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Orientierungslicht/Notlicht

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    Orientierungslicht/Notlicht

    Hallo zusammen,

    wie im anderen Thread zum Leckage-Sensor gerade schon angekündigt, möchte ich heute noch ein zweites Projekt vorstellen - ein Orientierungs- bzw. Notlicht.

    Solch eine Idee schwierte schon länger in meinem Kopf rum, da ich bei mir im Haus auch eine Notbeleuchtung umsetzen wollte. Nachdem dann auch noch IPv6 nach einem Orientierungslicht gefragt hatte, sind wir der Sache gemeinsam weiter nachgegangen.

    Dabei ist nun ein Orienteriungslicht mit einer RGBW-Led herausgekommen, was man natürlich auch problemlos als Notlicht verwenden kann (ich werde bei mir im Haus, was sich gerade im Bau befindet, rund 30 St. davon verbauen): Dieses Orienteriungslicht wird nämlich komplett über den KNX-Bus (ohne Hilfsspannung!) mit Strom versorgt. Solange also der Bus noch Strom hat, funktioniert auch dieses Licht - ideal für eine kleine Notbeleuchtung.

    Zur Lichterzeugung stehen gut 300 mW zur Verfügung - das ist zwar nicht viel, aber dank moderner, effizienter LED-Technik kommen dabei etwa 35 lm raus, was als Orientierungslicht bzw. Notbeleuchtung völlig ausreicht

    Und wer andere Projekte von mir kennt, weiß, dass ich solche Teile gerne optisch unauffällig verbaue - idealerweise im Rahmen des Standard-Schalterprogramms, das ich ohnehin überall im Haus einsetze. Daher habe ich auch dieses Orientierungslicht in das Standard-Schalterprogramm integriert:
    grafik.pnggrafik.png
    Hier sieht man links die Platine mit der zentralen RGBW-Led und rechts alles integriert in das Gira-Schalterprogramm.

    Dafür fräse ich mit meiner CNC-Maschine eine runde Öffnung in den Blinddeckel und zusätzlich fräse ich einen kleinen Diffusor aus hochwertigem, opalen Acrylglas, der das Licht optisch schön streut.

    Nun werden manche sicherlich (zu Recht) sagen, dass es für ein Orientierungslicht natürlich noch besser wäre, wenn es schräg nach unten wegstrahlen würde und nicht direkt nach vorne raus, aber dann ließe es sich halt nicht so schön in das Standard-Schalterprogramm integrieren. Und wenn man das Teil recht weit unten (auf Steckdosenhöhe) montiert und zumindest in der Nacht nicht auf voller Helligkeit betreibt (nachts auch natürlich mit rotem Licht), empfinde ich das in meinen Tests nicht als störend/blendend. Aber vielleicht lässt sich ja auch noch jemand eine andere Montage für das Teil einfallen, bei der es schräg nach unten wegstrahlt - ich bin mit der aktuellen Lösung für mich zufrieden. ;-)

    Nun die Frage, wie kommt ihr an die Hardware?
    Da ich in unterschiedlichen Unternehmen involviert und selbstständig bin, muss ich die Verkäufe über mein Unternehmen abwickeln und kann nicht privat verkaufen. Ich habe daher für dieses und andere meiner Projekte einen Shop vorbereitet. Vielleicht dadurch ein wenig teurer, dafür aber mit ordentlicher Rechnung inkl. 19 % MwSt. Ich versuche dabei die Preise so gering wie möglich zu halten. Wie alle hier mache auch ich das primär aus Eigenbedarf und Spaß daran anderen den Zugang zu solchen Lösungen zu ermöglichen, samt "Open Source"-Firmware sowie Schaltpläne aller meiner Hardware. Aber zumindest alle Steuern und Kosten für Einkauf, Abwicklung, Verpackung, Versand sowie Arbeitszeit meiner Mitarbeiter für Buchhaltung, Warenwirtschaft, ... müssen halt gedeckt sein.​

    Ihr könnt den Orientierungslicht-Bausatz hier bekommen:
    https://www.ab-smarthouse.com/produk...icht-notlicht/
    Ein paar wenige Prototypen habe ich aktuell noch hier.​

    Den separaten Thread zur kompatiblen OpenKNX-Firmware findet ihr hier:
    https://knx-user-forum.de/forum/proj...licht-notlicht

    Wenn ihr irgendwelche Rückfragen direkt an mich habt, gerne einfach per E-Mail (anstatt PN ;-) ) oder ansonsten natürlich hier im Thread.

    Viele Grüße
    Andreas​​
    Zuletzt geändert von abtools; Gestern, 19:15.
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    #2
    Hallo Andreas

    Wenn schon Notlicht, wieso kein Supercap drin? So wäre effektiver Notbetrieb bei dem Verbrauch sogar mehrere Stunden möglich auch ohne KNX Versorgung oder?
    Gruss Daniel

    Kommentar


      #3
      Hallo Daniel,

      Zitat von abeggled Beitrag anzeigen
      Wenn schon Notlicht, wieso kein Supercap drin? So wäre effektiver Notbetrieb bei dem Verbrauch sogar mehrere Stunden möglich auch ohne KNX Versorgung oder?
      Tatsächlich hatte ich kurz darüber nachgedacht lokal noch Energie zu speichern, aber einerseits halte ich das für nicht unbedingt erforderlich, wenn man eine redundante Busspannungsversorgung einsetzt, und andererseits erhöht es doch ganz erheblich die Komplexität und Kosten:
      Diese Supercaps - zumindest alles halbwegs bezahlbare, was ich gefunden habe - sind max. 2,7 V. Für die 3,3 V Spannungsversorgung benötigt es also 2 in Reihe und danach einen LDO (oder besser DC/DC), um die rund 5,4 V dann auf 3,3 V zu wandeln. Auch für die andere Richtung bedarf es einer Ladeelektronik.

      Hinzu kommt, dass mir deine "mehrere Stunden" doch etwas optimistisch erscheinen: ;-)
      Was ich so gefunden habe, glaube ich nicht, dass man auf viel mehr als 25 F Kapazität (2 St. davon in Reihe, also bei rund 5,4 V) kommen würde (einfach aus Platzgründen, wenn das ganze noch in eine Standard UP-Dose passen soll). Bei einer Last von 400-500 mW (LED so gut 300 mW, Rest für die MCU & Co.) kommt man dann, je nachdem wie optimistisch man bei Wandlungsverlusten ist, auf irgendetwas zwischen 5-10 Min. an Standby-Zeit.

      Klar, auch das schadet jetzt nicht für ein Notlicht, aber dafür erscheint mir dann der Aufwand/Kosten doch sehr hoch, wenn's alternativ eigentlich auch die redundante Busspannungsversorgung tut. Aber bin da durchaus für konkrete Ideen/Vorschläge offen. :-)

      Viele Grüße
      Andreas
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