Grundversorgung kann doch der Versorger nicht mehr kündigen, da fällt man ohne Vertrag ohnehin rein. Der Preis ist aber schon happig, zur Zeit ist in den meisten Tarifgebieten der Grundversorger günstigster Anbieter - E.ON verlangt bei uns 33,36 ct/kWh brutto. Wie lange noch ist halt die Frage.
Bei den derzeitigen Preisen sind die ganzen Wirtschaftlichkeitsrechungen für PV oder Speicher aus den letzten Jahren nur noch Makulatur. Aber da gerade die Abkehr vom Merit-Order-Prinzip beim Strompreis diskutiert wird, macht das die Rechnung für die Zukunft ebenso unsicher. Zur Zeit lassen die Stromkonzerne ihre Gaskraftwerke laufen, um exorbitante Gewinne aus billig produziertem Kohle-, Wind und PV-Strom einzufahren. Das kann auf Dauer nicht so bleiben.
Ankündigung
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Keine Ankündigung bisher.
Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)
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Ja, dass habe ich auch schon gehört. Bei einem Widerspruch nutzen einige Anbieter ihr Sonderkündigungsrecht von Ihrer Seite.
Aber jetzt wirds Off-Topic....
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Und dann? Schon mal etwas weiter gedacht?Zitat von hyman Beitrag anzeigenEiner solchen Erhöhung würde ich mal direkt widersprechen.
Dann kündigen die ihm eben den Vertrag, wird ihnen gerade recht sein. Und er, er darf sich dann nach einem neuen Anbieter umsehen, und da sind wir bei Coburg >66 Cent/kWh. Super Tipp!
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Fun Fact mal ganz am Rande, die EEG Umlage würde (wenn man sie nicht vorzeitig abgeschafft hätte) bei den steigenden Preisen als Bremse funktionieren. Da die Differenz zwischen Strom aus Öl/Gas/Kohle und Ökostrom dann negativ wird.
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Natürlich. Und auch noch regional hier erzeugt.Zitat von Hochpass Beitrag anzeigenUnd das bestimmt bei 100% Ökostromtarif.
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Einer solchen Erhöhung würde ich mal direkt widersprechen. Sollen die mal anständig in Übereinstimmung mit §315 BGB begründen oder eine gerichtlche Ersatzfeststellung vornehmen lassen. Bis dahin zahlt man einfach den alten (sicher zu niedrigen) Preis.Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenGerade hier verkündet:
Ab dem 1. November 2022 betragen die Bruttopreise für Strom von der SÜC:
in der Grundversorgung (Eintarifmessung, Gemeinden bis 25.000 Einwohner):
62,34 ct/kWh
im veste.strom.direkt (Eintarifmessung, Gemeinden bis 25.000 Einwohner):
59,18 ct/kWh
Besonders dreist: Im Mieterstromtarif wird der Inhouse erzeugte Strom mit 39ct/kWh abgerechnet. Und das obwohl der im Schnitt wahrscheinlich nicht mal die Hälfte davon kostet ... und auch kein Netz braucht.
Nur mal zum Vergleich:- Vattenfall nimmt in Berlin 33,12 (27,83) ct/kWh
- EnBW nimmt in Stuttgart 37,31 (31,35) ct/kWh
Zuletzt geändert von hyman; 18.09.2022, 08:42. Grund: Vergleichspreise für Berlin und Stuttgart hinzugefügt
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Und das bestimmt bei 100% Ökostromtarif.Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenGerade hier verkündet:
Ich frag mich die ganze Zeit wer sich eine goldene Nase mit meinem Strom verdient wenn ich den für 7.8 cent verschenke? Da würde ich mal klingeln wollen..
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Ich will mehr Einspeisevergütung(!) - wenn ich schon so ein wertvolles Gut zu verkaufen habe.
Edit: Ich habe mal aus Interesse in meine Excelberechnung von 2021 für das ganze Jahr den Strompreis auf 60ct erhöht. Da erhöht sich dann schon auch meine "gesparte" Energie um einiges. Da kommt dann fast das doppelte an Amortisation dabei rum. Also doch alles richtig gemacht.
Zuletzt geändert von gibsonrocker; 18.09.2022, 01:42.
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Wenn der Preis bei uns so steigt brauch ich mich trotz PV auch nicht freuen (Ost/West Anlage mit 8 kWp + Speicher mit 8 kWh).
Den Zukauf im Winter finanziert uns quasi die Überproduktion im Sommer (der Rest ist dann weiterhin Gewinn). Wenn ich im Winter jetzt für solche Preise einkaufen muss dann schmilzt der Gewinn der Anlage noch mehr.
Oder habe ich jetzt einen Denkfehler?
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Alles richtig gemacht würde ich sagen.
Bei diesen Preisen muss man auch garnicht mehr nachrechnen.
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Gerade hier verkündet:
Kalkuliert haben wir mit 29 c + 4 prozentiger Steigerung pro Jahr. Das war also "unseriös" bzw. Schönrechnerei? Der Preis ab November 2022 wäre dann erst in 18 Jahren vorgesehen gewesen. Shit happens.Ab dem 1. November 2022 betragen die Bruttopreise für Strom von der SÜC:
in der Grundversorgung (Eintarifmessung, Gemeinden bis 25.000 Einwohner):
62,34 ct/kWh
im veste.strom.direkt (Eintarifmessung, Gemeinden bis 25.000 Einwohner):
59,18 ct/kWhZuletzt geändert von MatthiasS; 17.09.2022, 17:48.
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Habe ich. Ich darf aber auch verlinken ohne zu lesen. Da bin ich mir ziemlich sicher.Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
Wenn Du schon den 392 Seiten umfassenden Bericht verlinkst, dann lies ihn bitte auch.
Ich habe auch nichts bewertet oder behauptet. Ich habe bei meiner Aussage auch bewusst den Konjunktiv benutzt. Ich habe nur einen Denkanstoss liefern wollen. Bitte nicht persönlich nehmen oder zu sehr reinsteigern nur weil das radikale Wort "grün" verwendet wurde. Auch habe ich mich bereits für das ungewollte kapern dieses Beitrages entschuldigt.Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigenIch habe auch nichts bewertet, sondern darauf hingewiesen, dass hier Aussagen wie "grüner Beitrag" ohne jeglichen Nachweis der Validität in den Raum geworfen werden.
Mach doch! Aber zuerst wird hier bitte fertiggerechnet!Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigenIch könnte genauso behaupten, ich leiste mit meinem 340PS-Diesel eine Beitrag fürs Klima, weil ich damit den Verkauf eines aus Klimasicht völlig schwachsinnigen Tesla verhindert habe.
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Wenn Du schon den 392 Seiten umfassenden Bericht verlinkst, dann lies ihn bitte auch. Wenn Du (wie wohl die meisten) die PV-Module aus China hast, dann sieht die Welt auf einmal gar nicht mehr so grün aus (z.T. >80g CO2-eq/kwh). Ich habe auch nichts bewertet, sondern darauf hingewiesen, dass hier Aussagen wie "grüner Beitrag" ohne jeglichen Nachweis der Validität in den Raum geworfen werden.Zitat von Messknecht Beitrag anzeigenDie Ökobilanz/CO2-Bilanz von PV-Anlagen ist nun wirklich kein Geheimnis. Das diese in der ersten Wochen oder Monaten grünen Strom produzieren ist natürlich Unfug.
Dies geht aber oft deutlich schneller als viele denken.
Die positive CO2 Bilanz einer PV Anlage abzusprechen oder gar zu leugnen ist aber noch größerer Unfug.
Ich könnte genauso behaupten, ich leiste mit meinem 340PS-Diesel eine Beitrag fürs Klima, weil ich damit den Verkauf eines aus Klimasicht völlig schwachsinnigen Tesla verhindert habe.
Interessant sind übrigens auch die "Empfehlungen" in dem Bericht wie die Annahme von 15 und 30 Jahren Lebensdauer für die Inverter bei Berechnungen....tja...so kann man natürlich auch rechnen.
Das wars dazu, das wollte ich nochmal kurz loswerden.
Da bin ich dabei. Vielleicht hat ja jemand genaueren Einblick in die Technik der Speicherelektronik und kann eine Aussage zur Position der Leistungsmessungen treffen. Auch wie das Thema Eigenverbrauch des WR mit eingerechnet/gemessen wird.Zitat von Messknecht Beitrag anzeigenDer Rechenweg ist das Ziel
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Ich glaube nicht, dass jeder das automatisch tut. In meiner Bubble tun dies die wenigsten.Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigenMach doch mal einen neuen Thread auf - mich würde interessieren, warum jeder automatisch eine PV, Speicher und E-Auto mit "grünem Beitrag" gleichsetzt.
Die Ökobilanz/CO2-Bilanz von PV-Anlagen ist nun wirklich kein Geheimnis. Das diese in der ersten Wochen oder Monaten grünen Strom produzieren ist natürlich Unfug.Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigenIch kenne keinen einzigen, der mal eine gescheite CO2-Bilanz seiner neuen Investitionen über den Lifecycle aufgestellt hat - um darzustellen, ob es tatsächlich ein Beitrag fürs Klima war oder ein Beitrag für den Unternehmensgewinn in der Industrie. Silizium, Lithium, Glas und all die schönen Dinge fallen nicht vom Himmel. Verschrottungsnachweise für die fürs E-Auto in Zahlung gegebenen -funktionierenden- Verbrenner habe ich auch noch nie erlebt, die fahren dann halt in Afrika weiter und leisten dort ihren Beitrag fürs Weltklima.
Dies geht aber oft deutlich schneller als viele denken.
Die positive CO2 Bilanz einer PV Anlage abzusprechen oder gar zu leugnen ist aber noch größerer Unfug.
https://www.umweltbundesamt.de/sites...otovoltaik.pdf
https://www.google.de/search?hl=de&s...lanz+pv+anlage
Aber nun gut. Sorry dafür dass ich versucht habe einen anderen Aspekt in diese Diskussion einzubringen der nicht zum ursprünglichen Thema passt.
Und jetzt bitte weiterrechnen! Der Rechenweg ist das Ziel, nicht das Ergebnis.
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