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MG "Zentral" - welche Philosophie hast DU dir da vorgestellt?
Zentralbefehle für die jeweiligen Etagen oder eher etagenübergreifende Funktionen, wie z.B. Treppenhauslicht, was ja weder EG, noch OG,... ist.?
Ich denke da an hausweite Broadcast-Befehle, wie z.B. alle Lichter im Haus aus und Themen, die nicht eindeutig einem Geschoss zugeordnet werden können, wie das Treppenhauslicht
Ich z.B. arbeite mit Präfixen angelehnt an die ung. Notation - ich erkenne sofort am Anfang, was die GA macht, kann explizit danach filtern.
So ergibt sich auch, was für Datentyp da im groben dahintersteckt.
Da ich GA wie Variablen bei einer Programmierung betrachte, verwende ich auch keine Leerzeichen, sondern trenne mit "_" und binde mit "-", das aber nur mal so erwähnt.
Mir ist die ungarische Notation nicht fremd - könntest du mir mal ein Beispiel von einer deiner GA nennen, wie das genau aussieht?
s_Licht_Wohnzimmer_Decke -> Schaltbefehl
st_Licht_Wohnzimmer_Decke -> Status Ein/Aus
d_Licht_Wohnzimmer_Decke -> Dimmen (wenn nicht vorhanden mit - reserviert)
w_Licht_Wohnzimmer_Decke -> Wert setzen (wenn nicht vorhanden mit - reserviert)
stw_Licht_Wohnzimmer_Decke -> Status Wert (wenn nicht vorhanden mit - reserviert)
andere Projektanten schreiben bei den GAs oft hintenan gerne dann Ein/Aus, Status, Dimmen usw.
Der ETS u. dem KNX ist es wurscht - wie man halt selber am besten zurechtkommt zählt.
Aber Lampen schalten (auch dimmbare) das würde ich alles zusammen an einen Ort packen und nicht trennen zumindest nicht nach dimmbar und nicht dimmbar.
Ich trenne es. Das kommt noch aus der Zeit, als ich eine Visu genutzt hab, wo man die hörenden Adressen alle mühsam per Hand zuordnen musste. Da konnte man ganz einfach danach vorgehen: Bei schaltbarer Beleuchtung ist die Rückmelde-Adresse eins höher als die Schaltadresse. Bei dimmbarer Beleuchtung ist sie z.B. 3 Adressen höher. Da weiß man sofort, was man eintragen muss und hat in gewisser Weise ein sich immer wieder wiederholendes Schema.
Ziel sollte sein, kein Such-Filter zu gebrauchen, dann ist man auf den richtigen Weg.
Wenn aus irgendwelchen Gründen mal nach 10 Jahren im Wohnzimmer eine neue Lampe dazukommt und ich die neuen Gruppenadressen hinten anhänge, dann bin ich auf dem falschen Weg, weil ich dann die Suche benutze, um mir alle Gruppenadressen des Wohnzimmers anzeigen zu lassen? Krass. Wieder was dazugelernt. Danke.
Und welche Nummer vergebt ihr dann für die jeweilige Untergruppe?
Angenommen im Wohnzimmer sind zwei Lampen, die geschaltet werden und in der Küche ist eine weitere Lampe, die geschaltet wird.
Zählt ihr die Zahlen dann einfach von 0 ab stumpf hoch oder weißt ihr einem Raum immer ein festes Intervall zu z.B. 20 Nummern pro Raum?
Nein. Ich weiß heute nicht, ob dieses in 10 Jahren auch noch ein sinnvolles Intervall ist oder ob 24 besser gewesen wären. Vor paar Jahren brauchte ein Dimmkanal 5 Gruppenadressen. Heute gibt es noch Dinge wie Leistungsmessung, Leuchtmittel einlernen, Betriebsdauer, etc.
Darüber hinaus konnte mir auch bisher keiner den Sinn dahinter erklären. Gruppenadressen interessieren bei der Einrichtung des Projektes und noch bei der Einrichtung einer Visualisierung. Da kann es Vorteile haben, wenn alle Adressen eines Raumes beieinander sind. Es ist aber mit Hilfe der Suche innerhalb von 5 Sekunden möglich, in der GA-Ansicht alle Adressen, die "Wohnzimmer" enthalten, auf einen Schlag darzustellen. Da ist es völlig uninteressant, ob die Beleuchtung von 1/2/20 bis 1/2/40 geht, oder ob ein Teil von 1/2/20 - 1/2/30 geht und es dann irgendwo bei 1/2/120 bis 1/2/130 weitergeht, falls nachträglich mal etwas dazugekommen ist. Mich persönlich verwirren irgendwelche Lücken in den Gruppenadressen oder auf Reserve angelegte Gruppenadressen nur.
Ich mache es in den HGso:
1 Licht schalten
2 Licht dimmen
3 Steckdosen
und in den Mittelgruppen dann die Etagen. Und die GA dann der Reihe nach. Beim Anlegen des Projektes sind die GA so angelegt, wie es der Stromlaufplan des Elektrikers hergibt. Keine Rücksicht auf Räume oder Aktoren. Einfach hintereinander weg, wie es aus dem Plan kommt. Fertig.
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