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Last- / Lademanagement Wallbox mit PV Überschuss

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  • gbglace
    antwortet
    Zitat von Marcus81 Beitrag anzeigen
    wenn auch gleich die teuerste Lösung...
    Das kommt auf die verwendeten Zähler an.

    Die Logik aus dem EDIT klingt recht ordentlich.

    Ich habe keine PV auf dem Grundstück, aber dafür ziehen demnächst noch reichlich Stromzähler in die HV, dann kann ich neben den einzelnen Steckdosen die an einem MDT AZI/AMI Aktor hängen auch alle FI-Kreise einzeln messen.

    Eastron-Stromzähler mit Modbus-RTU Schnittstelle sind eine sehr günstige Option dafür.

    Modbus TCP oder RTU an KNX nutze ich meinen Timberwolf-Server (Auslesen der Stromzähler). Für PV Anlagen gibt es gar schon einige fertige Profile mit den Registern. Da stellt man je PV Anlage doch auch recht kreative Lösungen der Hersteller fest. Meist haben die Wechselrichter ja eh Leistungsausgaben. Dann braucht man da eigentlich nicht mal einen eigenen Zähler hinter der PV. Per Modbus in die Wallbox schreiben geht damit genauso.
    Einen Logikbaustein Lade/Lastmanagement ist da auch drinnen, kann aber auch angepasst werden oder man baut sich da eigne Schwellwertabgleiche.

    Ansonsten scheint das Weinzierl Modbus-GW für RTU recht ordentlich zu funktionieren. Modbus TCP geht ja mit fast allen anderen Servern auch die eine Verbindung ins LAN haben.

    Zitat von Marcus81 Beitrag anzeigen
    das wird noch eine andere spannende Herausforderung, die Box ins KNX sauber zu integrieren.
    Das sollte also selbst kein größeres Problem werden.

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  • xsven80x
    antwortet
    Zitat von Marcus81 Beitrag anzeigen
    Hi Sven,

    EDIT/ Vermutlich braucht man doch keine 3 Zähler, auch wenn es etwas unsmarter wird. Sagen wir mal die Wallbox bekommt das Freigabesignal immer dann, wenn der PV Überschuss mindestens 1380W sind, das entspricht dann einphasigem Laden bei 6A, also Minimum. Und sagen wir, dass die Box immer mit diesem Minimum beginnen soll, egal wieviel die PV Anlage produziert, also nur als Startbedingung. Dann überprüft man zyklisch PV-Produktions-Zähler minus Verbrauchszähler, wenn dort weitere min. 460W Überschuss anliegen dann soll die Wallbox eine Stufe hochschalten, auf 1840W Ladeleistung, was 8A entspricht. Und das macht man dann solange bis man das Maximum erreicht hat. Rückwärts das Selbe, jedoch mit einer sinnvollen Hysterese.
    Ich glaube so macht es die openwb. Wobei ich hier alle Werte vorgeben kann, incl. Hysterese.

    Spannend wird es dann wenn wir prognosebasiert laden. Es gibt Portale, die eine PV-Prognose zur Verfügung stellen. Wenn wir hier wüssten (selber habe ich es nicht unmgesetzt), wie viel Ertrag wir in den nächsten Stunden und am folgenden Tag haben, können wir entsprechend laden, bzw. die verfügbare Leistung verteilen.

    Gruß
    Sven

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  • Marcus81
    antwortet
    Hi Sven,

    sehr gut! PV macht immer Sinn, wenn man den Strom selber sinnvoll verbrauchen kann.
    Meine Eltern machen sich jetzt noch eine Anlage aufs Dach + Wallbox, als Renter können
    Sie dann Laden wenn die Sonne scheint. Ganz cool wird es, wenn es bezahlbare V2G, Vehicle to grid Lösungen gibt und das Auto den Batteriespeicher im Keller ersetzt.

    Bzgl. Lademanagement kritzel ich hier gerade paar wilde Ideen auf dem Blatt vor mir rum
    Ich denke eine Variante mit 3 Zählern macht Sinn, wenn auch gleich die teuerste Lösung...
    Dann kann man schön vergleichen, Verbrauchs- und Wallboxzähler zusammen dürfen den PV-Produktionszähler nicht überschreiten um eine Ladefreigabe an die Wallbox zu senden. Aber wie ermittle ich sinnig welches der verfügbare Ladestrom ist, wenn sich der Sonnenstand ändert.

    Morgens hat die Anlage evtl. 2 kw überschuss, Wallbox lädt dann einphasig mit 1840W, dann müsste ich zyklisch prüfen ob die PV mehr Leistung als zu Beginn macht, um den Ladestrom dann hochzufahren und ggfs. dann auf dreiphasiges Laden umzuschalten. Nur verstehe ich noch nicht wie ich die Prüfung des verfügbaren Ladestroms machen kann... mal abgesehen das die Wallbox über Modbus angesprochen wird - das wird noch eine andere spannende Herausforderung, die Box ins KNX sauber zu integrieren.

    Gruß
    Marcus

    EDIT/ Vermutlich braucht man doch keine 3 Zähler, auch wenn es etwas unsmarter wird. Sagen wir mal die Wallbox bekommt das Freigabesignal immer dann, wenn der PV Überschuss mindestens 1380W sind, das entspricht dann einphasigem Laden bei 6A, also Minimum. Und sagen wir, dass die Box immer mit diesem Minimum beginnen soll, egal wieviel die PV Anlage produziert, also nur als Startbedingung. Dann überprüft man zyklisch PV-Produktions-Zähler minus Verbrauchszähler, wenn dort weitere min. 460W Überschuss anliegen dann soll die Wallbox eine Stufe hochschalten, auf 1840W Ladeleistung, was 8A entspricht. Und das macht man dann solange bis man das Maximum erreicht hat. Rückwärts das Selbe, jedoch mit einer sinnvollen Hysterese.
    Zuletzt geändert von Marcus81; 30.03.2021, 12:33.

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  • xsven80x
    antwortet
    Hallo Marcus,

    ein wir ich finde super interessantes Thema! Habe zwar keine Alfen-Box, jedoch eine openwb. Diese hat das ganze Energiemanagement bereits on Bord.

    Bei ausreichend Überschuß ("ausreichend" kann in der openwb definiert werden) wird jeweils wahlweise das Auto geladen, die WP "aufgeladen", sonstige Verbraucher gesteuert, etc.

    Wir haben eine 12kWp O-W-Anlage, damit schaffe ich es, unter allen Bedingenungen (gleichzeitig WaMa+Trockner, WP oder kochen) den Tag über autark zu sein, selbst bei schlechtem Wetter (hier dann natürlich nicht alles gleichzeitig, sondern seriell). WP und Auto werden je nach Überschuß geladen, incl. SOC-Zielladung.

    Wir konnten unseren Strombezug in den letzten Monaten rd. halbieren (PV-Anlage seit 18.01. in Betrieb). In dieser Kombi amortisiert sich die Anlage (PV+WB) in ca. 8 Jahren, das ist genial (hiermit möchte ich Werbung für eine PV-Anlage machen!!!! :-) ).

    Damit kann ich zwar dir jetzt nicht genau sagen, wie du es realisieren kannst, aber ich nutze mal das Thema, um ggf. anderen Geschmack auf PV zu machen und ggf. den ein oder anderen Austausch anzuregen ! ;-)

    Gruß
    Sven

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  • Marcus81
    hat ein Thema erstellt Last- / Lademanagement Wallbox mit PV Überschuss.

    Last- / Lademanagement Wallbox mit PV Überschuss

    Hallo zusammen,

    ich eröffne hier einen Thread zum Thema Lademanagement.
    Durch die KFW Förderung statten sich immer mehr Leute mit Wallboxen aus.
    Wir haben den ersten Stromer letzte Woche bestellt, der zweite wird folgen und so haben wir
    auch einen Antrag für 2 Ladepunkte eingereicht und bewilligt bekommen.

    Bestellt haben wir die Alfen Wallboxen in der KFW Version, die es bei z.B. Voltus gibt.
    Das Haus hat eine PV Anlage auf dem Dach die bis zu 9 KWp leisten kann.
    Die PV Anlage hat einen eigenen KNX "Produktions"- Zähler, das Haus hat nach dem
    Zähler der Stadtwerke, direkt einen weiteren KNX "Verbrauchs"- Zähler.

    Die Wallboxen werden in 2-3 Wochen hier sein und die Installation ist bereits vorbereitet.
    Also ist Zeit zum basteln und experimentieren.

    Ziel ist es natürlich den eigenen Strom zu verbrauchen und keinen dazu zu kaufen, ausser man stimmt dem explizit zu.

    Wie würdet ihr ein Lademanagement realisieren?
    Simple Logik die die zwei Zähler vergleicht oder einen weiteren Zähler direkt an der Wallbox um zu differenzieren?

    Ich bin gespannt auf eure Ideen!!
    Marcus

    EDIT/ Ganz vergessen, bei mir werkelt ein HS4
    Zuletzt geändert von Marcus81; 30.03.2021, 11:40.
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