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Zentrale Zugdose für Leerrohre erlaubt?

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  • klk
    antwortet
    Auf der Filigrandecke (= in der Betondecke) gibt es keine Installationszonen...
    Fotos zu machen dürfte selbstverständlich zu sein. Mein Rohbauer hat mir den Tipp gegeben, zu Installationschächten (auch "kleine" 15x15cm für Wasser/Abwasser) gesunden Abstand zu halten - die werden eher mal vergrößert, und da möchte man auf keine Überraschungen stoßen.

    EDIT: ach so, um Mißverständnissen vorzubeugen: ich meinte Bilder mit auf der Filigrandecke rechtwinklig verlegten Rohren. Installationszone Wand steht nicht zur Diskussion.

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  • Sovereign
    antwortet
    Irgendwann entscheidet man sich mal für eine Lüftung, PV oder was weiß Gott was die Zukunft bringt zu installieren und man muß nachträglich Installationen verlegen, dann werden diese normal an den Wänden von Etage zu Etage verlegt.
    Ich hoffe ihr wisst, wo dann eure Lohre liegen, denn sonst kann es schnell mal zu bösen Überraschungen kommen. Genau dafür ist das einhalten von Installationszonen nämlich vorgesehen

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  • klk
    antwortet
    Ich habe heute früh übrigens in unsere frisch verlegten Leerrohre testweise ein Duplex-Netzwerkkabel (Dätwyler) und ein Koaxkabel (Kathrein LCD 111) zusammen in ein 25er Leerrohr gezogen (FFKuS, mit Katiblitz, ohne Glitsch). Ging überraschend einfach, das Rohr ist damit aber voll. Austausch eines einzelnen Kabels dürfte "sportlich" werden. Auch bei mir hat kein Rohr mehr als zwei Biegungen. Im EG/OG werde ich wohl noch ein paar Rohre mehr legen...
    Im Internet hatte ich einige Bilder mit total hübsch & ordentlich verlegten Leerrohren gesehen (sowohl Lüftung als auch Elektro) - die wurden aber zum Teil auf der Filigrandecke selbst noch 2-3x (!) um 90° gewinkelt um so schön parallel zur Armierung zu laufen. Ich weiß nicht - sieht auf den ersten Blick toll aus, aber ob das praktisch ist?

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  • MarcusF
    antwortet
    Zitat von mmutz Beitrag anzeigen
    Ist aber nicht einzuhalten, bei Santär, Elektro, und WRL auf dem Rohfußboden wird's auch ohne solche Abstände schon eng.
    Aus diesem Grund sind bei mir die Rohre der Elektrik in der Betondecke drin. Ich wüsste nicht, wie ich die alle auf dem Rohfußboden untergebracht hätte. Vor allem kann man dann einfach den direkten Weg gehen und muss sich nicht an Türöffnungen usw. halten.

    Wir haben im übrigen ebenfalls Einzeladern im Rohr verlegt, das ist in unserer Gegend die übliche Installationsweise. Und wir haben keine einzige "Zugdose" im Haus, wozu auch. Kein Rohr hat mehr als zwei Biegungen, da ich alle Dosen jeweils von der Geschoßdecke aus angefahren habe. Das Einziehen der Drähte ging zu zweit mit nem normalen Einziehband ganz einfach, nur an einer Stelle haben wir ne Katiblitz gebraucht (vermutlich Rohr gequetscht).

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  • mmutz
    antwortet
    Zitat von klk Beitrag anzeigen
    Die NYM-Bündel würde ich jeweils am Rand der Wand entlang (10cm Abstand) führen
    Laut DIN 18015-3 (glaube ich) sollen das 20cm sein. Und 20cm Abstand zu anderen Gewerken. Ist aber nicht einzuhalten, bei Sanitär, Elektro, und WRL auf dem Rohfußboden wird's auch ohne solche Abstände schon eng.
    Zuletzt geändert von mmutz; 03.09.2016, 21:51.

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  • klk
    antwortet
    EDIT: Frage zurückgezogen ;-) Nix Rohfußboden, hab eben nachgezählt, passt wohl alles in die Decke.
    Zuletzt geändert von klk; 02.09.2016, 20:01.

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  • Sovereign
    antwortet
    Kann dich beruhigen die Leitungen sahen bis vor Einbringung des Estrich noch richtig gut aus!
    Da kam ja noch dickes Fettes Rohr für den Schwachstrom hinzu. Und ja da wurde aufgepaßt! Noch "schlimmer" sah es aus der Rohrleger noch seine Lüftungsrohre da mit lang verlegt hatte. Da konntest garnicht mehr treten.
    NYM ist kein keine Stegleitung und kann eine gewisse Mechanische Belastung abhaben. Durch die Bündelung und das vermeiden von Kreuzungen wird das ganze sogar noch stabiler, weil sich die Leitungen gegenseitig in Position halten.

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  • evolution
    antwortet
    ...vor allem wenn die Putzer kommen und rumsauen...

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  • magiczambo
    antwortet
    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen
    Das in Leerrohre mit Einzelladern hätte ich niemals auf so ein Volumen komprimieren können. Außerdem wo sollen die Zugdosen sein? Im Estrich wo jetzt Paketboden liegt?
    Wenn ich dein Bild so sehe, wünsche ich dir, dass du sehr aufmerksame Handwerker auf deiner Baustelle hast bevor der Estrich drin ist. Ich habe auf dem Rohfußboden alles in Rohre gelegt alleine schon aufgrund des Leitungsschutzes. Und du kannst dir nicht vorstellen wie sehr die Rohre kurz vor Estrich Einbringung schon ausgesehen haben.

    Da hätte ich nicht sehen wollen wie "blanke" Leitungen auf dem Boden ausgesehen hätten.

    just my 2 cents

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  • ididdi
    antwortet
    Schon alleine weil jeder Drops auf die Kabel drauf tritt würde ich diese in Leerrohr packen. Aber ich glaube eine Vorschrift dafür gibt es nicht.

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  • Hausbauer
    antwortet
    Zitat von bwurst Beitrag anzeigen
    Das gilt aber nicht für die normalen, heutigen WAGO-Reihenklemmen (Nummern 2003-*). Die kann man problemlos mit feindrähtigen Adern anfahren, braucht dann halt einen Schraubendreher zum öffnen der Klemme. Geht aber schneller als Endhülsen anzubringen und ich persönlich würde auch sagen dass es besser kontaktiert.
    Nur damit hier nicht der Eindruck erweckt würde, die WAGOs wären hier ein Problem.
    Das Auflegewerkzeug von WAGO (kleines mit einem Ende, großes mit zwei Enden) ist immer griffbereit. Das kleine ist mit Schlüsselring am Durchgangsprüfer um den Hals und geht nicht verloren...

    In der Niederspannungsschaltgerätekombination habe ich nur Wago - und die interne Verdrahtung (Aktoren, 1:n; n:1 etc.) geht nur mit 2,5mm feindrähtig (bis 16A). Mit ner Stripax "zack" ab, einmal vorn leicht gedreht und dann mit dem Auflegewerkzeug in die Klemme - kurz gezogen und optisch kontrolliert. Paßt.

    Bei aufgepreßten Aderendhülsen in der Wagoklemmme krieg ich die 2,5mm-Hülsen nicht immer wieder sauber raus - dann kann ich manchmal die Klemme wegwerfen.

    Aderendhülsen nur an dem Kabel-Ende des 2,5mm feindrähtig, wo sie unter Schrauben (in Aktoren oder bei mir LSS/RCT) gehen in der Niederspannungsschaltgerätekombination.

    Liebe Grüße

    Björn

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  • Sovereign
    antwortet
    Ich bin zufälligerweise Elektroinstallateur.

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  • BadSmiley
    antwortet
    Da! Endlich jemand der dem Eli huldigt!

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  • Sovereign
    antwortet
    Habe ich nicht behauptet und wäre auch falsch eine solche Behauptung aufzustellen!
    Es bezog sich auf die Behauptung die völlig falsch ist, das man NYM nicht in der Wand oder auf den Boden verlegen darf.
    ("darf" man das laut Normen nicht sowieso gar nicht mehr? Bzw. gilt nicht mehr als Stand der Technik?)
    Diese Kommentar war gemeint "wohl eher umgekehrt". Ich habe vorhin extra in meiner Firma beim Meister nachgefragt und er meinte auch völliger quatsch!

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  • evolution
    antwortet
    Zitat von Sovereign Beitrag anzeigen
    Wohl eher umgekehrt!
    Willst Du uns damit sagen, dass das Verlegen von NYM im Leerrohr deines Erachtens nicht erlaubt sei?

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