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OT: Fußbodenheizung - welche Regelung macht sinn?

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  • makki
    antwortet
    Zitat von ThorstenGehrig Beitrag anzeigen
    Wieviele WP Starts machen eure WPs denn so pro Tag (bei aktuellen Außentemp. in "normaldeutschland")?
    Das kannst Du ja selbst live sehen
    gestern und heute: ~12 Starts in 24h.
    Das liesse sich aber sicher noch deutlich optimieren!

    Makki

    P.S.: Die WP hat IMHO überhaupt keine "Regelung" sondern bestenfalls eine dumme Steuerung - weil sie keine Ahnung vom heizbedarf usw. hat. Ich halte das auch so: die WP bekommt von oben gesagt (per Sommer/Winterbetrieb), ob&was sie tun soll&darf.

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  • nobillings
    antwortet
    Sind in den 8 Starts auch die für Warmwasserbereitung enthalten?

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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    @ThorstenGehrig
    Wie viele WP Starts machen eure WPs denn so pro Tag (bei aktuellen Außentemp. in "normaldeutschland")?
    Meine WP ohne Pufferspeicher z.Z. ca. 8Start bei 8h Betrieb.
    Daran kann man sehen das bei WP ohne Pufferspeicher Einzelraumregelung
    fehl am Platz ist.
    Gruß NetFritz

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Macht man alle Heizkreise Zu übernimmt das Überstromventil den vollen
    Volumenstrom, die WP geht nach kurzer Zeit in HD-Störung.
    Wenn's richtig läuft, sollte sie wegen ereichter RL-Temp abschalten, bevor es in die HD-Störung geht.

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  • ThorstenGehrig
    antwortet
    Hi,
    @Netzfritz: mit Spreizung meinst du die Spreizung auf der Heizseite - also VL zu RL?
    Zuerst habe ich nämlich an die Spreizung in der Wärmequelle gedacht...

    @All: wenn die RTRs (oder HS oder WG) feststellen das nicht genug Ventile (von Ihnen) geöffnet werden - muss die Logik der WP sagen "KEINE WÄRME ERZEUGEN" (ich sage Ihr "es ist Sommer!"). Dadurch kann es nicht zu ungewollten Überdruckstörungen kommen.
    Wenn nun mehre Heizkreise "zu weit" abfallen wird mehr Wärme benötigt - der untere Schwellwert wird unterschritten - ich sage "hey: es ist Winter und kalt draußen" und los geht´s mit der Wärmeproduktion.
    Wieviele WP Starts machen eure WPs denn so pro Tag (bei aktuellen Außentemp. in "normaldeutschland")?

    Gruß
    Thorsten

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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    Ich nehme mal Bezug auf einer WP ohne Pufferspeicher.
    In meiner WP ist ein Überstromventil schon eingebaut.

    Jede WP hat ein Mindestvolumenstrom.
    Bei meiner WP ist der Volumenstromvvom Hersteller so angegeben.
    Min=1100Liter, Normal=2200Liter, Max=2800Liter.
    Der Min. Volumenstrom darf nicht unterschritten werden.

    Sind alle Heizkreise Auf sollen 2200 - 2800Liter umgewälzt werden.
    Die WP läuft dann mit der Besten Arbeitszahl. Spreizung <5K.

    Nun kann man ohne die WP zu Gefährden Heizkreise zudrehen bis der
    Min. Volumenstrom erreicht ist.
    Das Überstromventil macht in diesen Fall teilweise Auf und leitet das Restvolumen wieder zur WP.
    Gleichzeitig steigt die Vorlauftemp. an die Spreizung wird >5K und die Arbeitszahl geht in den Keller.

    Macht man alle Heizkreise Zu übernimmt das Überstromventil den vollen
    Volumenstrom, die WP geht nach kurzer Zeit in HD-Störung.

    Gruß NetFritz

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  • tbi
    antwortet
    Hallo,

    also ein Überströmventiel ist ein Bybass zwischen VL und RL, der erst eine bestimmte Druckschwelle überwinden muß. Ist der Druck zwischen VL zu RL größer als die Schwelle geht der ByPass auf. Weil z.B. gerade alle Ventile ZU sind.

    Geht ein Ventil AUF baut sich ja der Druck zwischen LV und RL wieder ab und der ByPass geht wieder zu.

    Für dich müste eben, wie Uwe schon gesagt hat, die Schwelle zum Aufgehen des ByPass unter der Schwelle des Alarm des WP sein.

    Vielleicht ist es nun klarer was das ist.

    Gruß Tbi

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  • Uwe!
    antwortet
    die lernen sich kennen, in dem die WP eine KNX-Schnittstelle hat!

    Und Pufferspeicher ist nix anderes als ein übergroßes Überströmventil, jedenfalls vom Effekt her.

    Das Problem liegt aber doch daran, dass die WP die Regelung ueber die Ruecklauftemperatur macht. Bevor sie also feststellen kann, dass alle Kreise geschlossen sind weil die Ruecklauftemperatur gleich der Vorlauftemperatur ist, hat sie ja schon den Druck aufgebaut. Und da liegt dann wohl der Knackpunkt. Die WP hat einen Ueberdruck und geht in den Fehlermodus.
    Wenn es hier zum Fehler kommt, dann ist der Puffer zu klein, oder das Überströmventil falsch eingestellt. Auch im Zustand alle Ventile zu muss soviel Wasserdurchsatz geschafft werden, das es keine Hochdruckstörung gibt.

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  • nobillings
    antwortet
    Ich habe gerae nochmals mit dem Heizi gesprochen. Es gaebe nur die zwei Moeglichkeiten.

    Mit Pufferspeicher = alle Kreise regelbar
    ohne Pufferspeicher = nicht alle Kreise regelbar
    Von Ueberstroemventil wollte er nichts wissen.

    Das Problem liegt aber doch daran, dass die WP die Regelung ueber die Ruecklauftemperatur macht. Bevor sie also feststellen kann, dass alle Kreise geschlossen sind weil die Ruecklauftemperatur gleich der Vorlauftemperatur ist, hat sie ja schon den Druck aufgebaut. Und da liegt dann wohl der Knackpunkt. Die WP hat einen Ueberdruck und geht in den Fehlermodus.

    Zitat von tbi Beitrag anzeigen
    Aber wer seine Heizung Smart macht hat diesen Betriebsmode (ALLE Ventile zu UND Pumpe AN) eh nicht.
    Fuer mich stellt sich die Frage, wie ich das dann realiesiere ohne die WP oefter mal in den Fehlermodus zu schicken.

    Zitat von tbi Beitrag anzeigen
    Es ist ja gerade erst mit KNX gut möglich, dass sich die RTRs und die Heizung eben gut "kennen" und bedarfsgerecht zusammenarbeiten.
    Wie lernen die sich den "kennen"?

    GrussS

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von nobillings Beitrag anzeigen
    tbi schlaegt das Ueberstroemventil vor. Mir ist dann aber nicht klar, wohin die Waerme geht. Zurueck in die WP? Die muesste dann ja merken, dass die Ruecklauf-Temperatur fast identisch mit der Vorlauf-Temperatur ist und sich dann abschalten und gar keine Waerme mehr produzieren. Es waere also nur eine relative kurze Zeit bis zur Abschaltung.
    Vollkommen korrekt! Genau das ist ja der Sinn vom Überstromventile! Ohne würde die WP gegen "die Wand" pumpen, keinen Durchfluss haben und ggf. einen Schaden am Wäremtauscher verursachen.

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  • Uwe!
    antwortet
    Zitat von NetFritz Beitrag anzeigen
    Diesen Betriebsmodus gibt es an einer WP nicht.
    Das stimmt so nicht! Eine "normale" WP (ohne KNX) weiß nicht, was die RTR machen! Sie versucht nur den RL im Sollbereich zu halten. Wird der zu kalt, springt sie an, auch wenn alle Ventile zu sind.

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  • tbi
    antwortet
    Ist schon ok. Ich glaube es dir

    Bei normalen Heizungen (was ich habe) ist das leider noch nicht so selbstverständlich

    Viele Grüsse

    Tbi

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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    @tbi
    Aber wer seine Heizung Smart macht hat diesen Betriebsmode (ALLE Ventile zu UND Pumpe AN) eh nicht.
    Diesen Betriebsmodus gibt es an einer WP nicht.
    Mach dich mal schlau.
    Gruß NetFritz

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  • tbi
    antwortet
    Hallo NetFritz,

    Ja dieser nicht sinnvoller Betriebsmode macht auf Dauer die WP kaputt.
    Aber nicht wegen der Hydraulik. Ich habe selbst keine WP. Dafür jede Menge Hydraulik mit Gas-Brennwert, Kamin-Integration, Solarthermie WW+Hz) Aber das Überströmventiel ist nichts anderes wie ein kleiner Heizkreis der keine Wärme mehr abnimmt. Wenn das für eine WP wegen der fehlenden Spreizung zu Problemen führt, ist das aber eine anderes Problem.
    Da muß die WP sich eben schützen, klar => Störung.

    Aber wer seine Heizung Smart macht hat diesen Betriebsmode (ALLE Ventile zu UND Pumpe AN) eh nicht.

    Es ist ja gerade erst mit KNX gut möglich, dass sich die RTRs und die Heizung eben gut "kennen" und bedarfsgerecht zusammenarbeiten.

    Gruß Tbi

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  • NetFritz
    antwortet
    Hallo
    @tbi
    Wenn deine WP hier eine Störung ausgibt, wohl eher weil es kein sinnvoller Betriebsmode ist, als dass die WP kaputt geht.
    Ja dieser nicht sinnvoller Betriebsmode macht auf Dauer die WP kaputt.
    Frag mal einen WP-Spezi nach den unterschreiten des Volumenstromes einer WP, als normaler Betriebsmodus.

    Durch Veränderung des Durchflusses veränderst du die Spreizung im Heizkreis. Mehr Durchfluss - weniger Spreizung. Dann kommts darauf an, wie die WP an den Heizkreis angeschlossen ist. Bei Direktanbindung (ohne Puffer oder hydr. Weiche) beeiflusst du durch die Änderung der Spreizung auch direkt die Effizienz der WP. Es hat sich umgesprochen, dass die meisten WP am effizientensten bei 5K Spreizung funktionieren. Änderung des Drchflusses kann auch einen neuen hydraulichen Abgleich einzelner FBH-Kreise erforderlich machen.

    Gruß NetFritz
    PS. Heize seit 30Jahren mit WP.

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