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Das Modul mit den Zustandsautomaten ist für mich nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln Aber ich finde es sehr interessant.
Interesse ist schon mal eine gute Basis. Zur sinnvollen Nutzung des Moduls bzw. auch dem Erkennen von geeigneten Einsatzszenarien braucht es in der Tat eine gewisse Vorstellung vom zugrundeliegenden Konzept mit Zuständen und Ereignissen die zu Zustandswechseln führen. Das Modul erfordert es realistischerweise, dass man sich etwas damit auseinandersetzt. Ich erwarte nicht, dass bei allen Nutzern die von dem Modul profitieren können bereits ein intuitives Verständnis vorhanden ist. Sehr einfach sollten es alle Menschen haben die mal Informatik studiert haben und das zugrundeliegende Modell noch aus aus dem Grundstudium kennen; für alle anderen dürfte der Einstieg schwieriger sein. Werde gerne dabei unterstützten; bei allgemeinem Interesse können wir mal einen Online-Workshop dazu durchführen, mit Stereofeld und Masifi hatte ich das schon mal andiskutiert.
Du könntest auch direkt die einzelnen Ventile schalten (über mehrere Ausgänge), bzw. den Schaltzustand setzen. Das passt auch eher zum Zustandskonzept, wenn Du einen (eindeutigen) funktionalen Zusammenhang abbildest. D.h.: Der Öffnungszustand jedes einzelnen Ventils sollte ausschließlich davon abhängen welcher Zustand aufgerufen wurde.
Formal:
[...]
Ich probiere es einfach noch mal mit einem Bild (mit künstlichem Beispiel). Wenn Du für jeden Zustand direkt sagen kannst ob ein Ventil offen oder geschlossen ist (egal was davor passiert ist!), dann hast Du ein direkt nachvollziehbares und robustes verhalten: grafik.png
z
A
B
Timeout
T
Ventil1
O1
Ventil2
O2
Ventil3
O3
Ventil4
O4
Ventil5
?
Ventil6
?
Ventil7
?
1
alles aus
2
0
0
0
0
0
0
0
2
Zone1+4
1
15min
3
EIN
0
0
0
0
EIN
0
3
Zone2a+4
1
5min
4
0
EIN
EIN
0
0
EIN
0
4
Zone2a+2b
1
10min
5
0
EIN
EIN
EIN
0
0
0
5
Zone3+5
1
10min
1
0
0
0
0
EIN
0
EIN
Du kannst dann also einfach eine Tabelle mit Zustandänden und Ventil-Öffnung erstellen (das funktioniert nur wenn Du einen solchen klaren funktionalen Zusammenhang hast), siehst aber auch dass es eben mehr als 4 Ausgangswerte benötigt die man direkt mit einem Zustandsautomaten erzeugen kann.
Eine Möglichkeit ist die genannte Kopplung, die als "Abfallprodukt" beim direkten Setzen des Zustands möglich ist.: Folgender_Automat_Ventile.marked.png
Der "Folgende Automat" übernimmt dann nur noch die Ausgabe weiterer Ausgangswerte.
Und mir sind auch gerade noch weitere Lösungsansätze eingefallen...
Ich tue mich etwas schwer damit, die "richtigen" Komponenten für den GardenControl auszuwählen. Aus diesem Grund fände ich es super cool, wenn es an geeigneter Stelle eine Sammlung dazu gäbe. Nachdem was hier in diesem Thread so geschrieben wurde, wäre ich sehr froh um konkrete Beispiele für
geeignetes Hutschienen-Netzteil
Gern auch in verschiedenen Abstufungen, bspw. für das Schalten von 2/4/6 Ventilen gleichzeitig
Sicherungen und Sicherungshalter f. Netzteil u/o Ventile
Relais zum Schalten des Netzteiles
...
Zuletzt geändert von starwarsfan; 11.05.2025, 16:12.
Ich habe mich die letzten Tage etwas über TRIACs und Magnetventile schlau gemacht. Dabei liest man immer wieder was über kaputte TRIACs und Magnetventil-Spulen.
Bei einem Fehler im TRIAC und den Spulen kann es unter umständen vorkommen, dass der Fehler weiter in Steuerung "durchschlägt" und dort auch den IO-Expander schädigen kann. Ist dieser nicht mehr funktional, dann kann man keine Relais, Ventile, 4-20mA Sensoren mehr nutzen.
--> baut in jeden Ventil/Relais-Kreis eine separate Sicherung ein. 5x20 Sicherungen sind nicht teuer und einfach zu handhaben.
dank euch schonmal für die Rückmeldung. Das Beispiel mit der Sequenz in einem Automaten habe ich irgendwie verstanden, also was da wie passiert.
Jedoch coko dein Beispiel ist für mich zu hoch ohne das an einem konkreten Beispiel zu sehen.
Das Modul mit den Zustandsautomaten ist für mich nach wie vor ein Buch mit sieben Siegeln Aber ich finde es sehr interessant.
Mit der aktuellen Lösung würde dies bedeuten, dass bei jedem abschalten eines Zonenventils auch das Hauptventil geschlossen wird, dieses also um ein vielfaches öfter geschalten wird.
Du könntest auch direkt die einzelnen Ventile schalten (über mehrere Ausgänge), bzw. den Schaltzustand setzen. Das passt auch eher zum Zustandskonzept, wenn Du einen (eindeutigen) funktionalen Zusammenhang abbildest. D.h.: Der Öffnungszustand jedes einzelnen Ventils sollte ausschließlich davon abhängen welcher Zustand aufgerufen wurde.
Ventil_Schaltzustand(n, z) :=
EIN (wenn Ventil n im Zustand z geöffnet sein soll)
bzw.
AUS (wenn Ventil n im Zustand z geschlossen sin soll)
Mit bis zu 4 Ventilen ist das ganze sehr einfach: Du verwendest einen DPT1-Ausgang für jedes einzelne. Für mehr als 4 Ventile kommst Du mit kleinen Tricks allerdings auch zum Ziel (wobei es wie üblich mehrere Möglichkeiten gibt):
Du kannst mehrere Zustandsautomaten über die Zustands-KOs verknüpfen: Wenn Du das direkte Setzen des Zustands per KO erlaubst, dann kann ein so konfigurierter Zustandsautomat einem anderen folgen, wobei der folgende Automat natürlich keine eigenen Zustandswechsel durchführen darf.. Du solltest dann halt dran denken, dass Du die Zustandsbenennungen synchron hältst damit das übersichtlich bleibt. (AFAIR hat willisurf diesen Weg auch schon im Einsatz.)
Du kannst eine Szenenfunktion für die Ventile nachrüsten, durch jeweils einen Logikkanal mit Eingang DPT17 und Ausgang DPT1. Und damit das zwischen (AFAIR) 8 Szenen und dem Rest unterscheiden. Lässt dann über einen Ausgang passende Szene senden, oder nutzt direkt die Zustandsausgabe (Szene 1 bis 16)
Du kannst über einen Ausgang ein 16Bit-Wert senden und über Logikkanäle die einzelenen Bits auswerten zum schalten der Ventile
Eine schnelle einfache Lösung wäre das Hauptventil an einen der beiden Relais Ausgänge zu hängen. Die sind unabhängig davon.
Was auch gehen könnte, wäre das Hauptventil nach dem einschalten per Sperrobjekt zu sperren. Dann sollte es auch an bleiben. Zum Ausschalten muss man dann natürlich immer davor die Sperre wieder aufheben.
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