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Codeschloss bei kalten Temperaturen

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  • Codeschloss bei kalten Temperaturen

    Servus,

    habe bei meinem Vater im Nov 2015 ein altes Conrad-Folientastatur-Codeschloss gegen ein neues ausgetauscht.

    Ein Sebury
    https://www.i-keys.de/de/sTouch-standalone-W-w.html

    -40° bis +60°

    Nun war es dann im Winter 15/16 einmal der Fall, dass das Codeschloss nachts bei tiefen Temperaturen gepiepst hat und die Tür aufging!!
    Da es dann nie mehr aufgetreten ist, habe ich das mal auf sich beruhen lassen.

    Nun ist es wieder kalt.. und das Verhalten tritt erneut auf, nun bereits mehrere Nächte hintereinander.

    Montiert ist das Schloss ABSOLUT! regengeschützt. Da kommt nix hin. Maximal Kondensat, aber auch dass eigentlich nicht, da keine Leerrohre verwendet wurden, sondern die Leitungen nackt in der Wand liegen.

    Kalte Lötstelle ???
    Zuletzt geändert von SirSydom; 06.01.2017, 10:36.

  • #2
    Guten Morgen,
    ist es in Verbindung mit dem Türcontroller im Einsatz oder mit Relaisausgang und direkter Ansteuerung des Türöffners?
    Gruß Thorsten

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    • #3
      Über das in das Codeschloss integrierte Relais wird ein Türsummer mit 6V AC (oder irgendsowas) angesteuert.

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      • #4
        Ui, das würde ich aber schnellstens ändern. In so einem Fall reicht simples Abmontieren/Abreißen und kurzschließen des Ausgangs und die Tür ist offen. Ich würde da einen einfachen Türcontroller dazwischenhängen (Montage innen) und die beiden über die Wiegand-Schnittstelle miteinander "sprechen" lassen. Der hier reicht da schon für gerade mal 25€: https://www.i-keys.de/de/Zutrittskon...er/sBoard.html

        Woher das o.g. Problem kommt, kann ich leider nicht beantworten. Das kann von instabiler Versorgungsspannung bis hin zu Kondenswasser und Hardwaredefekt alles Mögliche sein...ich würde da erstmal den Hersteller/Lieferant kontaktieren, ob da etwas bekannt ist. Unzumutbar ist das Verhalten auf jeden Fall, unabhängig von der "unsicheren" Verkabelung.
        Viele Grüße,
        Stefan

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        • #5
          Habe mir gerade mal das Manual von dem Sebury angeschaut....wird das Gerät denn von 12-24V DC(!) versorgt (also nicht direkt am AC Klingeltrafo!) und wurde die Schutzdiode am Türsummer verbaut? Ist ein DC Türsummer verbaut?
          Zuletzt geändert von dreamy1; 06.01.2017, 23:11.
          Viele Grüße,
          Stefan

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          • #6
            Das Gerät wird mit 12V DC versorgt.
            Der Türsummer ist glaube ich 8V AC, wie das dazu passende NT.
            Und da AC, habe ich auch die Diode nicht verbaut - macht ja keinen Sinn bei AC .. oder etwa doch?

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            • #7
              D.h. Du hast zwei Netzteile im Einsatz...also den Klingeltrafo separat...dann macht die Diode wirklich keinen Sinn. Gibt halt beim Abschalten des Summers jedesmal eine Spannungspitze...da der Sebury aber nicht in diesem Moment wieder bzw. nochmal von alleine öffnet, kann das nicht das Problem sein...
              Viele Grüße,
              Stefan

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              • #8
                Also um ehrlich zu sein würde ich da gar nicht lange überlegen. Wenn meine Haustüre schon zum wiederholten Male offen steht würde ich das Teil zügig abbauen anstatt Ursachen Forschung zu betreiben.

                Ich mein hier läuft ja kein BWM Amok oder so, sondern die Türe geht auf...

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                • #9
                  Ich bin der gleichen Meinung wie dreamy1: ein integriertes Relais im Schloss ist für mich auch ein No-Go. Würde ich auch sofort tauschen. Abgesehen davon tippe ich auch auf Kondensat und einen eventuellen Kurzschluss.

                  Gruss,
                  Stefan
                  Sonos

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                  • #10
                    Zitat von pfischi Beitrag anzeigen
                    ein integriertes Relais im Schloss ist für mich auch ein No-Go.
                    Ich stimme dir zwar grundsätzlich zu, jedoch ist gerade bei Sprechanlagen (vor allem ältere) das der normale Zustand. Es gibt zwar meist die Möglichkeit, den Türöffner auch innen anzuschließen, oftmals jedoch nur mit einem separat zu kaufendem Zusatzmodul. Bei anderen muss die Verdrahtung richtig (nach Plan) gemacht werden, z.B. bei Siedle wird ein Draht des Türöffners über den Kontakt der Türsprechstelle geführt, der andere über den Kontakt des Netzgerätes. Meistens wird nur der Kontakt der Türsprechstelle benutzt.

                    Weiterhin wird die Verkabelung meist auch so ausgeführt, dass das Kabel des Türöffners an der Türsprechstelle liegt. Sei es vom Elektriker, der die Sprechanlage nicht selbst anschließt (weil er keine Ahnung davon hat und seinen Sprechanlagenfuzzi hat) und es schon immer so gemacht hat oder vielleicht sogar vom Türbauer, der das Kabel einfach nach außen legt.

                    Zum Thema zurück: Wenn ich ein Codeschloss habe, welches selbstätig die Tür öffnet, kann ich auch gleich den Schlüssel außen stecken lassen.
                    Gruß Andreas

                    -----------------------------------------------------------
                    Immer wieder benötigt: KNX-Grundlagen

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                    • #11
                      Ich wollte das mit dem Relais auch nicht.. mein Vater wollte aber nicht umbauen, er ist der Meinung, wenn einer rein will geht er über die Kellerabgangstür, die liegt uneinsichtig hinterm Haus im Kellerabgang und ist mit jeder Brechstange aufzuhebeln.. was soll ich da sagen?

                      Für mich käme ein außenliegendes Relais nicht in Frage. Ich hab ein ekey-System. Und den Kontakt der Wantc nutze ich nicht.

                      Zurück zum Problem: Das Codeschloss geht jetzt mal zurück zu i-keys..

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