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DIY: Verdrahtung Haupt-Verteilerkasten mit Etagenklemmen - wie habt ihr das gelöst?

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    DIY: Verdrahtung Haupt-Verteilerkasten mit Etagenklemmen - wie habt ihr das gelöst?

    Hallo zusammen,

    ich habe mich heute mal ans Verdrahten gemacht und die Zuleitungen auf Wago Etagenklemmen gelegt.

    Wie der Titel schon vermuten lässt, bin ich mir unsicher über die nun folgende Absicherung.

    Geplant habe ich mit meinem Eli, jeden Raum mit einem RCD einzeln abzusichern,
    Die Küche bekommt zwei RCD, kleine Räume, wie Flur oder Durchgang, wird zusammengefasst.

    Der Einfachheit halber, konzentrieren wir uns auf den ersten Block oben links.
    Dieser ist für einen Raum (Anbau) mit etwa 30m2. Für die WM und andere "Events" soll ein Beamer an die Decke, ansonsten nichts weiter außergewöhnliches.
    Eine Klimaanlage wird getrennt abgesichert via FI-LS.

    Folgende Zuleitungen kommen also nun für den Raum:

    Block 1 = Anbau
    Lichtkreis 1 - 5x1,5 - Hauptbeleuchtung in der Mitte
    Lichtkreis 2 - 5x1,5 - Indirekte Beleuchtung
    Lichtkreis 3 - 5x1,5 - Beleuchtung für Tisch
    Steckdosenkreis 1 - 5x1,5
    Steckdosenkreis 2 - 5x1,5
    Beamer (Decke) - 5x1,5

    In Summe würde ich ja hierfür nun 18 Phasen haben und entsprechend auch 18 LS benötigen? -Die ich natürlich nicht an einen einzelnen RCD klemmen kann und will.
    Weil die Leitungen sich die Null teilen, kann ich aber keinen weiteren RCD installieren!?

    Ich habe schon viel größere "Blöcke" gesehen als meinen und i.d.R. wird die Null durchgeschleift. Wenn ich je einen "Etagenklemm-Block" pro LS mache, kann ich ja nach neuer Empfehlung (6 LS pro RCD) lediglich zwei 5x1,5 klemmen, das macht ja überhaupt keinen Sinn.
    Mittels Brücke würde ich mir ja die Flexibilität nehmen?!
    Oder habe ich es vielleicht maßlos mit meinen Zuleitungen übertrieben?

    Wahrscheinlich gibt es eine pragmatische Lösung, ich bin derweil ziemlich ratlos 😅

    Freue mich auf eure Unterstützung.

    Lieben Dank, frohe Ostern 🐰🥚 und Grüße aus Wiesbaden

    Patrick







    IMG_2534.jpg

    #2
    iGude,


    puh….
    Ernst gemeinter Rat, lass dein Verteiler bitte planen. Das was du vorhast und schreibst lässt nix Gutes Ahnen. Das Bild dazu erledigt den Rest.

    Ich habe schon so einige Verteiler geplant und auch gesehen, aber so wie du es vorhast noch nie gesehen und ist auch überhaupt nicht plausibel.
    Zudem kommt das deine Annahmen zum grössten Teil falsch sind.

    Wenn hier wirklich ein Elektriker drüber geschaut hat oder zur Seite Stand, lass dich nochmal woanders beraten.
    Elektroinstallation-Rosenberg
    -Systemintegration-
    Planung, Ausführung, Bauherren Unterstützung
    http://www.knx-haus.com

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      #3
      Gude und danke für deine Antwort,

      offen gestanden ist mein Eli von älterem Semester und ein Freund der Familie. Von Etagenklemmen hält er nicht viel 😝
      Allerdings sehr fachkundig und fundiert, ich halte sehr viel von ihm. Wechseln werde ich nicht.

      Wir haben etwas unkonventionell geplant, so wird das 1-OG ohne KNX (außer Heizungssteuerung) ausgestattet. EG, teilweise der Keller und der Außenbereich wurden mit KNX gebaut (oder saniert). Das OG soll irgendwann vermietet werden, daher "normale" Ausstattung, ohne Firlefans.

      Was genau stört dich denn?
      Ich bin bei weitem kein Elektriker, habe die vergangenen Wochen und Monate aber sehr viel gelesen, mich unterhalten und geplant. Wir haben mehrere Möglichkeiten aufgezeichnet und uns nun dafür entschieden. Ich finde das schon plausibel und vor allem flexibel, z.B: wenn aus einer Steckdose eine Lampe werden soll 😁




      Zuletzt geändert von HeiligerHaga; Gestern, 16:26.

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        #4
        1. Raumweise Aufteilung würde ich mit FILS machen und dann nur 1 Pro Raum für alles.
        2. Die Hutschienen müssen isoliert werden.
        3. Nicht jede Ader in eine Raum muss Einzel abgesichert werden.


        Ich würde Pro Etage:
        1x RCD Beleuchtung
        1x RCD Steckdosen
        1x RCD Beschattung

        machen.
        Küche auch ein oder zwei Blöcke.
        Fils für außen sowie Kühlschränke und IT.

        Dann hast du pro RCD ein Klemmblock.
        Die 6 LS Pro RCD gelten nur wenn die DIN18015 vereinbart wurde ansonsten kannst 100 LS da dran hängen solange der Betriebsmäßige Ableitstrom eingehalten wird.
        Elektroinstallation-Rosenberg
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          #5
          Wobei das im falschen Forum ist, mit KNX Einsteiger hat ein DIY Verteiler nicht viel zu tun.

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            #6
            Servus,

            da hat Lars schon recht,......würde ich hier auch nicht überaufteilen. (Grüße an dieser Stelle)
            Wenn man noch ein wenig ausfallsicherheit haben will habe ich es immer so gemacht:
            (Ist zwar etwas aufwändiger und teurer, aber hey.....man investiert in so einen Schaltschrank wiederum
            auch nur einmal!).
            Licht immer im Wechsel jedes 2. Zimmer auf einen Gruppen RCD mit dahinterliegenden absicherungen.
            Den Rest auf den 2.
            Steckdosen selbes Schema.
            1 Gruppen RCD für Küchensachen und Haushaltsgeräte(Waschm, Trockner, etc.)
            1 Gruppen RCD für Außenfassade
            Jalousien pro Aktor 1 FI/LS
            Heizung Pro Aktor 1 FI / LS
            Gartenleitungen,(Direkte Außenbodensachen) ein FI /LS
            Netzwerkvereilung ein FI / LS
            Dann noch eventuelle defiziles separat auf FI / LS um ein gutes maß an ausfallsicherheit zu haben und nicht völlig
            den Vogel abzuschießen.
            Bitte versteht mich nicht falsch: da muss ich wiederum auch Lars wieder zitieren. "Lasst euere Verteilungen planen".
            Jedes Haus ist individuell und deswegen ist auch der Verteiler individuell.
            Grundstrukturen sind immer sehr ähnlich, können aber auch stark von einander abweichen.
            So ein KNX Verteiler (bei mir immer Hager univers N, weil einfach am Besten) kann gerne für ein EFH mal
            10000 Euro kosten (alles mit Aktorik). Das ist bei KNX nicht außergewöhnlich.
            Man sollte da halt bedenken: Wenn von der Grundinstallation die Kiste schon gefüllt ist und aussieht wie Harry,
            dann wird das mit der Zeit immer noch schlimmer!
            Keine Dokumentation und manches Mal ein unvollständiges KNX Projekt, das wird dann in zukunft bei einer
            eventuellen Fehlersuche richtig teuer und Zeit und Kräftezehrend!

            Meine Erfahrung aus 20 Jahren KNX

            Gruß Markus

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              #7
              hier mal ein Beispiel meiner Sanierungsplanung EG.
              Kann sich noch etwas ändern weil die Beleuchtung noch nicht vollständig geplant ist. ( LED usw.)
              Stört euch nicht an der Beschriftung rechts, da sind noch ein paar kleine Fehler drin.
              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von oezi; Heute, 08:18.

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                #8
                Zitat von larsrosen Beitrag anzeigen
                2. Die Hutschienen müssen isoliert werden.
                Zumindest die, auf denen der PE liegt. Der Schrank ist sonst nicht mehr SKII.

                Schon das disqualifiziert deinen Eli.

                Hier mal eine Aussage der KI:
                Bei einem Verteiler der Schutzklasse II (schutzisoliert) darf die Hutschiene im Regelfall nicht mit dem Schutzleiter (PE) verbunden werden, um die sogenannte „Basisisolierung“ nicht durch ein verschlepptes Potenzial zu brücken.
                Ob die Hutschiene zusätzlich isoliert montiert werden muss, hängt von der Art der Klemmen ab:
                • Standardfall: Wenn du normale Reihenklemmen verwendest und die Hutschiene berührungssicher im Kunststoffgehäuse sitzt, muss sie meist nicht separat isoliert werden. Sie gilt dann als „totes“ Metallteil.
                • PE-Reihenklemmen: Sobald du PE-Klemmen einsetzt, die eine direkte elektrische Verbindung zur Hutschiene herstellen (typisch für viele Fabrikate), wird die Hutschiene faktisch zum Schutzleiter. In diesem Fall muss die Hutschiene gegenüber dem Gehäuseuntergrund isoliert befestigt werden (z. B. durch Isolierstützer), damit die Schutzklasse II des Gesamtgehäuses erhalten bleibt.
                Wichtig: Der Schutzleiter darf zwar im Gehäuse auf Klemmen geführt werden, darf aber keinen Kontakt zu leitfähigen Teilen haben, die das Gehäuse verlassen oder die Isolierung schwächen könnten.​
                Es gibt 10 Arten von Menschen: solche die Binärcode verstehen und solche, die ihn nicht verstehen.

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                  #9
                  und Hutschienen die mit dem Schutzleider verbunden sind sollten entsprechend markiert sein
                  noch in der Findungsphase🍷

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