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  • RBender
    antwortet
    Zitat von ididdi Beitrag anzeigen

    Kläre mich auf.
    Es ist ausschlaggebend, was vertraglich vereinbart wurde. Wenn also nix in die Richtung vereinbart wurde, dann ist das Kostenziel nicht zwangsweise vereinbart. Hinzu kommt die Grundlage einer solchen Vereinbarung und ob auf eventuelle Toleranzen hingewiesen wurde. Zum Beispiel wenn nur eine Kostenschätzung vorliegt.
    Eine gewisse Abweichung wird dem Planer auch eingeräumt. Die 9.000€ für die Leerrohre würden bei einer Bausumme (für das Gewerk) von 200.000€ wohl als Abweichung durchgehen.
    Außerdem sind die einzelnen Positionen der Kostenermittlung unerheblich. Es gilt die Endsumme. DH, wenn der Planer eine Position zu dünn angesetzt hat, dann kann das durch aus durch eine andere Position ausgeglichen werden. Man wird ja nicht überall zu wenig massen angesetzt haben oder? Und der Bauherr bekommt jetzt nicht die Kosten für die Leerrohre obwohl er insgesamt genau das ausgegeben hat, was vorher ermittelt wurde.

    Wenn im Rahmen der Umsetzung festgestellt wird, dass der Kostenrahmen nicht eingehalten wird, muss dem Planer eingeräumt werden, die Planung anzupassen. DH wenn der Kostenrahmen unbedingt einhalten werden muss, dann dann müssen durch die Umplanung eventuell auch Abstriche hjngenommen werden. Natürlich dürfen diese Änderungen nicht so tief eingreifen, das sich die Sinnhaftigkeit des Projektes stellt.

    Ach ja ich bin kein Jurist, ich mache also keine juristischen Beratungen!
    Zuletzt geändert von RBender; 04.09.2017, 09:05.

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  • ididdi
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen

    Das stimmt so Pauschal nicht!
    Kläre mich auf.

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  • anoli
    antwortet
    wünschen wir uns die DDR zurück Einheitspreise von Dresden über Chemnitz, Magdeburg bis nach Rostock alles kostet überall gleich und trotzdem war es nicht perfekt und man wollte die freie (soziale) Marktwirtschaft

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  • MarcusW
    antwortet
    Nochmals kurzer Nachtrag.

    Mein bestellter Gira Tastsensor ist gestern eingetroffen.
    Die Sache ist damit korrekt erledigt.

    Die Lieferzeit von fast 6 Wochen buche ich jetzt mal unter "Dumm gelaufen" ab. Kann passieren.

    Das einzige was mich in der Sache so richtig gestört hat, war die schlechte Kommunikation per Mail.
    Hier sollte Tandmore.de sich verbessern und auf Kundenanfragen mit ehrlicher und schneller Bearbeitung reagieren.

    Gruß
    Marcus
    p.s. Der Beitrag könnte dann eigentlich geschlossen werden - Ich weiß leider nicht, wie das geht.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen
    Ich erstelle jetzt nicht übermässig viele LVs, aber wenn ich eins erstellt habe und dann würde ein Handwerker nur fürs Ausfüllen (digital mit Bieterprogramm) Geld fordern, dann bekommt er von mir zukünftig keine Anfragen mehr.
    Siehst du... Du hast mich verstanden. Dich mag ich.

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  • RBender
    antwortet
    Zitat von ididdi Beitrag anzeigen
    Sollte der Planer dann etwas vergessen haben (z.B. Leerrohr für 9.000,-€) ist das für dich kein Problem, denn dafür muss er haften.
    Das stimmt so Pauschal nicht!

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  • ididdi
    antwortet
    Zitat von LarsP Beitrag anzeigen
    Plant jeder Elektroplaner gleich? Setzen die immer auf die richtige Technik, oder kommt doch mal Loxone () zum Einsatz anstelle KNX ?
    Wer sagt mir denn, dass der Anbieter den ich angefragt habe, auch eine ordentliche Planung gemacht hat und nicht mal eben 9000€ Leerrohr vergessen hat?
    Du beauftragst den Planer, da bedeutet er arbeitet mit den dir gewünschten System (z.B. KNX) oder schlägt dir Alternativen vor. Kein Planer wird dir LCN einbauen, wenn du KNX willst. Genauer gesagt bekommst du in den verschiedenen Planungsphasen von der Grundlagenermittlung mit Kostenschätzung bis zum fertigen LV inkl. Kostenberechnung alles auf den Silbertablet serviert und musst nur ja oder nein sagen. Ebenso sucht der Planer nicht einfach 0815 Komponenten von Gira raus sondern das passende Produkt für deine Anwendung (wobei der SI wahrscheinlich noch ei nSchritt weiter geht weil er auch die Erfahrung der Ausführung mitbringt). Sollte der Planer dann etwas vergessen haben (z.B. Leerrohr für 9.000,-€) ist das für dich kein Problem, denn dafür muss er haften.

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  • coliflower
    antwortet
    Bekannte haben ihr Dach neu decken lassen. Von 15000-35000€ für ein und das selbe Dach war alles dabei... Wie erklärt man das?
    Unterschiedliche Planer ...

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  • LarsP
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Weil es in dem Fall keinen Anbieter gibt. Die Vorgehensweise ist lediglich ein Ausdruck von "sich nicht auskennen" und "sich selbst ins Knie schießen".
    Ist das schlimm? Sich einzugestehen, dass man z.B. von HLS keinen Schimmer hat ? Eher man dann selbst was verbastelt, holt man sich einen Profi ins Haus.... Dem Handwerker aus der 5 Mann Bude (Chef und 4 Handwerker) kannst du da noch so oft was von BIM erzählen, der will maximal sein Papier ausfüllen.
    Ich bin in der glücklichen Lage (eben weils auch Altbau ist), meine Handwerker auf Vertrauensbasis losschicken zu können. Die geben mir eine "über den Daumen" Zahl und legen los. Wenn's mehr wird, wird es angekündigt (eher weil ich Sonderwünsche habe), meistens wird's aber weniger. Davon kannst du aber nicht ausgehen, das jeder Häuslebauer auf sowas zurückgreifen kann.
    Einen Elektroplaner/HLS-Planer/Landschaftsplaner würde ich privat nicht bezahlen wollen.

    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Eine ordentliche Elektroinstallation muss geplant werden. Wir reden hier von komplexer Gebäudetechnik und nicht von 50er Jahre Siedlungshäusern.
    Wenn ich einen Preis möchte, muss ich doch meine Anfrage präzise formulieren, damit die Angebote auch vergleichbar sind und ich darauf basierend einen Vertrag formulieren kann.
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Ich sage nur Leerrohr für 9000,-€ im Angebot "vergessen".
    Plant jeder Elektroplaner gleich? Setzen die immer auf die richtige Technik, oder kommt doch mal Loxone () zum Einsatz anstelle KNX ?
    Wer sagt mir denn, dass der Anbieter den ich angefragt habe, auch eine ordentliche Planung gemacht hat und nicht mal eben 9000€ Leerrohr vergessen hat? Nicht jeder arbeitet so wie meinetwegen Voltus (mir fehlt hier die Erfahrung, aber ich sehe euch mal als die "guten"). Wohlgemerkt, wir rede nur von Planung. Die Ausführung steht auf einem anderen Blatt. Ob die ordentlich wird kann man da vielleicht nur hoffen bzw. recherchieren

    Bekannte haben ihr Dach neu decken lassen. Von 15000-35000€ für ein und das selbe Dach war alles dabei... Wie erklärt man das?

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  • ididdi
    antwortet
    Zitat von RBender Beitrag anzeigen

    So sehe ich das auch. Und darum sollte das kein Elektriker machen, sondern ein E-Planer. Dieser sollte nach Honorarordnung bezahlt werden! Da gibt es keine LVs.
    Auf Grundlage einer vollständigen Planung wird dann ein LV erstellt und dieses kann man an die Handwerker verteilen. Der Handwerker füllt das LV mit seinen Zahlen aus und fängt nicht an zu planen.
    Genau so sieht es aus. Planer planen, erstellen das LV und sollten ihr geplantes auch überwachen. Der Elektriker bietet nur an und führt aus. Das funktioniert bei jedem öffentlichen oder größeren Objekt. Nur der kleine Häuslebauer ist der Meinung, dass er die Planung, Angebote und an besten Bauüberwachung für umme bekommen kann. Sollte ein Elektriker allerdings Geld für das Ausfüllen des LV haben wollen, dann wäre er schnell bei öffentlichen Aufträgen raus und auch kaum ein AG würde sich die Auspreisung der LVs bezahlen lassen. Jeder Handwerker weiß doch, dass er nur ca. 10 bis max. 25% seiner LVs beauftragt bekommt. Die Kosten für Arbeitszeit werden in der Regel auf die EP aufgeschlagen.

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  • RBender
    antwortet
    Zitat von Voltus Beitrag anzeigen
    Eine ordentliche Elektroinstallation muss geplant werden. Wir reden hier von komplexer Gebäudetechnik und nicht von 50er Jahre Siedlungshäusern.
    So sehe ich das auch. Und darum sollte das kein Elektriker machen, sondern ein E-Planer. Dieser sollte nach Honorarordnung bezahlt werden! Da gibt es keine LVs.
    Auf Grundlage einer vollständigen Planung wird dann ein LV erstellt und dieses kann man an die Handwerker verteilen. Der Handwerker füllt das LV mit seinen Zahlen aus und fängt nicht an zu planen.

    Ganz allgemein: Ich erstelle jetzt nicht übermässig viele LVs, aber wenn ich eins erstellt habe und dann würde ein Handwerker nur fürs Ausfüllen (digital mit Bieterprogramm) Geld fordern, dann bekommt er von mir zukünftig keine Anfragen mehr. Auch nicht die Geschichten, die frei vergeben werden und nicht selten gut verdientes Geld bringen.

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von coliflower Beitrag anzeigen
    Na ja, warum muss sich ein Häuslebauer auf den erstbesten Anbieter stürzen ?
    Weil es in dem Fall keinen Anbieter gibt. Die Vorgehensweise ist lediglich ein Ausdruck von "sich nicht auskennen" und "sich selbst ins Knie schießen".

    Eine ordentliche Elektroinstallation muss geplant werden. Wir reden hier von komplexer Gebäudetechnik und nicht von 50er Jahre Siedlungshäusern.

    Wenn ich einen Preis möchte, muss ich doch meine Anfrage präzise formulieren, damit die Angebote auch vergleichbar sind und ich darauf basierend einen Vertrag formulieren kann.

    Wenn ich das nicht tue, wird das Angebot des Elektrikers der Vertragsinhalt. Da gibt es dann Leute (Kann man hier im Forum nachlesen), die fürchterlich böse erwachen, weil die Kosten später extrem steigen. Ich sage nur Leerrohr für 9000,-€ im Angebot "vergessen".

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  • coliflower
    antwortet
    Na ja, warum muss sich ein Häuslebauer auf den erstbesten Anbieter stürzen ?
    „Alles doppelt machen“ könnte man auch als Wettbewerb nennen … freie Marktwirtschaft.
    Und die Kosten für eine Geschäftsanbahnung könnte man doch auch als Marketingaufwand nennen, wir nennen das „Pre-Seling“.

    Ich bin auch der Meinung, die Arbeitsstunde zu erhöhen, das Material zu reduzieren … So könnte man auch den im EFH herrschenden Eindruck „KNX ist teuer / elitär“ entgegen treten weil dann der Vergleich zwischen konventioneller- und KNX-Installation leichter wäre (man sieht die AZ und das Material für die eine oder die andere Lösung).

    Just my 2 Cents aus Sicht eines Konsumenten ...

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  • Voltus
    antwortet
    Zitat von LarsP Beitrag anzeigen
    Aus Dienstleistersicht ist das auch absolut in Ordnung, aber aus Kundensicht? Wie läuft's denn als Privatkunde: Man bestellt, sofern man keine feste Firma fürs entsprechende Gewerk hat, wenigstens 2 Firmen zum entsprechenden Objekt. Die machen dann ein Kostenvoranschlag/ Angebot oder wie auch immer. Soll ich dafür als Privatkunde bezahlen (2x200€=400€)? Ich glaub, dass das zwar leicht zu vermitteln ist (Anfahrt, Lohnkosten, Zeit fürs Angebot) aber schwer durchzusetzen (nimmt der Privatkunde halt einen anderen Elex, der`s kostenlos macht). Bei einem Hausbau/Umbau hast du da auch mal mehr als 5 Gewerke (mind. 10 Angebote = 2000€)...
    Aber genau um die Vermeidung dieses Unsinns, dass Du für jedes Gewerk alles 2x ausarbeiten lässt geht es doch.

    Denke doch bitte mal gesamtwirtschaftlich. Wir haben in Deutschland einen absoluten Mangel an Handwerkern. Und soll soll für dein Haus alles doppelt gemacht werden?

    Neubauten müssen geplant werden. Auch EFH. Wenn durchgängig BIM eingesetzt wird, ist das bepreisen für den Handwerker auch kein Problem mehr. Leider setzt sich BIM in Deutschland nur sehr langsam durch. Der Gesetzgeber beschleunigt es jetzt dadurch, das öffentliche Aufträge zwingend in BIM geplant werden müssen.

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  • LarsP
    antwortet
    Aus Dienstleistersicht ist das auch absolut in Ordnung, aber aus Kundensicht? Wie läuft's denn als Privatkunde: Man bestellt, sofern man keine feste Firma fürs entsprechende Gewerk hat, wenigstens 2 Firmen zum entsprechenden Objekt. Die machen dann ein Kostenvoranschlag/ Angebot oder wie auch immer. Soll ich dafür als Privatkunde bezahlen (2x200€=400€)? Ich glaub, dass das zwar leicht zu vermitteln ist (Anfahrt, Lohnkosten, Zeit fürs Angebot) aber schwer durchzusetzen (nimmt der Privatkunde halt einen anderen Elex, der`s kostenlos macht). Bei einem Hausbau/Umbau hast du da auch mal mehr als 5 Gewerke (mind. 10 Angebote = 2000€)...

    Haust du nun diese Kosten auf deinen Gemeinkostensatz, wird natürlich auch deine Hardware teurer und die Leute fangen an beizustellen (über billige Shops).
    Ein Meister, welcher sein Siegel auf eine nicht von Ihm errichtete Anlage klebt (sondern durch irgendwelche anderen "Fachkräfte") ist da auch ein Stück weit selber Schuld (nicht falsch verstehen). Wer`s baut, hat dafür gerade zu stehen.. Auch als Kumpel oder als Eigentümer oder als billiger Pfuscher.
    So Unrecht hatte DerStandart auch nicht, die Stundenlöhne müssen rauf und die Hardware muss knapper kalkuliert werden. Allerdings Flächendeckend und das ist das Problem. Nur an Hardware verdienen, ist m.M.n vorbei. Ob das gut ist, liegt an der Richtung auf der man drauf guckt.
    Zuletzt geändert von LarsP; 01.09.2017, 08:05.

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