Hallo Stefan,
Also ein 16mm Elektro Leerrohr von der UP-Dose in der Wand runter und dann in den Estrich 10-15 cm rein legen. Das Ende aus einem Stück Kupferhülse dran.
Wäre es nicht besser ein glattes Rohr zu nehmen ? Aber welches ? Die glatten sind oft sehr starr.
Wie soll das mit der Wärmeleitpaste gehen ? Normalerweise wird durch eine Feder der Fühler ans Rohr gedrückt oder das Rohr ist genau so groß wie der Fühler. Ist das bei eurer neuen Hülse so ?
Gruß Tbi
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Es ist schwer die bauliche Situation aus der Entfernung zu beurteilen. Da die Installation nicht sichtbar sein soll, denke ich, dass es am besten ist, einen Hülsenfühler oder evt. auch einen Anlegetemperaturfühler (der hat noch ein, allerdings gebogenes Plättchen drauf, dass man evt. geradebiegen kann) in den Rand zwischen Estrich und Mauer zu drücken, dabei vielleicht mit ein wenig Styro / Schaum oder ähnlichem gegen die Mauer isolieren.Zitat von MicHau Beitrag anzeigenDen Fühler einfach auf die Bodenoberfläche kleben oder irgendwie am Rand zwischen Estrich und Mauer reindrücken? Welchen Fühler sollte man dafür verwenden?
Der Aufwand im Nachhinein ist sicher immens, probiere es einfach mal mit einem Raum aus. Du kannst das Equipment (Fühler, Busmaster, WireGate und evt. TP-UART) ja wieder zurückgeben, wenn es nicht so funktioniert oder Dir der Aufwand für die Nachrüstung der Fühler dann zu hoch ist. Wir können auch gerne einen längeren Rückgabezeitraum von - sagen wir bis 6 Wochen - vereinbaren. Schreib das bei der Bestellung einfach ins Kommentarfeld rein, dass wir das so vereinbart haben.
Manches probiert man am besten einfach aus.
LG
Stefan
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von Gira gibt es den Busankoppler 3 - da kann man einen zuzätzlichen Fühler anschliessen. Über den TS3 gibts nun auch die Möglichkeit ohne RTR dann die Raum und Bodentemp zu messen und zu dann extern zu regeln.
und der BU3 ist sehr günstig!
Gruß Holger
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Hallo Stefan,Zitat von StefanW Beitrag anzeigenJa, geht. Es ist kein Problem und nach SELV auch erlaubt, auf die beiden freien Adern im grünen einen 1-Wire-Bus zu klemmen. Das ist auch der Grund, warum wir so sehr darauf achten, dass alle unsere Sensorprodukte parasitär mit nur zwei Adern auskommen.
das Wiregate scheint mir aktuell auch die einzige Lösung für mein Problem zu sein, um nachträglich noch etwas einzubauen. Allerdings würde ich gerne deine Meinung dazu hören.
Ich könnte hinter den Türen einen Durchbruch in die KNX-Dosen bohren, um einen Fühler anzuschließen. Allerdings kann ich den Fühler ja nicht mehr in den Estrich legen. Was würdest du denn da empfehlen? Den Fühler einfach auf die Bodenoberfläche kleben oder irgendwie am Rand zwischen Estrich und Mauer reindrücken? Welchen Fühler sollte man dafür verwenden?
Bin momentan noch etwas ratlos, ob sich der Aufwand wirklichen rentieren würde. Schließlich müsste ich alle Türen abmontieren. Das würde auch kein großer Spaß werden...
Grüße
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Guten Morgen,
Ja, geht. Es ist kein Problem und nach SELV auch erlaubt, auf die beiden freien Adern im grünen einen 1-Wire-Bus zu klemmen. Das ist auch der Grund, warum wir so sehr darauf achten, dass alle unsere Sensorprodukte parasitär mit nur zwei Adern auskommen.Zitat von tbi Beitrag anzeigenC.) geht Wiregate auch, wenn bisher nur KNX in der UP-Dose mit RTR ist ?
Demnächst gibt es bei uns im Shop dann auch noch Kupferhülsen zum Ankleben (Klebeband) für das Ende des Leerrohres im Estrich für optimalen Temperaturübergang. Und bitte ein wenig Wärmeleitpaste nicht vergessen.
LG
Stefan
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Hallo Manfed
Mich würde nun aber mal interessieren welche Lösung Du dann empfiehlst:Zitat von eibmeier Beitrag anzeigenFür die, die es noch immer nicht tun. Bei Neubau mit FBHZ nicht nur in Bädern Bodenfühlerrohre vorsehen, Sondern in JEDEN Raum. Man, die 2m Rohr vom RT zum Boden, daruf kommts doch echt nicht an.
A.) z.B. TS2plus mit extra KNX Temperatur fühler (scheint mir sehr teuer)
B.) Wiregate wenn es neu geplant ist-
(ist sicher günstig).
C.) geht Wiregate auch, wenn bisher nur KNX in der UP-Dose mit RTR ist ?
(über die zwei Reserve Leitungen, des BUS ?)
D.) KNX-RTR mit extra Temp-fühler Anschluß (welche gibt es da ?)
Gruß Tbi
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26° ist auch mein Erfahrungswert!Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenJa, ist es. Ich habe im EG einen bereich ohne FBH (Windfang) und der Übergang schafft immer wieder ein Aha-Erlebnis.
Aber wahrscheinlich auch eine Frage der Auslegung des FB und der Messung. Im Bad stelle ich morgens (Barfußmodus) 26 °C ein, das ist sehr angenehm, ab 28 °C wird es grenzwertig.
Für die, die es noch immer nicht tun. Bei Neubau mit FBHZ nicht nur in Bädern Bodenfühlerrohre vorsehen, Sondern in JEDEN Raum. Man, die 2m Rohr vom RT zum Boden, daruf kommts doch echt nicht an.
@Matthias: ich finde es toll, wie intensiv Du Dich damit beschäftigst!
gruss
manfred
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Ist das die Estrichtemperatur auf Höhe der Heizschlangen oder die Oberflächentemperatur? Ich habe meine Fühler auf höhe der Heizschlangen genau zwischen VL und RL und dort ist die Temperatur wesentlich höher als auf der Oberfläche. Teilweise zwischen 30°C und 32°C. Die Oberfläche ist dabei angenehm warm.Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenAber wahrscheinlich auch eine Frage der Auslegung des FB und der Messung. Im Bad stelle ich morgens (Barfußmodus) 26 °C ein, das ist sehr angenehm, ab 28 °C wird es grenzwertig.
Mein größtes Problem ist, dass im Bad sehr wenig beheizte Fußbodenfläche im Vergleich zum Volumen vorhanden ist und ich den Handtuchheizkörper leider nicht direkt an der Fernwärme hab, sondern am FBH-Kreis und elektrisch zuheizen muss. Um im Bad für angenehme Temperaturen zu sorgen läuft die Heizung dort im Winter ständig durch. Die VL-Termperatur musste ich auch anheben, damit ich ca. 22°C - 22,5°C halten kann. Für den Rest des Hauses wären 5K weniger VL auch leicht ausreichend. Um am Morgen auf 23°C zu kommen, benötige ich pro Tag ca. 1,5kWh Strom zusätzlich. Da die FW im Primärkreis aber eh immer mit über 70°C ankommt, dürften sich die thermischen Verluste im Heizkeller durch die etwas erhöhte VL-Temperatur finanziell geringer auswirken, als wenn ich den VL reduzieren und dafür wesentlich stärker elektrisch zuheize. Die erhöhte VL-Temperatur wirkt sich natürlich auch auf des Regelverhalten der anderen Räume aus. Aber das ist in den Griff zu kriegen.
Gruß
Werner
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Das ist der Post, auf den ich gewartet habe. Meine Interpretation der Grafik ist, dass es für die Heizkosten relativ wenig Zusatzbelastung ist, wenn man den Fussboden auf einer ordentlichen Temeratur hält.Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenIn allen von mir betreuten Objekten gibt es deshalb Bodentemperaturfühler - vor allem in den Bädern. Und die Regelungsanforderung lautet:
- Raum auf 22 °C UND Boden mindestens 23 °C.
Ist eine der Anforderungen nicht erfüllt, wird eben geheizt.
Wie sind da deine Erfahrungen, Matthias? Würdest sagen, dass hierdurch merklich zusätzliche Heizkosten entstehen?
Das ist mir bewusst, dass es kein KNX-Problem ist, sondern mit KNX gut umgangen werden kann. Daher auch mein Wunsch, dies mit KNX zu lösen.Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenFazit: KEIN KNX-Problem, im Gegenteil, ein Problem, das sich gerade mit KNX elegant lösen lässt (gute Planung vorausgesetzt).
Allerdings ist das Thema "gute Planung" eben der Knackpunkt, denn wie oben beschrieben, existieren diese Bodentemperaturfühler nicht. Sieht jemand von euch eine Möglichkeit, die nachträglich ohne großen finanziellen und baulichen Aufwand nachzurüsten?
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HoiZitat von Tessi Beitrag anzeigenDas bedeutet aber trotzdem, das dann der Raum zu warm wird oder der Boden zu kalt, einen Tot muß man da sterben...
Ich heize mit meinem Bad dann nach dem Duschen vorübergehend das Schlafzimmer (Türe offen).
Zuerst warme Füsse am Morgen und dann dürfen die RTR's / Logiken wieder Ordnung reinbringen.
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Ja, ist es. Ich habe im EG einen bereich ohne FBH (Windfang) und der Übergang schafft immer wieder ein Aha-Erlebnis.
Aber wahrscheinlich auch eine Frage der Auslegung des FB und der Messung. Im Bad stelle ich morgens (Barfußmodus) 26 °C ein, das ist sehr angenehm, ab 28 °C wird es grenzwertig.
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Matthias,
bei 23 Grad im Estrich: Ist das subjektive Gefühl am nackten Fuß die Fliesen sind warm ?
Damit der Raum ja nicht übermäßig aufwärmt, darf der Boden ja nicht wärmer werden.
Gruß Tbi
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Super Post, danke Matthias!Zitat von MatthiasS Beitrag anzeigenIn allen von mir betreuten Objekten gibt es deshalb Bodentemperaturfühler - vor allem in den Bädern. Und die Regelungsanforderung lautet:
- Raum auf 22 °C UND Boden mindestens 23 °C.
...
Deine Regelung werde ich mir für die Planung vornehmen.
LG Stefan
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Wie oben schon geschrieben, kein KNX-Problem. Viel mehr ein problem der Dämmtechnik und des Zeitgeistes (Fliesenböden, Flächenheizungen). Über einen kalten Heizkörper jammert man nicht, da steht man aber auch nicht (barfuß) darauf.
In allen von mir betreuten Objekten gibt es deshalb Bodentemperaturfühler - vor allem in den Bädern. Und die Regelungsanforderung lautet:
- Raum auf 22 °C UND Boden mindestens 23 °C.
Ist eine der Anforderungen nicht erfüllt, wird eben geheizt.
Fazit: KEIN KNX-Problem, im Gegenteil, ein Problem, das sich gerade mit KNX elegant lösen lässt (gute Planung vorausgesetzt).
Hier mal von meinem Badezimmerfußboden, man sieht schön, wie sich die Anforderungen Raum und Boden überlagern. Ich arbeite mit zwei Reglern für Raum und Boden, der Stellausgang geht über einen Maximal-Vergleicher und der höchste Wert wird an das Ventil gesendet.Angehängte Dateien
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Wenn der Raum durch eine Kerze und zwei Personen, die anwesend sind, schon wärmer wird.
Ja, dann wird es sicher sehr warm
Gruß Tbi
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