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Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)

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  • FrankMaier
    antwortet
    Aber ich verheize keinen Strom vom Strommix. Sondern von 100% PV. Daher: 0g CO2.

    Ebenso hast du kein Problem dabei beim Geschirrspüler, beim Wasserkocher oder der Waschmaschine. Es kann sogar effizienter und wirtschaftlicher sein, mit einem DLEH Warmwasser bereit zu stellen, als über einen ineffizienten zentralen Warmwasserspeicher mit Zirkulation.

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  • Hochpass
    antwortet
    Es tut schon weh Strom ohmsch zu verheizen.
    Im Strommix erzeugt 1kWh Strom ca 400g CO2
    Erdgas zu verheizen erzeugt 1kWh und ca. 182g CO2


    Aber ich mache es gerade nicht anders.
    Zuletzt geändert von Hochpass; 14.11.2022, 18:54.

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  • FrankMaier
    antwortet
    Inselino Nein, der hohe Strompreis kommt durch den hohen Gaspreis zustande und dem Merit-Order-Prinzip. Und die Gaskraftwerke laufen, vermutlich teils mit Absicht um den Strompreis hochzuschrauben, teils weil der Großteil der Fernwärme auf Gasmotoren setzt, teils da vom Norden zum Süden nicht genug elektrische Energie transportiert werden kann und letztendlich um die letzten fehlenden Spitzen auszugleichen. Und auch eine Verdoppelung der Erneuerbaren würde daran nicht zwangsläufig etwas ändern. Beim aktuellen miserablen Netzausbau und ohne Pufferspeicher, vielleicht sogar das Gegenteil bewirken und die Strompreise noch weiter nach oben schrauben, da selbst bei keinem Bedarf, wenn der Strom schon an die Nachbarländer verschenkt wird (vor allem im Sommer an den Wochenenden) eine Vergütung stattfinden muss.

    SvenB Ich habe eine Gasheizung. Ich kann mit 15 Cent/kWh und Gas das Wasser warm machen oder für "8 Cent/kWh" Einspeisevergütung und einem Elektroheizstab. Ich kann für 15 Cent/kWh das Bad heizen oder für "8 Cent/kWh" mit einem Elektroheizer. Dabei wird nichts verschwendet. Niemand verschwendet etwas.

    Wenn dein Technikraum zu warm ist und deine Tanks merkliche Verluste haben, dann ist das eigenartig. Solltest vielleicht mal erst deine Leitungen isolieren und einen neuen Warmwasserspeicher anschaffen, der nicht so große Verluste hat, denn warm sollte es nicht sein.

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  • SvenB
    antwortet
    Ganz unrecht hat Inselino meiner Meinung nach nicht. Auf sich selbst bezogen habt ihr recht und man kann mit dem Strom ja machen was man will. Aber mit nem Smarthome und ggf. auch mit besseren Wärmeerzeugern wie einer Wärmepumpe kann man hier auch Energie sparen, spart damit die MwSt. auf den Eigenverbrauch und tut was für die Allgemeinheit. Letzteres senkt dann wieder den Strompreis für einen selbst, da hier ja der Durchschnitt auf Großeinkaufssicht zum Tragen kommt.

    (Mein Technikraum ist sowieso immer zu warm - Speziell im Sommer, wenn ich dauerhaft meine Tanks hochheize ohne es zu nutzen. Auch das ist besser, wenn man es Smart macht.)

    Also klares ja zur Eigennutzung statt Einkauf und ja auch viel, aber für Verschwendung haben wir IMHO die Technik bereits vor uns, um es besser zu machen. Aber wie sagt Ditsche: Bleibt ihm / euch ja unbenommen!

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  • crewo
    antwortet
    Zitat von stonie2oo4 Beitrag anzeigen
    Ja, vielleicht nächstes Jahr wenn ich nochmal 18kWp PV dazu pack
    Oder die Einspeisevergütung attraktiv gestaltet wird mit > 10 Cent.

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Im Gesamtgesellschaftlichen Interesse sollte man ab besten die Energie nicht komplett verbrennen mit sinnlosem Zeug sondern dann lieber ins Netz einspeisen.
    Warum soll ich mein selbst erzeugten Strom zu geringen Tarifen einspeisen und nicht selbst verbrauchen...?! Ich habe keine Förderung in Anspruch genommen, und die Gesellschaft hat mir nix dazu bezahlt - also ja schön selbst verbrauchen!!!

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  • stonie2oo4
    antwortet
    Ja, vielleicht nächstes Jahr wenn ich nochmal 18kWp PV dazu pack 😉.
    Wobei, ganz soviel wird’s wahrscheinlich nicht werden.

    Was ich eigentlich damit sagen wollte:
    In meinen Augen ist das immer noch viel Geld und weit weg von verschenken.

    Das ganze ist ja auch in Gewissermaßen ein zweischneidiges Schwert. Man kann ja auf einer Seite nicht sagen man will ein Haufen Einspeisvergütung und auf der anderen Seite aber für seinen Bezug nicht viel bezahlen wollen. Damit wird die Einspeisvergütung auch nur auf den Rücken der Allgemeinheit abgewälzt zur Bereicherung der wenigen mit PV.

    Für mich rechnet sich die PV. Reich werde ich nicht, aber ich Spar mir in 10Jahren einen gewissen Teil meiner Stromrechnung. Damit geb ich mich zufrieden.
    Es ist eben nicht ganz so einfach hier den richtigen Weg zu finden.

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  • crewo
    antwortet
    Freust du dich auch über 2.800 €?

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  • stonie2oo4
    antwortet
    Zitat von crewo Beitrag anzeigen
    Für 7-8 Cent würde ich meine Investition quasi verschenken,
    Also ich freu mich über die rund 1400€ Einahmen im Jahr und das bei nur rund 6Cent pro kWh.

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  • crewo
    antwortet
    Zitat von FrankMaier Beitrag anzeigen
    Nein, das war nicht meine Aussage.
    Sorry, aber das war natürlich überspitzt formuliert von mir

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    sollte man ab besten die Energie nicht komplett verbrennen mit sinnlosem Zeug sondern dann lieber ins Netz einspeisen.
    Sinnlos soll ja auch nichts verbrannt werden, sondern effizient, ich z.B. nutze keine Heizstäbe sondern alles über WP(en). Wenn man jetzt aber generell mehr Motivation möchte was das Einspeisen angeht, so würde ich sagen sollte man mal Anreize dafür schaffen. Für 7-8 Cent würde ich meine Investition quasi verschenken, da spende ich dann lieber an einen sinnvollen Verein. Ich kann daher auch die verstehen, die dann auch zu anderen Mitteln greifen um den Eigenverbrauch zu erhöhen.

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  • Inselino
    antwortet
    Im Gesamtgesellschaftlichen Interesse sollte man ab besten die Energie nicht komplett verbrennen mit sinnlosem Zeug sondern dann lieber ins Netz einspeisen. Die hohen Strompreise kommen ja eben zu Stande, weil wir nicht genug Erneuerbare haben die den Strom liefern können. Bevor also Menschen mit hocheffizienten Wärmepumpen jetzt Heizstäbe einzusetzen um die Energie komplett ineffizient zu nutzen sollte die lieber eingespeist werden.

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  • FrankMaier
    antwortet
    Zitat von crewo Beitrag anzeigen
    Also ich kann kochen und komme durch die Nacht an Tagen mit Sonne wie heute und im Sommer halte ich die Temperatur vom Pool auch mal Nachts. Nach deiner Aussage oben sollte man also mit Batterie nicht Kochen?! Ist doch egal, für was ich die Energie verbrauche, hauptsache der Eigenverbrauch geht hoch…
    Nein, das war nicht meine Aussage. Meine Aussage war, dass die Batterie so dimensioniert sein sollte, dass deren Kapazität im Sommer auch noch gut genutzt werden kann und nicht nur im eigenen Saft steht. Dadurch dass du dir den Luxus eines Pools gönnst, hast du im Sommer einen sehr hohen Nachtverbrauch und kannst damit auch eine große Batterie vielleicht? wirtschaftlich betreiben. Du hast einfach einen hohen Verbrauch.
    Wenn aber jemand sehr sparsam ist, wie bspw. gbglace, lohnt sich eine Batterie nicht. Idealerweise sollte man auf 250 Vollzyklen pro Jahr kommen.
    Oder wenn man einen Nachtverbrauch von vielleicht nur 100W hat, dann lohnt sich eine Batterie wirtschaftlich nicht, allein schon wegen der Effizienz, da die Batterie durch die Ineffizienzen des WR einfach entladen wird, und nicht durch den Eigenverbrauch.

    Meine Erfahrung zeigt einfach, ohne Pool, dass meine Batterie im Sommer gut durchhält, im November aktuell auch noch. Wenn ich aber Abends noch Kochen würde, oder die Spülmaschine laufen würde, würde sie die Nacht nicht mehr reichen. (10kWh PV, 7.7kWh Akku, 250W-300W Nachtverbrauch).Würde ich mir nun stattdessen eine größere Batterie anschaffen, dann würde sie den Winter, an den wenigen Tagen an welchen ich sie überhaupt voll bekomme, zwar auch mit Kochen und Spülmaschine gut durchhalten, im Sommer wäre sie aber viel zu groß dimensioniert, dass ich die Investition nicht mehr rein bekomme.

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  • crewo
    antwortet
    Daten sind klar, es geht um das EM - aber ich glaube das führt hier auch zu weit, ich will das Thema nicht überstrapazieren. Ich dachte nur, wenn hier jemand schon im Thema PV und Wirtschaftlichkeit ist, gibt es den ein oder anderen Tipp in die richtige Richtung, wie man sowas lösen kann.

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  • Lennox
    antwortet
    Zitat von crewo Beitrag anzeigen
    Mein Wechselrichter kann übrigens leider kein EM
    Die meisten Wechselrichter haben aber Daten und Informationen die man entsprechend verarbeiten kann.

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  • crewo
    antwortet
    Mein Wechselrichter kann übrigens leider kein EM, zumindest keines wie ich es gerne hätte. Maximal die Wallbox könnte der mit regeln, aber das ist mir zu wenig.

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