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Bei einer Undichtigkeit hat man übrigens bei beiden Rohrsystemen den Super-Gau, da die Wände/Decken aufgerissen werden müssen. Da scheint mir die leichtere Austauschbarkeit der HT-Rohre eher zweitrangig.
Irgendwie kann ich mir nicht so recht vorstellen, dass man es bemerken würde, wenn irgendwo im Estrich eine Klebestelle undicht werden sollte. Im frei zugänglichen Bereich vielleicht .... Aber da würde es man durch die Geräuschentwicklung auch leicht finden
Das ist für mich keine Glaubensfrage, sondern eine Vernunftentscheidung: HT-Rohr ist für (Ab-)Wasser konstruiert und nicht für Luft hoher Strömungsgeschwindigkeit - und warum bei einer Anschaffung von rund 1000€ wegen vielleicht 50€ Ersparnis ein Rohrsystem verbauen, was abgesehen von der leichteren Austauschbarkeit/Montage keinen sonstigen (mir bekannten) Vorteil hat? Verstehe ich nicht, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Soweit ich weiß, ist das Kleberohr im Gegensatz zu HT-Rohr auch antistatisch - vielleicht auch ein Argument in einem Haus mit viel Kupfer und Bits und Bytes :-)
Ich habe übrigens mein Kleberohr an den Muffen zusätzlich noch mit hochwertigem Klebeband (eigentlich für Dampfsperrfolie gedacht) umwickelt...das wird für die nächsten hundert Jahre dicht sein.
Bei einer Undichtigkeit hat man übrigens bei beiden Rohrsystemen den Super-Gau, da die Wände/Decken aufgerissen werden müssen. Da scheint mir die leichtere Austauschbarkeit der HT-Rohre eher zweitrangig.
Eben aus diesem Grund hatte ich meinem Post extra geschrieben, dass dies eine Glaubensfrage ist. Was nun richtig oder falsch ist... ich weiss es nicht.
Um eine vernünftige Aussage pro oder contra geben zu können, müsste man schon einen hauptberuflichen Staubsaugerbauer befragen, der Erfahrung >10 Jahre mit beiden Systemen hat.
Einen solchen Erfahrungsbericht habe ich bisher nirgends finden können.
luigi
[der momentan HT verbaut und gespannt ist was die Praxis zeigt]
und wo liegt nun die Wahrheit? Die einen Hersteller setzen Doppeldichtungen ein und äussern sich negativ über die Klebevariante. Hersteller mit Klebetechnik trauen den Dichtungsringen nicht. Welches System ist denn nun wirklich die nächsten 30 Jahre dicht? Oder werden beide Systeme mit der Zeit undicht?
Machs nicht, investiere die paar Euro und nimm ein dafür speziell hergestelltes, strömungsoptimiertes Kleberohr. Bei HT-Rohr müsstest Du wenigstens Doppellippendichtungen verwenden und trotzdem ist dieses eigentlich nicht für Vakuum geeignet...
Bögen etc. kosten auch beim Kleberohrsytem nur 1-2 €/Stück, da würde ich mir einfach ein paar hinlegen (so hab ichs auch gerade gemacht).
Weiterhin ist die Montage von HT-Rohr, gerade bei Doppeldichtung, ohne Glitschi fast nicht zu schaffen und das Zeug wollte ich definitiv nicht als erstes in meinem neuen ZS haben :-)
Gibt es auch noch andere Systeme als die BVC/EBS Sauger die mit einem 50er HT Rohr arbeiten?
Die meisten (Import?) Modelle haben ja wohl diese 51mm Stecksysteme zum verkleben.
Ich fände ein 50er HT-Rohr interessant, da läßt sich dann auch mal kurzfristig was nachkaufen wenn gerade bei der Installation ein Bogen oder Abzweig nicht passt...
Oder lassen sich evtl. mehr oder weniger alle Syteme auch mit 50er Rohren aufbauen/umrüsten?
wenn mir nachts mal der Aschenbecher runterfällt wenn die anderen schon schlafen? ICH würds nicht machen. Da nehme ich den kurzen Verlust von ein wenig warmer Luft in Kauf
Mein Staubsauger hat übrigens einen potentialfreien Kontakt,
der schaltet dann die Lüftung (über einen Analogausgang) während des
Saugens auf 100%
Hm, hört sich im ersten Moment gut an, das muss die KWL dann allerdings auch unterstützen. Für uns wäre dieses "Feature" schon wieder eher ein "Bug", da die KWL zwei Wohnungen versorgt und ich nicht möchte, das in der ELW jedesmal ein Durchzug herrscht, wenn ich bei uns sauge
Aber nur weil es für mich nicht passt soll das natürlich nicht heißen, dass das System an sich blöde ist!
Ich war anfangs auch skeptisch.
Der Hersteller versprach, dass die Abluft so gut gefiltert sei,
dass es für die Lüftungsanlage kein Problem dartstellt.
Die Erfahrung aus dem letzten Jahr:
Der Zuluftfilter der Lüftungsanlage verschmutzt wesentlich stärker
als der Abluftfilter.
Mein Staubsauger hat übrigens einen potentialfreien Kontakt,
der schaltet dann die Lüftung (über einen Analogausgang) während des
Saugens auf 100%
Deswegen ja meine Frage, ob sich der ABLUFTfilter der KWL schneller zusetzt, wenn man da die Luft aus dem Staubsauger reinbläst.
EDIT: Grade mal überschlagsweise nachgerechnet:
Ein großer Staubsauger schafft etwa 100 Liter/s Luftdurchsatz. In einer Stunde mithin 360 Kubikmeter, das entspricht 432 kg Luft, die nach außen befördert werden. Im worst case, also im Winter bei -15 °C Außentemperatur, hat man zwischen Abluft und Zuluft 35 K Differenz. Das bedeutet, daß man etwa 4,2 kWh Wärmeenergie in einer Stunde Staubsaugen nach draußen bläst - etwa 20 Cent. Und nur im tiefsten Winter.
Welchen Aufwand man für so eine Ersparnis treiben will, sei jedem selber überlassen.
ah okay, direkt in die Abluft der KWL, verstehe...
dann finde ich die Idee vorerst mal ganz interessant. Die Frage ist nur, wie verdreckt die Abluft der Sauganlage ist, ich hätte da bedenken
Und ob es eine gute Idee ist, den restlichen Feinstaub in die Lüftungsanlage zu blasen?
Das frage ich mich auch... einer der Vorteile eines zentralen Staubsaugersystems ist ja eben gerade das der Feinstaub nach draußen geblasen wird, was vor allem für Allergiker ein großer Vorteil ist.
Dieser Hersteller wirbt damit, die Abluft, welche üblicherweise ins
Freie geblasen wird, über die Lüftungsanlage zu leiten.
Somit kann die Wärme, welche den Räumen entzogen wird, sowie die
Verlustleistung vom Gerät zurückgewonnen und den Räumen wieder zugeführt werden.
Der Vacustar hat eine eigene Luftkühlung für den Motor, die Abwärme bleibt somit größtenteils in der thermischen Hülle. Und ob es eine gute Idee ist, den restlichen Feinstaub in die Lüftungsanlage zu blasen? Welche Erfahrungen hast Du denn mit dem Abluft-Filter vor dem Wärmetauscher gemacht, setzt sich der nicht schneller zu?
Ich muss mal nachrechnen, wieviel da tatsächlich an Wärmeenergie verloren geht.
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