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Wirtschaftlichkeit von PV Anlage (in der aktuellen Situation)

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  • Hightech
    antwortet
    Zitat von barontigger Beitrag anzeigen
    Ich frage noch mal in die Runde: Hat jemand das einmal vollständig mit echten Strompreisen der jeweiligen Jahre (und ich meine jetzt Preise, die man über Tarifvergleiche und regelmäßiges Wechseln des Anbieters bekommen kann - und nicht der Standard-Tarif das Netzbetreibers) und einer Diskontierung,... gerechnet? Zwischen 7 und 8 Jahre halte ich ehrlich gesagt für eher nicht möglich.
    Ja, meine Berechnung ist mit echten Preisen - seit die Anlage läuft, hatte ich noch keine Preisanpassungen. Und da die Strompreise wenn steigen und nicht fallen, verbessert sich die Berechnung bei steigenden Preisen eher.

    Aber in meiner Berechnung ist in der Tat ein Punkt drin, der nur gilt, wenn man ein kfw40Plus Haus baut - da gab es nämlich einen um 5.000 Euro höheren Tilgungszuschuss gegenüber kfw40 (Unterschied kfw40 zu kfw40Plus ist nur der zusätzliche Speicher). Wenn ich das rausrechne, käme ich auf irgendwas zwischen 11 und 12 Jahren. Bei den aktuellen gestiegenen Strompreisen dann wieder eher Richtung 9-10 Jahre.

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  • Hightech
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Und für all diese Dinge kann man auch einfach Geld ausgeben wenn man Bock drauf hat. Auch eine schicke Farbe beim Auto kostet mehr und bringt keinen wirtschaftlichen Nutzen und dennoch will man sowas manchmal haben.
    Ach so, ein Speicher bringt also überhaupt keinen wirtschaftlichen Nutzen? Er erwirtschaftet vielleicht nicht seine vollen Kosten zurück, aber einen größeren oder auch nicht ganz so großen Teil. Der Vergleich mit der Autofarbe passt also mal so gar nicht, sorry.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Bei einer Garantie von 10 Jahren und 5000 Zyklen heißt das nämlich 500 Zyklen im Jahr.
    Man muss die Angaben schon richtig lesen und sich nicht so verdrehen, wie man es gerne hätte! Die geben 10 Jahre Garantie und der Akku kann 5000 Zyklen. Da steht nirgendwo, dass Du die 5000 Zyklen in den 10 Jahren nutzt.

    Gehst Du bei Deinem Auto auch davon aus, dass der nach Ablauf der 3 Jahre Garantie Schrott ist und rechnest den Preis auf die Fahrleistung von 3 Jahren um? Sicherlich nicht!

    Tesla bspw. gibt auf seine Akkus 8 Jahre Garantie. Nehmen wir mal 30.000 km Fahrleistung pro Jahr, dann würde der Akku bei Deiner Sichtweise also 240.000 km schaffen. Es gibt aber Verleiher in den USA, die Teslas mit > 1 Mio km Fahrleistung haben mit dem 1. Akku - Du kannst also davon ausgehen, dass der Akku länger als 8 Jahre halten wird (zugegebenermaßen wird die Kapazität im Laufe der Jahre etwas absinken).

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Also rund 1,5 mal am Tag voll und leer bzw. im Winter weniger und im Sommer eher 2x pro Tag. Die Leute schaffen aber im Sommer nicht mal einen Zyklus pro Tag.
    Der Akku sollte von der Kapazität so ausgelegt sein, dass er Dich bei Vollladung von Einbruch der Dunkelheit bis zum Morgen, wenn die Anlage wieder genug Strom für den aktuellen Verbrauch produziert, versorgt. Bei einer richtig berechneten Anlage schaffst Du im Sommer also GENAU einen Ladezyklus pro Tag. Wenn Du aber wartest, bis er voll ist (vielleicht so bis 12 Uhr), dann bei immer noch hoher aktueller Produktion Dein E-Auto 3h dranhängst, um die aktuelle Leistung + 3 kw aus dem Speicher ins Auto zu schieben, dann ist er um 15 Uhr leer und wird bis vielleicht 18 Uhr erneut aufgeladen. Also 2 Zyklen pro Tag.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Bei 10kWh im Speicher sind das außerdem 5000 kWh pro Jahr. Soviel verbrauchen viele nicht einmal im Jahr.
    Quelle? Unser Verbrauch liegt über 5000 kWh und ich glaube, wir sind nicht der Ausnahmefall, was mir auch die Werte von Bekannten zeigen. Verallgemeinere doch nicht auf Basis Deines Verbrauches! Wie schon geschrieben: Wenn der Verbrauch so niedrig ist, dann ist der Speicher von 10 kWh zu groß, die Anlage also falsch berechnet!

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Schon die 250 Zyklen schafft man nur mit total abseitigen Nutzerprofilen, in dem man z.B. im Sommer seinen Speicher konstant über hohen Nachtverbrauch leert, z.B. indem die Poolheizung nachts läuft oder riesige Meerwasseraquarien gekühlt/geheizt werden.
    Und wieder Unsinn! Du musst von Einbruch der Dunkelheit, wahrscheinlich sogar früher, weil die Anlage dann nicht mehr so viel produziert, bis zu dem Zeitpunkt rechnen, wo die Anlage wieder genug Strom für den aktuellen Verbrauch erzeugt. Also auch Fernsehen am Abend (Fernseher, Sat-Receiver, Verstärker), Kochen am Abend, Geschirrspüler, Waschmaschine, Lüftungsanlage, Wasserbett etc. werden aus dem Speicher versorgt. Unseren Spneicher bekomme ich fast jede Nacht leer, leider sogar bevor es wieder hell wird (Speicher zu klein gewählt also!). Also nix mit "abseitigen Nutzerprofilen" und "Poolheizung". Und mit dem zuvor beschriebenen Laden des e-Autos schaffst Du dann auch die 250 Zyklen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Das normale Lastprofil eines EFHs schafft auf einem Speicher, der ungefähr halb so groß ist wie die installierte Leistung ungefähr 150-200 Zyklen im Jahr je nach Verbrauch/Wärmerzeugung etc.
    Auch wieder Unsinn, siehe vorherige Ausführungen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Wenn der Speicher 10 Jahre Garantie hat und durchschnittlich 90% Kapazität und 90% Wirkungsgrad (da sind Umwandlungsverluste und Entladeverluste mit drin) dann holst du aus einem Speicher in dieser Zeit 10Jahre*200Zyklen/Jahr*10kWh/Zyklus*0,9*0,9 = 16200 kWh raus.
    Auch wieder Unsinn, da Garantiezeit <> Lebensdauer.

    Sorry, aber Deine Aussagen sind absolut haltlos, falsch und irreführend! Gebe bei solchen Aussagen wie "Das normale Lastprofil" u.ä. doch mal Quellen an und stelle nicht Deine persönliche Meinung als die wissenschaftlich fundierte Meinung dar!
    Zuletzt geändert von Hightech; 26.08.2022, 14:27.

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  • barontigger
    antwortet
    Ich frage noch mal in die Runde: Hat jemand das einmal vollständig mit echten Strompreisen der jeweiligen Jahre (und ich meine jetzt Preise, die man über Tarifvergleiche und regelmäßiges Wechseln des Anbieters bekommen kann - und nicht der Standard-Tarif das Netzbetreibers) und einer Diskontierung,... gerechnet? Zwischen 7 und 8 Jahre halte ich ehrlich gesagt für eher nicht möglich.

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  • Hightech
    antwortet
    Zitat von manuelei Beitrag anzeigen
    Habe bereits seit 2 Jahren den Plan eine PV Anlage auf meinem Dach zu installieren. Aufgrund von Hauskauf und Sanierung war das Geld knapp und jetzt wäre finanziell die Möglichkeit.
    Diese Diskussion hatte ich mit meinem Nachbarn auch - "ne, dafür war kein Geld mehr in der Finanzierung drin" - kann ich absolut nicht nachvollziehen:
    • Anlage (6,5 kWp mit 6,5 kWh Speicher) hat netto 15.000 gekostet
    • Hab dafür die Gesamtfinanzierung um 15.000 erhöht, Zinssatz seinerzeit 1% mit 2 % Tilgung - meine monatliche Rate erhöht sich somit um 37,5 €
    • Ich bekomme im Jahresschnitt 30€/Monat Einspeisevergütung
    • Ich verbrauche PV-Strom für durchschnittl. 95€ (bei 30 Cent/kWh, die ich sonst dafür zahlen müsste) selbst
    In Summe habe ich also ein Plus von 87,50 €/Monat (bei den steigenden Strompreisen wird das Plus noch größer) - wo stellt sich da die Frage, ob das sinnvoll ist, dafür die Finanzierung zu erhöhen? Einzige Ausnahme, die ich gelten lassen würde: Man kann seine Finanzierung nicht erhöhen, weil die Bank einem nicht mehr gewährt aufgrund der Einkommenssituation, und müsste auf andere Dinge verzichten.

    Ok, bevor jetzt das Argument kommt "Dann finanzierst Du ja auf 30 Jahre, solange hält die Anlage doch nicht":
    Ich hätte natürlich die Finanzierung der PV so gestalten können, dass bei der monatlichen Rate die komplette Einsparung Eigenverbrauch + Einspeisevergütung einsetze, also die 125 Euro mtl. bzw. 1500 Euro jährlich. Dann läge die Laufzeit des Darlehens natürlich unterhalb der kürzesten Lebensdauer der Komponenten. Aber bei 1% Zinsen, einer höheren Inflation (damals noch 2%, heute höher) macht es keinen Sinn, Darlehen schnellstmöglich abzuzahlen.

    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Die PV muss sich über die Einspeisevergütung abzahlen
    Woher kommt denn diese Aussage? Halte ich für Unsinn. Deine Aussage würde am Ende bedeuten, dass man sich eine PV nicht holen sollte, wenn man den Strom zu 100% selbst verbraucht - denn dann hätte man keine Einspeisevergütung und die PV würde sich nie abbezahlen. Dabei ist der wirtschaftliche Benefit doch beim Eigenverbrauch viel besser als bei der Einspeisung, weil ich 30 Cent spare statt 10 Cent für die Einspeisung zu bekommen!

    Die gesparten Kosten durch Eigenverbrauch bezahlen die Anlage also auch mit, sogar mit Faktor 3!

    Mal ganz anders: Bei einem Bauern muss alles, was er erntet und schlachtet, die Betriebskosten und den Lebensunterhalt sicherstellen. Sowohl das, was er verkauft, als auch das, was er selbst verzehrt, trägt dazu bei. Verzehrt er mehr selbst, sind die Verkaufserlöse niedriger, dafür sinken aber auch die Kosten für den Lebensunterhalt, weil er halt weniger auf dem Markt kaufen muss. Es verbleibt mehr für die Betriebskosten.
    Ersetze nun
    - "erntet und schlachtet" mit "PV produziert"
    - "verkaufen" mit "Einspeisung",
    - "Verkaufserlöse" mit "Einspeisevergütung"
    - "verzehren" mit "Eigenverbrauch"
    - "Betriebskosten" mit "Darlehenskosten"
    - "Lebensunterhalt" mit "Stromzukauf"

    By the way: Meine Anlage ist jetzt knapp 3 Jahre in Betrieb und wenn die bisherigen Einspeisevergütungen und gesparten Zukäufe unverändert bleiben (wobei letztere durch die steigenden Stromkosten sogar höher werden), hat meine Anlage in 7 Jahren das erwirtschaftet und eingespart, was sie gekostet hat. Durch die Zinsen liegt die Amortisationszeit dann irgendwo zwischen 7 und 8 Jahren....

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Beim VW ID3 sind wir sogar unter 700€/kWh da sieht es selbst für Alternative Akkuanbieter wie BYD oder so schlecht aus.
    Und jetzt guckst du dir mal die Preise von einem Model S (statt Model 3) oder einem EQS an und wiederholst die Rechnung. Oder alternativ: Du extrapolierst die Rechnung für EFH-Speicher mit dem Delta der Stückzahlen eines Model 3 oder id(3+4+5) - die benutzen nämlich nicht ohne Grund alle die gleiche Batterie... zu e-Tron, Model-S, EQS und schaust mal, was dann die kWh Hausspeicher kosten wird/würde ...😉

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von Inselino Beitrag anzeigen
    Bei kosten von 1000€/kWh liegt der durchschnittliche! Preis pro kWh über die 10 Jahre bei 0,62€.
    Ich will nicht auf die Wirtschaftlichkeit eingehen, denn die interessiert uns (!) wie gesagt nur sekundär, aber bei mir kostet der Speicher lt. Angebot rd. 780€/kWh netto. Das ist schon nennenswert weniger als deine 1000€/kWh. Man kann sich 'nen Speicher auch unwirtschaftlich rechnen 😉

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  • Inselino
    antwortet
    Zitat von Heizi Beitrag anzeigen
    Jetzt bin ich am abklären steuerliche Seite ....rechnet sich nie.
    Was meinst du damit? Steuern zahlt man auf Gewinne nicht auf Einnahmen. PV ist ggf. ein eigenes Gewerbe.

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  • Heizi
    antwortet
    Hi,

    bin gerade drann an Planung. Ost-West Ausrichtung, je ca. 11KWP passen drauf. Speicher 14 KWh.

    Jetzt bin ich am abklären steuerliche Seite ....rechnet sich nie.

    Vielleicht über Umwege, Übernahme ins Privatvermögen oder wer weiss was......Willkommen in Deutschland.

    Ausführungschance jetzt eher nicht, auch wenns sinnvoll wäre

    Grüsse

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  • Inselino
    antwortet
    Kurz vorweg. Es mag im folgenden der Eindruck entstehen, ich würde Speicher grundsätzlich ablehnen. Dem ist mit nichten der Fall. Ein Speicher bringt, neben weniger Netzbezug weitere Vorteile und sei es nur ein gutes Gefühl oder ein Hobby bzw. ein cooles Feature. (In seltenen Fällen bieten z.B. Notstromfähigkeit für Aquarienbesitzer echte Absicherung vor erheblichem wirtschaftlichen Schaden).
    Und für all diese Dinge kann man auch einfach Geld ausgeben wenn man Bock drauf hat. Auch eine schicke Farbe beim Auto kostet mehr und bringt keinen wirtschaftlichen Nutzen und dennoch will man sowas manchmal haben.

    Mir geht es im folgenden daher ausschließlich um die wirtschaftliche Betrachtung der Speicher und die wird aus meiner Sicht an vielen Stellen "zu schön" gerechnet.

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Wenn man danach geht: Zwischen 14,6 und 56,4 cent. Also wie so oft, es kommt darauf an...
    Es tut mir Leid hier gleich so hart zu werden aber aus meiner Sicht steht die Website hier kurz vor der Verbrauchertäuschung (nicht im rechtlichen Sinne aber im gefühlten Sinne) und macht mich wirklich wütend.
    Bei einer Garantie von 10 Jahren und 5000 Zyklen heißt das nämlich 500 Zyklen im Jahr. Also rund 1,5 mal am Tag voll und leer bzw. im Winter weniger und im Sommer eher 2x pro Tag. Die Leute schaffen aber im Sommer nicht mal einen Zyklus pro Tag.
    Bei 10kWh im Speicher sind das außerdem 5000 kWh pro Jahr. Soviel verbrauchen viele nicht einmal im Jahr.

    Ich kenne nicht einen Erfahrungbericht wo jemand unter halbwegs realistischen Beingungen die 300 Zyklen geschafft hat.(also nicht sowas wie 1kWh Minispeicher am Gartenhaus und mehrfach Be/Entladen am Tag). Schon die 250 Zyklen schafft man nur mit total abseitigen Nutzerprofilen, in dem man z.B. im Sommer seinen Speicher konstant über hohen Nachtverbrauch leert, z.B. indem die Poolheizung nachts läuft oder riesige Meerwasseraquarien gekühlt/geheizt werden.

    Ich rege mich jetzt nicht noch über das Video auf "Speicher mit gleichen Kosten wie PV" oder sonstige Aussagen aber es ist wirklich viel Unsinn dort.

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Für meine Anlage gilt laut Planung: Autarkiegrad mit Speicher 61%, ohne 37 %.
    Ich bin kein Fan der Prozentangaben denn die sind extrem individuell. Je nach Verbrauch kann man die "Erhöhung der Autarkie" deutlich verändern. Aus meiner Sicht sollte immer mit Zyklenzahlen gerechnet werden.

    Man kann aber einige grundsätzliche Annahmen zur Abschätzung treffen. Das normale Lastprofil eines EFHs schafft auf einem Speicher, der ungefähr halb so groß ist wie die installierte Leistung ungefähr 150-200 Zyklen im Jahr je nach Verbrauch/Wärmerzeugung etc.
    Wenn der Speicher 10 Jahre Garantie hat und durchschnittlich 90% Kapazität und 90% Wirkungsgrad (da sind Umwandlungsverluste und Entladeverluste mit drin) dann holst du aus einem Speicher in dieser Zeit 10Jahre*200Zyklen/Jahr*10kWh/Zyklus*0,9*0,9 = 16200 kWh raus. Bei kosten von 1000€/kWh liegt der durchschnittliche! Preis pro kWh über die 10 Jahre bei 0,62€. Wenn wir derzeit bei 0,35€ liegen und 0,62€ der Durchschnitt sein soll müssen wir (bei linearer Steigerung) in 10 Jahren auf 0,89€ kommen damit am Ende eine Null Summe rauskommt.
    Schaffen wir die 200 Zyklen nicht, weil in den 10 Jahren die Kinder ausziehen und der Stromverbrauch sinkt, sieht es noch schlechter aus.

    Bei geringeren Kosten also z.B. 500€/kWh sieht es entsprechend besser aus das schafft man aktuell vielleicht noch im Eigenbau aber sonst nicht.


    Nur damit mal deutlich wird, wie absurd hoch die Preise für Hausakkus sind.
    Ein E3/DC S10 Hauskraftwerk hat ungefähr 10kWh zu einem Preis von 12k€ also 1200€ pro kWh. (Kaufpreis ohne Installation)
    Ein Tesla Model 3 hat eine Kapazität von 54kWh zum preis von 50.000€ und damit 925€/KWh. Und bevor das einer falsch versteht. Für die 50k€ kriegt man das ganze Auto inklusive Akku und ist pro kWh trotzdem günstiger als E3. Oder anders gesagt, der Tesla Akku ist günstiger und man kriegt ein Auto gratis dazu.
    Beim VW ID3 sind wir sogar unter 700€/kWh da sieht es selbst für Alternative Akkuanbieter wie BYD oder so schlecht aus.

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  • DiMa
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Gezahlt habe ich 23,5 k€ netto.
    Da liegst du bei fast dem gleichen Preis/kWp wie ich inkl. Speicher (auch 10kWh).

    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Inzwischen habe ich (und auch meine Frau) auch festgestellt, dass das ein ziemlich cooles Gefühl ist, wenn du monatelang keinerlei Strombezug hast.
    Das ist auch unsere Hauptmotivation.

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  • dreamy1
    antwortet
    Bitte keine Grafiken einbinden, für die keine Bildrechte bestehen.

    https://www.wechselpilot.com/magazin...ise-in-europa/
    Zuletzt geändert von MatthiasS; 26.08.2022, 12:10.

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  • barontigger
    antwortet
    Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigen
    Schwer zu glauben mit den 4 Cent:

    https://www.e-control.at/konsumenten...ostet-eine-kwh

    Wie
    n zwischen 23 und 73 cent! So toll ist Ö dann doch nicht.
    Wie gesagt - letztes Jahr mit Neukundenrabatt. Ganz genau waren es 4,612 Cent. Und wenn der Vertrag nicht vom Mai 2021 wäre mit 24 Monaten Preisgarantie, hätte ich keine 9,9 Cent bis nächstes Jahr - das ist alles schon klar - muss ich aber in meiner Rechnung nun so berücksichtigen. Anbieter ist Energie Steiermark, Tarif steirerFLEX- nur falls es jemand prüfen möchte.

    Aber wie man sieht - auch per heute bekommt man 23 Cent - und nicht 29 Cent wie hier zugrunde gelegt wird teilweise.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Bitte bleibt beim Thema. Das lautet "Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen".

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  • ewfwd
    antwortet
    Zitat von dreamy1 Beitrag anzeigen
    Das Hauptrpoblem ist aber, dass es nicht nur Privatverbraucher gibt, sondern auch Unternehmen - gerade da wird günstige Energie benötigt und die sorgt für Steuern, Arbeitsplätze und Löhne. Das Geschäftsmodell Deutschland, einem rohstoffarmen Land -aber mit hohen Personalkosten, Abgaben und Auflagen- kann ohne günstige Energie nicht mehr funktionieren. Ich sehe es gerade in der Chemie, da sind die reinen Herstellkosten (!) in D teilweise schon höher als wenn man aus dem nichteuropäischen Ausland mitsamt Vertriebskette und Transport übers Weltmeer einkauft. Das sind Standortnachteile, die noch lange so bleiben werden. Und die Großindustrie kann mit Zappelstrom nix anfangen, hier ist 24/7 angesagt. Verfügbare Stromspeicher im Großmaßstab wird es noch viele Jahre nicht geben.
    Industrie ja, aber ist es nicht eigentlich Schwachsinn wenn man sich als Privatmann nen „Ökostromtarif“ anlacht, dort aber die Preise fix sind? Wo soll der Ökostrom Nachts bei Windstille herkommen? Das ist eher ein reines Werbekontrukt um ein Argument zu haben den Kunden freiwillig klein bisschen mehr zahlen zu lassen damit er sich da sein reines Gewissen kaufen kann.
    Aber klar ein Unternehmer brauch was mit dem er rechnen kann. Ich denke dass es insgesamt günstiger werden muss is unstrittig.
    Von mir aus kann privat auch jeder sparen freiwillig um selber dann mehr Geld in der Tasche zu haben. Mich stört nur wenn solche Tipps seitens der Politik kommen um deren Fehler jetzt auszubaden und man sparen soll damit man überhaupt noch über die Runden kommt…
    Die Bude nur auf 16Grad beheizen kann man machen, hindert einen jetzt auch schon keiner dran, nur auf freiwilliger entscheidung und kein „ihr müsst/solltet“ seitens der Politik, dieses so tun als ob seien Krisen einfach vom Himmel gefallen und jetzt müssen „alle“ den Gürtel enger schnallen wo man dann nur zu oft sieht dass die ganzen „Regeln“ die gemacht werden selbst von den Herschaften ganz gern eh nicht eingehalten werden. So wie die Maske dann nur fürs Pressefoto aufgesetzt wird, so wird man sich mit Winterjacke am Esstisch zu Weihnachten ablichten lassen und wenn das Foto gemacht ist die Jacke wieder ausziehen und wenn man eh über 10.000 im Monat verdient dann ist die Bude im Winter dennoch 22grad.

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  • MatthiasS
    antwortet
    Schwer zu glauben mit den 4 Cent:

    https://www.e-control.at/konsumenten...ostet-eine-kwh

    Wie
    n zwischen 23 und 73 cent! So toll ist Ö dann doch nicht.

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