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Fehler in der Installation, Fehlender N -> Geräteschaden
Jetzt mal eine Frage an die Profis:
Wäre es da nicht sinnvoll einfach auf 4-polige RCDs zu verzichten (wenn kein Drehstrom benötigt wird) um das Problem von vornherein auszuschliessen (ich habe auch 4-polige verbaut)? Heutzutage sollte ja so gut wie alles hinter einem RCD sein (bei mir sogar die Spannungsversorgung, obwohl nur Verteilerintern). Oder überwiegt in der Praxis dann einfach die Gewissheit alles richtig zu machen und sich so die zusätzliche Verkabelung zu sparen?
Das spielt keine Rolle.
Überspitzt gesagt, wenn der Neutralleiter vor deim RCD wegfällt hast du das gleiche Problem, selbst wenn das an der Verteilung am Straßenrand passiert.
Nur dann zahlt wahrscheinlich das EVU.
Kommt eben auf den Zweck an!
Habe ich einen Verbraucher: bsp. Sauna brauche ich einen 4 Poligen.
Für die Stinknormalen Steckdosen ect. kann man sich den 4 Poligen sparen auch der Selektivität zu liebe.
Bei der E Installation in meiner Wohnung (einige Jahr alt) wurde auch noch auf einen ''Haupt-Fi'' gesetzt was der Selektivität natürlich nicht zuträglich ist!
Das solch ein fehler auftritt ist schon mehr als selten!
... um das Problem von vornherein auszuschliessen....
Das Problem entsteht nur, wenn man "Mist baut" u. ganz ganz selten, durch techn. Probleme.
Wenn man sich die E-Installation ordentlich was kosten lassen möchte, könnte man natürlich ausschliesslich LS/RCD-Kombis einsetzen.
Alles auch eine Frage des schnöden Mammons.
Alle N der RCDs sind natürlich vor den RCDs verbunden (bei mir nicht mit einer Sammelschiene sondern grossen N-Klemmen). Aber nach dem RCD kannst Du die N des jeweiligen RCDs nicht mit den N von anderen RCDs verbinden. Wenn Du es versuchst fliegt eh mindestens einer der RCDs und meist noch ein LS mit.
Das ist mir schon klar. Das meinte ich aber auch nicht, sondern habe mich vielleicht etwas verquer ausgedrückt. Mit "vor" meinte ich in dem Fall aus Sicht des Verbrauchers, aber du hast recht, das war blöd ausgedrückt.
Jetzt mal eine Frage an die Profis:
Wäre es da nicht sinnvoll einfach auf 4-polige RCDs zu verzichten (wenn kein Drehstrom benötigt wird) um das Problem von vornherein auszuschliessen (ich habe auch 4-polige verbaut)? Heutzutage sollte ja so gut wie alles hinter einem RCD sein (bei mir sogar die Spannungsversorgung, obwohl nur Verteilerintern). Oder überwiegt in der Praxis dann einfach die Gewissheit alles richtig zu machen und sich so die zusätzliche Verkabelung zu sparen?
Bei einem 4-poligen RCD hast du aber in der Regel eine Sammelschiene vor dem RCD, welcher mit den ganzen Verbrauchern verbunden ist. Diese können bei einem 4-poligen RCD aber an verschiedenen Phasen hängen. Und somit schliesst sich ein Kreis zwischen verschiedenen Phasen über die N-Sammelschiene vor dem RCD.
Alle N der RCDs sind natürlich vor den RCDs verbunden (bei mir nicht mit einer Sammelschiene sondern grossen N-Klemmen). Aber nach dem RCD kannst Du die N des jeweiligen RCDs nicht mit den N von anderen RCDs verbinden. Wenn Du es versuchst fliegt eh mindestens einer der RCDs und meist noch ein LS mit. Die Verbraucher sind also erst nach dem RCD mit dessen N verbunden.
wir bleiben alle Freunde und ich verlass mich drauf das ihr mich auch zurecht rückt wenn ich grad mal wieder auf dem N-Leiter sitze ;-)
Edit: alle super schnell hier heute. Cool! Jetzt sind alle wach ;-)
Bei einem 4-poligen RCD hast du aber in der Regel eine Sammelschiene vor dem RCD, welcher mit den ganzen Verbrauchern verbunden ist. Diese können bei einem 4-poligen RCD aber an verschiedenen Phasen hängen. Und somit schliesst sich ein Kreis zwischen verschiedenen Phasen über die N-Sammelschiene vor dem RCD.
L1 -> Verbraucher -> N (Sammelschiene) -> Verbraucher -> L2
Bei einem 2-poligen RCD käme es zu keinem Stromkreis.
Ich muss zugeben, ich hatte einen groben Denkfehler!!!
Hab die ganze Zeit in meiner Verbohrtheit nicht an den ''Ausgang'' des Fi's gedacht.
Das was ich schrieb würde natürlich nur z.b. für nen 2 Poligen Fi gelten!
Wenn nach einem 2 poligen FI (in richtung Verbraucher) der N fehlt dann hat man tatsächlich einen offenen Stromkreis. Der N darf ja auch nach einem FI nicht mehr mit einem anderen N eines anderen Kreises verbunden werden.
Bei einem 4 poligen FI hat man 3 Phasen/Außenleiter die auf einen N gehen. Sollte hier der N unterbrochen werden entsteht das hier genannte Problem.
Sobald über einen N mehr als 1 Phase läuft und dieser getrennt wird könnte es bei angeschlossenen Geräten (geschlossener Stromkreis) an mehreren Kreisen (z.B. LS Schalter über 3-Phasenschiene) genau das passieren.
hier ist der N aber nicht mehr auf der Schiene gewesen.
Und es macht keinen Unterschied ob Du den N nach dem FI von der N-Schiene dieses FI abtrennst. Die N der Geräte die hinter diesem FI hängen sind verbunden und am je anderen Ende hängen unterschiedliche Phasen.
Das ist hier offenbar passiert und deshalb hat es einfach nachvollziehbar geknallt.
Ironie an:
Probier es doch einfach bei Dir aus ob das ein reproduzierbares Problem ist oder wie Du das sonst erklären willst. Brauchst ja nur die N-Verbindung kurz zu lösen.
Ironie aus.
Sehe gespannt auf weitere Interpretationen :-)
Aber der TE hat seine Frage jedenfalls schon beantwortet bekommen und ist jetzt schlauer. Ich auch.
Also angenommen der N aus meinem ankommenden PEN ist einwandfrei an meiner N Schiene angeschlossen!
Nun tritt der Fall auf das ich einen N (nach der Schiene) , also (so wie ich es verstehe) wie in diesem Fall, der des FI's (sei es ein 2 oder 4 Poliger völlig egal) unterbrochen ist kann das beschriebene Szenario nicht auftreten. Denn die Verbindung der Neutralleiter untereinander besteht nicht.
bei Umbauarbeiten in meiner Verteilung ist versehentlich der N-Leiter vom FI Schalter nicht mit der Sammelschiene der Reihenklemmen kontaktiert gewesen...
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