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RCD Typ F - Stand der Dinge

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  • mmf
    antwortet
    Zitat von fsl Beitrag anzeigen

    Gibt es schon, halt nicht von Hager. Z.B. ABB DS201MF-B16/0,03. Kostet pro Stück leider nur 150-160 EUR.
    Netzpreis Siemens 5SU1354-3KK16 (B16) knapp unter 60€.

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  • fsl
    antwortet
    Zitat von Dirk will spielen Beitrag anzeigen
    Und man kann auch nicht einfach nur dafür einen FI/LS setzen, die gibt's ja nur in Typ A.
    Gibt es schon, halt nicht von Hager. Z.B. ABB DS201MF-B16/0,03. Kostet pro Stück leider nur 150-160 EUR.

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  • Gast
    Ein Gast antwortete
    Gibt es in DE eigentlich den FI Typ G? Das ist bei uns der Typ FI, der am Meisten verbaut wird und der Norm entspricht bei EFH oder Whg.
    z.B. FI 40A 30mA Typ G

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  • Dirk will spielen
    antwortet
    Da lohnt es sich ja bezüglich Preisvergleich auch darauf zu achten, macht die ganze Anlage ja nochmal ~€600 teurer.
    Und man kann auch nicht einfach nur dafür einen FI/LS setzen, die gibt's ja nur in Typ A.
    Aber insgesamt eine interessant Diskussion.

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  • larsrosen
    antwortet
    Hier von einer Wolf WP
    Seite 34

    https://www.google.com/url?sa=t&sour...bSfgTVBy0oyc03

    Bei einer Dunstabzugshaube hatte ich es auch mal gelesen meine ich.

    Ich habe bei der letzten VDE Tagung lange mit Johannes Walfort gesprochen. Pauschal kann man es halt nicht wirklich sagen.
    Viele Probleme bringen billige Fernost Artikel mit sich, die dann Rcds stören können.
    Diese SNT sing gemäß 0100-530 Anlage 2. Unter Schaltung 2 geführt. Dies detektiert kein TYP A.
    Zuletzt geändert von larsrosen; 30.01.2019, 16:09.

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  • fsl
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen
    Bei einem Straßenpreis von 20 EUR (ABB) tut auch zweimal bezahlen nicht so weh, wenn man Ende der ein oder andere FI gewechselt werden muss.
    Sehe ich genauso.Bis man dann den Austausch (der ja 1:1 funkionieren wird) in Angriff nimmt, sind die Typ F-Teile vielleicht auch schon um den Betrag günstiger geworden, den man ursprünglich für Typ A-FIs bezahlt hat.

    Und dann wird wahrscheinlich schon zum Einbau von Typ B oder B+ geraten ...

    Wie dem auch sei, seit dem Start dieses Threads lese ich sehr aufmerksam die Datenblätter und Installationsanleitungen für Hausgeräte und dergleichen, die für uns in Frage kommen. Ich habe noch nirgends irgendeine Angabe dazu gefunden, welcher Typ FI vorzusehen ist. Deshalb halte ich mich vorerst an den oben von mir zitierten Hager Tipp und mache erstmal nichts.

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  • fsl
    antwortet
    mmf, jetzt verstehe ich Dich nicht. ABB schreibt doch eindeutig, dass Gleichfehlerstöme ab 6 mA von der Wandladestation selbst erkannt werden? Was soll da jetzt ein FI Typ B mit wahrscheinlich ja doch Erkennung erst ab 30 mA noch zusätzlich ausrichten?

    Klar, schaden kann ein Typ B natürlich nie, aber der Aufpreis zu einem Typ A ist doch schon erheblich. Im Übrigen schienen mir die Straßenpreise für die ABB EVLunic innerhalb derselben Leistungsklasse nicht wesentlich höher als die für Ladestationen anderer Hersteller (wie z.B. Mennekes, die nach meiner Erinnerung einen Typ B sehen wollen).

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  • mmf
    antwortet
    Zitat von fsl Beitrag anzeigen

    Schaue Dir doch mal von ABB die EVLunic Wandladestationen an. Die haben als Vorteil:

    .
    Wenn Du dann auf Seite 30 des Installationshandbuches schaust, wird klar, dass ein Typ A reicht:
    Erstmal schöne Grüße nach Lux, ich habe viele Jahre in Merl gewohnt.....

    Bei Ladestationen für E-Auto reicht Typ A, wenn 6mA glatter Gleichfehlerstrom nicht überschritten wird...ja wenn...
    Deshalb wird Typ B empfohlen.

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  • fsl
    antwortet
    Zitat von mmf Beitrag anzeigen
    Typ B kommt noch demnächst wegen E-Auto
    Schaue Dir doch mal von ABB die EVLunic Wandladestationen an. Die haben als Vorteil:

    Integrierte DC-Fehlerstromerkennung für erhöhte Sicherheit
    .
    Wenn Du dann auf Seite 30 des Installationshandbuches schaust, wird klar, dass ein Typ A reicht:

    An RCD with at least Type A must be used since all EVLunic variants have an internal DC fault current monitoring >= 6mA
    Zuletzt geändert von fsl; 30.01.2019, 12:48.

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  • mmf
    antwortet
    Soweit ich weiß, sind Fi´s für festangeschlossene Hausgeräte (also ohne Steckdose) in D noch nicht vorgeschrieben. Der Einsatz von Fi Typ F bei Induktionskochfeldern ist so eine "Wäre sinnvoll"-Sache.

    Wie gesagt, ich setze Typ F ein bei Stromkreisen für Trockner, Wasch- und Spülmaschine, Induktionskochfelder, Küchenarbeitsgerätesteckdosen (Mixer, etc.), HiFi und IT (Schaltnetzteile), Garten u. Kellersteckdosen (wegen Geräten, z.B. Häcksler mit Frequenzumrichter - kommt im Frühjahr auf den Markt).

    Zugegeben, bei Schaltnetzteilen ist sogar Typ B noch besser, aber mir dann doch zu teuer, Typ B kommt noch demnächst wegen E-Auto.

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von mmf Beitrag anzeigen
    Fi Typ F macht auch bei Induktionskochfeldern Sinn, ich habe mich auch schon mit einem Studienkollegen, der jetzt bei M. in Gütersloh in der Entwicklung arbeitet, darüber unterhalten.
    Falls du mit M. die Firma Miele meinst: zumindest schreiben sie im Handbuch keinen speziellen FI vor. Genau genommen schreiben sie gar keinen FI vor:

    Fehlerstromschutzschalter: Zur Erhöhung der Sicherheit empfiehlt der VDE (Österreich: ÖVE), dem Kochfeld einen FI-Schutzschalter mit einem Auslösestrom von 30 mA vorzuschalten.

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  • mmf
    antwortet
    Guten Morgen,

    Fi Typ F macht auch bei Induktionskochfeldern Sinn, ich habe mich auch schon mit einem Studienkollegen, der jetzt bei M. in Gütersloh in der Entwicklung arbeitet, darüber unterhalten.

    Weiterhin setzte ich Typ F auch bei Kühlgeräten ein, hier kommen auch immer mehr Geräte mit Frequenzumrichtern auf den Markt (bei mir hängt an der Steckdose zwar noch ein alter...). Und Fi Typ F ist immer kurzeitverzögert, also einigermaßen "gewitterfest", also kein Nachteil bei Kühlgeräten.

    Und so teuer sind einige Fi´s Typ F auch nicht mehr, man schaue mal nach dem Netzpreis von Siemens 5SV3314-3. In diesem Falle billiger als "normale" Siemens Typ A kurzeitverzögert.

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von UliSchirm Beitrag anzeigen
    Der Straßenpreis für einen Hager CDF640D (Typ F, 40A) liegt bei 185,- Euro gegenüber 30,- Euro für einen CDA440D (Typ A, 40A). So krass ist der Unterschied auch nicht.
    Wenn man nur einen einzelnen FI austauscht, OK... aber wenn der Typ F jetzt für alle Stromkreise Pflicht gewesen wäre, dann hätte ich die Planung geändert und wäre von den bisher 6 Typ A FIs mit jeweils nur 3 bis 6 LS dahinter auf nur noch 2 oder 3 Typ F-FIs gewechselt.

    Bei einem Straßenpreis von 20 EUR (ABB) tut auch zweimal bezahlen nicht so weh, wenn man Ende der ein oder andere FI gewechselt werden muss.
    Zuletzt geändert von Cybso; 30.01.2019, 10:38.

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  • UliSchirm
    antwortet
    Zitat von Cybso Beitrag anzeigen

    Das beruhigt mich jetzt... ich habe in unserem Haus 6 FIs geplant, mit dem Typ F hätte mich das sonst mal eben 1200 EUR statt 120 EUR gekostet
    Der Straßenpreis für einen Hager CDF640D (Typ F, 40A) liegt bei 185,- Euro gegenüber 30,- Euro für einen CDA440D (Typ A, 40A). So krass ist der Unterschied auch nicht. Ich persönlich rüste nun den Typ F für meine Werkstatt nach, weil ich den zusätzlichen Schutz haben möchte für den Einsatz eines Frequenzumrichters. Zwei Mal bezahlen ist definitiv die teuerste Variante!

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  • Cybso
    antwortet
    Zitat von UliSchirm Beitrag anzeigen
    Edit: Die Übergangsfrist für die neue DIN VDE 0100-530 endet am 01.12.2019
    Das beruhigt mich jetzt... ich habe in unserem Haus 6 FIs geplant, mit dem Typ F hätte mich das sonst mal eben 1200 EUR statt 120 EUR gekostet

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