Zitat von daviid
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Keine Ankündigung bisher.
Zentrale Zugdose für Leerrohre erlaubt?
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Das gilt aber nicht für die normalen, heutigen WAGO-Reihenklemmen (Nummern 2003-*). Die kann man problemlos mit feindrähtigen Adern anfahren, braucht dann halt einen Schraubendreher zum öffnen der Klemme. Geht aber schneller als Endhülsen anzubringen und ich persönlich würde auch sagen dass es besser kontaktiert.Zitat von gaert Beitrag anzeigenMeine Reihenklemmen (Wago) erfordern Hülsen, da "gesteckt" wird...
Nur damit hier nicht der Eindruck erweckt würde, die WAGOs wären hier ein Problem.
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Deswegen wurden Leitungssucher erfunden.....wie oft kommt das vor?Zitat von daviid Beitrag anzeigenWir haben hier im Haus (Baujahr 1980) auch überall Lerrohre mit Einzeladern.
Ohne das hätten wir heute KNX.
Auch das man keine Adern nachgezogen bekommen würde halte ich für Bullshit, das haben wir hier langsam in allen Rohren (die die unmöglichsten Radien drin haben) hin bekommen
Von direkt NYM in Putz, oder Estrich oder sonstwo verlegen halte ich mal überhaupt nichts. ("darf" man das laut Normen nicht sowieso gar nicht mehr? Bzw. gilt nicht mehr als Stand der Technik?)
Ich hab mal Zielsicher ne Leitung angebohrt (selten dämlichst, wenn man auch direkt über nem Schalter bohrt und nicht nachdenkt ...)
Zum Glück ist das alles im Rohr verlegt, kurz die Adern raus ziehen, austauschen und gut war.
Mit direkt verlegtem Putz hätte man erstmal die Wand aufspitzen können und an der Stelle ne Flickstelle setzen, nein danke
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Und wie das geht! Ich habe hier z.T. Leitungsbündel, die das Rohr vollständig ausfüllen (vorwiegend KNX, diverse Y-ST, LAN, Koax) - da musste ich teilweise stundenlang mit viiiiel "Fett" und Geduld ruckeln, aber es ging. Allerdings ist dann bei 3-4 90-Grad-Biegungen endgültig Schluss
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Jepp und zur Not ziehe ich eben die Adern heraus und mit einer zusätzlichen Ader wieder ein. Klar, dauert ein paar Minuten, aber es geht.Zitat von daviid Beitrag anzeigenAuch dass man keine Adern nachgezogen bekommen würde, halte ich für Bullshit, das haben wir hier langsam in allen Rohren (die die unmöglichsten Radien drin haben) hin bekommen
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Ähm, interessehalber: Fehlt im zweiten Satz evtl. ein Wort?Zitat von daviid Beitrag anzeigenWir haben hier im Haus (Baujahr 1980) auch überall Lerrohre mit Einzeladern.
Ohne das hätten wir heute KNX.
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Wir haben hier im Haus (Baujahr 1980) auch überall Lerrohre mit Einzeladern.
Ohne das hätten wir heute KNX.
Auch das man keine Adern nachgezogen bekommen würde halte ich für Bullshit, das haben wir hier langsam in allen Rohren (die die unmöglichsten Radien drin haben) hin bekommen
Von direkt NYM in Putz, oder Estrich oder sonstwo verlegen halte ich mal überhaupt nichts. ("darf" man das laut Normen nicht sowieso gar nicht mehr? Bzw. gilt nicht mehr als Stand der Technik?)
Ich hab mal Zielsicher ne Leitung angebohrt (selten dämlichst, wenn man auch direkt über nem Schalter bohrt und nicht nachdenkt ...)
Zum Glück ist das alles im Rohr verlegt, kurz die Adern raus ziehen, austauschen und gut war.
Mit direkt verlegtem Putz hätte man erstmal die Wand aufspitzen können und an der Stelle ne Flickstelle setzen, nein danke
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Ich fürchte hier gelten garkeine Bestimmungen...
Hier wird alles greifbare in die Rohre gestopft - mit viel Gleitmittel passt das dann irgendwie rein. Am anderen Ende (Verteiler) herrscht das Chaos... Meine Steckdosen waren mit Schraubklemmen ausgestattet (kein Käfig), die Litzen wurden reingewürgt - zumindest rund 50% pro Ader (der Rest quillt irgendwo seitlich raus)
Aber was soll's - selbst ist der Mann! Meine Installation entspricht garantiert keiner einzigen Norm, aber ich habe versucht das Beste (sicherste) daraus zu machen. Zum Glück bekomme ich nur 9,6 kW angeliefert, somit verteilt sich das schon alles irgendwie in die richtigen Ecken und Litzen
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Auf den Kanaren gelten andere Bestimmungen als in Deutschland Ösiland oder Schweiz!
In England haste auch Leerrohre mit Flexadern. Dürfte in Deutschland nicht zulässig sein meines erachtens.
Sorry aber wenn alles in Leerrohr verlegt wird breit ist dann die Verteilung?
Werden die Querrschnitte und deren Absicherungen im Zusammenhang mit der Leitungslänge und Verlegeart berücksichtigt?
Ich habe bei meinem Objekt bis ins Wohnzimmer über 30m Kabellänge gehabt. Da mußt du mit mit mindestens 4mm² arbeiten. Will sehen wir ihr das ins Leerrohr einziehen wollt auf einer solchen Länge.
Wieviele Leitungen verlegt ihr so ca in euren Objekten? Jedes Fenster E-Jalousien bist du Ruck zuck auf 15-20 Leitungen alleine dafür (ausgegangen von einem normalem EFH)
Wieviele Leerrohre verlegt ihr dann in die Küche? Kochfeld GS Backofen Mikrowelle Dampfgarer mind 3-4 Steckdosekombinationen Arbeitsplatte? Das alles durch Leerrohre da reichen ja nicht mal 3x25er aus. Außerdem verwuseln die ganzen Adern beim ziehen wenn nicht gleichzeitig. Ein Nachträgliches verlegen halte ich da für ein Wunschtraum der Theorie aber nicht der Praxis.
Anbei mal Foto das ist alleine Wohnzimmer und Küche (ohne Lampen). Das in Leerrohre mit Einzelladern hätte ich niemals auf so ein Volumen komprimieren können. Außerdem wo sollen die Zugdosen sein? Im Estrich wo jetzt Paketboden liegt?Angehängte DateienZuletzt geändert von Sovereign; 31.08.2016, 19:16.
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Meine Reihenklemmen (Wago) erfordern Hülsen, da "gesteckt" wird...
Wie schon gesagt: Freiwillig würde ich auch keine Einzeladern ziehen, aber in meinem Fall hatte ich keine Wahl. Meine erste Hütte in Deutschland hatte ich selbst gebaut und natürlich NYM verlegt (und kein einziges Leerrohr - ich war damals voll hardcore und habe in jedem Raum eine Unzahl von Koax, Audio/Video(!), VGA(!!), LAN und und und verlegt...)
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Mir erschließ sich der Vorteil von Einzeladern im Leerrohr leider nicht.
Auch das Thema Leerrohr zu allen Verbrauchern halte ich für totalen Blödsinn. Da lege ich doch lieber schon am Anfang eine NYM mehr und kann auf Basis der Aderzal schon gleich alles. Ob ich es dann auf einen Aktorkanal lege oder mit Dauerstrom versorge kann ich später ja dann an den Reihenklemmen entschieden und jederzeit auch ändern. Aber erst Leerrohre verlegen und dann Leitungen einziehen sehe ich einfach nur als doppelte Arbeit und dann noch die Zeit.
Nun kann der shitstorm kommenZuletzt geändert von AndreasK; 31.08.2016, 18:50.
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Das ist so ein Thema.. MÜSSEN sie das? Ich kenne die VSE Vorschriften nicht..Zitat von gaert Beitrag anzeigen
Ja nee - bei mir sind feindrähtige Einzeladern verlegt (macht man hier so) - und die kosten deutlich mehr! Außerdem müssen die alle ne Hülse bekommen (bzw. an jedem Ende) - das kostet Zeit und (etwas) Geld.
Aber ich verwende z.b. PTI Reihenklemmen + Abb S203S und schon brauch ich fast keine Hülsen mehr..
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Ja nee - bei mir sind feindrähtige Einzeladern verlegt (macht man hier so) - und die kosten deutlich mehr! Außerdem müssen die alle ne Hülse bekommen (bzw. an jedem Ende) - das kostet Zeit und (etwas) Geld.Zitat von klayman Beitrag anzeigenok, also eigentlich macht es keinen Unterschied und es hat auch keine Nachteile Einzeladern einzuziehen, eher Vorteile wenn man später mal was ändern möchte. Kostentechnisch kommt NYM-J 5x1,5mm² auf 0,76€/m, wohingegen 5xH07V-U 1,5mm² auf 0,85€/m und damit leicht teurer kommt. Bei 7x1,5mm² wird es hingegen etwas günstiger (Beispiel Voltus). G'huppt wie g'sprung
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Sehe ich absolut anders. Für Sonderlocken nehme ich Ölflex. Bspw. Rolladen 4G1,0mm², NV-Beleuchtung 2x4mm², HKV 10G0,75mm² oder ein Hybridkabel für Visus. Als Einzelandern darfst Du keine feinadrigen Adern im Leerrohr hernehmen und in NYM bekommst Du solche Leitungen nicht. Diese Leitungen sind dann deutlich dünner als Eure Bündel H07V-U, die auch nur theoretisch im Leerrohr wenig Platz einnehmen, denn in Wahrheit sind da lauter Überwerfer. Außerdem verdrillt eine Mantelleitung nicht im Leerrohr, reisst nicht so schnell ab und bildet keine Knoten und Schleifen...Zitat von starwarsfan Beitrag anzeigenAllerdings ist das bei den Starkstromkabeln dann wohl eher nicht mehr der Fall. Zudem sehe ich bei Einzelverdrahtung gegenüber NYM als Vorteil, dass man weniger "Querschnitt" im Leerrohr verbraucht, da ganz einfach die NYM-Ummantelung nicht vorhanden ist. Macht nachträgliche Erweiterungen und Umbauten ungleich einfacher...
Weiterhin liegt eine kritische Stelle zwischen Leerrohr und Verteilerkasten, da braucht es dann tolle Kabelkanallösungen und eine saubere Einzeladerführung mit Trennplatten, da die Mantelisolierung fehlt. Insbesondere dann wird es interessant, wenn da noch Kommunikationsleitungen (außer KNX) neben dran liegen.
Nur Vorteile hat die Einzeladerlösung weis Gott nicht! Ich wollte sie nie nicht!Zuletzt geändert von evolution; 31.08.2016, 13:42.
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