Hier wurde ja schon vieles gesagt und ich bin auch der Meinung, dass sich eine PV lohnt.
Nur müsste bei einer Wirtschaftlichkeitsanalyse korrekterweise die zugesicherte Einspeisevergütung zumindest die jeweiligen Jahressummen auf Inbetriebnahme mit einem Inflationszinssatz abgezinst werden, da wie aktuell, ja gut spürbar ist, ist 1 EUR die nächsten Jahre immer weniger Wert und das war auch immer schon so (zumindest seit dem der Geldumlauf nicht mehr an den Goldstandard gekoppelt ist).
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Keine Ankündigung bisher.
Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)
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War das nicht schon immer so…😬Zitat von Crashman Beitrag anzeigenDa muss jeder selbst entscheiden, was er macht….
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bis zum Frühjahr hat man gesagt, dass Angebote bis 1500€/kwp (ohne Speicher) okay sind, je näher man der 1000 kommt, desto besser. Über zwei Jahrzehnte sind die mittleren Preise immer gesunken. Mittlerweile gehts eher Richtung 2000€ und manchmal darüber. Da muss jeder selbst entscheiden, was er macht.
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Frank Meyer: so sehe ich das eigentlich auch. Nur: Aufgrund der Nachfrage und Angebotssituation sind solche Angebote sehr rar geworden. Bzw. haben diese Unternehmen weniger als keine Zeit.
Was ich aus von den Nachbarn an Angeboten mitbekomme liegt deutlich höher. Deshalb muss man schon mehr rechnen.
Bettr. Annahmen: Vorhersagen sind unzuverlässig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Aber ohne Annahmen gehts nicht. Man kann was realistisches (nach heutigem Stand) annehmen und dann noch mal zwei Grenzfälle Best/Worst Case betrachten und dann muss man davon ausgehen dass sich die Realität wahrscheinlich dazwischen abspielen wird. Es gibt auch ein Restrisiko dass es anders kommt, ja so ist das Leben.
Wenn dir morgen einer das Auto schrottet war das Volltanken auch für die Katz. Tankt man deshalb nicht mehr voll?
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Ich verstehe gerade das hin und her nicht so ganz. Das ist doch teilweise absurd.
Eine 10kWp Anlage produziert grob 10MWh im Jahr. Bei 6 Cent pro kWh sind wir nach 20 Jahren bei 12.000 Euro. Schaut man sich die Angebote beim Photovoltaikforum an, dann liegen die bei grob 1200-1400 Euro pro kWh. Also allein durch die fixe Einspeisevergütung lohnt sich selbst heute noch die PV Anlage bei einem guten Angebot. Ganz ohne unbekannte Variablen.
Jetzt habe ich aber noch einen Eigenverbrauch von grob 30%, bei durchschnittlich 4MWh pro Jahr Stromverbrauch und aktuell sehr günstigen 30 Cent Stromkosten, nach 20 Jahren sind wir bei 7200 Euro Ersparnis durch den Eigenverbrauch + 10.500 Euro der restlichen Einspeisung = 18.000 Euro.
Und jetzt kommt es natürlich auf den Einzelnen an. Wie groß ist der eigene Verbrauch? Wie gut lässt sich der Verbrauch an die PV Produktion anpassen. Gibt es ein E-Auto? Gibt es eine Wärmepumpe für das WW im Sommer? ... All das kann die ganze Sache verbessern oder auch verschlechtern (bspw. man verlässt morgens um 6 Uhr das Haus und kommt Abends um 20:00 Uhr heim)
Aber allein schon die Einspeisevergütung bezahlt die PV Anlage, wenn man nicht gerade ein überzogenes Angebot hernimmt. (dann hat man natürlich noch nichts "verdient". Aber auch das ist unrealistisch, da man ja zwangsläufig einen Eigenverbrauch hat)
Dass der Strompreis weiter steigen wird ist auch kein Ratespiel sondern auch sicher, allein aufgrund der Inflation. Klar, die ist gerade sehr hoch. Aber sie wird immer da sein und wird immer >0% sein. Ein Deckelung des Strompreises wird sich nur indirekt beim Verbraucher auswirken und vermutlich nur die aktuellen Ausreißer bei Grundversorgern mit Strompreisen >40 Cent verhindern.
Käme ich mit anderen Anlagen (Aktien, Fonds, ...) besser weg: Möglich. Hätte ich vor 20 Jahren DAX Aktien gekauft, hätte sich mein Vermögen nun Vervierfacht. Hätte ich ins DAX Unternehmen Wirecard investiert, wäre das Geld nun weg.
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Hast du Daten wie oft deine Anlage in die 70% reinläuft?Zitat von SvenB Beitrag anzeigenIch denke aber auch, gerade mit der 70%-Regelung (die bald wieder abgeschafft wird) kann man nicht einfach ohne Eigenverbrauch rechnen.
Die Regelung ist schon jetzt nur unter sehr begrenzten Bedingungen relevant. Bei Anlagen auf Flachdächern oder Ost-West-Dächern ist es komplett irrelevant.Es muss kalt genug sein und die Module müssen möglichst volle Südausrichtung bei optimaler Neigung haben.
Nach diesem Vortrag (seite 12) liegen wir selbst bei Top Ausrichtung bei 3-4% Verlust aufs Jahr. Sicher nicht wenig aber auch halt auch weit weg von relevant für eine Rentabilität. Bei den 4500kWh eingespeistem Strom entgehen dir damit im Jahr rund 10€ Einspeisevergütung.
https://www.tugraz.at/fileadmin/user...PR_Brauner.pdf
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Und diese Aussage hilft genau wie bei der Frage danach ob ich jetzt/heute eine rentable PV Anlage baue?Zitat von vento66 Beitrag anzeigenIch hab kein Problem, und Du scheinbar auch nicht, da Strompreis, Einspeissevergütung, Halbleiterpreise in 2/5/10 Jahren für Dich keine Variablen mit unbekannter Größe sind.
Ihr dürft übrigens alle gerne euren Eigenverbrauch in eure Rentabilität mit einberechnen. Ich habe mal ein anderes Modell vorgeschlagen um die untere Kostengrenze für PVs zu berechnen. z.B. für Dreamy dessen politischen Ansichten ich zwar 0 teile aber dem ich dennoch gerne Informationen gebe um mal zu schauen wie realistisch sein geplantes PV Projekt gerade ist.Zuletzt geändert von Inselino; 26.09.2022, 20:07.
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Ich denke aber auch, gerade mit der 70%-Regelung (die bald wieder abgeschafft wird) kann man nicht einfach ohne Eigenverbrauch rechnen. Sonst müsste man den Volleinspeiser-Satz nehmen. Aber bin hier auch für eher einen konversativen Ansatz, um mich (oder Kunden) nicht zu enttäuschen.
In meiner Berechnung war noch ein Fehler drin und zwar wurden die Stromkosten nicht korrekt aus dem Investment abgezogen. Nun passt es.
Was wird nun verglichen: Wenn ich 21k in eine PV-Anlage oder in ein Investment stecke und dann adäquat Strom selber produziere und entnehme oder es am Markt einkaufe aus dem Investment heraus bezahle, dann mache ich selbst bei 5% noch Verlust. Liegt am hohen Strompreis.
Rechnung und Excel aktualisiert.
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Ich hab kein Problem, und Du scheinbar auch nicht, da Strompreis, Einspeissevergütung, Halbleiterpreise in 2/5/10 Jahren für Dich keine Variablen mit unbekannter Größe sind. Herzlichen Glückwunsch, Du hast den perfekten Job!
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Ich verstehe ehrlich gesagt dein Problem nicht. Zum einen lässt sich ja meine Gleichung für PV Anlagen eben komplett ohne unbekannte lösen und gibt damit eine gute untere Grenze. Zum anderen hat halt nicht jeder die Kohle sich sone Anlage aufs Dach zu legen und will vielleicht wissen, wann man das Geld wieder drin hat.Zitat von vento66 Beitrag anzeigenSchon spannend, eine Gleichung mit so vielen unbekanten verteidigen zu müssen.
Alternativ kann man auch vier 20-seitige Würfel und drei 12-seitige Würfel nehmen und bei Vollmond die amortisationszeit in Pendelschwingungen ausrechnen. Trifft bestimmt besser als unsere Amortisierungsrechnungen....
Ist ja eben die Idee, das es nicht so ist. Die Einspeisevergütung zahlt die Anlage, der Eigenverbrauch bringt die Rendite. Bis letztes Jahr war das auch durchaus realsitisch zu solchen Preisen zu bauen.Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenDie Einspeisevergütung ist doch quasi zu vernachlässigen.
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Die Aussage ist aber keinesfalls allgemeingültig. Laut PVsol wird meine 24,8 kWp-Anlage (32x Süd, 30x Nord bei 24° DN) ab Q1/23 mir 1350,- € Netzbezug sparen, aber die Einspeisevergütung kommt auf 1560,- € (bei 0,086 €/kWh bis 10 kWp und 0,075 €/kWh darüber).Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenDie Einspeisevergütung ist doch quasi zu vernachlässigen.
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Ist ja auch wertfrei! Da kannst die ganzen Datenmodelle für 10 oder 20 Jahre halt wegwerfen. Es zwingt dich ja auch keiner einzuspeissen.
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Na ob das Vorgehen sinnvoll ist? Die Einspeisevergütung ist doch quasi zu vernachlässigen. Ich habe in diesem Jahr 220 Euro Vergütung bekommen und 1200 Euro durch Eigenverbrauch "verdient".
Alleine mit Einspeisung macht eine Rechnung überhaupt keinen Sinn imho.
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Schon spannend, eine Gleichung mit so vielen unbekanten verteidigen zu müssen. Nur mal so als Beispiel hier speist man aktuell zum Bezugspreis ein…..
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