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Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)
Ich weiß nicht wie es in D ist aber hier fallen die günstigen Bezugspreise immer weg sobald man auch ins Netz einspeisen will. Dann ist der günstigste Preis 35 Cent netto
Das stimmt so ja auch nicht, da musst auch in AT genauer hinschauen und rechnen... nur mal so zb. der oe-amg Marktpreis Einspeisetarif liegt derzeit bei deinen genannten 35Cent...
25 Jahre Garantie ist so eine Sache…
Bei Sonnen steht z.B. im Kleingedruckten, dass Sie im Garantiefall entweder die Batterie instandsetzen oder schlichtweg die Kosten der Garantieverlängerung zurückzahlen. 🤪
Und natürlich muss das Unternehmen in 25 Jahren überhaupt noch existieren.
Ich rechne nicht mit dem günstigsten auf der Welt verfügbaren Preis, sondern als Opportunitätskosten mit dem Preis zu dem Tarif den ich aktuell habe oder den ich bei kurzfristig anstehender Anpassung wählen würde. Und aktuell würde ich zu meiner Adresse nichts unter 40 Cent je kWh bekommen. Beim Gas will man mir gerade was zu 45 Cent je kWh als Schnäppchen anbieten. Also wenn Du andere Preise in A hast und deswegen keine PV baust, freue ich mich doch, wieder einer weniger der auch ne PV haben will und mir es damit ermöglicht noch an schwer verfügbare HW zu kommen.
Aber den Leuten hier deswegen eine gewisse Blödheit unterstellen weil sie sich die Welt angeblich komisch schönrechnen ist schon bissel schräg. Kann ja keiner was dafür das bei Euch in A der Strom so billig ist.
eine seriöse Berechnung mit den jeweils gültigen günstigsten Preisen und einer Diskontierung hat offenbar niemand durchgeführt.
Jetzt beginnst du auf ziemlich schmalem Grat zu wandeln. Natürlich werden Investitionsentscheidungen mit seriösen Preisen durchgeführt. Was bezweckst du mit deiner Unterstellung? Was würde es mir denn bringen, Strompreise aus Tirol anzusetzen? Und was kann man gewinnen, wenn man sich bei der Berechnung selbst betrügt?
PS: Meine Kalkulation enthält eine Diskontierung. Schöngerechnet ist da überhaupt nichts.
Offen gesagt kaum vorstellbar, dass die Preise in D so stark unterschiedlich sind.
Ich wäre ja wirklich interessiert aber eine seriöse Berechnung mit den jeweils gültigen günstigsten Preisen und einer Diskontierung hat offenbar niemand durchgeführt.
Die 32 Cent von denen hier geschrieben wird, war der Durchschnittspreis des Jahres 2021 (lt. www) - aber sicher nicht der günstigste Preis.
Verstehe nicht warum hier so ein Geheimnis aus den Berechnungen gemacht wird oder haben wirklich alle nur so "einfach" gerechnet und einen Durchschnittspreis ausmultipliziert?
Man kann sich eine Investition eben auch schönrechnen.
Ich weiß dass ich mir widerhole aber wenn man die Wirtschaftlichkeit mit irgendwelchen Preisen rechnet, ist es klar, dass es vorteilhaft ist.
Das wiederholst du zwar regelmäßig, aber vergleichst dann Preise in A mit denen in D.
Ich behaupte, alle die ihre Anlagen im letzten Jahr installiert haben, haben mit den Preisen gerechnet, die da normal waren. Nicht mit "irgendwelchen" Preisen", wie kommst du denn darauf? Den Berater hätte ich hochkant entsorgt, der "irgendwelche" Preise ansetzt. Er hat mir übrigens erzählt, dass viele Kunden in der Berechnung keine Preissteigerung eingerechnet haben wollen - also den superkonservativen Ansatz.
Da war Energiekrise kein Thema. Der Preis in der Kalkulation meiner Anlage (gerechnet Mai 21, installiert Juli 21) ist der, den ich da schon viele (>10) Jahre bezahle. Eine dezente jährliche Steigerung ist in meiner Kalkulation drin, denn dass es billiger werden würde, war auch letztes Jahr nicht zu erwarten.
Und nein, nur weil ich einspeise, gibt es keinen anderen Preis.
Ignoriere einfach die Preissituation in D und rechne die Wirtschaftlichkeit mit deinem Preis. Wenn sich das so darstellt, dann rechnet sich das eben nicht - in A. Hier sieht das eben anders aus.
Btw, ich war gerade in Salzburg und Umgebung. Verrückt, wieviele offensichtlich unrentablen PV-Anlagen es da gibt.
Strompreis zuletzt noch 32Cent, Einspeisevergütung 11,7Cent
Ich weiß dass ich mir widerhole aber wenn man die Wirtschaftlichkeit mit irgendwelchen Preisen rechnet, ist es klar, dass es vorteilhaft ist.
Per heute mit Preisgarantie für 12 Monate liegt der Preis in Österreich bei 22,5 Cent netto. Und das nicht bei irgendeinen Stromhändler, der nach ein paar Wochen vom Markt verschwindet, sondern bei Wien Energie.
Ich weiß nicht wie es in D ist aber hier fallen die günstigen Bezugspreise immer weg sobald man auch ins Netz einspeisen will. Dann ist der günstigste Preis 35 Cent netto .
Wenn man die Wirtschaftlichkeit rechnet, sollte man vielleicht die Bezugspreise, die ohne PV Anlage gelten, als Berechnungsgrundlage nehmen.
Und BTW - bis Sommer 2024 sind hier in AT die ersten 2900 kWh Bezug auf 10 Cent gedeckelt.... Da schaut die Rechnung auch wieder anders aus.
Eine Diskontierung sehe in in dem Tool auch nicht - die sollte man bei 20 Jahren fairerweise schon dabei haben.
Was soll also noch mehr „verlustig“ gehen, wenn die elektrische Arbeit zur Einladung in den Speicher und das wieder Ausgeladene gemessen wird? Genauer gehts doch gar nicht
Also ich habe das immer so verstanden, dass wir 2 Arten von Verlusten haben. Wir haben die Wandlungsverluste beim Beladen des Speichers und wir haben Speicherentladung über Zeit. Ich bin davon ausgegangen, dass die Messung in Speichern immer nur die Speicherentladung beinhaltet weil quasi nicht ganz vorne und ganz hinten gemessen wird aber da kann ich mich auch irren.
Theoretisch sollte ja wenn man wirklich ganz vorne und ganz hinten misst wie du schreibst alle Verluste mit drinnen sein.
Ein kleiner Hinweis zu den Verlusten. Die Coloumbverluste beim Einspeisen in den Speicher werden vermutlich von deinem Speicher nicht berücksichtigt, denn er zählt ja nur die kWh die reinkommen und die rausgehen. Damit bist du insgesamt schon eher bei >15% Gesamtverlusten.
Degradation müsste man theoretisch auch noch mit einrechnen das sehe ich auch so.
Die coulombschen Verluste:
Der coulombsche Wirkungsgrad (Coulomb-Wirkungsgrad, Ladewirkungsgrad) entspricht dem Verhältnis von entnommenen Amperestunden zu den eingeladenen Amperestunden. Er gibt Aufschluss über die Ladungsverluste der Batterie beim Laden und Entladen.
Ob du die jetzt mit der Spannung multiplizierst und die als kWh angibst, oder die als Rohversion in Ah nennst, macht aber für den Speicher und die Verluste keinen Unterschied. Die Verluste sind da vollumfänglich eingepreist; selbst bei sinkender Zellenspannung.
Schliesslich gibt dieser Wert die elektrische Arbeit wieder und beinhaltet damit alle Verluste, selbst die auf den Anschlussleitungen.
Was soll also noch mehr „verlustig“ gehen, wenn die elektrische Arbeit zur Einladung in den Speicher und das wieder Ausgeladene gemessen wird? Genauer gehts doch gar nicht…
Ein kleiner Hinweis zu den Verlusten. Die Coloumbverluste beim Einspeisen in den Speicher werden vermutlich von deinem Speicher nicht berücksichtigt, denn er zählt ja nur die kWh die reinkommen und die rausgehen. Damit bist du insgesamt schon eher bei >15% Gesamtverlusten.
Degradation müsste man theoretisch auch noch mit einrechnen das sehe ich auch so.
Die coulombschen Verluste:
Der coulombsche Wirkungsgrad (Coulomb-Wirkungsgrad, Ladewirkungsgrad) entspricht dem Verhältnis von entnommenen Amperestunden zu den eingeladenen Amperestunden. Er gibt Aufschluss über die Ladungsverluste der Batterie beim Laden und Entladen.
Ob du die jetzt mit der Spannung multiplizierst und die als kWh angibst, oder die als Rohversion in Ah nennst, macht aber für den Speicher und die Verluste keinen Unterschied. Die Verluste sind da vollumfänglich eingepreist; selbst bei sinkender Zellenspannung.
Schliesslich gibt dieser Wert die elektrische Arbeit wieder und beinhaltet damit alle Verluste, selbst die auf den Anschlussleitungen.
Was soll also noch mehr „verlustig“ gehen, wenn die elektrische Arbeit zur Einladung in den Speicher und das wieder Ausgeladene gemessen wird? Genauer gehts doch gar nicht…
Aber nur auf die Speicherkapazität nicht auf die Elektronik oder?
Ein Garantiefall liegt ferner vor, wenn die Elektronik in einem Batteriemodul defekt istund zwar innerhalb von zehn Jahren ab dem Datum der ersten Installation des Batteriemoduls.
Das ist die Standardgarantie, ich habe die Verlängerung dieser Bedingungen gebucht (ca 1500 €), bei mir steht da dann 25 Jahre.
Aber nur auf die Speicherkapazität nicht auf die Elektronik oder? Das ist nämlich immer so eine Sache mit Garantiebedingungen. Dennoch sind 25 Jahre auf 80% wirklich viel, die meisten Hersteller geben nach 10 Jahren noch 80%.
Im ersten Jahr (Augusts 2021 bis Ausgust 2022) 245 Vollzyklen
Kannst du was zu deinem Verbrauch sagen? Das ist wirklich eine außerordentlich hohe Speichernutzung insbesondere, wenn dein Speicher größer ist als deine Anlage.
Ein kleiner Hinweis zu den Verlusten. Die Coloumbverluste beim Einspeisen in den Speicher werden vermutlich von deinem Speicher nicht berücksichtigt, denn er zählt ja nur die kWh die reinkommen und die rausgehen. Damit bist du insgesamt schon eher bei >15% Gesamtverlusten.
Degradation müsste man theoretisch auch noch mit einrechnen das sehe ich auch so.
Schade, dass im Artikel nicht näher auf „die Formel“ eingegangen wird.
Also erst dachte ich, dass müsste einfach nachzuvollziehen sein aber irgendwie stimmt meine Rechnung nicht mit dem Ausschnitt aus dem Tool.
Grundsätzlich sollte erst die Anzahl an kWh pro Jahr berechnet werden.
Anzahl kWh pro Jahr = Vollzyklen*Speicherkapazität*Verluste (Bei Verlusten entspricht eine 1 keinen Verlusten und 0,9 wären 10% Verluste etc.)
Pro kWh hast entsprechend 38ct weniger Bezugskosten aber auch 8ct weniger Einspeisevergütung. Ich bin mir nicht sicher, ob da auch die Steuer auf den Eigenverbrauch eingerechnet wird, das wären nochmal 5-6ct.
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