Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

Einschätzung für KNX-Planung eines EFH-Neubaus

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    Einschätzung für KNX-Planung eines EFH-Neubaus

    Hallo,

    wir stecken in der Planung eines großzügigen EFH und haben ein erstes Angebot für die Elektrik mit KNX und mir geht es in erster Linie zur Einschätzung dieser Kosten.
    Zur Vorgeschichte: wir hatten schon mal ein gekauftes Haus mit KNX und haben da im Laufe der 15 Jahre gewisse Sachen nachgerüstet und ich habe die Programmierung mit einem EibPC 1 nachgerüstet und selber vorgenommen und mit IO-Broker auf einen Kleinstrechner unter Linux weiters ergänzt. Ich hatte eine kleine Lizenz für die ETS 5. Das traue ich mir auch hier wieder zu, sehe ich als meine Spielwiese an und die bessere Hälfte unterstützt das. Daher keine Diskussion über Sinn und Unsinn von KNX notwendig, ist gesetzt :-).

    Zum Haus:
    • ausgebauter Keller
    • EG und OG (ohne Kniestock) und ein ungenutztes Satteldach obendrauf, mit Doppelgarage => ca. 188 m² reine Wohnfläche
    • Wärmepumpe, Solarzellen und Batteriespeicher

    Wir werden schlüsselfertig bauen und haben dem Generalunternehmer folgende Vorgaben gemacht:
    • KNX für die Lichtsteuerung und Rollladensteuerung
    • einige Steckdosen/Verbraucher mit schaltbaren Steckdosen mit teilweise auch Stromverbrauchsmessung für die großen Verbraucher
    • Wasseruhr und Stromzähler => per KNX auslesbar
    • Wetterzentrale auf dem Dach
    • MDT-Glastaster (gesetzt) in vielen Räumen und dann noch einige wenige "einfache" Lichtschalter (neben dem Bett oder Kellerräumen usw.)
    • Fußbodenventile der Fußbodenheizung => per KNX, dafür keine eigene Einzelraumregelung, das möchte ich über die MDT-Glastaster und deren Temperaturmessung und dann über den EibPC machen (so habe ich das vorher auch gemacht, ging gut, da waren es Enocean-Heizungsventile für Radiatoren)
    • 14 Räumen (also nahezu alle) mit Spots an der Decke, davon in 11 dimmbar
    • unter dem Dachgiebel LED-Außenleuchte mit Bewegungsmelder
    • 10 KNX-Bewegungsmelder (Flur, Abestellraum und anderen Nebenräumen, wo man mal kurz reingeht)
    • recht viele Einfach- und Zweifachsteckdosen (konventionell)
    • Garagentorantrieb mit Anschluß an KNX (ist mit Hörmann ja heute einfach verfügbar)
    • in der Garage nur Vorbereitung für eine Wallbox (noch kein E-Auto vorhanden)
    • ca. 26 Netzwerkdosen sehr großzügig im Haus verteilt und im Technikraum auf einen Mini-Netzwerkschrank laufend
    • Enthärtungsanlage mit Absperrmagnetventil und Wassersensoren kommt separat und hat nichts mit KNX zu tun, die kann ich über den IO-Broker auch auf den Bus bringen
    • Fenstersensoren sind noch keine dabei, da denken wir über eine "richtige" Alarmanlage nach, auch gibt es ja jetzt Fenstergriffe mit KNX als Funk
    Ich weiß das ist alles sehr großzügig und viel (für manche Experten hier im Forum dann auch wieder eher Basic). Das waren ja auch erst mal die Wünsche, um zu sehen wo das finanziell landet.

    Da ich in unserem vorherigen Haus fast alles selber programmiert habe und ich bereits einen EibPC 2 besitze (gebraucht bei Ebay :-), habe ich folgendes vorgegeben:
    Der Elektriker soll alles sauber verkabeln und die KNX-Geräte rudimentär in Betrieb nehmen. Die Programmierung der Glastaster, Rolladensteuerung und Visualisierung mache ich dann mit dem EibPC 2 selber. Auch habe ich vorgeschlagen das ich die Glastaster und andere KNX-Bauteile selber bei z. B. Voltus bestelle, weil in unserem ersten Haus der Elektriker sagte: mach das, mit seinen Großhandelspreisen kommt er nicht an diese Preise. Damit könnte ich einiges sparen.

    Darauf ist auch der Fachbetrieb des GU eingegangen und wir haben jetzt folgende Kostenkalkulation:

    Standardinstallation für diese Haus ist abgezogen: - 23890 Euro
    Mehrpreis für Allgemeininstallation: 40740 Euro
    Netzwerk und Serverschrank: 10820 Euro
    Mehrpreis Einbaustrahler ohne Einbautöpte 20200 Euro
    Mehrpreis für JUNG LS 990 WW: 1950 Euro
    Mehrpreis für KNX: 34180 Euro

    Für die Lichtspots hat er insgesamt 99 vorgeschlagen. Alles wird unter Putz in Leerrohren verlegt.
    Insgesamt reden wir über 13 elektrische Rolläden und 5 Jalousien.

    Macht 84000 Euro. Ohne die KNX-Geräte!

    An die Profis hier: erscheint das angemessen?

    Nächste Woche habe ich das erste Gespräch mit dem Elektriker. Dann erfahre ich dann auch die Details wie er sich konkret vorgestellt hat. Ich würde mich über eine erste Einschätzung von euch freuen. Mir erscheint es viel und ist für unser Budget auch zu hoch. Wir werden vermutlich Sachen streichen (müssen).

    Vielen Dank schon mal.

    Ralf

    #2
    Puh, ich weiß leider nicht wie aktuell die Preise und derzeit die Arbeitsstunden sind. Aber wenn ich jetzt neu bauen müsste, ich würde keine 84.000 für Elektro ausgeben.
    allein 99 Spots und dann 20.000 Euro find ich beides ziemlich heftig. Wollt ihr das ganze Haus mit Spots ausleuchten? Da gibts heutzutage schönere Sachen.

    zur Info, all about in Eigenleistung mit KNX haben wir für einen Bungalow mit 150qm vor 2 Jahren 22.000 Euro bezahlt.

    Kommentar


      #3
      Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
      ca. 26 Netzwerkdosen sehr großzügig im Haus verteilt und im Technikraum auf einen Mini-Netzwerkschrank laufend
      Überlege dir ob du die wirklich alles brauchst, vorallem wenn du es nicht selbst machst...
      Netzwerkdosen in Bodennähe brauchste eigentlich nur da wo nen PC steht bzw Fernseher/Hifi Ecke. Cat Leitung mal in die Decke oder an ne zentrale Stelle in den Räumen legen ergibt vielleicht noch Sinn aber mit Netzwerkdosen kann man es auch übertreiben finde ich.

      Wenn Leerrohre liegen kann man das später bei Bedarf auch immer noch selbst machen. Finde es nur bekloppt wen dafür zu bezahlen der dann ganz viele Netzwerkdosen anschließt und am Ende brauchste vielleicht 20% dann davon...Das würde ich also da wo man mal was brauchen KÖNNTE eher nur vorbereiten. Spart Zeit/Geld.
      Zuletzt geändert von ewfwd; 06.06.2026, 18:59.

      Kommentar


        #4
        Enthärtungsanlage…
        Die gibts doch bestimmt auch mit Modbus, oder? Das kann der EibPC auch. Sowas ist auf Dauer gesehen die bessere Variante. Mittleware, wie IOB würde ich nur einsetzten wo es nicht anders geht.

        KNX Bewegungsmelder…
        Ich vermisse Präsenzmelder in der Planung. Für ein Smart Home braucht es Sensorik in jedem Raum. Je nach Anwendung mehrere PM pro Raum. Falls die finanziell aktuell nicht drin sind, dann ggf vorher planen, den Bus dort hinlegen lassen und später nachrüsten.

        Funk-Fenstergriffe…
        Wenn man es einmal macht sollte es man es richtig machen > ans Kabel damit. Funk ist was für Nachrüstung. Viele KNX Batterie-Funkgeräte, wie die MDT Fenstergriffe, haben den großen Nachteil, dass man den Status nicht abfragen kann. Zudem sind die mMn nicht besonders hübsch und recht wuchtig.

        Kommentar


          #5
          Zitat von StefanWE Beitrag anzeigen
          Puh, ich weiß leider nicht wie aktuell die Preise und derzeit die Arbeitsstunden sind. Aber wenn ich jetzt neu bauen müsste, ich würde keine 84.000 für Elektro ausgeben.
          allein 99 Spots und dann 20.000 Euro find ich beides ziemlich heftig. Wollt ihr das ganze Haus mit Spots ausleuchten? Da gibts heutzutage schönere Sachen.

          zur Info, all about in Eigenleistung mit KNX haben wir für einen Bungalow mit 150qm vor 2 Jahren 22.000 Euro bezahlt.
          Hallo Stefan,

          das mit Eigenleistung scheidet bei uns halt aus. An den Spots schlucke ich auch am meisten. Ich werde mir dann mal erzählen lassen wie die Aufteilung so ist und die Idee evtl. komplett verwerfen oder zumindest massiv reduzieren. Ich habe die dimmbaren Spots in unserem ersten Haus sehr gemocht.
          Arbeitskosten sind sicherlich hoch, weil es an der Schweizer Grenze ist, da ist alles teurer.

          Danke für deinen Input.

          Ralf

          Kommentar


            #6
            Zitat von ewfwd Beitrag anzeigen
            Überlege dir ob du die wirklich alles brauchst, vorallem wenn du es nicht selbst machst...
            Netzwerkdosen in Bodennähe brauchste eigentlich nur da wo nen PC steht bzw Fernseher/Hifi Ecke. Cat Leitung mal in die Decke oder an ne zentrale Stelle in den Räumen legen ergibt vielleicht noch Sinn aber mit Netzwerkdosen kann man es auch übertreiben finde ich.

            Wenn Leerrohre liegen kann man das später bei Bedarf auch immer noch selbst machen. Finde es nur bekloppt wen dafür zu bezahlen der dann ganz viele Netzwerkdosen anschließt und am Ende brauchste vielleicht 20% dann davon...Das würde ich also da wo man mal was brauchen KÖNNTE eher nur vorbereiten. Spart Zeit/Geld.
            Hallo,

            danke für Input, Netzwerkdosen reduzieren ist sicherlich angebracht. Mich stören Netzwerkkabel nicht und wenn immer ich kann setze ich auf ein Kabel als ein WLan.
            Umgekehrt später verlegen ist dann auch mit Kosten verbunden, mal eben so unter Putz verlegen ist ein massiver Angriff in die Wand :-)
            Wir haben 2 Netzwerkdrucker, dann läuft TV über einen VDR-Server, dann noch 2 PCs, dann hängt Wärmepumpe und Batteriespeicher an Netzwerkdose, dann noch ein NAS und schon kommen einige zusammen.

            ich denke drüber nach.

            Ralf

            Kommentar


              #7
              Zitat von Dampf Beitrag anzeigen
              Enthärtungsanlage…
              Die gibts doch bestimmt auch mit Modbus, oder? Das kann der EibPC auch. Sowas ist auf Dauer gesehen die bessere Variante. Mittleware, wie IOB würde ich nur einsetzten wo es nicht anders geht.

              KNX Bewegungsmelder…
              Ich vermisse Präsenzmelder in der Planung. Für ein Smart Home braucht es Sensorik in jedem Raum. Je nach Anwendung mehrere PM pro Raum. Falls die finanziell aktuell nicht drin sind, dann ggf vorher planen, den Bus dort hinlegen lassen und später nachrüsten.

              Funk-Fenstergriffe…
              Wenn man es einmal macht sollte es man es richtig machen > ans Kabel damit. Funk ist was für Nachrüstung. Viele KNX Batterie-Funkgeräte, wie die MDT Fenstergriffe, haben den großen Nachteil, dass man den Status nicht abfragen kann. Zudem sind die mMn nicht besonders hübsch und recht wuchtig.
              Hallo Dampf,

              danke für Input. Ich wollte ja sparen, Fenstersensoren und Präsenzmelder geht in die andere Richtung. Aber die beiden Punkte hatte ich als Antwort befürchtet, ich lese ja ab und zu hier mit .
              Genau das ist mein Ausgangspunkt der Überlegungen (daher auch so viele Netzwerkdosen): wenn man es einmal macht, dann richtig. Jegliches Nachrüsten an fertigen Wänden wird am Ende in Summe teurer.

              Daher hoffe ich hier auf die Einschätzung, ob der Preis gerechtfertigt ist, wenn es ein Profi macht.

              Gruß Ralf

              Kommentar


                #8
                Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
                dann noch ein NAS und schon kommen einige zusammen.
                Naja die Frage ist ja was ist für was. Ich habe erstmal nur an Netzwerkdose IN der Wohnung gedacht. Also Wärmepumpe und so ist da eh nicht inbegriffen zumal diese Dinge auch keine Dose benötigen sondern da kann man direkt rein.

                Du kannst im Wohnraum auch nen Leerrohr in die Wand legen. Mein Punkt ist eher ob man wen jetzt dafür bezahlt auch die ganzen Dosen anzuschließen, wenn davon viele eh nicht benötigt werden. Netzwerk ist halt auch etwas was man theoretisch auch selber machen kann und darf...
                Aber das muss du wissen, ich gebe nur meine Erfahrung wieder und die ist dass die meisten meiner Dosen bis dato nie benutzt wurden und es wohl auch nicht werden... warscheinlich kommen die weg wenn man dann das Nächstemal renoviert...

                Kommentar


                  #9
                  Wie möchtest du deine Fenster überwachen? Nur auf/zu? Oder die Griffstellung? Ich habe mich für die Winkhaus Sensoren entschieden. Die überwachen die Fensterstellung. Die hab ich ab Werk für 130€ pro Fensterflügel bekommen. Einfach Reed-Kontakte sollten deutlich billiger sein - schätze 30€/40€ Pro Fensterflügel.
                  Ggf. ist es eine Option die Kabel Fensterkontakte inkl. Bus strategisch günstig von mehreren Fenstern in wenige Elektronikdosen legen zu lassen. Dort könntest du im Nachgang selbst UP Binäreingang einsetzten. Ist ja SELV, also Laiengeeignet. Von Lingg&Janke bekommt man 4-/8-fach UP Binäreingänge(Tasterschnittstelle) günstig für 40€/50€.
                  Pass aber auf das die Kabel, die direkt an den Fensterkontakten sind, nicht direkt ab 230V verlegt werden. Sonst hast du Fehlauslösungen.
                  Achja … an Terassenfenstern solltest du auf keinen Fall auf Fensterkontakte verzichten. Die sind wichtig damit dich die automatische Beschattung nicht mal aussperrt.

                  bzgl Netzwerk … Vergiss nicht die LAN Kabel Für Access Points.

                  Kommentar


                    #10
                    Präsenzmelder und Fensterkontakte sind für den Komfort wichtig. Und wenn's nur um "Rollo rauf wenn Fenster auf" und "Licht automatisch aus" geht.
                    Netzwerkdosen haben bei uns ganz ganz wenige. Gerade für die PCs und die APs. Ich vermisse keine Dosen. Drucker, NAS was auch immer ist alles im Keller, und hängen auf einem Switch. 26 Dosen ist im EFH eine Ansage.

                    Ohne das Angebot gesehen zu haben, kommen mir die Mehrkosten schon hoch vor, vor allem weil du die Geräte stellst. Hätte man statt einem KNX Taster einen traditionellen Taster, müsste man die Schlitze doch auch fräsen. Das grüne Kabel kostet nicht so viel, und der größere Verteiler ist auch im unteren vierstelligen Bereich.

                    Kommentar


                      #11
                      Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
                      recht viele Einfach- und Zweifachsteckdosen (konventionell)
                      Sag dem das er alle SD so verdrahten soll das es nur 5-adriges NYM wird. die klar definierten SD an Aktorik kommen eh direkt passend in den Verteiler die die auf Dauerspannung sein sollen aber auch an ein 5-adriges. dann kannst da wenigstens auch mal umklemmen. bei dem Kennwort konventionell, zieht der Dir eine 3-adrige Leitung vom Verteiler bis an die erste Dosengruppe und dann weiter zur nächsten und dann war es das mit einer Änderung welche da gemessen/geschalten werden soll wenn es keine Shelly-Integration wird.

                      Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
                      10 KNX-Bewegungsmelder (Flur, Abestellraum und anderen Nebenräumen, wo man mal kurz reingeht)
                      ich kann es immer wieder nur wiederholen in jedem Raum solche Mleder zu platzieren. meist Vorzugsweise in den Decken. Will man das Haus ansatzweise smart gestallten muss das Haus wissen was los ist und solche Melder sind Sensoren also das wodurch das haus dann mitbekommt das da wer ist der etwas wollen könnte.

                      Dazu liefern sie gerne auch neben dem Präsenzsignal auch noch Temperaturen und andere Klimamesswerte.

                      Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
                      Der Elektriker soll alles sauber verkabeln und die KNX-Geräte rudimentär in Betrieb nehmen. Die Programmierung der Glastaster, Rolladensteuerung
                      Was soll er da noch Vorprogrammieren? Er soll alles ordentlich verdrahten. dezentral KNX Geräte wie Taster kannst ja dann auch gerne selbst montieren und verbauen. Für die Baustellenphase kaufst ein paar ganz billige konventionelle und günstige Tasterinerfaces dahinter, dann haben die Handwerker was zum drücken ohne das Dir wer die Glastaster betatscht. Und an der Haustüre einen für zum Feierabend alles aus.

                      Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
                      Standardinstallation für diese Haus ist abgezogen: - 23890 Euro
                      Habe keine Ahnung was sowas kosten kann. aber wenn es ein größeres Haus ist, was soll denn da bitte bei den 23k drinnen gewesen sein, viel kann es ja wirklich nicht gewesen sein. Denn die Wünsche in KNX sind ja jetzt nicht so überdimensioniert.

                      Aber insgesamt dürfen es gerne mehr Details sein um ein Angebot bewerten zu können.

                      200 EUR für einen einzelnen Spot ohne die Betondosen schreit ja förmlich nach einem Neuaufsatz der Lichtplanung.
                      Und wenn bei den Wünschen 40K für die Neu ausgelegt Allgemeinelektirk ist, was soll denn da noch bei den 34k KNX drinnen stecken, den größeren Verteiler gibt es schon bei den 40k, KNX die grüne Leitung die die menge NYM reduziert, und ein paar Aktoren?

                      Da sind zwingend mehr Details notwendig.


                      ----------------------------------------------------------------------------------
                      "Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten."
                      Albert Einstein

                      Kommentar


                        #12
                        Hallo,

                        danke für den Input. Welches Kabel bei den SD verwendet werden => ich werde nachfragen. Ich erinnere mich, beim Upgrade unsere vorherigen Hauses mit mehr KNX im OG (KNX war nämlich nur im EG verbaut) war auch ein 5-adriges in jedem Zimmer vorhanden und der Elektriker hat einfach freie Adern nutzen können.

                        Bei den Netzwerksteckdosen werde ich reduzieren und im Technikraum, wo alles zusammen läuft, kommen keine hin. Das geht vom Gerät direkt in den Switch. Ich erinnere mich, vor 7 Jahren haben wir im alten Haus Netzwerkkabel neben KNX gleich mitmachen lassen und die Netzwerkdosen habe ich selber angeklemmt. Das ging auch, habe das Werkzeug dazu gekauft. Hatte ich schon wieder verdrängt.

                        Vorprogrammieren meine ich: jedem Gerät eine physikalische Adresse vergeben und testen ob die Lampen und Steckdosen es auch tun.
                        Guter Hinweis mit den rudimentären Schalter bis zum fertig stellen, sonst sind die Glastaster schon gefährdet.

                        Am Dienstag habe ich den ersten Termin beim Elektriker-Fachbetrieb. Bisher hatte ich nur diese in meinen Augen sehr hohe Gesamtsumme im Angebot des Generalunternehmers. Die Kosten habe ich mir vor dem Gespräch in Einzelposten aufschlüsseln lassen, um vor dem Gespräch vorbereitet zu sein und hier mal die Expertenmeinungen einzuholen.

                        Ok, ich denke über die Präsenzmelder nach. Und KNX-Fensterkontakte.

                        Das kann ich dir erklären wieso es konventionell nur 23k sind. Bei diesen schlüsselfertigen Anbietern und deren Raumbuch für die Elektrik kannst du froh sein, wenn es auf Niveau Sozialwohnung mit Anzahl der Steckdosen und Lichtschaltern ist. Erst muss die Gesamtsumme auf dem Papier niedrig aussehen, die Anbieter werden ja verglichen.

                        Der Hauptknackpunkt ist die Beleuchtung, ich lasse mich beraten über Plan B ohne Spots.

                        Gruß Ralf

                        Zitat von gbglace Beitrag anzeigen
                        Sag dem das er alle SD so verdrahten soll das es nur 5-adriges NYM wird. die klar definierten SD an Aktorik kommen eh direkt passend in den Verteiler die die auf Dauerspannung sein sollen aber auch an ein 5-adriges. dann kannst da wenigstens auch mal umklemmen. bei dem Kennwort konventionell, zieht der Dir eine 3-adrige Leitung vom Verteiler bis an die erste Dosengruppe und dann weiter zur nächsten und dann war es das mit einer Änderung welche da gemessen/geschalten werden soll wenn es keine Shelly-Integration wird.


                        ich kann es immer wieder nur wiederholen in jedem Raum solche Mleder zu platzieren. meist Vorzugsweise in den Decken. Will man das Haus ansatzweise smart gestallten muss das Haus wissen was los ist und solche Melder sind Sensoren also das wodurch das haus dann mitbekommt das da wer ist der etwas wollen könnte.

                        Dazu liefern sie gerne auch neben dem Präsenzsignal auch noch Temperaturen und andere Klimamesswerte.


                        Was soll er da noch Vorprogrammieren? Er soll alles ordentlich verdrahten. dezentral KNX Geräte wie Taster kannst ja dann auch gerne selbst montieren und verbauen. Für die Baustellenphase kaufst ein paar ganz billige konventionelle und günstige Tasterinerfaces dahinter, dann haben die Handwerker was zum drücken ohne das Dir wer die Glastaster betatscht. Und an der Haustüre einen für zum Feierabend alles aus.



                        Habe keine Ahnung was sowas kosten kann. aber wenn es ein größeres Haus ist, was soll denn da bitte bei den 23k drinnen gewesen sein, viel kann es ja wirklich nicht gewesen sein. Denn die Wünsche in KNX sind ja jetzt nicht so überdimensioniert.

                        Aber insgesamt dürfen es gerne mehr Details sein um ein Angebot bewerten zu können.

                        200 EUR für einen einzelnen Spot ohne die Betondosen schreit ja förmlich nach einem Neuaufsatz der Lichtplanung.
                        Und wenn bei den Wünschen 40K für die Neu ausgelegt Allgemeinelektirk ist, was soll denn da noch bei den 34k KNX drinnen stecken, den größeren Verteiler gibt es schon bei den 40k, KNX die grüne Leitung die die menge NYM reduziert, und ein paar Aktoren?

                        Da sind zwingend mehr Details notwendig.

                        Kommentar


                          #13
                          Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen

                          Der Hauptknackpunkt ist die Beleuchtung, ich lasse mich beraten über Plan B ohne Spots.
                          ohne Spots sagt ja gar keiner. Spots können super genutzt werden um Akzente zu beleuchten. Bilder, Blumen, sonstwas. Nur mit Spots eine Fläche zu beleuchten ist nicht schön und zudem teuer.

                          Stöber hier im Forum mal nach Lichtplanung und Licht. da findest du ne ganze Menge. Wandleuchten zum Beispiel sind auch richtig schick, oder an den richtigen Stellen LED Stripes für indirekte Beleuchtung. Im Allgemeinen indirekte Beleuchtung ist heute viel moderner und schicker als was man mit Spots hinbekommt.

                          Kommentar


                            #14
                            Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
                            Bei den Netzwerksteckdosen werde ich reduzieren und im Technikraum, wo alles zusammen läuft, kommen keine hin. Das geht vom Gerät direkt in den Switch. Ich erinnere mich, vor 7 Jahren haben wir im alten Haus Netzwerkkabel neben KNX gleich mitmachen lassen und die Netzwerkdosen habe ich selber angeklemmt. Das ging auch, habe das Werkzeug dazu gekauft. Hatte ich schon wieder verdrängt.
                            Du kannst auch wenn du ein gutes modulares Patchpanel kaufst dort RJ45 Kopplungen reinbauen, dann kannst du da zB mit 10m Patchleitung direkt enden und das andere Ende steckt direkt zB in der Wärmepumpe.
                            Kannst am Ende bei der WP aber zB auch wenn Platz vorhanden ist nen Keystone auf Verlegekabel montieren und dann mit nem kurzen Patchkabel in die RJ45 Buchse gehen.
                            Du kannst bei Keystones je nach Modell auch Patchleitung "auflegen", AWG26/7 also die /7 am Schluss deutet darauf hin dass auch Litzen mit bis zu 7 "Adern" ebenfalls verklemmt werden können...
                            Über die zusätzliche Klemmstelle selbst wenn man RJ45 Kopplungen benutzt muss man sich meiner Meinung nach bei Geräten wie WP, Wallbox usw aber keine Gedanken machen...

                            Zitat von Ralf74 Beitrag anzeigen
                            Ich erinnere mich, vor 7 Jahren haben wir im alten Haus Netzwerkkabel neben KNX gleich mitmachen lassen und die Netzwerkdosen habe ich selber angeklemmt. Das ging auch, habe das Werkzeug dazu gekauft. Hatte ich schon wieder verdrängt.
                            ​Ja das ist kein Hexenwerk, und vorallem musste so nicht das Geld bezahlen für fertig angeschlossene Dosen die du am Ende gar nicht benötigst...
                            Elektronikdose + Leerrohr, vielleicht auch ne Cat7 Leitungen reinziehen, wobei die Leerverrohrung halt auch so ausgeführt werden sollte das Leitungen zu tauschen sind, ggf Blinddeckel drauf und verputzen, Stelle merken, so kannste bei Bedarf dann einfach selber ohne dass der Fachmann kommen muss dort ne Netzwerkdose nachrüsten. Das dadurch gesparte Geld kannste optional besser in andere Dinge investieren die dir dann ab Tag 1 Mehrwert auch bieten...
                            Zuletzt geändert von ewfwd; Gestern, 17:35.

                            Kommentar

                            Lädt...
                            X