt haben und auch berücksichtigen ob überhaupt wer im Haus /Etage ist. Das ist am ende beliebig Ausbaufähig je nach Spieltrieb erstmal mit einem Aktorkanal und ODER aus simpler Zeitschaltuhr und Präsenzsignal im Bad fahren.

            Türstation.
            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Gibt es Empfehlungen?
            Eine Platte Edelstahl und Open-KNX Module nach Bedarf anordnen und dann beim Metallbauer ausschneiden lassen. fertig.
            So lange kein Video/Wechselsprech dabei sein muss, das günstigste und flexibelste was Du bauen kannst.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Von der Performance her reicht uns den Fritz-Repeater. Gibt es aber empfehlenswerte Unterputz WLAN-Repeater für Innen?
            => Für draußen würde ich gerne in den Simskasten Repeater verstecken um die Mähroboter und Wallbox zu erreichen. Habt ihr auch eine Empfehlung?
            naja ist immer so eine Sache aber ich habe letztlich doch auch alles auf das unifi Universum umgezogen. Horch und Guck übern Teich war mir da lieber als bei Omada in China. Die haben gute WLAN APs. Repeater würde ich gedanklich auch komplett streichen. Eine CAT Leitung je Standort AP und gut ist. Schreibtisch und TV-Ecken auch gerne Doppeldose.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            Gibt es ohne Gira X1 oder ähnliche Home-Assistant Schnittstelle von Unterwegs über Handy die Möglichkeit die KNX-Anlage zu steuern?
            KNX Easy als kleine Einstiegs App auf dem Handy. Für die große Design-Lösung dann später das passende Suchen was einem gefällt und einem die Bedienung Modifikation gefällt. Je mehr in Richtung Community Lösung desto günstiger aber mehr Zeit oder Geld wenn man AI Kontingente kauft und dann Klicken lässt.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            => Macht es für diese Anfangsphase einen Systemintegrator am Bord zu nehmen?
            Wenn der sich auch in der HeizungsKlimawelt gut mit auskennt auf jeden Fall.
            Ansonsten bist Du da schon ganz gut unterwegs mit der Erfahrung schonmal im haus gewohnt und saniert zuhaben und Erlebnisse vom Smarthome zu haben.
            Insofern schonmal gut strukturierte Anfrage wünscht man sich gerne häufiger.

            Zitat von jojo73 Beitrag anzeigen
            - Steckdosen: jede Gruppe mit 5x NYM einfache
            Das ist die maximale Menge an Leitungen das kann viel werden. Je Raum eine oder zwei davon und die dann durch die Dosen durchgeschliffen ermöglicht schonmal jede SD einer von 3 / 6 Gruppen zuzuordnen. Das ist eigentlich ein gesunder Kompromis für ein paar Stehlampen und der Weihnachtsdeko. Wenn TV Ecke auch noch gemessen werden soll, dann da gerne eine eigene Leitung.

            Und spätestens beim Licht niemals an 3-fach NYM denken. mit 5-fach hältst die Option auf DALI offen und ist bei 24V auch nicht schlecht wenn man mal Querschnitte erhöhen muss bei einfarbigem Licht. RGBW braucht aber gerne 7-fach

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            "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
            Albert Einstein

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              #7
              Hallo Dampf und ic14m001 ,

              vielen lieben Dank für eure Rückmeldungen.
              Damit ist es klar dass ich im Thema Bewegung- / Präsenzmelder tiefer einsteigen muss.
              Ich melde mich wenn ich eine detaillierte Planung habe.

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                #8
                Danke gbglace für deine sehr ausführliche Rückmeldung.
                Ich habe noch Klärungsbedarf:
                Erstmal zu den Abkürzungen, kannst du mir bitte sagen was du damit meinst? (sorry, bin noch neu im Thema):
                • SD Kreisen = SteckDosen Kreisen?
                • CU = Kupfer?
                • WB?
                • WP = WärmePumpe?
                • EVG = Elektronisches Vorschaltgerät?
                • TW /HCL?

                Zu 1. Verteiler:
                Beim Verteiler habe ich mich vorgestellt mein Haus in 3 Zonen mit jeweils ein Verteilerkasten aufzuteilen. Die Idee in Zonen aufzuteilen kommt aus dem Automobilbereich. Vielleicht hast du schon bei CAN von Zonenarchitektur gehört.
                Wir haben im OG 2. Speicher die sich für die Unterverteiler gut anbieten. Im Süd Speicher möchte ich neben den Heizkreisverteiler (siehe Grundriss im ersten Post) den UV Süd einbauen und damit Bad, Flur und Zimmer versorgen. Ziel ist die Funktion eines Zimmers (z.B. Beleuchtung) ausschließlich in einen Verteiler zu verorten.
                Ich plane wie für unser erstes Haus ein Kabel pro Leuchte / Rollo / Sensor. Ausnahme habe ich damals nur für die Steckdosen gemacht.

                Zu 2. Lichtplanung:
                Verstanden, die Lichtplanung werde ich noch vertiefen.
                Gibt es dafür empfehlenswerte Tools?

                Zu 3. Bedienstellen:
                Dose auf 1,05m für KlickKlack Schalter und auf 1,4m für Smart Taster / Touchscreens, korrekt?

                Zu 4. Bewegungsmelder:
                Bei dem Thema muss ich tiefer einsteigen, verstanden.

                Zu 5. Rauchmelder:
                Ich habe mich Geräte vorgestellt die ich direkt ans Strom anschließe (keine reine Batteriebetrieb, kein Gerättausch nach 10 Jahre) und vernetzte somit ich auf dem KNX Bus eine Botschaft bekomme, wenn ein Melder los geht. Dazu möchte ich die Geräte als Innensirene für die Alarmanlage verwenden.
                Geht sowas?

                Zu 6. Klima-Anlage:
                Genauso wollen wir es haben. Mit der Klimaanlage im Sommer kühlen, im Herbst + Frühling heizen, im Winter mit der Ölheizung + FBH heizen. Die KNX-Anlage sollte es steuern (z.B. Heizen mit Klimaanlage bei Außentemperatur > 5°C, ansonsten mit Ölheizung).

                Zu 7. Lüftung:
                Ich verstehe deine Rückmeldung, wir haben bei der ersten Sanierung mit KWL so viel Aufwand betrieben, dass wir jetzt vorsichtig sind.

                Interessant finde ich die Zehnder Comfoclime Cool. Damit erschlägst du auch das Thema Klimaanlage. Es hieß aber dass man die Lösung nur mit gedämmten Kanälen einsetzen sollte. Dann ist es aus meiner Sicht nichts mehr für eine Sanierung.

                Zu 11. Markise:
                Erfolgt die Steuerung eine Markise wie die von Rollos? Das heißt ich kann dafür eine Rollo-Aktor verwenden?

                Zu 12. Dachfenster:
                Ich habe mich ein einfaches Rollo mit 230 Antrieb, ggf. von Drittanbieter vorgestellt. Dann einfach dieses Rollo an einem KNX Aktor anschließen. Gibt es sowas?

                Grüße,

                Johan

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