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VoIP Türsprechanlage im Eigenbau

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  • MarkusS
    antwortet
    VoIP Türsprechanlage im Eigenbau

    BTW: Der Raspberry hat ein natives Kamerainterface und seit ca. 2 Wochen gibt es dazu ein passendes HD-fähiges Kameramodul - mit 30 cm. Flachbandkabel dran um die 20 Euro.

    Die Variante mit dem umgemodelten Mobile würde ich lassen weil das zu lange dauert bis es dann drinnen klingelt. Und wenn man dann irgendwann einen weiteren Klingelknopf draußen braucht der intern anders geroutet ist artet das in arger Bastelei aus.

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  • tuxedo
    antwortet
    So, mal kurz gegoogelt um einen weiteren Teil der Lösung zusammenzutragen:

    Java SIP softphone | Free Communications software downloads at SourceForge.net

    Kleine Java-Anwendung, welche der SIP Client auf dem Wand-Display geben soll. Kleinere, wohl hauptsächlich optische Anpassungen werden von Nöten sein. Wird die Klingel ausgelöst, soll der SIP Client vor dem Quadclient hochpoppen.

    Bin noch am überlegen ob ich

    a) ein großes Touch-Display mit PC an die Wand hänge (Preis wohl >=1000EUR)
    b) ein 10" Android Tablet optisch ansprechend gehalten an die Wand hänge (<200EUR)
    c) ein 10" Windows Tablet (x86) optisch ansprechend gehalten an die Wand hänge (ab ca. 400EUR)

    A ist mit eigentlich zu teuer, da ich im DG ja auch die Tür öffnen können will und somit zwei Geräte bräuchte

    B ist in sofern problemetisch, als dass die Custom SIP Client Integration schwierig wird

    C ist Preislich wohl ideal. Vor allem da ich Standardanwendungen drauf laufen lassen kann (QuadClient für Windows, SIP Client mit Java, ...)

    Mal schauen. Bisher sammel ich ja noch Ideen...

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  • tuxedo
    antwortet
    @lukluk

    Würde wohl gehen. Aber unterm Strich bin ich mit dem Raspberry-Pi flexibler (Stichwort GPIO). Und das Defy müsste ich auch aufschrauben und den Taster anschließen. Plus-Punkt "Wasserdicht" ist damit auch wieder dahin.

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  • lukluk
    antwortet
    Hab da mal eine Idee:

    Könntest du nicht einfach anstatt des Raspberrys ein Smartphone hinter den Klingeltaster bauen?
    z.B. ein Motorola Defy. Kostet nicht ehr die Welt und ist Wasserdicht.
    Mikrofon wäre schon drin und den Lautsprecher kannst per Klinke anschließen.

    gruß

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  • tuxedo
    antwortet
    @hobel

    Huch, da hab ich mich vertan. Naja, auch mit 130EUR ist das Teil noch recht günstig.

    @tubercel

    Danke, ich schau's mir an.

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  • tubercel
    antwortet
    Hallo Tuxedo

    Google mal nach doorberry. Da gibt die gewünschte Software schon so gut wie fertig.

    Grüße
    Tubercel

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  • hobel
    antwortet
    Hallo Tuxedo,

    wenn ich das richtig sehe ist das bei Reichelt die Variante ohne Lautsprecher und Mikro. Im m-e shop kostet die mit dann schon 129,95.

    Gruß Andreas

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  • tuxedo
    antwortet
    War noch nicht im Baumarkt. Aber meine Online-Recherche hat bis jetzt folgende Komponenten ergeben:

    Außeneinheit in Edelstahl:


    VISTADOOR Audio-Türsprechanlagen-System ADV-100
    Kostet ca. 68,20EUR (abhängig von Farbe/Material/Anzahl Taster) bei Reichelt: KT 2 EG - Aufputz-Klingeltaster, 2-reihig, Edelstahl bei reichelt elektronik

    Unterputzgehäuse:

    Weil das nur ein ca. 2cm dickes Gehäuse ist, und da kein Raspberry-Pi oder Beaglebone-Black rein passt, noch ein dahinter gelagertes Gehäuse, das als Unterputzgehäusemissbraucht wird:


    TEKO P3 - Kunststoffgehäuse 160x96x61mm bei reichelt elektronik
    Kostet etwa 5,50 EUR (TEKO P3 - Kunststoffgehäuse 160x96x61mm bei reichelt elektronik)

    Das Gehäuse ist mit 160x96 etwas kleiner als die Klinkel (124x200), und wird somit von der Klinkel komplett verdeckt. Die Klinkel ließe sich an den Deckel des Gehäuses schrauben: Einfach einen dickeren Deckel nehmen (Alu, mind. 2mm, Baumarkt oder so) und an den passenden Stellen Gewinde rein schneiden.

    Evtl. wäre es sinnvoller eine andere Gehäuseart zu verwenden. Stichwort haltbarkeit des Plastik. Müsste ich mal schauen was der Baumarkt so her gibt... Aber so falsch ist das bis jetzt ausgesuchte Gehäuse sicherlich nicht.

    Zum Thema "Wasserdicht/Feuchtigkeitsdicht":

    Zwischen Kunststoffgehäuse und Deckel lässt sich sicherlich eine Dichtung legen. Bekommt man u.U. als Zuschnittmaterial im PKW-/Motorrad-Reparaturzubehör. Und zwischen Deckel und Klinkelgehäuse das gleiche nochmal. Dann wäre das soweit schonmal dicht genug. Silikon würde ich vermeiden wollen. Lieber eine Gummidichtung.

    Kabelzuführung und Anschluss:

    Als Zuleitung für das ganze würde ich ein Netzwerkkabel nehmen (Cat7) und die unbenutzen Adern bei einer 100mbit Belegung (reicht für VoIP und ein bisschen Netzwerk ja vollkommen) für die Stromversorgung nehmen (passiover PoE Adapter: DIGITUS DN-95002 - DIGITUS Passiv PoE Wandbefestigungsdose bei reichelt elektronik). Mehr brauche ich nicht. Das Raspberri-Pi kann dann über Netzwerk ein KNX Telegramm über den vorhandenen IP-Router an den Bus senden, oder auch ein VoIP Telefonat in Richtung Wand-Touch-Display des jeweiligen Stockwerks los schicken.

    Kamera:

    Bei dem dünnen Klinkelgehäuse könnte es knapp mit einer Webcam werden. Aber wer unbedingt eine Kamera in der Klinkel braucht, der findet sicher das passende Klingelgehäuse für sich. Ich werde jedenfalls eine separate Netzwerkkamera im Eingangsbereich anbringen und damit ein wenig mehr als nur die Haustür observieren.

    Kosten so mal grob überschlagen:

    RaspPi: ca. 40EUR
    USb Soundkarte Mini: ca. 10EUR
    Klinkel: ca. 70EUR
    UP-Gehäuse: ca. 6EUR
    Dichtungsmaterial (großzügig gerechnet): 10EUR
    PoE Adapter zum Einspeisen: 2EUR
    RJ45 Buchse für Einbau in UP-Gehäuse: 2EUR
    kuzes Patchkabel für Buchse<->RaspPi: 2EUR
    Kleinkram: 10EUR
    Versand Reichelt: 6EUR
    ----------------------------
    158EUR


    Vorgehen:

    Habe vor auf dem RaspberryPi Asterisk (Asterisk custom communications - PBX, VoIP gateways, IVRs and more...) zu installieren. Gibt für den RaspPi schon eine Version dafür.
    Mikrofon und Lautsprecher kommen an die USB Soundkarte.
    Die zwei Klinkeltaster werden an den GPIO angeschlossen, genauso wie die LEDs für die Beleuchtung.
    Entweder per Bash/Perl-Script oder notfalls auch per Java (http://pi4j.com/) wird zwischen GPIO und Asterisk vermittelt: Ein Klingeltastendruck steuert einen Rufaufbau zu einer in Asterisk vordefinierten, lokalen Rufnummer.
    Die Wand-Touch-Displays haben einen Software-VoIP Client installiert. Je nach Stockwerk registrieren sie sich auf eine andere lokale Rufnummer im Asterisk.

    Der Rest ist dann Software. Beim Drücken des Klingeltasters kann ich ein KNX oder UDp Telegramm raus schicken, was auf dem Wand-Display die Eingangskamera anzeigt. Die VoIP Software fängt an zu klingeln... und man kann damit das Gespräch entgegen nehmen.

    Die VoIP Client-Software muss ich noch aussuchen. Aber wenn's hier nix gibt, krieg ich das sicherlich auch noch gebastelt.

    Proprietäre VoIP Hardware brauch ich in diesem Szenario gar nicht. Nichtmal wenn ich den Klingelruf auf ein Handy leiten will: Einfach in Asterisk eine Anrufweiterschaltung konfigurieren. Hab sowieso einen Sipgate-Account den ich hierfür benutzen kann.

    So, das war's für's erste. Werde heute auf der Heimfahrt mal beim Hornbach vorbei schauen was die so an Klingel-Varianten haben und auch noch schauen was es an UP-Gehäusen gibt.

    Gruß
    Alex

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  • tuxedo
    antwortet
    @mknx

    Das snom pa1 kostet rund 100€. Der Raspberry Pi nur 40€, und ich bin damit flexibler. Aber danke für den Hinweis.

    @Dietmar1

    Daran hab ich auch schon gedacht. Aber ohne Schlitz/Loch in der Platte wird das nix mit dem Mic und Lautsprecher. Müsste man wohl lasern lassen damit es nach was aussieht.

    Werde weiter Ausschau halten und morgen mal noch beim Hornbach schauen was die so günstiges haben.

    Gruß
    Alex

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  • callidomus
    antwortet
    VoIP Türsprechanlage im Eigenbau

    Die Snom PA1 mit der Door Phone Firmware bin mir aber nicht sicher ob eine Box zwei unterschiedliche Nummern wählen kann.

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  • dietmar1
    antwortet
    Bin halt noch auf der Suche nach einer schicken Außeneinheit zum leer räumen.
    Falls du eine Unterputzlösung suchst. Kauf eine Unterputz Elektrodose in der gewünschten Größe und bohre eine Edelstahlplatte nach eigenen Design Vorstellungen. Klingelknopf, lichtknopf kriegst du für 10-20 €. Platte vor dem Draufschrauben mit Silkon abdichten. Das einzige Problem das ich jetzt noch sehe ist der evtl. gewünschte Diebstahlschutz.

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  • tuxedo
    antwortet
    Kannst du das etwas genauer ausführen? Welche Box genau, und wieso?

    Denke nicht dass Snom da was passendes hat das sich für dieses Vorhaben verwenden/zweckentfremden lässt.

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  • callidomus
    antwortet
    VoIP Türsprechanlage im Eigenbau

    Hi,

    snom hat eine nette Box die die Abforderungen erfüllen müsste.

    Bis bald

    Marcus

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  • tuxedo
    antwortet
    @Bodo

    Bei den zwei Parteien handelt es sich um "Eltern" und "Kinder". Da wäre das nicht so problematisch. Aber ein Problem ist das eh nicht. Es handelt sich ja um ein VoIP "Telefonat". Das lässt sich nur mit technischem Aufwand abhören.

    @cavok

    Danke für die Links. Schau ich mir mal an.

    Bzgl. der proritären 4-Draht-Leitung:

    Habe vor die Außenanlage bis auf Taster, Mikro und Lautsprecher komplett zu entkernen. Taster kommen an den GPIO Anschluss des Pi, Mikro und Lautsprecher an einen USB-MiniSoundkarten-Stick. Die einzige Leitung die dann noch zur Außenanlage führt ist ein Netzwerkkabel mit PoE.

    Die Inneneinheit brauch ich nicht. Auf den Touch-Bildschirm (wohl ein an die Wand genageltes Windows-Tablet) kommt ein VoIP-Softphone-Client. Sowohl im EG als auch im DG. Die außeneinheit ruft dann je nach Tastendruck entweder im EG oder im DG an. Wird das Gespräch dort nicht angenommen, wird der "Anruf" über einen sipgate-Account zum Handy und/oder zum normalen Telefon weitergeleitet (Falls man im Garten sitzt oder den Paketdienst an der Tür hat wenn man nicht zuhause ist). Wozu also noch ein separates, propritäres Gerät zusätzlich in die Wohnung hängen?

    Gruß
    Alex

    [update]
    @cavok

    Hab die Links mal angeschaut. Zum "Ausschlachten" sind die Teile aber noch relativ teuer. Auch wenn sie in der Edelstahl-Optik soweit gut ausschauen.

    [update2]

    Das hier wäre okay für mich: http://www.m-e.de/shop/product_info....oducts_id=1946
    Aber das Gehäuse ist zu flach ... :-(

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  • cavok
    antwortet
    schau dir mal die aussenstellen, welche ich am abklären bin an:
    Anthell Electronics - Herzlich willkommen! (deutschland vertrieb)
    bzw Video door phone - COMPETITION | Home Network (OEM)

    vielleicht hat's da was... auf jeden fall scheint preis/leistung für solide edelstahloptik etc... recht gut :-)

    bin kurz davor eine zu bestellen und auch mit raspi etc... hochzurüsten. die ganze video/audio kom funktioniert über 4 drähte proprietär digital oder analog, ev. kann man da auch einfach reinhängen / die indoor station modden.
    auf der website des OEM wird übrigens ein "Sell Phone Transmitter" (was "cell phone gateway" heissen müsste) aufgelistet, scheint aber (noch) nicht verfügbar.

    viel erfolg!

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